Coronavirus aktuell FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen
Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Hier haben wir Informationen zu Unterrichtsbetrieb und Infektionsschutz an Bayerns Schulen, zu Distanzunterricht sowie zu Beratungsmöglichkeiten übersichtlich zusammengefasst. Darüber hinaus ergänzen wir diese Seite fortwährend um Antworten auf „Häufig gestellte Fragen“ (FAQ) rund um das Coronavirus. (Stand: 12.05.2021, 10:40 Uhr)

Sie können nach folgenden Themen filtern:

Basisinformationen zum Schuljahr 2020/2021 in anderen Sprachen und in Leichter Sprache haben wir hier zusammengestellt.

Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21

Wie erfolgt der Unterrichtsbetrieb ab Montag, 10. Mai 2021? (akt. 05.05.2021, 17:00 Uhr)

Für den Unterrichtsbetrieb gilt für die verschiedenen Schularten ab Montag, 10. Mai 2021, Folgendes:

a) Unterrichtsbetrieb an Grundschulen:

Ab Montag, 10. Mai gilt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz

  • von 0 bis 50: voller Präsenzunterricht (d. h. ohne Mindestabstand) für alle Jahrgangsstufen (wie bisher)
  • von 50 bis 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen (neu!)
  • über 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand nur für Jahrgangsstufe 4; für die Jahrgangsstufen 1-3 findet Distanzunterricht statt.

b) Unterrichtsbetrieb an Förderschulen:

Ab Montag, 10. Mai gilt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz

  • von 0 bis 50:
    Grundschulstufe der Förderzentren einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE): voller Präsenzunterricht (d. h. ohne Mindestabstand) für alle Jahrgangsstufen
    übrige Jahrgangsstufen der Förderzentren / übrige Förderschulen: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand (jeweils wie bisher)
  • von 50 bis 165:
    bis zu den Pfingstferien:
    bis Inzidenz 100: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen einschließlich der SVE (wie bisher)
    bei Inzidenz 100-165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 aller Förderschulen einschließlich der SVE (neu!); übrige Jahrgangsstufen: Distanzunterricht
    nach den Pfingstferien:
    bis Inzidenz 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen einschließlich der SVE (neu!)
    bei Inzidenz über 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für die Jahrgangsstufe 4 (soweit nach dem Lehrplan der Grundschulen unterrichtet wird) sowie für Abschlussklassen; übrige Jahrgangsstufen: Distanzunterricht

c) Unterrichtsbetrieb an allen weiterführenden Schulen:

Bis zu den Pfingstferien gelten die bisherigen Regelungen unverändert weiter.

Ab Montag, 07. Juni gilt dann bei einer Sieben-Tage-Inzidenz

  • von 0 bis 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen (neu!)
  • über 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht für Abschlussklassen einschließlich der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen; übrige Jahrgangsstufen: Distanzunterricht.

Wie der Unterricht vor Ort jeweils organisiert wird, erfahren Sie von Ihrer Schule.

An allen Schularten gilt seit dem 12. April 2021: Schülerinnen und Schüler dürfen nur am Präsenzunterricht bzw. an den Präsenzphasen des Wechselunterrichts teilnehmen, wenn sie einen negativen Coronatest vorweisen können. Bitte beachten Sie hierzu die Informationen unter www.km.bayern.de/selbsttests.

Wie erfolgt der Unterrichtsbetrieb zwischen Montag, 12. April, und Freitag, 7. Mai 2021? (akt. 05.05.2021, 17:00 Uhr)

Seit 12. April 2021 dürfen Schülerinnen und Schüler nur am Präsenzunterricht bzw. an den Präsenzphasen des Wechselunterrichts teilnehmen, die einen negativen Coronatest vorweisen können. Bitte beachten Sie hierzu die Informationen unter www.km.bayern.de/selbsttests.

Für den Unterrichtsbetrieb ab dem 12. April in den verschiedenen Schularten gilt:

Grundschulen/Grundschulstufen der Förderschulen (Jgst. 1 - 4):

  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 findet voller Präsenzunterricht (d. h. auch ohne Mindestabstand) statt. 
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m statt.
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 gilt:
    • für die Jahrgangsstufen 1 bis 3 findet Distanzunterricht statt.
    • Für die Jahrgangsstufe 4 findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m statt.

Weiterführende und Berufliche Schulen sowie Förderschulen ab Jgst. 5:

  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m statt.
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 findet Distanzunterricht statt.
  • Ausgenommen sind:
    • die Abschlussklassen aller Schularten (eine Detailübersicht zu den Abschlussklassen finden Sie unten) 
    • sowie die elfte Jahrgangsstufe an Gymnasien und Fachoberschulen und die entsprechende Stufe der Abendgymnasien und Kollegs: 
      Hier findet auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m statt, wenn die Kreisverwaltungsbehörde nichts anderes anordnet. 
  • Die Schulen für Kranke erteilen in Übereinstimmung mit den Hygieneschutzvorschriften der Kliniken Unterricht bzw. bieten eine Notbetreuung an. Die Schulvorbereitenden Einrichtungen öffnen im Gleichklang mit vorschulischen Kindertagesstätten und den vorschulischen Heilpädagogischen Tagesstätten.

Wie wird entschieden, in welcher Form der Unterrichtsbetrieb stattfindet? (akt. 05.05.2021, 17:00 Uhr)

 Bei der Frage, ab welchem Zeitpunkt beim Über- oder Unterschreiten eines relevanten Schwellenwertes bei der 7-Tage-Inzidenz die jeweilige Unterrichtsform gilt, ist gemäß § 3 der 12. BayIfSMV Folgendes zu beachten:

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt den jeweiligen Schwellenwert an drei aufeinander folgenden Tagen, treten die entsprechenden Maßnahmen ab dem übernächsten Tag in Kraft.

  • Beispiel: Wenn der jeweilige Schwellenwert am Sonntag, Montag und Dienstag überschritten wird, dann treten ab Donnerstag die entsprechenden Maßnahmen in Kraft.

Unterschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt den jeweiligen Schwellenwert an fünf aufeinander folgenden Tagen, treten die entsprechenden Maßnahmen ab dem übernächsten Tag in Kraft.

  • Beispiel: Wenn der Schwellenwert am Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag unterschritten wird, dann treten ab Dienstag die entsprechenden Maßnahmen in Kraft.

Maßgeblich ist jeweils der vom RKI im Internet veröffentlichte Wert. Die Schule informiert die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten über den Wechsel im Unterrichtsbetrieb.

Findet eine Notbetreuung statt? (akt. 08.04.2021, 16:15 Uhr)

Eine Notbetreuung wird im Wechsel- bzw. reinen Distanzunterricht weiterhin an Grundschulen, Mittelschulen, Förderschulen, Realschulen, Wirtschaftsschulen und Gymnasien angeboten, soweit es die räumlichen und personellen Gegebenheiten zulassen.

Ab 12. April ist für die Teilnahme an der Notbetreuung ein negativer Covid-19-Test erforderlich. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise unter www.km.bayern.de/selbsttests.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Merkblättern:

Was bedeutet „Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand“ konkret? (akt. 09.03.2021, 15:00 Uhr)

An den Schulen ist in diesem Fall durchgängig der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, auch im Unterrichtsraum. Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, ist Präsenzunterricht in der ganzen Klasse möglich. Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gibt es in aller Regel Wechselunterricht, d. h. die Klasse wird geteilt und es findet abwechselnd Präsenz- und Distanzunterricht statt.

Bitte beachten Sie dabei:

  • Wenn an einer Schule Wechselunterricht in geteilten Klassen stattfindet, können die Lehrkräfte die Gruppe, die zu Hause ist, nicht zeitgleich mitbetreuen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass der Ablauf des Distanzunterrichts unter Umständen an die neue Situation angepasst wird.
  • Ob ein Live-Stream möglich ist, hängt immer von der konkreten Situation vor Ort ab. Die Entscheidung hierüber kann nur vor Ort getroffen werden.
  • Genaue Informationen darüber, wie der Unterricht in der Klasse Ihrer Tochter / Ihres Sohnes organisiert wird, erhalten Sie noch von Ihrer Schule.

Welche Förderangebote gibt es für Schülerinnen und Schüler, bei denen die coronabedingten Einschränkungen zu Lern- bzw. Wissenslücken geführt haben? (akt. 25.03.2021, 16:00 Uhr)

Im Schuljahr 2020/2021 richten die bayerischen Schulen zusätzliche Förderangebote ein. Der Schwerpunkt der Angebote liegt auf den Grundlagenfächern (in der Regel sind dies Deutsch, Mathematik, ggf. auch Fremdsprachen oder weitere Angebote nach Schulprofil). Ziel ist, dass Schülerinnen und Schülern coronabedingte Lern- bzw. Wissenslücken schließen können. Die seit Schuljahresbeginn bestehenden Angebote sollen auch nach Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts im zweiten Halbjahr fortgeführt werden.

Vor diesem Hintergrund hat der bayerische Ministerrat in seiner Sitzung vom 23. März 2021 ein Konzept beschlossen, das umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen für alle bayerischen Schülerinnen und Schüler vorsieht. Kern dieser Maßnahmen werden in einer ersten Phase unter anderem schulartspezifische Instrumente zur individuellen Förderung (z.B. Förderunterricht, Ergänzungsunterricht, Intensivierungsstunden), Brückenkurse mit deutlich erweitertem Angebot und ein Tutorenprogramm sein. 

Was ist beim Abhalten von Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen zu beachten? (akt. 25.03.2021, 16:00 Uhr)

Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen sind auf das notwendige Maß zu begrenzen. Für die Durchführung sind die Vorgaben des Rahmen-Hygieneplans an der Schule zu beachten.

