Coronavirus aktuell FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen
Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Hier haben wir Informationen zu Unterrichtsbetrieb und Infektionsschutz an Bayerns Schulen, zu Distanzunterricht sowie zu Beratungsmöglichkeiten übersichtlich zusammengefasst. Darüber hinaus ergänzen wir diese Seite fortwährend um Antworten auf „Häufig gestellte Fragen“ (FAQ) rund um das Coronavirus. (Stand: 22.02.2021, 17:20 Uhr)

Sie können nach folgenden Themen filtern:

Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21

Wie wird der Unterricht ab 22. Februar organisiert? (akt. 17.02.2021, 16:05 Uhr)

Ab dem 22. Februar kehren weitere Schülerinnen und Schüler in den Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand zurück. Ab diesem Zeitpunkt sind das Schülerinnen und Schüler

  • an Grundschulen und an den Grundschulstufen der Förderzentren
  • der Abschlussklassen aller weiterführenden und beruflichen Schulen und die jeweils entsprechenden Stufen der Förderzentren (eine Detailübersicht finden Sie hier)
  • an den Förderschulen ferner Schülerinnen und Schüler der Mittelschulstufe und der Berufsschulstufe in den Förderschwerpunkten für geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und weiterer Förderbedarf, Hören und weiterer Förderbedarf sowie emotionale und soziale Entwicklung.
  • Schulvorbereitende Einrichtungen an Förderzentren öffnen im Gleichklang mit den vorschulischen Kindertagesstätten und den vorschulischen Heilpädagogischen Tagesstätten im Regelbetrieb. Es sind feste Gruppen zu bilden.

Für die übrigen Schülerinnen und Schüler findet durchgehend Distanzunterricht statt.

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Kreis über 100, findet dort Distanzunterricht statt.

Eine Ausnahme gibt es lediglich für die Abitur- bzw. Abschlussklassen, die bereits seit dem 1. Februar in der Schule zurück sind. Für sie kann – sofern die örtlichen Behörden nichts anderes anordnen – weiter Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand stattfinden.

Eine Übersicht der Informationsschreiben von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo an die Eltern finden Sie hier.

Findet ab dem 22. Februar eine Notbetreuung statt? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Eine Notbetreuung wird weiterhin angeboten.

An Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen findet die Notbetreuung weiter unter den bisherigen Rahmenbedingungen statt. Das Merkblatt hierzu finden Sie hier.

Auch an den Grundschulen und Förderzentren wird – soweit es persönlich und räumlich möglich ist, ab dem 22. Februar eine Notbetreuung eingerichtet. Klassenräume und Lehrkräfte werden nun wieder für den Präsenzunterricht benötigt; insgesamt befinden sich mehr Personen im Schulhaus als zuletzt.

Auch aus Gründen des Infektionsschutzes kann die Notbetreuung daher nicht mehr unter den bisherigen Rahmenbedingungen stattfinden. Bitte schicken Sie Ihr Kind nur dann in die Notbetreuung, wenn Sie sonst keine Betreuungsmöglichkeit haben.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Merkblatt für die Notbetreuung an Grundschulen bzw. für die Notbetreuung an Förderschulen.

Was bedeutet „Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand“ konkret? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

An den Schulen ist durchgängig der Mindestabstand einzuhalten, auch im Unterrichtsraum. Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, ist Präsenzunterricht in der ganzen Klasse möglich. Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gibt es in aller Regel Wechselunterricht, d. h. die Klasse wird geteilt und es findet abwechselnd Präsenz- und Distanzunterricht statt.

Bitte beachten Sie dabei:

  • Wenn an einer Schule Wechselunterricht in geteilten Klassen stattfindet, können die Lehrkräfte die Gruppe, die zu Hause ist, nicht zeitgleich mitbetreuen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass der Ablauf des Distanzunterrichts unter Umständen an die neue Situation angepasst wird.
  • Ob ein Live-Stream möglich ist, hängt immer von der konkreten Situation vor Ort ab. Die Entscheidung hierüber kann nur vor Ort getroffen werden.
  • Genaue Informationen darüber, wie der Unterricht in der Klasse Ihrer Tochter / Ihres Sohnes organisiert wird, erhalten Sie noch von Ihrer Schule.

Wie finden Kontakt und Kommunikation im Distanzunterricht statt? (akt. 16.01.2021, 11:00 Uhr)

Unterricht lebt von direktem Kontakt und persönlichem Austausch. Auch im Distanzunterricht ist es daher sehr wichtig, dass Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler regelmäßig miteinander in Verbindung sind – zum Beispiel indem sie „live“ miteinander kommunizieren oder indem sie Aufgaben und Materialien austauschen.

Je nach Anlass und Lernsituation gibt es im Distanzunterricht verschiedene Wege, um miteinander zu kommunizieren. Einige Beispiele haben wir hier zusammengestellt. Dabei kommen an der einzelnen Schule jeweils die die Kommunikationsmittel zum Einsatz, die für die Situation vor Ort am besten geeignet sind. Die Lehrkräfte können am besten entscheiden,  welches Werkzeug sie für ihre Klasse für das jeweilige Lernziel für am besten geeignet halten.

Welche Rahmenbedingungen gelten für Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021? (akt. 11.01.2021, 12:45 Uhr)

Für den Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021 gilt ein Rahmenkonzept, das auf den Erfahrungen bzw. Rückmeldungen der Schulen aus dem Schuljahr 2019/2020 basiert. Das Rahmenkonzept schafft mehr Verbindlichkeit für Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte und die Lehrkräfte. Gleichzeitig wird die Verlässlichkeit in der zeitlichen Bindung der Schülerinnen und Schüler durch klare, von der Schule vorgegebene Strukturen erhöht. Schließlich stärkt es den direkten Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigten und den Lehrkräften.

Das Rahmenkonzept fußt auf folgenden sieben Punkten:

  • 1. Der Rahmenplan für den Distanzunterricht orientiert sich grundsätzlich am Stundenplan für den Präsenzunterricht.
  • 2. Jeder Tag beginnt mit einem (virtuellen) „Startschuss“ – z. B. mit einem „Guten-Morgen-E-Mail“ oder einer Videokonferenz.
  • 3. Die Schülerinnen und Schüler sind zur aktiven Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtet.
  • 4. Die von den Lehrkräften gestellten Arbeitsaufträge sind verbindlich.
  • 5. Mündliche Leistungsnachweise können grundsätzlich auch im Distanzunterricht durchgeführt werden.
  • 6. Die Lehrkräfte halten direkten Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern, geben ihnen regelmäßig aktiv und kontinuierlich Rückmeldung und sind für die zu festgelegten Zeiten erreichbar.
  • 7. Die für den Präsenzunterricht geplanten Brückenangebote werden auch im Distanzunterricht fortgesetzt.

Das vollständige Rahmenkonzept in der aktuellen Fassung finden Sie hier.

Können im Distanzunterricht Leistungsnachweise durchgeführt werden? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Schriftliche Leistungsnachweise (z. B. Probearbeiten, Schulaufgaben, Stegreifaufgaben) werden grundsätzlich im Präsenzunterricht erbracht. Während des reinen Distanzunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler ist es nicht zulässig, Nachholschulaufgaben etc. an der Schule vor Ort durchzuführen (auch dann nicht, wenn nur ein Schüler oder eine Schülerin betroffen ist).

Für die Klassen, die wieder in den Präsenzunterricht mit Mindestabstand zurückkehren, ist unter bestimmten Bedingungen auch das Abhalten von schriftlichen Leistungsnachweisen in voller Kurs- bzw. Klassenstärke möglich. Hierzu muss u.a. ein Raum vorhanden sein, der durchgängig den Mindestabstand von 1,5 Metern ermöglicht. Klassen, die erst zum 22. Februar wieder in den Präsenzunterricht einsteigen, soll eine angemessene Phase des Ankommens ohne schriftliche Leistungsnachweise ermöglicht werden.