Um Ansteckungsrisiken zu minieren, ist deshalb im Vorfeld jeder Versammlung oder Gremiensitzung zu prüfen, ob

  • sie unbedingt als Präsenzveranstaltung erforderlich ist und
  • ob es realisierbare Alternativen zum Präsenzformat, wie z. B. Videokonferenzen gibt. Die Bayerische Schulordnung erlaubt seit diesem Schuljahr, bei Beratung und Beschlussfassung digitale oder fernmündliche Formate zu nutzen.

Wenn nur ein Präsenzformat in Frage kommt, sollte auf eine möglichst straffe Tagesordnung und Vorentlastung, z. B. durch Vorabzusendung von Informationen, geachtet werden, um die Dauer zu minimieren. Die Teilnehmerzahl sollte auf die kleinstmögliche Größe begrenzt werden. Entsprechend der Teilnehmerzahl wären angemessen große Räumlichkeiten zu bestimmen, um die Abstandsregeln sicher einhalten zu können.

Durch zeitliche und räumliche Entzerrung, z. B. der Klassenelternabende, kann ebenfalls ein wirksamer Beitrag zur Risikominderung geleistet werden.

Bis auf Weiteres gilt zusätzlich:

Zur Kontaktminimierung sollen Konferenzen und andere Besprechungen im Lehrerkollegium vorerst bis auf Weiteres möglichst als Videokonferenzen oder allenfalls in räumlich getrennten Kleingruppen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Vollversammlungen des gesamten Kollegiums sind nicht zulässig.

Dies gilt analog auch für andere schulische Gremien.

Finden Präsenzveranstaltungen der Staatlichen Lehrerfortbildung statt? (akt. 18.02.2021, 07:40 Uhr)

Sämtliche Präsenzlehrgänge im Rahmen der Staatlichen Lehrerfortbildung auf zentraler (im Bereich der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen sowie der Landesstelle für den Schulsport (LASPO) im Bayerischen Landesamt für Schule, regionaler (im Bereich der Ministerialbeauftragten bzw. Regierungen sowie der Staatlichen Schulberatungsstellen) als auch lokaler Ebene (im Bereich der Staatlichen Schulämter)) werden weiterhin bis einschließlich der Osterferien ausgesetzt. Inwieweit als Präsenzfortbildungen geplante Veranstaltungen in ein Online-Format überführt und in modifizierter Form angeboten werden können, entscheidet der jeweilige Veranstalter und informiert die Teilnehmenden rechtzeitig.
Ob und ggf. wann einzelne ausfallende staatliche Fortbildungsveranstaltungen nachgeholt werden, wird in jedem Einzelfall geprüft und den Teilnehmenden ebenfalls durch den Veranstalter (rechtzeitig) bekanntgegeben.

Was ist beim Abhalten von Elternsprechtagen und Sprechstunden zu beachten? (akt. 07.01.2021, 13:00 Uhr)

Unter Infektionsschutzgesichtspunkten stellen Elternsprechtage als Präsenzveranstaltungen eine große Herausforderung dar. Viele Schulen haben im Rahmen der Erziehungspartnerschaft bereits Alternativen festgelegt. In der derzeitigen Situation können Elternsprechtage ausschließlich telefonisch oder in einem digital gestützten Format realisiert werden. Entsprechendes gilt auch für Sprechstunden von Lehrkräften, sofern ein persönlicher Kontakt zwischen Eltern und Lehrkräften nicht unbedingt erforderlich ist.

Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden? (akt. 25.03.2021, 16:00 Uhr)

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, ausgenommen Berufsorientierungsmaßnahmen) bleiben vorerst bis zum Ende der Pfingstferien am 06. Juni 2021 ausgesetzt.  Wir empfehlen Neubuchungen für den Zeitraum nach den Pfingstferien 2021 nur mit großer Zurückhaltung vorzunehmen und sich dabei mit den Erziehungsberechtigten oder den volljährigen Schülerinnen und Schülern abzusprechen. Zudem sollen solche Buchungen wenn überhaupt nur vorgenommen werden, wenn diese kostenfrei storniert werden können.

Hier finden Sie weitere Hinweise zum Thema „Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet?“.

Welche Regelungen gelten hinsichtlich verpflichtender Betriebspraktika (Mittelschule) bzw. Betriebspraktika in der Mittelschulstufe und Berufsschulstufe der Förderzentren? (akt. 08.12.2020, 16:30 Uhr)

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz bis 100 können Maßnahmen zur Beruflichen Orientierung an außerschulischen Lernorten (inkl. lehrplangemäßen Betriebspraktika) auf freiwilliger Basis stattfinden. Innerhalb des Schulgeländes können diese Maßnahmen unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und der übrigen Vorgaben des Rahmenhygieneplans ebenfalls durchgeführt werden. Die Einbeziehung externer Personen ist auch möglich.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 finden keine Maßnahmen zur Beruflichen Orientierung statt. Abweichend hiervon können in den Jahrgangsstufen 9 und 10 der Mittelschule Maßnahmen der Beruflichen Orientierung an außerschulischen Lernorten oder in der Schule auf freiwilliger Basis durchgeführt werden, sofern die Kreisverwaltungsbehörde keine anderslautende Anordnung erlässt.

Bei Bedarf können Module der Beruflichen Orientierung in virtueller Form durchgeführt werden oder – wenn sich keine andere Option zur Durchführung ergibt – ganz oder teilweise entfallen.

 

Welche besonderen organisatorischen und hygienischen Maßgaben gelten an den Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE)? (akt. 07.01.2021, 13:00 Uhr)

An den schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) werden die Kinder in festen Gruppen betreut, damit im Bedarfsfall mögliche Infektionsketten nachvollzogen werden können. Bei Tätigkeiten im Rahmen der körperlichen Pflege gelten die allgemeinen Hygienestandards (z. B. das Tragen geeigneter Handschuhe, Durchführung der vorgesehenen Desinfektionsmaßnahmen). Bei aufwendigen pflegerischen Tätigkeiten wird hinsichtlich der Auswahl der Schutzausrüstung empfohlen, sich an den geltenden Hygienestandards und an den KRINKO-Empfehlungen zur Infektionsprävention in Heimen zu orientieren. Darüber hinaus gilt an den SVE der allgemeine Rahmen-Hygieneplan.

Selbsttests an Schulen

Warum werden Selbsttests durchgeführt? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Selbsttests erhöhen die Sicherheit im Schulgebäude – mit jedem Test sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine ansteckende Person dauerhaft im Klassenzimmer sitzt. Selbsttests sind daher sehr wichtig dafür, dass auch bei erhöhten Inzidenzen an den Schulen Präsenzunterricht in bestimmtem Umfang stattfinden kann.

Daher gilt ab dem 12. April, dass Schülerinnen und Schüler nur dann am Präsenzunterricht bzw. an den Präsenztagen des Wechselunterrichts teilnehmen dürfen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben.

Dies gilt auch, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region unter 100 liegt.

Ein negatives Testergebnis kann erbracht werden

  • durch einen Selbsttest, der unter Aufsicht in der Schule durchgeführt wird oder
  • durch einen PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde.

Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus.

Der Testnachweis ist nicht notwendig bei vollständig geimpften Personen. Dazu muss die abschließende Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mindestens 14 Tage zurückliegen.

Ein Beispielvideo zur Durchführung von Tests an der Realschule Traunreut finden Sie hier.

Selbsttest an Schulen – kann das funktionieren? (akt. 11.05.2021, 15:35 Uhr)

Ja. Zum einen sind die Tests so konzipiert, dass sie auch  jüngere Schülerinnen und Schüler mit entsprechender Anleitung anwenden können. Die Tests sind einfach und ohne Schmerzen durchzuführen. Zur Testung wird ein Teststäbchen ca. 2 cm tief in jedes Nasenloch eingeführt, an der Naseninnenseite hin- und herbewegt und dann in eine Testflüssigkeit getaucht. Nach ca. 15 bis 20 Minuten liegt ein Ergebnis vor.

Sicher ist es vor allem zu Beginn eine ungewohnte Situation, wenn Selbsttests in den Schulen durchgeführt werden.  Erste Erfahrungen mit Selbsttests an bayerischen Schulen, aber auch aus Österreich zeigen, dass sich Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte recht schnell an die Tests gewöhnen und sie so Teil des schulischen Alltags in Pandemiezeiten werden.  

So stellte etwa der österreichische Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung Prof. Dr. Heinz Faßmann kürzlich fest:
„Seit Mitte Februar führen die österreichischen Schülerinnen und Schüler mehrmals in der Woche anterio-nasale Selbsttests durch. Diese Tests sind an den Schulen mittlerweile zur Routine geworden. Eltern und Lehrkräfte unterstützten die Testungen von Anbeginn, was zur hohen Akzeptanz von nahezu 99 % geführt hat. Österreich konnte die Schulen so geöffnet halten.“ 

Ein Video zu den Erfahrungen mit den Selbsttests an der Realschule Traunreut finden Sie hier; ein Video zu den Erfahrungen an der Grundschule Mering finden Sie hier.

Welche Möglichkeiten gibt es, ein negatives Testergebnis nachzuweisen? (akt. 10.05.2021, 11:10 Uhr)

Ab dem 12. April dürfen Schülerinnen und Schüler nur dann am Präsenzunterricht bzw. an den Präsenztagen des Wechselunterrichts teilnehmen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben.

Ein negatives Testergebnis kann einerseits durch einen Selbsttest, der unter Aufsicht in der Schule durchgeführt wird, erbracht werden.

Alternativ ist  – falls eine Selbsttestung in der Schule nicht gewünscht wird – auch ein Nachweis durch einen PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest möglich, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde.

Bitte beachten Sie: Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus.