Mündliche Leistungsnachweise können dagegen im Distanzunterricht – abhängig von den Voraussetzungen vor Ort (bspw. technische Möglichkeiten, Alter der Schülerinnen und Schüler etc.) – durchaus erbracht werden. Dafür sind vor allem die folgenden Formate geeignet:

  • Referate, Kurzreferate
  • Rechenschaftsablagen, mündliche Leistungserhebungen
  • Vorstellen von Arbeitsergebnissen
  • Unterrichtsbeiträge (z. B. im Rahmen einer Videokonferenz)

Auch Formen kompetenzorientierter Aufgaben wie Portfolio-Arbeit, Ergebnisse von Projektarbeit etc. können für eine Leistungserhebung geeignet sein.

Dürfen im Distanzunterricht behandelte Inhalte Gegenstand von Leistungsnachweisen sein? (akt. 07.01.2021, 13:00 Uhr)

Laut § 19 Abs. 4 Satz 1 der Bayerischen Schulordnung ist Distanzunterricht Unterricht, der in räumlicher Trennung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern stattfindet.

Sowohl die im Präsenz- als auch die im Distanzunterricht erarbeiteten Inhalte sind Bestandteil der geltenden Lehrpläne. Wurden sie hinreichend behandelt, können sie damit auch Teil von Leistungserhebungen sein.

Welche Förderangebote gibt es für Schülerinnen und Schüler, bei denen die coronabedingten Einschränkungen zu Lern- bzw. Wissenslücken geführt haben? (akt. 07.01.2021, 13:00 Uhr)

Im Schuljahr 2020/2021 richten die bayerischen Schulen zusätzliche Förderangebote ein. Der Schwerpunkt der Angebote liegt auf den Grundlagenfächern (in der Regel sind dies Deutsch, Mathematik, ggf. auch Fremdsprachen oder weitere Angebote nach Schulprofil). Ziel ist, dass Schülerinnen und Schülern coronabedingte Lern- bzw. Wissenslücken schließen können. Die seit Schuljahresbeginn bestehenden Angebote sollen auch nach Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts im zweiten Halbjahr fortgeführt werden.

Was ist beim Abhalten von Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen zu beachten? (akt. 07.01.2021, 13:00 Uhr)

Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen sind auf das notwendige Maß zu begrenzen. Für die Durchführung sind die Vorgaben des Rahmen-Hygieneplans an der Schule zu beachten.

Um Ansteckungsrisiken zu minieren, ist deshalb im Vorfeld jeder Versammlung oder Gremiensitzung zu prüfen, ob

  • sie unbedingt als Präsenzveranstaltung erforderlich ist und
  • ob es realisierbare Alternativen zum Präsenzformat, wie z. B. Videokonferenzen gibt. Die Bayerische Schulordnung erlaubt seit diesem Schuljahr, bei Beratung und Beschlussfassung digitale oder fernmündliche Formate zu nutzen.

Wenn nur ein Präsenzformat in Frage kommt, sollte auf eine möglichst straffe Tagesordnung und Vorentlastung, z. B. durch Vorabzusendung von Informationen, geachtet werden, um die Dauer zu minimieren. Die Teilnehmerzahl sollte auf die kleinstmögliche Größe begrenzt werden. Entsprechend der Teilnehmerzahl wären angemessen große Räumlichkeiten zu bestimmen, um die Abstandsregeln sicher einhalten zu können.

Durch zeitliche und räumliche Entzerrung, z. B. der Klassenelternabende, kann ebenfalls ein wirksamer Beitrag zur Risikominderung geleistet werden.

Ab 11. Januar 2021 gilt bis auf Weiteres zusätzlich:

Zur Kontaktminimierung sollen Konferenzen und andere Besprechungen im Lehrerkollegium vorerst bis auf Weiteres möglichst als Videokonferenzen oder allenfalls in räumlich getrennten Kleingruppen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Vollversammlungen des gesamten Kollegiums sind nicht zulässig.

Dies gilt analog auch für andere schulische Gremien.

Finden Präsenzveranstaltungen der Staatlichen Lehrerfortbildung statt? (akt. 18.02.2021, 07:40 Uhr)

Sämtliche Präsenzlehrgänge im Rahmen der Staatlichen Lehrerfortbildung auf zentraler (im Bereich der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen sowie der Landesstelle für den Schulsport (LASPO) im Bayerischen Landesamt für Schule, regionaler (im Bereich der Ministerialbeauftragten bzw. Regierungen sowie der Staatlichen Schulberatungsstellen) als auch lokaler Ebene (im Bereich der Staatlichen Schulämter)) werden weiterhin bis einschließlich der Osterferien ausgesetzt. Inwieweit als Präsenzfortbildungen geplante Veranstaltungen in ein Online-Format überführt und in modifizierter Form angeboten werden können, entscheidet der jeweilige Veranstalter und informiert die Teilnehmenden rechtzeitig.
Ob und ggf. wann einzelne ausfallende staatliche Fortbildungsveranstaltungen nachgeholt werden, wird in jedem Einzelfall geprüft und den Teilnehmenden ebenfalls durch den Veranstalter (rechtzeitig) bekanntgegeben.

Was ist beim Abhalten von Elternsprechtagen und Sprechstunden zu beachten? (akt. 07.01.2021, 13:00 Uhr)

Unter Infektionsschutzgesichtspunkten stellen Elternsprechtage als Präsenzveranstaltungen eine große Herausforderung dar. Viele Schulen haben im Rahmen der Erziehungspartnerschaft bereits Alternativen festgelegt. In der derzeitigen Situation können Elternsprechtage ausschließlich telefonisch oder in einem digital gestützten Formate realisiert werden. Entsprechendes gilt auch für Sprechstunden von Lehrkräften, sofern ein persönlicher Kontakt zwischen Eltern und Lehrkräften nicht unbedingt erforderlich ist.

Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden? (akt. 20.01.2021, 16:30 Uhr)

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, ausgenommen Berufsorientierungsmaßnahmen) bleiben vorerst bis zum Ende der Osterferien am 10. April 2021 ausgesetzt.  Wir empfehlen Neubuchungen für den Zeitraum nach den Osterferien 2021 nur mit großer Zurückhaltung vorzunehmen und sich dabei mit den Erziehungsberechtigten oder den volljährigen Schülerinnen und Schülern abzusprechen. Zudem sollen solche Buchungen wenn überhaupt nur vorgenommen werden, wenn diese kostenfrei storniert werden können.

Hier finden Sie weitere Hinweise zum Thema „Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet?“.

Welche Regelungen gelten hinsichtlich verpflichtender Betriebspraktika (Mittelschule) bzw. Betriebspraktika in der Mittelschulstufe und Berufsschulstufe der Förderzentren? (akt. 08.12.2020, 16:30 Uhr)

Neben der Aufarbeitung von entstandenen Lücken ist auch der Berufsorientierung als profilbildendes Element der Mittelschule und als wesentlicher Unterrichtsbestandteil in Mittelschulstufe und Berufsschulstufe der Förderzentren ein hoher Stellenwert einzuräumen. Betriebspraktika werden daher sowohl in Phasen des Präsenzunterrichts als auch – wenn dies vor Ort gewünscht ist – in Phasen des Lernens zu Hause durchgeführt. Voraussetzungen sind insbesondere die Bereitschaft des Betriebs, die Einhaltung des Infektionsschutzes sowie die Sicherstellung einer angemessenen Betreuung im üblichen Rahmen.

Weitere Maßnahmen der Berufsorientierung auch in Zusammenarbeit mit externen Partnern erfolgen, soweit die Anforderungen an den Infektionsschutz beachtet werden (s.o.). Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei Berufsorientierungsmaßnahmen weder um Lehr- und Schülerwanderungen noch um Schülerfahrten handelt. Entfallene Berufsorientierungsmaßnahmen sollen bis zum Ende des Kalenderjahres nachgeholt werden. Eine vorherige Information des Elternbeirats und des Schulforums wird empfohlen.

Maßnahmen zur Beruflichen Orientierung an außerschulischen Lernorten finden ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 nicht statt.