  • Die Selbsttests in der Schule werden pro Person in der Regel zweimal pro Woche (bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 ggf. auch öfter) durchgeführt. Die Abgabe einer ausdrücklichen Einverständniserklärung durch die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten (bzw. durch volljährige Schülerinnen und Schüler) ist nicht erforderlich.
  • Ein negatives Testergebnis darf zum Unterrichtsbeginn am jeweiligen Schultag nicht älter als 48 Stunden (bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100) bzw. 24 Stunden (bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100) sein. Ein negatives Testergebnis gilt daher
    • bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100: am Tag der Testung und an den beiden darauffolgenden Tagen (Beispiel: Testung am Montag; Testergebnis gilt Mo, Di, Mi)
    • bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100: am Tag der Testung und am darauffolgenden Tag (Beispiel: Testung am Montag; Testergebnis gilt Mo, Di).
  • Schülerinnen und Schüler, die kein negatives Testergebnis vorlegen können und auch nicht zur Durchführung eines Selbsttests in der Schule bereit sind, können nicht die Schule besuchen. 

Der Testnachweis ist nicht notwendig bei vollständig geimpften Personen. Dazu muss die abschließende Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mindestens 14 Tage zurückliegen.

Zudem muss kein Testnachweis von genesenen Personen erbracht werden. Eine Person gilt dabei als genesen, wenn sie über einen Nachweis verfügt, wonach eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Die zugrundeliegende Testung muss dabei mittels PCR-Verfahren erfolgt sein.

Der Testnachweis entfällt bei vollständig geimpften und bei genesenen Personen jedoch nur, wenn keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen und keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

Ist für die Teilnahme an den Selbsttests für Schülerinnen und Schüler eine gesonderte Einverständniserklärung erforderlich? (akt. 09.04.2021, akt. 15:00 Uhr)

Die Abgabe einer ausdrücklichen Einverständniserklärung durch die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten (bzw. durch volljährige Schülerinnen und Schüler) ist für die Teilnahme an den Selbsttests nicht erforderlich.

Wenn Ihre Tochter bzw. Ihr Sohn nicht an den Selbsttests in der Schule teilnehmen soll und auch kein alternatives negatives Testergebnis vorgelegt werden kann, müssen Sie das der Schule mitteilen. Ein Schulbesuch ist dann nicht möglich.

Gelten die Regeln zur Testung auch für die Notbetreuung? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Ja, auch hier ist eine Teilnahme nur mit negativem Testergebnis möglich. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise unter www.km.bayern.de/selbsttests.

Welche Regelungen gelten für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf? (akt. 12.04.2021, 15:50 Uhr)

Eltern bzw. Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die die Selbsttests nicht alleine durchführen können, werden gebeten, sich bezüglich der Testdurchführung an die jeweilige Schule zu wenden.

Ist auch im Distanzunterricht ein negatives Testergebnis erforderlich? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Nein. Sofern Distanzunterricht stattfindet, ist die Teilnahme selbstverständlich auch ohne negatives Testergebnis möglich.

Wie oft bzw. an welchen Tagen sollen die Selbsttests in den Schulen durchgeführt werden? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Die Selbsttests für die Schülerinnen und Schüler finden in aller Regel zweimal pro Woche (in Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 ggf. auch öfter) statt – unabhängig davon, ob täglicher Präsenzunterricht (ggf. mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht stattfindet.

Die Wochentage, an denen die Selbsttests stattfinden, legt die Schule fest. Dabei ist der erste Selbsttest der Unterrichtswoche in der Regel jeweils an dem Tag durchzuführen, an dem die Schülerinnen und Schüler nach dem Wochenende zum ersten Mal die Schule besuchen (z. B. im Wechselunterricht: Montag erster Selbsttest für Teilgruppe A, Dienstag erster Selbsttest für Teilgruppe B).

Wann bzw. wie oft weitere Selbsttestungen stattfinden, richtet sich – neben der konkreten Organisation des Unterrichtsbetriebs – auch nach der Sieben-Tage-Inzidenz in der jeweiligen Region:

  • In Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 darf die Testung höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Unterrichtstags vorgenommen worden sein. Dies bedeutet z. B., dass ein am Montag durchgeführter Test auch noch für den Schulbesuch am Dienstag und Mittwoch gilt. Am Donnerstag wäre dann (spätestens) ein erneuter Test durchzuführen bzw. ein neues Testergebnis vorzulegen.
  • In Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 darf die Testung höchstens 24 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Unterrichtstags vorgenommen worden sein. Dies bedeutet z. B., dass ein am Montag durchgeführter Test auch noch für den Schulbesuch am Dienstag gilt. Am Mittwoch wäre dann (spätestens) ein erneuter Test durchzuführen bzw. ein neues Testergebnis vorzulegen.

Wie erhalten die Schulen die Selbsttests? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Die Schulen bekommen die Tests über die zuständige Kreisverwaltungsbehörde zur Verfügung gestellt bzw. holen diese dort ab.

Was ist der Unterschied zwischen einem Selbsttest (wie er an den Schulen eingesetzt wird), einem sonstigen Antigen-Schnelltest, Pooling und einem PCR-Test? (akt. 25.03.2021, 16:00 Uhr)

Je nach Anwendungsbereich gibt es unterschiedliche Testverfahren:

  • Selbsttest: Ein Selbsttest kann von Privatpersonen ohne medizinische Vorkenntnisse selbst durchgeführt werden. Es handelt sich dabei entweder um Antigen-Schnelltests mit einer Probenentnahme aus dem vorderen Nasenbereich – diese kommen in der Regel an den Schulen zum Einsatz – oder um Gurgel- oder Spucktests. Gurgeltests oder auch vergleichbare Spucktests weisen Virusbestandteile im Speichel nach, genauso wie die Abstrich-Tests. Das Ergebnis liegt teilweise bereits nach etwa 15 Minuten vor. An den Schulen kommen zunächst Selbsttests zum Einsatz, bei denen die Probe aus dem vorderen Nasenbereich entnommen wird.
  • PCR-Test: Der PCR-Test (Polymerase-Ketten-Reaktions-Test) liefert die zuverlässigsten Ergebnisse. Er wird von Ärzten veranlasst und in speziellen Laboren ausgewertet. Durch den Test wird die DNA bzw. RNA eines Virus direkt durch einen Abstrich aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum nachgewiesen, das Ergebnis liegt allerdings oft erst nach 24 bis 48 Stunden vor.
  • Antigentest / Antigen-Schnelltest / Antikörpertest: Anhand eines Antigentests wird nachgewiesen, ob eine Person unter einer akuten Covid-19-Erkrankung leidet. Diese Tests können Erregeranteile direkt nachweisen. Sie funktionieren mit einer Probenentnahme aus dem vorderen Nasenbereich oder Rachenraum oder als Gurgel-oder Spucktests (siehe oben Selbsttests). Antikörpertests hingegen weisen über eine Blutentnahme nach, ob der Körper gegen das Virus kämpft bzw. angekämpft hat, also sich bereits mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert hat. Antikörpertests sagen jedoch nichts darüber aus, ob die Betroffenen noch infektiös sind, wie lange die Infektion zurückliegt oder ob ein ausreichender Immunschutz gegen eine erneute Infektion vorhanden ist.
  • PCR-Schnelltest: Dieser Test nutzt die gleiche Methode wie PCR-Tests, allerdings deutlich vereinfacht. Daher ist der PCR-Schnelltest etwas ungenauer als der PCR-Test. Der Vorteil des Schnelltests ist, dass er unabhängig von einem Labor durchgeführt und deshalb flexibel eingesetzt werden kann
  • Pooling: Beim Pooling werden Abstrichproben von mehreren Personen gemeinsam in einer Gesamtprobe untersucht. Für den Fall, dass die Gesamtprobe positiv ausfällt, führt man zusätzliche Tests mit den zurückbehaltenen Einzelproben durch. Durch das Pooling wird bei einem negativen Testergebnis Zeit und Material durch unnötige Einzeltests gespart.

Welche Tests kommen an den Schulen zum Einsatz? (akt. 07.04.2021, 12:00 Uhr)

Derzeit werden Selbsttests von drei Herstellern an die Schulen verteilt:

  • CLINITEST Rapid COVID-19 Self-Test von Siemens
  • SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test zur Selbstanwendung von Roche
  • Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card von Technomed Service GmbH (bzw. Boson)

Erklärvideos der Hersteller finden Sie unter www.km.bayern.de/selbsttests.

Worin unterscheiden sich die an den Schulen eingesetzten Tests? (akt. 07.04.2021, 12:00 Uhr)

Die Tests sind sich grundsätzlich sehr ähnlich, was die Durchführung sowie die Aussagekraft des Ergebnisses betrifft. Auffälligster Unterschied bei der Durchführung dürfte die unterschiedliche Verpackung der Pufferlösung sein. Bei den Selbsttests von Roche und Technomed (bzw. Boson) ist diese einzeln für die jeweilige Testanwendung verpackt, während sie beim Selbsttest von Siemens in der für alle Testeinheiten des Testkits notwendigen Menge in einem Behälter ist und vor dem Test auf Teströhrchen verteilt werden muss.

Aus welchen Bestandteilen besteht ein Testset? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Tests unterscheiden sich in ihren Bestandteilen je nach Hersteller. Sie enthalten aber in der Regel folgende Teile:

  • Teststreifen, auf dem am Ende das Ergebnis abgelesen wird
  • Extraktionspuffer-Behälter, sozusagen das „Reagenzglas“, in dem die Pufferlösung mit dem aufgefangenen Sekret vermischt wird
  • Kappe für den Behälter
  • Sterile Tupfer
  • Folie für den Teststreifen, falls der Test im Freien durchgeführt wird
  • Gebrauchsanleitung, ggf. auch eine Kurzanleitung

Wie erkenne ich, ob ein Test positiv ist? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Auf dem Teststreifen befinden sich zwei Felder, das Kontrollfeld „C“ und das Feld für das Testergebnis „T“. Bei einem positiven Testergebnis ist an beiden Kontrollfeldern ein durchgehender Strich wahrzunehmen. Bei einem negativen Testergebnis ist lediglich am Kontrollfeld „C“ ein durchgehender Strich erkennbar. Ungültig sind die Tests, wenn weder bei „C“ noch bei „T“ oder nur bei „T“ ein durchgehender Streifen sichtbar ist.