Welche besonderen organisatorischen und hygienischen Maßgaben gelten an den Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE)? (akt. 07.01.2021, 13:00 Uhr)

An den schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) werden die Kinder in festen Gruppen betreut, damit im Bedarfsfall mögliche Infektionsketten nachvollzogen werden können. Bei Tätigkeiten im Rahmen der körperlichen Pflege gelten die allgemeinen Hygienestandards (z. B. das Tragen geeigneter Handschuhe, Durchführung der vorgesehenen Desinfektionsmaßnahmen). Bei aufwendigen pflegerischen Tätigkeiten wird hinsichtlich der Auswahl der Schutzausrüstung empfohlen, sich an den geltenden Hygienestandards und an den KRINKO-Empfehlungen zur Infektionsprävention in Heimen zu orientieren. Darüber hinaus gilt an den SVE der allgemeine Rahmen-Hygieneplan.

Basisinformationen zum Schuljahr 2020/2021 in anderen Sprachen und in Leichter Sprache haben wir hier zusammengestellt.

Abschlussprüfungen, Leistungsnachweise und Übertritt

Warum werden die Abschlussprüfungen verschoben? (akt. 18.01.2021, 12:10 Uhr)

An allen Schularten werden die Abschlussprüfungen verschoben, um den Schülerinnen und Schülern trotz der coronabedingten Einschränkungen faire Bedingungen zu ermöglichen.

Wie lauten die neuen Termine für die Abschlussprüfungen an den verschiedenen Schularten? (akt. 1.02.2021, 14 Uhr)

Gymnasium

Schriftlicher Teil:
Mittwoch, 12. Mai 2021: Deutsch
Dienstag, 18. Mai 2021: Mathematik
Freitag, 21. Mai 2021: 3. schriftliches Prüfungsfach (mit Französisch)

Kolloquiumsprüfungen:
Erste Prüfungswoche: 7. Juni bis 11. Juni 2021
Zweite Prüfungswoche: 14. Juni bis 18. Juni 2021

Zur Bekanntgabe der Prüfungsnoten wird als gemeinsamer Termin Freitag, der 18. Juni 2021, am Nachmittag festgelegt.

Die Anmeldung zu den mündlichen Zusatzprüfungen erfolgt dann spätestens am nächsten (Unterrichts-) Tag, also am Montag, den 21. Juni 2021.

Darüber hinaus wird in Q11 und Q12 wird das erste Halbjahr verlängert, um diesen Ausbildungsabschnitt gut abschließen zu können. Die Zahl der Klausuren im zweiten Halbjahr wird reduziert: Schulaufgaben finden nur in Deutsch, Mathematik und einer fortgeführten Fremdsprache (Q11) bzw. in den drei schriftlichen Abiturfächern (Q12) statt.

Berufliche Oberschulen (FOSBOS)

Schriftliche Prüfungen:
Donnerstag, 10. Juni 2021: Deutsch
Freitag, 11. Juni 2021: Viertes Prüfungsfach
Montag, 14. Juni 2021: Englisch
Dienstag, 15. Juni 2021: Mathematik

Gruppenprüfung Englisch: 10. bis 21. Mai 2021

Ergänzungsprüfung in der Zweiten Fremdsprache für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife: Mittwoch, 16. Juni 2021

Die festgesetzten zentralen Prüfungstermine gelten auch für die Fachabitur- und Abiturprüfung für andere Bewerber. 

Darüber hinaus wird die Zahl der Schulaufgaben im zweiten Halbjahr reduziert. Sie finden lediglich in den vier schriftlichen Prüfungsfächern und in der 12. und 13. Jahrgangsstufe im Wahlpflichtfach zweite Fremdsprache zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife statt. Außerdem finden Schulaufgaben in der Ausbildungsrichtung Internationale Wirtschaft im Profilfach 2 statt. Die Anzahl von Schulaufgaben wird im Vorkurs und in der Vorklasse in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik im zweiten Halbjahr auf eine reduziert.

Mittelschule

Mittlerer Schulabschluss:
Muttersprache: Mittwoch, 23. Juni 2021 (unverändert!)
Deutsch: Dienstag, 6. Juli 2021
Englisch (schriftlich): Mittwoch, 7. Juli 2021
Mathematik: Donnerstag, 8. Juli 2021

Besondere Leistungsfeststellung für den qualifizierenden Abschluss:
Muttersprache: Freitag, 25. Juni 2021 (unverändert!)
Englisch (schriftlich): Montag,12. Juli 2021
Deutsch: Dienstag, 13. Juli 2021
Deutsch als Zweitsprache (schriftlich): Dienstag, 13. Juli 2021
Mathematik: Mittwoch,14. Juli 2021
GSE: Donnerstag,15. Juli 2021
PCB: Donnerstag, 15. Juli 2021

Realschule

Schriftliche Prüfungen
Dienstag, 6. Juli 2021: Spanisch, Tschechisch
Mittwoch, 7. Juli 2021: Deutsch
Donnerstag, 8. Juli 2021: Französisch
Freitag, 9. Juli 2021: Englisch, Andere Fremdsprachen
Montag, 12. Juli 2021: Mathematik I/II
Dienstag, 13. Juli 2021: Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen
Mittwoch, 14. Juli 2021: Physik
Donnerstag, 15. Juli 2021: Kunst, Ernährung und Gesundheit, Musik, Sport, Sozialwesen
Freitag, 16. Juli 2021: Werken

Mündliche Prüfungen
19. April 2021 - 22. April 2021: Speaking Test Englisch
3. Mai 2021 - 5. Mai 2021: Sprechfertigkeit Spanisch
28. Juni 2021 - 2. Juli 2021: Sprechfertigkeit Französisch und Tschechisch

Wirtschaftsschule

Übungsunternehmen - schriftliche Hausarbeit:
Themenfestlegung: Montag, 22. Februar 2021
Abgabetermin: Freitag, 16. April 2021
Prüfungsgespräche: Montag, 17. Mai 2021 bis Freitag, 21. Mai 2021

Englisch - mündliche Prüfung: Montag, 17. Mai 2021 bis Freitag, 21. Mai 2021

Übungsunternehmen -praktische Prüfung: Montag, 14. Juni bis Freitag, 18. Juni 2021

Mathematik: Freitag, 2. Juli 2021

Deutsch: Montag, 5. Juli 2021

Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle:  Dienstag, 6. Juli 2021

Englisch - schriftliche Prüfung: Donnerstag, 8. Juli 2021

Ersatzfremdsprache:  Freitag, 9. Juli 2021

Berufsfachschulen

Pflegefachhelfer (Krankenpflege) (staatl. gepr.; Schulbeginn am 01.04.): 07. Januar 2021 bis 26. März 2021

Pflegefachhelfer (Krankenpflege) (staatl. gepr.): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Pflegefachhelfer (Altenpflege) (staatl. gepr.): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Kaufmännischer Assistent (staatl. gepr.): 08. Juni 2021 bis 09. Juli 2021

Euro-Management-Assistent (staatl. gepr.): 09. Juni 2021 bis 05. Juli 2021

Assistent für Hotel- und Tourismusmanagement (staatl. gepr.): 07. Juni 2021 bis 11. Juni 2021

Helfer für Ernährung und Versorgung (staatl. gepr.): 01. Juli 2021

Fremdsprachenkorrespondent (staatl. gepr.): 22. Juni 2021 bis 25. Juni 2021

Euro-Korrespondent (staatl. gepr.): 22. Juni 2021 bis 25. Juni 2021

Kinderpfleger (staatl. gepr.): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Sozialbetreuer (staatl. gepr.) / Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer (staatl. gepr.): 29. April 2021 bis 29. Juli 2021

Fachschulen

Heilerziehungspfleger (staatl. anerk.): 17. Mai 2021 bis 29. Juli 2021

Heilerziehungspflegehelfer (staatl. anerk.): 17. Mai 2021 bis 29. Juli 2021

Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung (Schulversuch): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Fachakademien

Betriebswirt (staatl. gepr.): 22. Juni 2021 bis 25. Juni 2021

Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement (staatl. gepr.): 05. Juli 2021 bis 07. Juli 2021

Übersetzer (staatl. gepr.): 17. April 2021 bis 19. April 2021

Übersetzer und Dolmetscher (staatl. gepr.): 17. April 2021 bis 19. April 2021

Erzieher (staatl. anerkannter): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Heilpädagoge (staatl. anerkannter): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Integrationsübersetzer und -dolmetscher (staatl. gepr.): 17. April 2021 bis 19. April 2021

Welche Regelungen gelten für den Übertritt an weiterführende Schulen? (akt. 18.01.2021, 13:45 Uhr)

Auch im Schuljahr 2020/2021 werden für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4 faire Bedingungen für den Übertritt an weiterführende Schulen ermöglicht. Im Einzelnen gilt:

  • Eignungsfeststellung: Im Übertrittszeugnis wird (wie auch in den vergangenen Jahren) festgestellt, für welche Schulart die Schülerin oder der Schüler geeignet ist.
  • Zeitplan: Der Termin für das Übertrittszeugnis wird vom 3. Mai auf den 7. Mai 2021 verlegt.
  • Probearbeiten: Bis zum Erhalt des Übertrittszeugnisses sollen in den Fächern Deutsch, Mathematik sowie Heimat- und Sachunterricht insgesamt 14 statt 18 Probearbeiten geschrieben werden.
  • Probeunterricht: Die Anmeldung zum Probeunterricht ist im Zeitraum vom 10.05. – 14.05.2021 möglich. Der Probeunterricht findet vom 18.05. – 20.05.2021 statt. Eine weitere Verschiebung dieser Termine kann aus schulorganisatorischen Gründen (Personalplanung an den weiterführenden Schulen) nicht erfolgen. Die Aufgaben für den Probeunterricht werden an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Insbesondere wird sichergestellt, dass Inhalte, die bis dahin noch nicht im Unterricht erarbeitet wurden, nicht in die Bewertung des Probeunterrichts eingehen. 

Welche Regelungen gelten für den weiteren Schulbertrieb (z. B. Leistungsnachweise)? (akt. 07.01.2021, 17:00 Uhr)

Die hohen Infektionszahlen in Bayern erfordern leider erhebliche Einschränkungen beim Präsenzunterricht. Das Kultusministerium hat zur Sicherung von Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Die damit verbundenen Auswirkungen (Zwischenzeugnistermin, Übertritt, Reduzierung der Zahl der Leistungsnachweise, Hinweise zum Lehrplan, Fortsetzung der Brückenangebote, Terminierung der Abschlussprüfungen) sind hier nachzulesen.

Zentrale Aspekte des Rahmen-Hygieneplans

Welche Maßnahmen zum Infektionsschutz gelten im Schulgebäude? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Der Infektionsschutz an den Schulen steht an oberster Stelle. Wie bisher sind regelmäßiges Händewaschen, Abstandhalten, das Tragen einer Maske auf dem gesamten Schulgebäude auch in den Unterrichtsräumen sowie regelmäßiges Lüften die wirksamsten Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus – auch gegen die Mutationen.

Darüber hinaus wird der Gesundheitsschutz an den Schulen durch folgende Maßnahmen weiter verbessert:

  • Lehrkräfte müssen künftig auf dem gesamten Schulgelände einschließlich der Schulgebäude einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (sog. OP-Masken) tragen.
  • Schülerinnen und Schüler können zwar wie bisher die sog. Alltags- oder Community-Masken im Schulgebäude nutzen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt jedoch auch für sie das Tragen medizinischer Masken, die im Handel zunehmend auch in Kindergrößen erhältlich sind. Bitte achten Sie darauf, dass diese Masken bei Ihren Kindern korrekt sitzen.
  • FFP2-Masken können Lehrkräfte, sonstiges schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf dem Schulgelände auf freiwilliger Basis tragen. Die Tragehinweise sind zu beachten.
  • Ähnlich wie zu Beginn des Schuljahres werden ab sofort für Schülerinnen und Schüler, die in den Präsenzunterricht gehen, sowie für Lehrkräfte kostenlose Reihentestungen zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. Sobald Schnelltests zugelassen und verfügbar sind, sollen diese auch regelmäßig zum Einsatz kommen.
  • Informationen zu den Terminen für die Reihentestungen erhalten Sie so rasch wie möglich von Ihrer Schule.

Welche Ziele werden mit dem Rahmen-Hygieneplan verfolgt? (akt. 11.12.2020, 13:30 Uhr)

Der Rahmen-Hygieneplan dient dazu, den Gesundheitsschutz für alle am Schulleben beteiligten Personen zu gewährleisten. Für detaillierte Informationen wird auf den Rahmen-Hygieneplan in der jeweils aktuellen Fassung verwiesen, der hier abrufbar ist.

Finden Coronavirus-Testungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an den Schulen statt? (akt. 22.02.2021, 17:20 Uhr)

Ähnlich wie zu Beginn des Schuljahres werden ab sofort für Schülerinnen und Schüler, die in den Präsenzunterricht gehen, sowie für Lehrkräfte kostenlose Reihentestungen zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. Sobald Schnelltests zugelassen und verfügbar sind, sollen diese auch regelmäßig zum Einsatz kommen.

Informationen zu den Terminen für die Reihentestungen erhalten Sie so rasch wie möglich von Ihrer Schule.

Müssen Schülerinnen und Schüler, die Sorge vor einer Ansteckung haben und für sich ein individuell erhöhtes Risiko sehen, zum Präsenzunterricht kommen? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Das Hygienekonzept stellt einen umfassenden Infektionsschutz an unseren Schulen sicher. Wenn einzelne Schülerinnen und Schüler (bzw. deren Erziehungsberechtigte) aber Angst vor Ansteckung haben und für sich ein individuell erhöhtes Risiko sehen, obwohl sie nach ärztlicher Einschätzung nicht zu einer Risikogruppe gehören, kann bei der Schulleitung ein Antrag auf Beurlaubung von den Präsenzphasen des Unterrichts gestellt werden.

Schülerinnen und Schüler können in diesem Fall ggf. am Distanzunterricht der jeweiligen Gruppe teilnehmen; ein Anspruch auf Distanzunterricht besteht allerdings nicht. Diese Möglichkeit zur Beurlaubung besteht zunächst befristet bis zum nächsten Öffnungsschritt. An Tagen, an denen angekündigte schriftliche Leistungsnachweise stattfinden, dürfen die beurlaubten Schülerinnen und Schüler die Schule besuchen.

Darf die Corona-Warn-App an Schulen verwendet werden?

Ein wichtiger Baustein des Gesundheitsschutzes ist auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Schülerinnen und Schüler können die Warn-App nutzen. Dafür darf das Mobiltelefon im Schulgelände und auch während des Unterrichts eingeschaltet bleiben, die Geräte müssen jedoch stumm geschaltet sein und während des Unterrichts in der Schultasche verbleiben. Anderweitige außerunterrichtliche Nutzungen von Mobiltelefonen und sonstigen digitalen Speichermedien im Schulgebäude und im Schulgelände bleiben für Schülerinnen und Schüler untersagt, soweit nicht im Einzelfall die Nutzung gestattet wird. Unberührt bleiben die Bestimmungen zum Schulversuch "Private Handynutzung an Schulen".

Über die wichtigsten Fragen zu Bedeutung, Funktionsweise und Datenschutz informiert die Internetseite der Bundesregierung.

Welche Regelungen gelten zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung („Maskenpflicht“)? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Auf dem gesamten Schulgelände besteht Maskenpflicht.

Im Detail gilt:

  • Lehrkräfte müssen künftig auf dem gesamten Schulgelände einschließlich der Schulgebäude einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (sog. OP-Masken) tragen.
  • Schülerinnen und Schüler können zwar wie bisher die sog. Alltags- oder Community-Masken im Schulgebäude nutzen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt jedoch auch für sie das Tragen medizinischer Masken, die im Handel zunehmend auch in Kindergrößen erhältlich sind. Bitte achten Sie darauf, dass diese Masken bei Ihren Kindern korrekt sitzen.
  • FFP2-Masken können Lehrkräfte, sonstiges schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf dem Schulgelände auf freiwilliger Basis tragen. Die Tragehinweise sind zu beachten.