Wie zuverlässig sind die Selbsttests? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Das Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung führt hierzu aus:

„Zwar sind die Mehrzahl der Ergebnisse von Antigen-Selbsttests korrekt, doch sie sind nicht so zuverlässig wie PCR-Tests. Deswegen stellt ein positives Ergebnis lediglich einen Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 dar. Es ist keine Diagnose. (...) Personen, die ein positives Ergebnis im Antigen-Selbsttest erhalten haben, sollten sich unverzüglich selbst isolieren (d. h. Kontakte konsequent reduzieren) und sich telefonisch mit dem Hausarzt [bzw. dem Gesundheitsamt] oder einem geeigneten Testzentrum in Verbindung setzen, um einen PCR-Test in die Wege zu leiten und das weitere Vorgehen zu klären.“

Müssen die Tests unbedingt im Klassenzimmer stattfinden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Tests finden in der Regel im Klassenzimmer statt. Wenn allerdings vor Ort andere, z. B. größere Räumlichkeiten besser geeignet scheinen, kann die Schule auch hierauf ausweichen. Wichtig ist immer, dass die üblichen Hygieneregeln eingehalten werden können.

Können die Tests auch in Räumen ohne zu öffnende Fenster, ggf. mit raumlufttechnischer Anlage durchgeführt werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Für Räume ohne zu öffnende Fenster sind zunächst die Sätze 11 und 12 des Abschnittes 4.3.2 des Rahmenhygieneplans zu beachten:

Bei Räumen ohne zu öffnende Fenster oder mit raumlufttechnischen Anlagen ohne oder mit zu geringer Frischluftzufuhr hat die Schulleitung mit dem zuständigen Sachaufwandsträger geeignete Maßnahmen zu treffen (z. B. zeitweise Öffnung an sich verschlossener Fenster). Grundsätzlich sollten raumlufttechnische Anlagen mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden.

Selbsttests in Räumen mit raumlufttechnischen Anlagen mit hinreichender Frischluftzufuhr sind grundsätzlich möglich. Die raumlufttechnischen Anlagen sollten jedoch mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden.

Können die Tests auch im Freien durchgeführt werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Eine Durchführung der Tests ist auch im Freien auf dem Schulgelände möglich, wenn die Witterung dies zulässt.

Können die Selbsttests den Schülerinnen und Schülern auch nach Hause mitgegeben und dort angewendet werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Im Sinne einer erhöhten Sicherheit bei der Testdurchführung finden die Testungen für Schülerinnen und Schüler in den Schulen statt.

Welche Aufgabe übernimmt die Lehrkraft bei den Selbsttests? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Selbsttestung wird durch die jeweilige Lehrkraft begleitet. Sie beaufsichtigt die Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen mündliche Anleitung für die Durchführung der Tests. Die Testung führen die Schülerinnen und Schüler in jedem Fall selbst durch.

Kann neben der Lehrkraft der jeweiligen Stunde, in der die Testung stattfindet, auch weiteres Personal unterstützen? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Dies ist möglich. In der Praxis wird es v. a. davon abhängig sein, ob eine solche Unterstützung schulorganisatorisch möglich ist.

Kann eine Testung auch am Tag der Schulöffnung, z. B. nach dem Wochenende oder den Schulferien erfolgen? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Nach aktualisierter infektionsmedizinischer Einschätzung kann eine Testung auch unmittelbar am Tag nach Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs bzw. am Tag nach den Ferien erfolgen.

Wie ist zu reagieren, wenn bei bestimmten Schülergruppen, wie etwa bei Schülern mit Einschränkungen o. Behinderungen, ein erhöhter Unterstützungsbedarf auftritt und die Schüler den Test nicht selbst durchführen können? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Soweit an der Schule eine schulische Pflegekraft vorhanden ist, kann diese mit Einverständnis der Eltern unterstützen. Wenn der Schüler über einen Schulbegleiter verfügt, bleibt durch die Eltern zu klären, ob die Unterstützung bei der Durchführung des Tests in dessen Aufgabenbereich fällt.

Welche Hilfestellung gibt es? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Neben Hinweisen zur Durchführung sowohl auf der Homepage des Kultusministeriums (www.km.bayern.de/selbsttests bzw. www.km.bayern.de/coronavirus-faq; hier u.a. auch Erklärvideos der Testhersteller) als auch des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (www.stmgp.bayern.de/coronavirus/bayerische-teststrategie/#erklaerung_selbsttest) stehen den Schulen im Rahmen der Aktion „Unterstützung Covid-19-Selbsttests an bayerischen Schulen“ Hilfsorganisationen vor allem in Form von Beratung und Schulung zur Verfügung. An der Aktion beteiligen sich:

  • ASB-Landesverband Bayern e.V.
  • Bayerisches Rotes Kreuz
  • DLRG Landesverband Bayern e.V.
  • Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
  • Malteser Hilfsdienst e.V.
  • Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V.
  • Schwesternschaft München vom BRK e.V.
  • Schwesternschaft Nürnberg vom BRK e.V.
  • Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom BRK e.V.

Die Kontaktaufnahme mit den Hilfsorganisationen erfolgt über die Schulleitung.

Wie und wofür können die genannten Hilfsdienste engagiert werden? Wie erfolgt die Abrechnung der Kosten? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Unterstützung erfolgt vor allem in Form von Beratung und Schulung – etwa auch über Online-Kommunikationstools. Sie ist auch von den jeweiligen personellen Kapazitäten vor Ort abhängig. Für die Schulen fallen keine Kosten an; die Hilfsorganisationen rechnen auf anderem Wege ab.

Brauchen die Lehrkräfte Schutzausrüstung, wenn sie die Schülerinnen und Schüler bei der Testung anleiten? (akt. 09.04.2021, 17:45 Uhr)

Die Schülerinnen und Schüler nehmen die Tests selbst ab, so dass kein Körperkontakt besteht. Konkrete Schutzausrüstung im engeren Sinne ist bei der Anleitung der Schülerinnen und Schüler nicht erforderlich. Vielmehr ist das Tragen von einer medizinischen Gesichtsmaske („MNS“, sog. „OP-Maske“, vgl. § 18 Abs. 2 Satz 1 der 12. BayIfSMV) sowie die Einhaltung des nötigen Abstands angezeigt.

Zudem ist auf einen ergonomischen Abstand zu den Testmaterialien zu achten bzw. darauf hinzuweisen, um einen unbeabsichtigten Kontakt mit der Puffer- bzw. Testflüssigkeit zu vermeiden. Für den Fall, dass Körperstellen doch in Kontakt mit Puffer- bzw. Testflüssigkeit kommen, sind diese mit Wasser abzuspülen. Bei Kontakt mit den Augen sind diese zu spülen, ggf. ist bei anhaltender Reizung ärztlicher Rat einzuholen.

Einweghandschuhe und Faceshields können allenfalls im Einzelfall bei engem Kontakt zu den Schülerinnen und Schüler sowie dem Testmaterial sinnvoll sein.

Im Übrigen sind die Hinweise auf der jeweiligen Gebrauchsanweisung zu beachten.

Benötigen die Lehrkräfte eine Betriebsanweisung für die Umsetzung der Tests an der Schule? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Eine eigene Betriebsanweisung ist nicht notwendig, aber die relevanten Informationen sind in geeigneter Form (z.B. ein Merkblatt) an die Lehrkräfte weiterzugeben.

Müssen vor der Durchführung der Selbsttests die Hände desinfiziert werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Vor Durchführung des Selbsttests sollen die Hände gründlich gewaschen werden. Eine zusätzliche Desinfektion der Hände ist nicht notwendig.

Müssen Lehrkräfte, die zu einer Risikogruppe gehören, die Tests beaufsichtigen? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Grundsätzlich besteht für alle Lehrkräfte, die nicht aufgrund eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht freigestellt sind, die Verpflichtung, die Tests zu begleiten. Da die Selbsttests so konzipiert sind, dass diese von den Schülerinnen und Schülern zwar ggf. unter Aufsicht aber ohne fremde Hilfe eigenständig durchgeführt werden können, ist ein aktives Handeln bzw. Eingreifen der betroffenen Lehrkräfte bei der Abstrichnahme nicht erforderlich. Ihre Beteiligung beschränkt sich auf ein verbales Anleiten (z. B. altersangemessene Hinweise, Vorführen von Erklärvideos der Hersteller) und ggf. die Vorbereitung der Selbsttests (z. B. Verteilung der Pufferlösung vor Aushändigung an die Schülerinnen und Schüler). Insoweit besteht für Lehrkräfte, die zu einer Risikogruppe gehören, bei der Begleitung der Durchführung von Selbsttests kein weitergehendes Risiko als beim Unterricht der Schülerinnen und Schüler.

Im Einzelfall sollten Lehrkräfte entweder weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen oder mit der Schulleitung abklären, ob eine andere Person die Tests begleiten kann.

Steigt das Infektionsrisiko im Klassenzimmer, wenn die Schülerinnen und Schüler zur Testung ihre Masken abnehmen? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Der Zeitraum, in dem die Maske für die Testdurchführung abgenommen werden muss, beträgt nicht einmal eine Minute. Dennoch sollte in diesem Zeitraum der Abstand untereinander konsequent eingehalten und gut gelüftet werden.

Für die übrigen Testschritte kann und soll die Maske getragen werden. Insofern ist auch nach Einschätzung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege nicht von einem erhöhten Infektionsrisiko auszugehen.

Was hat es mit dem „Verteilen der Pufferlösung“ auf sich? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Beim Selbsttest von Siemens ist die Pufferlösung, in die das Teststäbchen nach dem Abstrich getaucht wird, nicht einzeln für jeden Test verpackt, sondern in einem Behälter für alle Tests des jeweiligen Testkits. Insofern kann hier die Lehrkraft bei der Testdurchführung unterstützen, indem sie die Pufferlösung in die dafür vorgesehenen Test-Röhrchen tröpfelt. Hierbei kommt es zu keinem körperlichen Kontakt mit Teilen, die die Schülerinnen und Schüler berührt haben. Zudem erfolgt dieser Schritt in einer Phase der Testdurchführung, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Maske tragen oder noch nicht im Raum anwesend sind.

Müssen die Tests unbedingt zu Beginn der ersten Stunde stattfinden? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Die Tests sind zu Beginn des Schultags durchzuführen. Aufgrund dessen kann es – wie schon an anderer Stelle erwähnt – sinnvoll sein, nach Möglichkeit einen gestaffelten Unterrichtsbeginn vorzunehmen und sich hierbei auch mit den Sachaufwandsträgern wegen der Schülerbeförderung abzustimmen. Denkbar wäre auch, dass die Schülerinnen und Schüler etwas früher ins Klassenzimmer bzw. zu dem Ort kommen, an dem die Testungen stattfinden, um den Test (teilweise) vor Unterrichtsbeginn durchzuführen.

Wann werden die Tests bei Schülerinnen und Schülern durchgeführt, die z. B. aufgrund des Kurssystems in der gymnasialen Oberstufe nicht zur ersten Stunde Unterricht haben? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Für Schülerinnen und Schüler, deren Unterricht nicht in der ersten Stunde beginnt, ist eine Testung innerhalb der Klasse bzw. des Kurses in der ersten Unterrichtsstunde des Tages möglich, wenn alle Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe einen einheitlich späteren Unterrichtsbeginn haben.

Betrifft der spätere Unterrichtsbeginn nur einzelne Schülerinnen und Schüler, empfiehlt es sich, für die jeweilige Gruppe anderweitige Möglichkeiten zur angeleiteten Selbsttestung vor dem jeweiligen Unterrichtsbeginn zu schaffen.

Wie muss das Material nach Testdurchführung entsorgt werden? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Das Material wird aufgrund der kleinen Probenmenge, die für die Durchführung des Tests benötigt wird, als Hausmüll eingestuft. Es ist in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen zu sammeln (z. B. in verschlossenen Plastik-/Mülltüten) und verschlossen zu entsorgen. Die Test-Röhrchen sollten dabei verschlossen entsorgt werden, die Probeentnahmestäbchen in die Verpackung zurückgesteckt werden. Es ist zu vermeiden, dass eine andere Person als die testende „ihre“ Materialien entsorgt.

Im Übrigen sind die Hinweise auf der Gebrauchsanweisung zu beachten.

Wie muss das Testmaterial gelagert werden? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Die Tests sind wie auf den Verpackungen angegeben bei Raumtemperatur oder gekühlt (2 – 30 °C) zu lagern. Keine der Komponenten des Selbsttest-Sets darf eingefroren werden; vor direkter Sonneneinstrahlung ist es zu schützen. Set-Komponenten, die sich länger als eine Stunde außerhalb des versiegelten Beutels befunden haben, sollten entsorgt werden. Tupfer, Röhrchen und Testkassetten sind nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Die Testung darf nur mit den im Set enthaltenen Tupfern erfolgen. Ein Tausch oder eine Mischung mit Komponenten aus anderen Selbsttest-Sets muss unterbleiben.

Im Übrigen sind die Hinweise auf der Gebrauchsanweisung zu beachten.

Was ist nach einem positiven Testergebnis zu tun? (akt. 07.05.2021, 15:50 Uhr)

Zeigt der Selbsttest ein positives Ergebnis an, so muss die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler von anderen Personen isoliert und – sofern möglich – von den Erziehungsberechtigten abgeholt oder nach Hause geschickt werden. Die Schulleitung informiert das örtliche Gesundheitsamt über das positive Testergebnis. Bitte beachten Sie hierzu die Datenschutzhinweise. Da es auch möglich ist, dass der Selbsttest ein „falsch-positives“ Testergebnis anzeigt, wird das örtliche Gesundheitsamtes immer einen PCR-Test anordnen, um das Testergebnis zu überprüfen. Erst wenn der PCR-Test ebenfalls positiv ist, liegt tatsächlich eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion vor.

Muss die ganze Klasse in Quarantäne, wenn ein Schüler bzw. eine Schülerin ein positives Selbsttestergebnis hat? Oder darf der Unterricht für die restliche Klasse fortgesetzt werden? (akt. 07.05.2021, 15:50 Uhr)

Die Anordnung von Quarantänemaßnahmen fällt in den Zuständigkeitsbereich des lokalen Gesundheitsamtes. Die Schulleitung informiert nach einem positiven Selbsttestergebnis das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt leitet alle weiteren Schritte ein und unterrichtet ggf. die Schule über erforderliche Maßnahmen. Bis dahin können die Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Testergebnis zunächst weiter in der Klasse bzw. im Unterrichtsbetrieb bleiben, wobei die Hygienevorgaben weiterhin genauestens zu beachten sind.

Wie erfolgt die Einstufung als „enge Kontaktperson“ im schulischen Bereich? (akt. 07.05.2021, 15:50 Uhr)

Laut Gesundheitsministerium werden Kontaktpersonen künftig nicht mehr nach Kategorie 1 und 2 unterschieden. Stattdessen wird der Begriff „enge Kontaktperson“ eingeführt.

Die Einstufung als „enge Kontaktperson“ erfolgt weiterhin durch die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden auf Basis der konkreten Gegebenheiten vor Ort (z. B. Zahl der infizierten Personen im Raum bzw. in der Klasse, Größe des Unterrichtsraums usw.). 

Vor diesem Hintergrund ist die detaillierte Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen besonders wichtig. Schülerinnen und Schülern wird dabei das Tragen eines passenden Mund-Nasen-Schutzes („OP-Maske“) nachdrücklich empfohlen.

Müssen weiterhin Masken getragen und Abstandsregeln eingehalten werden, wenn alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkraft ein negatives Testergebnis erhalten haben? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Ja. Zum einen stellt jedes Testergebnis nur eine „Momentaufnahme“ dar. Zum anderen kann kein Test zu 100 % gewährleisten, dass das Testergebnis korrekt ist. Da somit nicht auszuschließen ist, dass ein „falsch-negatives“ Testergebnis vorliegt, ist es von großer Bedeutung, weiterhin alle vorgesehenen Hygieneregeln einzuhalten. Hierzu zählt insbesondere das Tragen der Masken und das Einhalten der Abstandsregeln.

Haftet die Lehrkraft, wenn sich ein Schüler / eine Schülerin bei Selbsttests verletzt? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Für fehlerhafte Produkte bzw. Testkomponenten haftet der Hersteller bzw. Händler nach den zivilrechtlichen Grundsätzen der Produkthaftung.

Sollte sich ein Kind z. B. mit dem Wattestäbchen verletzen, tritt die Schülerunfallversicherung ein. Aufgrund der Konzeption der Selbsttests ist dies aber sehr unwahrscheinlich.

Eine Verpflichtung der Lehrkräfte zum aktiven Eingreifen besteht lediglich dann, wenn eine Hilfeleistung zur Verhinderung eines Körper- oder Gesundheitsschadens erforderlich ist. Für Körper- oder Gesundheitsschäden infolge einer unterlassenen Hilfsmaßnahme haftet der Freistaat Bayern gegenüber der geschädigten Schülerin bzw. dem geschädigten Schüler gemäß den Grundsätzen der Staatshaftung für privatrechtliches Handeln. Die Gefahr eines finanziellen Schadens der Lehrkraft aufgrund zivilrechtlicher Haftung droht allenfalls bei vorsätzlich oder grob fahrlässig unterlassener Hilfeleistung. Die Schwelle zur groben Fahrlässigkeit wird jedoch erst dann überschritten, wenn objektiv die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt wurde, also dann, wenn schon ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt wurden und das nicht beachtet wurde, was im gegebenen Fall jedem einleuchten musste und den Handelnden in subjektiver Hinsicht ein schweres Verschulden trifft.

Ist der Datenschutz gewährt, wenn der Test gemeinsam durchgeführt wird? (akt. 19.03.2021, 18:40 Uhr)

Der Selbsttest wird in der Regel im Beisein vertrauter Personen durchgeführt (Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte der Klasse). Der Umgang mit Selbsttestergebnissen erfordert daher von allen Beteiligten einen sensiblen Umgang, ähnlich wie beim Umgang mit Noten, wenn die Lehrkraft z. B. eine korrigierte Schülerarbeit aushändigt. Ein positives Testergebnis lässt zudem keinen zwingenden Rückschluss auf eine tatsächliche Coronavirus-Infektion zu, da auch ein „falsch-positives“ Testergebnis vorliegen kann. Daher wird nach jedem positiven Testergebnis und der anschließenden Meldung durch die Schülerin oder den Schuler bzw. die Erziehungsberechtigten an das Gesundheitsamt ein PCR-Test angeordnet, um das Ergebnis des Selbsttests zu überprüfen. Vor diesem Hintergrund muss daher mit den Schülerinnen und Schülern bereits vor der Durchführung des Selbsttests besprochen werden, dass es auch zu fehlerhaften Testergebnissen kommen kann und daher mit den Testergebnissen besonders sensibel umzugehen ist.

Welche Regelungen gelten für Lehrkräfte? (akt. 09.04.2021, 15:00 Uhr)

Für Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen gelten dieselben Testvorgaben und Testmöglichkeiten (PCR- bzw. POC-Antigentestung durch fachmedizinisches Personal oder Durchführung zur Verfügung gestellter Selbsttests) wie für die Schülerinnen und Schüler mit der Maßgabe, dass ein Selbsttest auch außerhalb der Schule und ohne Aufsicht vorgenommen werden kann, wenn die Person versichert, dass das Testergebnis negativ ausgefallen ist.