Klarsichtmasken aus Kunststoff entsprechen, auch wenn sie eng anliegen, regelmäßig nicht den Vorgaben an eine MNB. Weitere Informationen u.a. zu Anforderungen an MNB können Sie den FAQs des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege entnehmen.

Die Maskenpflicht umfasst – neben dem Klassenzimmer - auch alle Räume und Begegnungsflächen im Schulgebäude (wie z. B. Unterrichtsräume, Fachräume, Lehrerzimmer, Turnhallen, Flure, Gänge, Treppenhäuser, im Sanitärbereich, beim Pausenverkauf, in der Mensa, während der Pausen und im Verwaltungsbereich) und auch im freien Schulgelände (wie z. B. Pausenhof, Sportstätten).

Zur Nahrungsaufnahme, insbesondere in den Pausenzeiten, können alle Personen ihre MNB abnehmen; Schülerinnen und Schüler müssen Tragepausen/Erholungsphasen gestattet werden (vgl. hierzu Pressemitteilung des StMUK vom 13.11.2020). So kann beispielsweise Schülerinnen und Schülern gestattet werden, die MNB auf den Pausenflächen abzunehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand zwischen den Schülerinnen und Schülern gesorgt ist.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist oder für welche das Abnehmen der MNB zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist. Weiterhin besteht auf Grundlage der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Verpflichtung eine MNB zu tragen nicht für Kinder bis zu deren sechsten Geburtstag. Schülerinnen und Schüler, die von der Maskenpflicht befreit sind, nehmen weiterhin am Präsenzunterricht teil.

Das Risiko, eine andere Person über eine Tröpfcheninfektion anzustecken, kann durch das Tragen einer MNB verringert werden (Fremdschutz). Daher darf das Tragen einer MNB, eines MNS oder einer FFP2-Maske (ohne Ventil) auch außerhalb der Orte mit Maskenpflicht nicht untersagt werden. Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden.

Was ist bei der Benutzung von Mund-Nasen-Bedeckungen (Alltagsmasken) zu beachten? (akt. 11.12.2020, 13:30 Uhr)

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bietet unter dem LInk www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/ Antworten auf eine Vielzahl von Fragen zu Mund-Nasen-Bedeckungen.

Bitte beachten Sie hierzu allgemein auch die Hinweise auf dem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (vgl. auch den Rahmenhygieneplan, S. 18).

Konkret wird dort auf folgende Punkte verwiesen:

  • Vor dem Anlegen einer Mund-Nasen-Bedeckung sollte man sich nach Möglichkeit gründlich die Hände waschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife).
  • Beim Aufsetzen der Maske ist darauf zu achten, dass die Alltagsmaske Mund und Nase vollständig bedeckt und an den Rändern möglichst eng anliegt.
  • Die Mund-Nase-Bedeckung sollte während des Tragens weder berührt noch verschoben werden.
  • Eine durchfeuchtete Mund-Nasen-Bedeckung sollte gewechselt werden. Ggf. sollten Schülerinnen und Schüler daher mehrere Mund-Nase-Bedeckungen in die Schule mitnehmen.
  • Zum Abnehmen soll die Mund-Nasen-Bedeckung am besten an den seitlichen Bändern angefasst werden.
  • So bald wie möglich nach dem Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung sollte man sich die Hände waschen.
  • Einwegmasken werden nach dem Tragen in einem Mülleimer entsorgt.
  • Wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen können vorübergehend in einem separaten Beutel aufbewahrt werden. Zu Hause kann die Mund-Nasen-Bedeckung auch zum Trocknen aufgehängt werden.
  • Textile Mund-Nasen-Bedeckungen sollten baldmöglichst gewaschen werden.
  • Klarsichtmasken aus Kunststoff entsprechen, auch wenn sie eng anliegen, regelmäßig nicht den Vorgaben an eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Eine zuverlässige Methode der Reinigung ist das Waschen in der Waschmaschine bei mindestens 60° C mit Vollwaschmittel.
  • Mund-Nasen-Bedeckungen sollen nach dem Waschen vollständig trocknen.
  • Wie effektiv andere Methoden der Reinigung wie das Erhitzen in der Mikrowelle oder im Backofen sind, ist fraglich.

(Quelle: www.infektionsschutz.de)

Muss in den Schulen der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Wo immer es möglich ist, muss der Mindestabstand eingehalten werden, insbesondere zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften sowie weiterem Personal im Unterrichtsraum.

Pausenverkauf, Essensausgabe und Mensabetrieb sind möglich, sofern gewährleistet ist, dass das Abstandsgebot von 1,5 m zwischen allen Schülerinnen und Schülern eingehalten wird.

Soweit dies aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich ist, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

Welche Regelungen sind bei den künstlerisch-kulturellen Fächern bzw. beim Ausüben von Musik zu beachten? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Der Rahmen-Hygieneplan ermöglicht die Durchführung des lehrplangemäßen Unterrichts in Musik und Kunst.

  • Singen sowie das Spielen auf Blasinstrumenten ist in Gruppen bis auf Weiteres nicht möglich.
  • Von der Schule zur Verfügung gestellte Instrumente sind nach jeder Benutzung in geeigneter Weise zu reinigen.
  • Angefallenes Kondensat in Blasinstrumenten darf nur ohne Durchblasen von Luft abgelassen werden und muss mit Einmaltüchern aufgefangen werden, die anschließend in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden. Ein kurzfristiger Verleih oder Tausch bzw. eine Nutzung durch mehrere Personen ist ausgeschlossen. Nach dem Unterricht im Blasinstrument ist der Raum mindestens 15 Minuten zu lüften.

Weitere detaillierte Hinweise sind im Rahmenhygieneplan zu finden.

Was ist beim Lüften in Innenräumen zu beachten? (akt. 11.12.2020, 13:30 Uhr)

Dem infektionsschutzgerechten Lüften kommt gerade in den Herbst- und Wintermonaten eine besondere Bedeutung zu, da durch regelmäßige Frischluft die Ansteckungsgefahr z. B. in Klassenräumen verringert werden kann.

In den Klassenräumen soll alle 20 Minuten intensiv gelüftet werden. Die Fenster sind dabei – wie bisher – vollständig zu öffnen, um eine Stoß- bzw. Querlüftung zu erreichen.

In Sporthallen ist die Übungszeit auf längstens 120 Minuten am Stück beschränkt, anschließend ist ein ausreichender Frischluftaustausch vorzusehen.

Im musischen Bereich gilt:

  • Nach Unterricht im Gesang oder im Blasinstrument gilt der Grundsatz: Nach jeweils 20 Minuten Unterricht soll 10 Minuten gelüftet werden.

Kann das Lüften in den Klassenräumen durch technische Hilfsmittel unterstützt werden? Gibt es hierfür eine Förderung? (akt. 03.11.2020, 21:50 Uhr)

Besteht in einem Klassenraum die Möglichkeit zur Stoß- und Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster, ist dies grundsätzlich ausreichend. Wo sog. „raumlufttechnische Anlagen“ eingebaut sind, sollen diese mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden. 

Darüber hinaus kann das Lüften auch durch technische Hilfsmittel unterstützt werden. Weitere Informationen dazu, das Antragsformular sowie die Richtlinie zur Förderung von Investitionskosten für technische Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften in Schulen (FILS-R) finden Sie hier.