Die Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen sind angehalten, die Testvorgaben ordnungsgemäß und zuverlässig zu erfüllen, um dadurch einen möglichst sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen.

Benötigen Grundschulkinder der 4. Jahrgangsstufe ein negatives Testergebnis, um im Freien an den praktischen Teilen der Fahrradprüfung teilzunehmen? (akt. 12.05.2021, 10:40 Uhr)

Gemäß § 18 Abs. 4 Sätze 1 bis 3 der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) in der Fassung vom 09.04.2021 dürfen nur Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung teilnehmen, die zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen und auf Anforderung der Lehrkraft vorweisen oder in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Die dem Testergebnis zugrundeliegende Testung oder der in der Schule vorgenommene Selbsttest dürfen höchstens 48 Stunden, in Regionen mit einem Inzidenzwert über 100 höchstens 24 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein.

Die theoretische und praktische Fahrradausbildung und -prüfung wird grundsätzlich im Rahmen des Präsenzunterrichts in der Schule durchgeführt bzw. abgelegt. Eine Teilnahme in Präsenz ist deshalb für Kinder ohne Testnachweis nicht möglich. Ein Anspruch auf Vermittlung der theoretischen und praktischen Fahrradausbildung im Distanzunterricht besteht nicht, da der Distanzunterricht den Präsenzunterricht gemäß Rechtsprechung nicht deckungsgleich abbilden muss. Die Grundschulen können eigenständig entscheiden ob sie die theoretische Fahrradausbildung auch im Distanzunterricht anbieten.

Inwieweit die betreffenden Schülerinnen und Schüler, die die theoretische Ausbildung im Distanzunterricht erhalten haben, ein Angebot eines Nachtermins für praktische Schulungen und eine Prüfung erhalten könnten, ist von den Vorgaben der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und den organisatorischen Voraussetzungen vor Ort abhängig. Aufgrund der derzeitigen Rechtlage setzt aber auch die Teilnahme an einem Nachtermin den Nachweis eines aktuellen negativen Corona-Testergebnisses voraus.

Erziehungsberechtigte wenden sich in diesen Fällen vertrauensvoll an die Klassenlehrkraft.

Zentrale Aspekte des Rahmen-Hygieneplans

Wann muss mein Kind auf jeden Fall zuhause bleiben? (akt. 26.04.2021, 09:00 Uhr)

Kranken Schülerinnen und Schülern mit akuten Krankheitssymptomen wie

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit, Luftnot
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Hals- oder Ohrenschmerzen
  • (fiebriger) Schnupfen
  • Gliederschmerzen
  • starke Bauchschmerzen
  • Erbrechen oder Durchfall

ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn einer der folgenden Fälle vorliegt:

  • Die Schülerin bzw. der Schüler ist wieder bei gutem Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) oder
  • die Schülerin bzw. der Schüler hat
    o Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen),
    o verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber) oder
    o gelegentlichen Husten, Halskratzen oder Räuspern.


In jedem Fall muss vor dem Schulbesuch ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests vorgelegt werden. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus! Wird kein negatives Testergebnis vorgelegt, kann die Schule erst wieder besucht werden, wenn die Schülerin bzw. der Schüler keine Krankheitssymptome mehr aufweist und die Schule ab Auftreten der Krankheitssymptome sieben Tage nicht besucht hat.

*) Ein POC-Antigen-Schnelltest kann z. B. in den lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen durchgeführt werden.

Ein Merkblatt zum Umgang mit Krankheitssymptomen finden Sie hier.

Darf mein Kind mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen (Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten) in die Schule gehen? (akt. 26.04.2021, 09:00 Uhr)

In den folgenden Fällen ist ein Schulbesuch trotz der leichten Krankheitssymptome möglich:

  • Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen)
  • Verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber)
  • Gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern

In jedem Fall ist der Schulbesuch auch bei leichten Krankheitssymptomen nur erlaubt, wenn ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests vorgelegt wird. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus! Nach der Genesung von einer Erkrankung mit leichten Krankheitssymptomen ist der Schulbesuch auch ohne Vorlage eines negatives Testergebnisses auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests möglich.

*) Ein POC-Antigen-Schnelltest kann z. B. in den lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen durchgeführt werden.

Ein Merkblatt zum Umgang mit Erkältungssymptomen finden Sie hier.

Welche Maßnahmen zum Infektionsschutz gelten im Schulgebäude? (akt. 25.03.2021, 16:00 Uhr)

Der Infektionsschutz an den Schulen steht an oberster Stelle. Wie bisher sind regelmäßiges Händewaschen, Abstandhalten, das Tragen einer Maske auf dem gesamten Schulgebäude auch in den Unterrichtsräumen sowie regelmäßiges Lüften die wirksamsten Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus – auch gegen die Mutationen.

Darüber hinaus wird der Gesundheitsschutz an den Schulen durch folgende Maßnahmen weiter verbessert:

 Für Lehrkräfte besteht auf dem gesamten Schulgelände (einschl. Unterrichtsräume und Lehrerzimmer) die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (sog. „OP-Maske“).  Schülerinnen und Schüler können zwar wie bisher die sog. Alltags- oder Community-Masken im Schulgebäude nutzen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt jedoch auch für sie das Tragen medizinischer Masken (sog. „OP-Masken“), die im Handel zunehmend auch in Kindergrößen erhältlich sind. Bitte achten Sie darauf, dass diese Masken bei Ihren Kindern korrekt sitzen.

FFP2-Masken können Lehrkräfte, sonstiges schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf dem Schulgelände auf freiwilliger Basis tragen. Die Tragehinweise sind zu beachten.

Ähnlich wie zu Beginn des Schuljahres werden ab sofort für Schülerinnen und Schüler, die in den Präsenzunterricht gehen, sowie für Lehrkräfte kostenlose Reihentestungen zu bestimmten Uhrzeiten angeboten.

Ab 12. April 2021 gilt in Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100: Schülerinnen und Schüler dürfen nur am Präsenzunterricht teilnehmen, die

  • in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis gemacht haben

oder

  • einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben (PCR- oder POC-Antigenschnelltest, der durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt wird; nicht älter als 48 Stunden). Solche Tests können z. B. in den lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen durchgeführt werden. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht hier nicht aus. Weitere Informationen zu den verschiedenen Tests finden Sie unter www.km.bayern.de/coronavirus-faq im Menüpunkt „Selbsttests“.

Dies gilt auch für den Besuch der Notbetreuung.

Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal testen sich weiterhin in eigener Verantwortung zuhause. 

Informationen zu den Terminen für die Reihentestungen erhalten Sie so rasch wie möglich von Ihrer Schule. Wichtige Fragen und Antworten zum Einsatz von Selbsttests finden Sie im FAQ-Block Selbsttests an Schulen.

Welche Ziele werden mit dem Rahmen-Hygieneplan verfolgt? (akt. 12.03.2021, 18:00 Uhr)

Der Rahmen-Hygieneplan dient dazu, den Gesundheitsschutz für alle am Schulleben beteiligten Personen zu gewährleisten. Für detaillierte Informationen wird auf den Rahmen-Hygieneplan in der jeweils aktuellen Fassung verwiesen, der hier abrufbar ist.

Welche Regelungen gelten bei Quarantäne im schulischen Umfeld? (akt. 01.03.2021, 12:50 Uhr)

Bei einem bestätigten Covid-19-Fall im schulischen Umfeld erfolgt eine Risikoermittlung des zuständigen Gesundheitsamts. Dabei werden die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum sogenannten Kontaktpersonenmanagement berücksichtigt. Je nach konkreter Situation erfolgt dann eine Einstufung der Mitschülerinnen und Mitschüler als Kontaktperson der Kategorie 1, ggf. einzelner Personen auch als Kontaktperson der Kategorie 2. Bei Lehrkräften und weiterem schulischen Personal erfolgt jeweils eine individuelle Risikoermittlung.

  • Kontaktpersonen der Kategorie 1 müssen sich unverzüglich für mindestens 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Die bisherige Möglichkeit, die Quarantäne durch einen negativen Sars-CoV-2-Test ab Tag 10 abzukürzen, entfällt. Bitte beachten Sie, dass die Quarantäneverpflichtung bis auf Weiteres auch für geimpfte Personen gilt. Im Fall von bevorstehenden Abschlussprüfungen (nicht während regulärer Leistungsnachweise) werden diese Personen prioritär auf SARS-CoV-2 getestet. Sie dürfen unter strikter Einhaltung des Hygienekonzepts sowie ausgedehnten Abstandsregelungen (Sicherheitsabstand von mindestens 2 Metern) die Quarantäne zur Teilnahme an der Abschlussprüfung unterbrechen.
  • Kontaktpersonen der Kategorie 2 wird für 14 Tage eine Kontaktreduktion empfohlen. Ein Schulbesuch ist aber weiter möglich.

Wir weisen in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, wie wichtig die Umsetzungen des Rahmenhygieneplans Schulen und insbesondere der AHA+L-Regelung ist.

Müssen Schülerinnen und Schüler, die Sorge vor einer Ansteckung haben und für sich ein individuell erhöhtes Risiko sehen, zum Präsenzunterricht kommen? (akt. 15.03.2021, 17:35 Uhr)

Das Hygienekonzept stellt einen umfassenden Infektionsschutz an unseren Schulen sicher. Wenn einzelne Schülerinnen und Schüler (bzw. deren Erziehungsberechtigte) aber Angst vor Ansteckung haben und für sich ein individuell erhöhtes Risiko sehen, obwohl sie nach ärztlicher Einschätzung nicht zu einer Risikogruppe gehören, kann bei der Schulleitung ein Antrag auf Beurlaubung von den Präsenzphasen des Unterrichts gestellt werden.

Schülerinnen und Schüler können bis auf Weiters in diesem Fall ggf. am Distanzunterricht der jeweiligen Gruppe teilnehmen; ein Anspruch auf Distanzunterricht besteht allerdings nicht. Diese Möglichkeit bis auf Weiteres verlängert. Eines ärztlichen Attests bedarf es in diesen Fällen nicht. An Tagen, an denen angekündigte schriftliche Leistungsnachweise stattfinden, dürfen die beurlaubten Schülerinnen und Schüler die Schule besuchen.

Für Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen, bei denen nach ärztlicher Einschätzung ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung besteht, gelten die Ausführungen auf Seite 18 (Ziffer III. 13.) des Rahmenhygieneplans.

Darf die Corona-Warn-App an Schulen verwendet werden?

Ein wichtiger Baustein des Gesundheitsschutzes ist auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Schülerinnen und Schüler können die Warn-App nutzen. Dafür darf das Mobiltelefon im Schulgelände und auch während des Unterrichts eingeschaltet bleiben, die Geräte müssen jedoch stumm geschaltet sein und während des Unterrichts in der Schultasche verbleiben. Anderweitige außerunterrichtliche Nutzungen von Mobiltelefonen und sonstigen digitalen Speichermedien im Schulgebäude und im Schulgelände bleiben für Schülerinnen und Schüler untersagt, soweit nicht im Einzelfall die Nutzung gestattet wird. Unberührt bleiben die Bestimmungen zum Schulversuch "Private Handynutzung an Schulen".

Über die wichtigsten Fragen zu Bedeutung, Funktionsweise und Datenschutz informiert die Internetseite der Bundesregierung.

Welche Regelungen gelten zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung („Maskenpflicht“)? (akt. 29.04.2021, 10:30 Uhr)

Auf dem gesamten Schulgelände besteht Maskenpflicht.

Im Detail gilt:

  • Für Lehrkräfte besteht auf dem gesamten Schulgelände (einschl. Unterrichtsräume und Lehrerzimmer) die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (sog. „OP-Maske“). Schülerinnen und Schüler können zwar wie bisher die sog. Alltags- oder Community-Masken im Schulgebäude nutzen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt jedoch auch für sie das Tragen medizinischer Masken (sog. „OP-Maske“), die im Handel zunehmend auch in Kindergrößen erhältlich sind. Bitte achten Sie darauf, dass diese Masken bei Ihren Kindern korrekt sitzen.
  • FFP2-Masken können Lehrkräfte, sonstiges schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf dem Schulgelände auf freiwilliger Basis tragen. Die Tragehinweise sind zu beachten.
  • Klarsichtmasken aus Kunststoff entsprechen, auch wenn sie eng anliegen, regelmäßig nicht den Vorgaben an eine MNB. Weitere Informationen u.a. zu Anforderungen an MNB können Sie den FAQs des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege entnehmen.
  • Die Maskenpflicht umfasst – neben dem Klassenzimmer - auch alle Räume und Begegnungsflächen im Schulgebäude (wie z. B. Unterrichtsräume, Fachräume, Lehrerzimmer, Turnhallen, Flure, Gänge, Treppenhäuser, im Sanitärbereich, beim Pausenverkauf, in der Mensa, während der Pausen und im Verwaltungsbereich) und auch im freien Schulgelände (wie z. B. Pausenhof, Sportstätten). Sie gilt auch während schulischer Abchlussprüfungen.
  • Zur Nahrungsaufnahme, insbesondere in den Pausenzeiten, können alle Personen ihre MNB abnehmen; Schülerinnen und Schüler müssen Tragepausen/Erholungsphasen gestattet werden. So kann beispielsweise Schülerinnen und Schülern gestattet werden, die MNB auf den Pausenflächen abzunehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand zwischen den Schülerinnen und Schülern gesorgt ist. Auch während einer effizienten Stoßlüftung des Klassen- bzw. Aufenthaltsraums können Schülerinnen und Schüler die MNB am Platz abnehmen.
  • Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist oder für welche das Abnehmen der MNB zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist. Weiterhin besteht auf Grundlage der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Verpflichtung eine MNB zu tragen nicht für Kinder bis zu deren sechsten Geburtstag. Schülerinnen und Schüler, die von der Maskenpflicht befreit sind, nehmen weiterhin am Präsenzunterricht teil.
  • Das Risiko, eine andere Person über eine Tröpfcheninfektion anzustecken, kann durch das Tragen einer MNB verringert werden (Fremdschutz). Daher darf das Tragen einer MNB, eines MNS oder einer FFP2-Maske (ohne Ventil) auch außerhalb der Orte mit Maskenpflicht nicht untersagt werden. Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden.

Was ist bei der Benutzung von Mund-Nasen-Bedeckungen (Alltagsmasken) zu beachten? (akt. 12.03.2021, 18:00 Uhr)

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bietet unter dem Link www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen Antworten auf eine Vielzahl von Fragen zu Mund-Nasen-Bedeckungen.

Bitte beachten Sie hierzu allgemein auch die Hinweise auf dem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (vgl. auch den Rahmenhygieneplan, S. 18).

Konkret wird dort auf folgende Punkte verwiesen:

  • Vor dem Anlegen einer Mund-Nasen-Bedeckung sollte man sich nach Möglichkeit gründlich die Hände waschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife).
  • Beim Aufsetzen der Maske ist darauf zu achten, dass die Alltagsmaske Mund und Nase vollständig bedeckt und an den Rändern möglichst eng anliegt.
  • Die Mund-Nase-Bedeckung sollte während des Tragens weder berührt noch verschoben werden.
  • Eine durchfeuchtete Mund-Nasen-Bedeckung sollte gewechselt werden. Ggf. sollten Schülerinnen und Schüler daher mehrere Mund-Nase-Bedeckungen in die Schule mitnehmen.
  • Zum Abnehmen soll die Mund-Nasen-Bedeckung am besten an den seitlichen Bändern angefasst werden.
  • So bald wie möglich nach dem Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung sollte man sich die Hände waschen.
  • Einwegmasken werden nach dem Tragen in einem Mülleimer entsorgt.
  • Wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen können vorübergehend in einem separaten Beutel aufbewahrt werden. Zu Hause kann die Mund-Nasen-Bedeckung auch zum Trocknen aufgehängt werden.
  • Textile Mund-Nasen-Bedeckungen sollten baldmöglichst gewaschen werden.
  • Klarsichtmasken aus Kunststoff entsprechen, auch wenn sie eng anliegen, regelmäßig nicht den Vorgaben an eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Eine zuverlässige Methode der Reinigung ist das Waschen in der Waschmaschine bei mindestens 60° C mit Vollwaschmittel.
  • Mund-Nasen-Bedeckungen sollen nach dem Waschen vollständig trocknen.
  • Wie effektiv andere Methoden der Reinigung wie das Erhitzen in der Mikrowelle oder im Backofen sind, ist fraglich.

(Quelle: www.infektionsschutz.de)

Muss in den Schulen der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden? (akt. 12.03.2021, 18:00 Uhr)

Wo immer es möglich ist, muss der Mindestabstand eingehalten werden, insbesondere zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften sowie weiterem Personal im Unterrichtsraum. Ausgenommen hiervon sind Schülerinnen und Schüler in den jeweiligen Klassen der Grundschulstufe, soweit der 7-Tages-Inzidenzwert unter 50 nicht überschritten wird.

Pausenverkauf, Essensausgabe und Mensabetrieb sind möglich, sofern gewährleistet ist, dass das Abstandsgebot von 1,5 m zwischen allen Schülerinnen und Schülern eingehalten wird.

Soweit dies aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich ist, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

Welche Regelungen sind bei den künstlerisch-kulturellen Fächern bzw. beim Ausüben von Musik zu beachten? (akt. 12.03.2021, 18:00 Uhr)

Der Rahmen-Hygieneplan ermöglicht die Durchführung des lehrplangemäßen Unterrichts in Musik und Kunst.

Singen sowie das Spielen auf Blasinstrumenten ist in Gruppen bis auf Weiteres nicht möglich. Im regulären Klassenverband kann bei unterrichtlichen und pädagogischen Notwendigkeiten ein kurzes Lied gesungen werden, sofern ein erhöhter Mindestabstand von 2,5m eingehalten werden kann und das Tragen einer MNB möglich ist. Soweit es die Witterung zulässt, kann im Klassenverband im Freien mit Abstand von 2,5 m Unterricht im Blasinstrument und Gesang erfolgen; bei Einhaltung des Abstands kann vorübergehend die MNB abgenommen werden.

Von der Schule zur Verfügung gestellte Instrumente sind nach jeder Benutzung in geeigneter Weise zu reinigen.

Angefallenes Kondensat in Blasinstrumenten darf nur ohne Durchblasen von Luft abgelassen werden und muss mit Einmaltüchern aufgefangen werden, die anschließend in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden. Ein kurzfristiger Verleih oder Tausch bzw. eine Nutzung durch mehrere Personen ist ausgeschlossen. Nach dem Unterricht im Blasinstrument ist der Raum mindestens 15 Minuten zu lüften.

Weitere detaillierte Hinweise sind im Rahmen-Hygieneplan zu finden.

Kann Schulsport stattfinden? (akt. 17.03.2021, 12:30 Uhr)

Gemäß Ziffer III.7.2.1 des derzeit gültigen Rahmenhygieneplans Schulen vom 12.03.2021 können Sportunterricht und weitere schulische Sport- und Bewegungsangebote (z. B. Sport- und Bewegungsangebote im Rahmen der schulischen Ganztagsangebote und der Mittagsbetreuung) durchgeführt werden. Die entsprechenden Maßgaben des Rahmenhygieneplans Schulen sind entsprechend zu beachten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen von MNB im Innenbereich. Lediglich zur Vorbereitung und Durchführung von Leistungserhebungen im Fach Sport im Kontext von Abschlussprüfungen kann auch im Innenbereich auf das Tragen einer MNB verzichtet werden, wenn der Mindestabstand unter allen Beteiligten eingehalten werden kann. Die Übungszeit in Sporthallen ist auf zwei Unterrichtsstunden zu begrenzen.