Wann muss mein Kind auf jeden Fall zuhause bleiben? (akt. 11.12.2020, 13:30 Uhr)

Kranken Schülerinnen und Schülern mit akuten Krankheitssymptomen wie

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit, Luftnot
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Hals- oder Ohrenschmerzen
  • (fiebriger) Schnupfen
  • Gliederschmerzen
  • starke Bauchschmerzen
  • Erbrechen oder Durchfall

ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn

  • die Schülerin bzw. der Schüler 48 Stunden keine Krankheitssymptome mehr zeigt (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten),
  • die Schülerin bzw. der Schüler 48 Stunden fieberfrei war,
  • Die Vorlage eines entsprechendes ärztliches Attests oder ein negativen Covid-19-Tests (PCR- oder AG-Test) ist nicht notwendig. Die Schulleitung kann jedoch von den Eltern eine schriftliche Bestätigung verlangen, dass das Kind mindestens 48 Stunden symptomfrei war. Ein Merkblatt zum Umgang mit Krankheitssymptomen finden Sie hier.

Darf mein Kind mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen (Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten) in die Schule gehen? (akt. 11.12.2020, 13:30 Uhr)

  • Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 ist der Schulbesuch mit leichten Erkältungssymptomen erlaubt.
  • Für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 gilt:
  • Ab dem Tag, an dem die Symptome aufgetreten sind, ist der Schulbesuch nicht erlaubt.  
  • Der Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn
    • nach mindestens 48 Stunden nach Auftreten der Symptome kein Fieber entwickelt wurde und
    • im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden bzw. bei diesen eine Sars-Cov2 Infektion ausgeschlossen wurde.

Ein Merkblatt zum Umgang mit Krankheitssymptomen finden Sie hier.

Personaleinsatz

Welche Regelungen gelten für den Einsatz der Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal? (akt. 04.09.2020, 15:00 Uhr)

Im Regelfall sind Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal durch die Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen des Hygieneplans sowie grundsätzlich durch Einhalten des Mindestabstands von 1,50 m zu anderen Personen geschützt und können regulär vor Ort an der Schule unterrichten.

Gleichwohl kann in Einzelfällen in Abhängigkeit vom Vorliegen individueller Risikofaktoren der Bedarf bestehen, dem individuellen Schutzbedürfnis von Lehrkräften und sonstigem Personal mit besonderen Maßnahmen zu begegnen.

Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe ist nach RKI nicht möglich.

Seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 gelten daher die folgenden Grundsätze für den Einsatz von Lehrkräften mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung:

Einsatz im Präsenzunterricht (oder ggf. der Notfallbetreuung) bei erhöhter Schutzbedürftigkeit:

Nicht alle besonders schutzbedürftigen Personen sind darauf beschränkt, ausschließlich von zu Hause aus zu arbeiten; ggf. können besondere zusätzliche Maßnahmen einen Einsatz vor Ort ermöglichen.

Hier ist eine individuelle Risikofaktorenbewertung durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte erforderlich, welche die besondere Schutzbedürftigkeit der Lehrkraft darlegt und Vorschläge unterbreitet, mit welchen Mitteln dieser im Rahmen eines Einsatzes im Präsenzunterricht Rechnung getragen werden könnte.

In diesem Zusammenhang vorstellbar sind beispielsweise organisatorische Empfehlungen dahingehend, dass die Lehrkraft zeitlich versetzt zu den Schülerinnen und Schülern den Raum betritt und verlässt, auf das Betreten des Lehrerzimmers verzichtet, von der Übernahme von Pausenaufsichten befreit wird und auf die Teilnahme an Konferenzen, Fortbildungen, etc., welche in Präsenzform durchgeführt werden, verzichtet.

Es bleibt der betroffenen Lehrkraft bzw. dem sonstigen Personal unbenommen, z.B. auf ärztliche Empfehlung hin, zusätzliche Gegenstände zu verwenden, die ihren persönlichen Schutz ggf. erhöhen können, wie eine FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) bzw. – als Ergänzung einer MNB – ein Visier.

Die Anschaffung dieser Gegenstände obliegt der Lehrkraft, ferner hat sie die Einhaltung der jeweils gültigen Vorgaben in eigener Verantwortung bzw. in Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt sicherzustellen.

Im Bereich der Förderschulen sind aufgrund der besonderen Gegebenheiten die jeweils gültigen Vorgaben zu beachten.

Einsatz im Präsenzunterricht oder ggf. in der Notfallbetreuung ist nicht möglich

Die Lehrkraft muss eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, wonach ihr Einsatz im Präsenzunterricht und ggf. in der Notbetreuung generell nicht vertretbar ist. Die ärztliche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten. Für eine längere Entbindung vom Präsenzunterricht ist eine ärztliche Neubewertung und Vorlage einer neuen Bescheinigung, die wiederum längstens 3 Monate gilt, erforderlich.

Diese Lehrkräfte nehmen in der Folge ihren Dienst in häuslicher Tätigkeit oder einem anderen, für die Lehrkraft besser geschützten Raum an der Schule wahr. Sie können vollumfänglich in die Erledigung aller Aufgaben einbezogen werden, welche ortsungebunden erbracht werden können. Bei der Aufgabenverteilung ist auf eine gleichmäßige und gerechte Arbeitsbelastung aller Beschäftigten zu achten. Die Lehrkraft, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden kann, hat die von der Schulleitung zugeteilten anderen Aufgaben im Umfang von 40 Zeitstunden pro Woche bei einer Lehrkraft mit voller Unterrichtspflichtzeit, bei Lehrkräften in Teilzeit Zeitstunden in entsprechend reduziertem Umfang zu erbringen.

Auf dieses Stundenmaß werden neben den Tätigkeiten im Rahmen des Distanzunterrichts, den Zeiten für die Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien und Korrekturarbeiten etc. auch die Zeiten angerechnet, in welcher die Lehrkraft ggf. Unterstützungstätigkeiten für andere Behörden leistet, z.B. Mitarbeit in einem Gesundheitsamt (insbesondere die CTT – Contact Tracing Teams).

Welche Regelungen sind bei Krankheit von Lehrkräften zu beachten? (akt. 16.11.2020, 12:30 Uhr)

Kranke Lehrkräfte dürfen nicht zum Präsenzunterricht in der Schule erscheinen. Dies gilt ganz besonders, wenn akute Krankheitssymptome vorliegen:

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit, Luftnot
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Hals- oder Ohrenschmerzen
  • (fiebriger) Schnupfen
  • Gliederschmerzen
  • starke Bauchschmerzen
  • Erbrechen oder Durchfall

Die Lehrkräfte können bei Vorliegen dieser Symptome erst wieder zum Unterricht erscheinen, wenn

  • 24 Stunden keine der oben beschriebenen Krankheitssymptome mehr aufgetreten sind und
  • zusätzlich ein entsprechendes ärztliches Attest oder ein negativer Covid-19-Test vorliegt (Entscheidung über die Erforderlichkeit trifft der Arzt bzw. die Ärztin nach Ermessen).

Liegen lediglich leichte, neu aufgetretene und nicht fortschreitende Erkältungssymptome (Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten) vor, kann die Schule wieder besucht werden, wenn

  • nach mindestens 48 Stunden nach Auftreten der Symptome kein Fieber entwickelt wurde und
  • im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden bzw. bei diesen eine Sars-Cov2 Infektion ausgeschlossen wurde.

Was gilt für Schwangere?

Über die Aufhebung des derzeit noch gültigen betrieblichen Beschäftigungsverbots für eine Tätigkeit in der Schule wird in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Arbeit, Familie und Soziales sowie dem Staatsministerium der Finanzen und für Heimat leider erst kurzfristig entschieden werden können. Wir bitten dafür um Verständnis. Im Übrigen gelten für die nicht im Präsenzunterricht eingesetzten Schwangeren die obigen Ausführungen zu den Dienstpflichten, welche ortsungebunden erbracht werden können.

Was gilt für private Auslandsreisen?

Hierzu wird auf die Hinweise des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen vom 23.07.2020 Nr. P1400-1/22 hingewiesen.

Organisatorische Informationen

Darf eine nichtschulische Nutzung der Schulgebäude weiterhin erfolgen?

Die Entscheidung über die nichtschulische Nutzung der Gebäude fällt der Sachaufwandsträger in eigener Verantwortung.

Welche Maßgaben gelten für die Schülerbeförderung? (akt. 20.01.2021, 07:45 Uhr)

Die Organisation des Schülerverkehrs erfolgt vor Ort unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten in enger Abstimmung der jeweiligen Aufgabenträger und der Schulen. Aufgabenträger sind die Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die Schülerinnen bzw. Schüler ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben bzw. für die öffentlichen Grund-, Mittel- und Förderschulen die kommunalen Schulaufwandsträger der Schulen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten weitere Informationen vor Ort. 

Bei der Schülerbeförderung ist den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen, weshalb eine dringende Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler erforderlich wird. Das Abstandsgebot ist grundsätzlich einzuhalten. Da dies allerdings im ÖPNV und im freigestellten Schülerverkehr (Schulbus etc.) nicht durchgängig garantiert werden kann, wird es hier aus fachlicher Sicht des Infektionsschutzes für zulässig erachtet, bei bestehender Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vom zwingenden Einhalten der Abstandsregelung abzusehen. Beachten Sie daher insbesondere die Maskenpflicht im ÖPNV sowie im freigestellten Schülerverkehr, die seit dem 27.04. bzw. 04.05.2020 in Bayern gilt. Für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren gilt seit dem 18.01.2021 insoweit FFP2-Maskenpflicht.

Zur Notbetreuung besteht kein Beförderungsanspruch. Die kommunalen Aufgabenträger können eine Beförderung zur Notbetreuung aber freiwillig übernehmen.

Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Der Bayerische Landtag hatte am 19. März 2020 die nötigen haushaltsrechtlichen Grundlagen geschaffen, um als Nothilfe Aufwendungen für Stornokosten für nicht angetretene Schulfahrten sowie Schüleraustauschmaßnahmen zu erstatten, die aus Gründen des Gemeinwohls zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entstanden sind. Die Meldefrist für die Erstattung von Stornokosten für Schülerfahrten sowie für Schüleraustauschmaßnahmen, die wegen des Coronavirus nicht angetreten bzw. abgesagt wurden, ist zum 01.10.2020 abgelaufen. Für danach abgesagte Fahrten erfolgt keine Erstattung.

Hier finden Sie Informationen zu Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021.

Wo erhalte ich Informationen zum Kinderkrankengeld? (akt. 18.01.2021, 09:40 Uhr)

Das Kinderkrankengeld ist eine Leistung des Bundes. Informationen hierzu erhalten Sie daher entweder über das Bundesgesundheitsministerium ( Eltern haben länger Anspruch auf Kinderkrankengeld - Bundesgesundheitsministerium) oder das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ - Kinderkrankengeld wird ausgeweitet).

Gibt es wie im vergangenen Jahr die Möglichkeit, dass Teilnehmerbeiträge für die Mittagsbetreuung ersetzt werden?

Der Ministerrat hat am 26.01. einen Beschluss zum Ersatz von Elternbeiträgen in Kindertageseinrichtungen und der Mittagsbetreuung für die Monate Januar und Februar gefasst. Die Erstattungsbeträge orientieren sich an dem entsprechenden Verfahren im vergangenen Jahr; allerdings werden die Kosten in diesem Jahr zwischen Freistaat (70%) und Kommunen (30%) aufgeteilt. Überdies ist eine Bagatellklausel vorgesehen: Für Eltern, die ihr Kind im betreffenden Monat bis zu fünf Tage in die Notbetreuung bringen, ist dennoch Beitragsersatz möglich. Damit erhalten Eltern, aber auch Träger bereits jetzt Planungssicherheit für den Monat Februar 2021.

Der Beitragsersatz ist ein Angebot an die Träger der Mittagsbetreuung, diese entscheiden, ob sie einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Bezirksregierung und der zuständigen Kommune stellen.

Können Träger von Mittagsbetreuungen Fördermittel für den Ersatz der Teilnehmerbeträge nur für Schülerinnen und Schüler beantragen, die im Januar und/oder Februar 2021 nicht die Mittagsbetreuung besucht haben?

Da für dieses Jahr eine Bagatellklausel eingeführt wurde, kann auch für Monate, in denen die Mittagsbetreuung an nicht mehr als fünf Tagen in Anspruch genommen wird, ein Ersatz der Teilnehmerbeiträge erfolgen. Wird die Mittagsbetreuung jedoch an mehr als fünf Tagen im Monat in Anspruch genommen, ist für den betreffenden Monat kein Beitragsersatz möglich. Diese Regelung umfasst auch die Teilnahme an der Mittagsbetreuung im Rahmen der Notbetreuung.

Können Träger von Mittagsbetreuungen Fördermittel für den Ersatz der Teilnehmerbeiträge auch dann beantragen, wenn die Mittagsbetreuung im Laufe des Februars wieder regulär (nicht nur Notbetreuung) öffnen sollte?

Ja.

  • Wenn Eltern ihre Kinder im Februar freiwillig zu Hause betreuen, kann der Träger der Mittagsbetreuung auch für diese Kinder Fördermittel beantragen. Denn aus Gründen des Infektionsschutzes ist es günstig, wenn möglichst wenig Kinder die Einrichtung besuchen. Der Träger muss dann aber die Teilnehmerbeiträge für den gesamten Februar erstatten. Und die Kinder dürfen die Einrichtung höchsten fünf Tage besuchen (Bagatellgrenze).

  • Dasselbe gilt, wenn der Träger einigen Kindern aus Gründen des Infektionsschutzes (z. B. kleinere Gruppen aufgrund der Raumkapazität) verwehrt, die grundsätzlich geöffnete Einrichtung zu besuchen.

    Es empfiehlt sich, Anträge auf Erstattung der Teilnehmerbeiträge erst nach dem 28. Februar 2021 zu stellen. Erst zu diesem Zeitpunkt können Träger sicher wissen, welche Kinder im Januar und Februar betreut wurden.

Beratungsangebote

Welche Ansprechpartner für eine Beratung stehen an den Schulen momentan zur Verfügung?

Den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern stehen die bewährten Ansprechpartner der Staatlichen Schulberatung zur Verfügung.

Neben den Lehrkräften sind hier die für Ihre Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe wichtige Ansprechpartner, auch wenn man diese noch nicht wie gewohnt in vollem Umfang persönlich aufsuchen kann.

Darüber hinaus können Sie sich an die Beratungslehrkräfte sowie an die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulberatungsstellen wenden.

Wie kann ich Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen erreichen?

Die Kontaktdaten der für Ihre Schule zuständigen Beratungslehrkraft und die der Schulpsychologin bzw. des Schulpsychologen entnehmen Sie bitte den Informationen der jeweiligen Schule, z. B. den Elternbriefen oder der Schulhomepage. Weiter können Sie auch bei Ihrer Schule um eine Kontaktaufnahme bitten.

Die Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Staatlichen Schulberatungsstellen finden Sie auf der Homepage der für Ihren Bezirk zuständigen Staatlichen Schulberatungsstelle.

Mit welchen Beratungsanliegen kann ich mich an Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wenden?

Beratungslehrkräfte beraten Schüler und Eltern an den Schulen zum Beispiel

  • bei der Wahl der Schullaufbahn
  • bei der Wahl von Fächern und Ausbildungsrichtungen innerhalb einer Schulart
  • über die Möglichkeiten, innerhalb einer Schulart von einer Ausbildungsrichtung in eine andere zu wechseln
  • bei der Entscheidung, welcher Schulabschluss angestrebt werden soll
  • bei der Vorbereitung auf die Berufs- oder Studienwahl.

Beratungslehrkräfte sind auch Ansprechpartner bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten.

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen bieten an den Schulen Beratung, Hilfe und Betreuung für Schüler, Eltern und Lehrkräfte

  • in psychologisch komplexen Fällen und Fragestellungen, die den schulischen Bereich betreffen
  • bei der Frage nach der Eignung für eine bestimmte Schulart
  • bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten
  • bei der Förderung altersgemäßer Lern- und Arbeitsmethoden
  • bei Fragen der Inklusion
  • bei Erziehungsfragen oder bei schulischen Krisen.

Wie wird das Beratungsangebot umgesetzt? (akt. 17.02.2021, 16:05 Uhr)

Beratungslehrkräfte sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Schulen vor Ort bzw. an den neun Staatlichen Schulberatungsstellen (www.schulberatung.bayern.de) stehen der gesamten Schulfamilie für Beratungsgespräche zur Verfügung. Die Beratung soll weiterhin vorzugsweise mittels Telefon oder E-Mail (im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen) erfolgen.
Sie kann unter Einhaltung der aktuell geltenden Bestimmungen sowie des den Rahmenhygieneplan Schulen umsetzenden Hygienekonzepts der Schule und mit vorheriger Abstimmung zwischen den Beteiligten auch in Präsenz stattfinden, soweit dies aus fachlicher Sicht erforderlich scheint. Erziehungsberechtigten kann die Begleitung ihres Kindes ermöglicht werden.
Im Bereich Lehrergesundheit kann Einzelsupervision von Lehrkräften und schulischen Führungskräften sowie Einzelcoaching von Schulleiterinnen und Schulleitern auch in Präsenz in Anspruch genommen werden.

Bei jeder Beratung in Präsenz ist insbesondere auf das Durchlüften, auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und auf das verpflichtende Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung zu achten. Ggf. kann es zur Einhaltung des erforderlichen Mindestabstands nötig sein, die Beratung in einem größeren Raum als dem Beratungszimmer abzuhalten.

An wen kann ich mich als Schülerin oder Schüler wenden, wenn es zuhause Probleme gibt?

Bei schulischen Fragen, bei kleinen oder großen Sorgen, aber auch bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit Dir selbst oder mit Freunden stehen Dir schulische wie außerschulische Ansprechpartner zur Verfügung.

Schulische Ansprechpartner:

Genauso wie sonst kannst Du Dich bei Problemen an Personen Deines Vertrauens wenden. Das kann in der Schule Deine Klassenlehrkraft oder eine andere Lehrkraft Deines Vertrauens sein, z. B. eine Verbindungslehrkraft. Besondere Ansprechpartner sind die für Deine Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe. Sie unterliegen einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit, d. h. sie dürfen ohne Dein Einverständnis nichts über Euer Gespräch an Dritte weitergeben.

Auch die Staatlichen Schulberatungsstellen sind gerne Ansprechpartner für Dich.

Außerschulische Ansprechpartner:

Außerschulische Ansprechpartner sind vor allem dann wichtig, wenn es nicht um schulische Fragen geht. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass es jetzt in Familien leichter zu Streit und auch zu Gewalt kommen kann. Wenn Du Rat und Hilfe brauchst, z. B. wenn Du oder andere, die Du kennst, von Gewalt betroffen sind, kannst Du Dich an folgende Stellen wenden und Dich mit jemandem austauschen, der sich gut mit solchen Situationen auskennt:

  • Nummer gegen Kummer: 116 111
    Montag bis Samstag von 14 – 20 Uhr
  • bke-Jugendberatung
    Hier findest Du viele andere Jugendliche, mit denen Du Dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die Dich unterstützen.
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
    Für alle Fragen und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch kannst Du hier anrufen und vertraulich sprechen:
    Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr
    Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr
  • Save-me-online.de
    Hier kannst Du Dich online zu allen Fragen von sexueller Gewalt beraten und Dir helfen lassen.
     

Weitere außerschulische Ansprechpartner findest Du hier und über Deine Schule.

Staatsexamen und Referendariat (Hinweise für angehende Lehrkräfte)

Was müssen Lehramtsstudierende beachten, die im Frühjahr 2021 an der Ersten Staatsprüfung teilnehmen möchten? (akt. 25.01.2021, 16:05 Uhr)

Alle relevanten Informationen (z. B.  Hinweise zum Ablauf der Prüfung, Maßnahmen zur Infektionsprävention, Sonderregelungen) sind auf einer eigenen Übersichtsseite unter www.km.bayern.de/ministerium/termine/1-staatspruefung-anmeldung-pruefungen.html zusammengestellt. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Gibt es Auswirkungen für Studienreferendare und Lehramtsanwärter (z.B. Verschiebung von Prüfungslehrproben)? (akt. 17.02. 2021, 15:00 Uhr)

Die Schulen bzw. örtlichen Prüfungsvorsitzenden (GS/MS/FöS) erhalten hierzu stets detaillierte Informationen und werden gebeten, die Studienreferendarinnen und Studienreferendare sowie Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zeitnah und verlässlich zu informieren.

Die nachfolgenden Angaben können lediglich einen groben Überblick zu den wichtigsten aktuellen Planungen geben:

Grund- und Mittelschule:

  • Die Einzellehrprobe bzw. die erste der beiden Prüfungslehrproben der Fachlehrer wird durch ein Prüfungsgespräch ersetzt. An der Durchführung der Doppellehrprobe soll (soweit es das Pandemiegeschehen zulässt) festgehalten werden.
  • Für die schulpraktischen Prüfungen im Rahmen der Zweiten Prüfung der Förderlehrerinnen und Förderlehrer ist keine Änderung in der Durchführung vorgesehen.

Förderschule:

  • Die Einzellehrprobe wird durch ein Prüfungsgespräch ersetzt. An der Durchführung der 2. und 3. Lehrprobe soll (soweit es das Pandemiegeschehen zulässt) festgehalten werden.

Realschule:

  • Vorbereitungsdienst 2020/2022: Der Prüfungszeitraum für die 1. Prüfungslehrprobe wurde bis zum 23.04.2021 ausgeweitet.

Gymnasium:

  • Vorbereitungsdienst September 2019/2021: Da noch ausstehende 2. Prüfungslehrproben in der Fächerverbindung nicht vollumfänglich bis einschließlich 29.01.2021 abgehalten werden können, werden diese durch Prüfungsgespräche ersetzt. Sie finden im Zeitraum vom 1. bis 12. Februar 2021 an den Einsatzschulen statt.
  • Vorbereitungsdienst Februar 2020/2022: Der Zeitraum für das Abhalten ausstehender 1. Prüfungslehrproben wird bis einschließlich 19. März 2021 verlängert.
  • Prüfungslehrproben, die bis zum 19. März 2021 nicht "real" durchgeführt werden können, werden durch Prüfungsgespräche ersetzt, die im Zeitraum 22. März bis 26. März 2021 abzuhalten sind. Im Einzelfall kann das Staatsministerium diesen Zeitraum bis 31. März 2021 verlängern.
  • Vorbereitungsdienst September 2020/2022: Da die Mehrzahl der 1. Prüfungslehrproben noch nicht abgelegt werden konnte, wird der Prüfungszeitraum hierfür bis einschließlich 29. Juli 2021 verlängert. Die Prüfungslehrprobe findet im zweiten Halbjahr des Schuljahrs 2020/2021 an der Einsatzschule mit der dort üblicherweise zu bildenden Prüfungskommission statt.

Berufliche Schulen:

  • Jahrgang 2021S: Der Prüfungszeitraum für die 3. Prüfungslehrprobe wurde bis zum 30. April 2021 erweitert. Kolloquien finden vom 26.03. bis 30.04.2021 und mündliche Prüfungen vom 26.03. bis 30.04.2021 statt.
  • Jahrgang 2022F: Die 1. und 2. Prüfungslehrprobe finden so weit möglich vom 19.10.2020 bis 12.02.2021 an den Seminarschulen bzw. vom 08.03. bis 14.05.2021 an den Einsatzschulen statt, die 3. Prüfungslehrprobe vom 17.05 bis 23.07.2021 und vom 27.09. bis 15.10.2021 an den Einsatzschulen, die Kolloquien vom 18.10. bis 12.11.2021 und die mündlichen Prüfungen vom 18.10. bis 12.11.2021.

 

Links und Downloads zum Thema Coronavirus

Informationsschreiben von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo an die Eltern

Telefonische Auskunft

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen können sich Eltern und Schulleitungen unter der Nummer 089/54 02 99 86 an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Lehrkräfte bitten wir, sich über den Dienstweg zu informieren. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie am Samstag von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr erreichbar.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089/122 220 (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.

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