Ist die schulische Nutzung von Schwimmstätten möglich? (akt. 17.03.2021, 10:40 Uhr)

Laut § 10 Abs. 3 Satz 2 der aktuell gültigen 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist der schulische Bereich nicht vom Sportstättenbetriebsverbot erfasst. Damit ist eine schulische Nutzung von Sportstätten möglich.

Die Möglichkeit der Nutzung von Schwimmstätten ist dabei auf die Vorbereitung und Durchführung von Leistungserhebungen im Rahmen von Abschlussprüfungen beschränkt, da gemäß des aktuell gültigen Rahmenhygieneplans Schulen (siehe Ziff. III. Nr. 7.2.1 Buchst. a Satz 5) vom 12. März 2021 nur in diesem Fall im Innenbereich auf das Tragen einer MNB verzichtet werden kann – und auch nur dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten werden kann.

Kann der Religions- und Ethikunterricht derzeit in klassenübergreifenden Lerngruppen stattfinden? (akt. 03.03.2021, 18:00 Uhr)

Gemäß einem Leiturteil des Bundesverfassungsgerichts gehören die Standpunktgebundenheit und damit die Konfessionalität des Religionsunterrichts zum unaufgebbaren Kern des Art. 7 Abs. 3 GG. Dies hat u.a. zur Folge, dass davon abweichende nicht autorisierte Formen z. B. eines gemeinsamen religions- oder wertekundlichen Unterrichts, der an die Stelle von Religionsunterricht bzw. Ethikunterricht tritt und an dem Schülerinnen und Schüler verschiedener Konfessionen oder konfessionslose Schüler/innen teilnehmen, nicht verfassungskonform sind – auch wenn dies unter Umständen eine schulorganisatorische Erleichterung bedeuten würde. Angesichts der Gegebenheiten an vielen Schulen ist damit bei der Bildung von Klassen und Unterrichtsgruppen in diesen Fächern eine Mischung von Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Parallelklassen einer Jahrgangsstufe in der Regel unvermeidbar. Dies steht angesichts der verfassungsrechtlichen Vorgaben durchaus im Einklang mit den kommunizierten Hygieneschutzregelungen, worauf in den veröffentlichten Rahmenhygieneplänen regelmäßig Bezug genommen wird.

Um jedoch im laufenden Schuljahr in der pandemiebedingten Ausnahmesituation in Fällen, in denen weitergehende Infektionsschutzmaßnahmen notwendig sind, dem Anliegen eines noch wirksameren Infektionsschutzes gerecht werden zu können, haben das Katholische Büro Bayern – in Abstimmung mit den sieben katholischen Diözesen in Bayern – und das Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern alternative, von den beiden Kirchen autorisierte Formen eines temporär kooperativen Religionsunterrichts erarbeitet. Je nach den Gegebenheiten vor Ort kann so in besonderen Fällen die Bildung von klassenübergreifenden Unterrichtsgruppen vollständig oder zumindest weitgehend vermieden werden, die im Religions- und Ethikunterricht aus organisatorischen Gründen häufig erfolgt. Nähere Information dazu enthält das einschlägige KMS vom 05.11.2020, das für das gesamte Schuljahr 2020/21 Gültigkeit hat (vgl. auch Anlage 1 sowie Anlage 2 zu diesem KMS). 

Soweit es die Gegebenheiten vor Ort notwendig erscheinen lassen, können Schulen, die eines der Modelle A - D gemäß dem KMS vom 05.11.2020 eingeführt haben, dieses Modell auch in Phasen des Distanzunterrichts fortsetzen.

Was ist beim Lüften in Innenräumen zu beachten? (akt. 11.12.2020, 13:30 Uhr)

Dem infektionsschutzgerechten Lüften kommt eine besondere Bedeutung zu, da durch regelmäßige Frischluft die Ansteckungsgefahr z. B. in Klassenräumen verringert werden kann.

Mindestens alle 45 min ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten (mindestens 5 min) vorzunehmen; sofern der CO2-Grenzwert nicht mit CO2-Ampeln oder Messgeräten überprüft wird, ist grundsätzlich alle 20 min eine zusätzliche Stoßlüftung bzw. Querlüftung vorzunehmen. In Sporthallen ist die Übungszeit auf zwei Unterrichtsstunden beschränkt. Bei Klassenwechsel und in den Pausen ist für einen ausreichenden Frischluftaustausch zu sorgen.

Im musischen Bereich gilt:
Nach Unterricht im Gesang oder im Blasinstrument gilt der Grundsatz: Nach jeweils 20 Minuten Unterricht soll 10 Minuten gelüftet werden.

Kann das Lüften in den Klassenräumen durch technische Hilfsmittel unterstützt werden? Gibt es hierfür eine Förderung? (akt. 11.05.2021, 14:35 Uhr)

Besteht in einem Klassenraum die Möglichkeit zur Stoß- und Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster, ist dies grundsätzlich ausreichend. Wo sog. „raumlufttechnische Anlagen“ eingebaut sind, sollen diese mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden. 

Darüber hinaus kann das Lüften auch durch nachträglich installierte technische Hilfsmittel unterstützt werden. Die Antragsfrist zur finanziellen Förderung solcher technischen Hilfsmittel im Schulbereich endete am 30. April 2021. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Abschlussprüfungen, Leistungsnachweise und Übertritt

Warum werden die Abschlussprüfungen verschoben? (akt. 18.01.2021, 12:10 Uhr)

An allen Schularten werden die Abschlussprüfungen verschoben, um den Schülerinnen und Schülern trotz der coronabedingten Einschränkungen faire Bedingungen zu ermöglichen.

Wie lauten die neuen Termine für die Abschlussprüfungen an den verschiedenen Schularten? (akt. 10.05.2021, 10:15 Uhr)

Gymnasium

Schriftlicher Teil:
Mittwoch, 12. Mai 2021: Deutsch
Dienstag, 18. Mai 2021: Mathematik
Freitag, 21. Mai 2021: 3. schriftliches Prüfungsfach (mit Französisch)

Kolloquiumsprüfungen:
Erste Prüfungswoche: 7. Juni bis 11. Juni 2021
Zweite Prüfungswoche: 14. Juni bis 18. Juni 2021

Zur Bekanntgabe der Prüfungsnoten wird als gemeinsamer Termin Freitag, der 18. Juni 2021, am Nachmittag festgelegt.

Die Anmeldung zu den mündlichen Zusatzprüfungen erfolgt dann spätestens am nächsten (Unterrichts-) Tag, also am Montag, den 21. Juni 2021.

Die Zahl der Klausuren im zweiten Halbjahr wird reduziert: In der Q12 finden Prüfungen lediglich in den drei schriftlichen Abiturfüchern statt. In der Q11 des Gymnasiums ist in den Schulaufgabenfächern im ganzen Schuljahr nur eine Schulaufgabe zu schreiben - statt wie üblich zwei. Die im gesamten Schuljahr 2020/2021 erbrachten Leistungen können als Ergebnis für das erste wie für das zweite Schulhalbjahr gewertet werden. Alternativ greift z. B. eine Günstigerprüfung.

Berufliche Oberschulen (FOSBOS)

Schriftliche Prüfungen:
Donnerstag, 10. Juni 2021: Deutsch
Freitag, 11. Juni 2021: Viertes Prüfungsfach
Montag, 14. Juni 2021: Englisch
Dienstag, 15. Juni 2021: Mathematik

Gruppenprüfung Englisch: 10. bis 21. Mai 2021

Ergänzungsprüfung in der Zweiten Fremdsprache für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife: Mittwoch, 16. Juni 2021

Die festgesetzten zentralen Prüfungstermine gelten auch für die Fachabitur- und Abiturprüfung für andere Bewerber. 

Darüber hinaus wird die Zahl der Schulaufgaben im zweiten Halbjahr reduziert. Sie finden lediglich in den vier schriftlichen Prüfungsfächern und in der 12. und 13. Jahrgangsstufe im Wahlpflichtfach zweite Fremdsprache zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife statt. Außerdem finden Schulaufgaben in der Ausbildungsrichtung Internationale Wirtschaft im Profilfach 2 statt. Die Anzahl von Schulaufgaben wird im Vorkurs und in der Vorklasse in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik im zweiten Halbjahr auf eine reduziert. Bei den sog. „sonstigen Leistungsnachweise“ sind coronabedingt in Ausnahmefällen auch z. B. zwei rein mündliche Leistungsnachweise pro Halbjahr ausreichend.

In der 11. Jahrgangstufe ist in den Schulaufgabenfächern im ganzen Schuljahr nur noch eine Schulaufgabe zu schreiben – statt wie ansonsten zwei. Die im gesamten Schuljahr 2020/21 erbrachten Leistungen können als Ergebnis für das erste wie für das zweite Schulhalbjahr gewertet werden. Alternativ ist es auch möglich eine Ersatzprüfung abzulegen.

Mittelschule

Mittlerer Schulabschluss:
Muttersprache: Mittwoch, 23. Juni 2021 (unverändert!)
Deutsch: Dienstag, 6. Juli 2021
Englisch (schriftlich): Mittwoch, 7. Juli 2021
Mathematik: Donnerstag, 8. Juli 2021

Besondere Leistungsfeststellung für den qualifizierenden Abschluss:
Muttersprache: Freitag, 25. Juni 2021 (unverändert!)
Englisch (schriftlich): Montag,12. Juli 2021
Deutsch: Dienstag, 13. Juli 2021
Deutsch als Zweitsprache (schriftlich): Dienstag, 13. Juli 2021
Mathematik: Mittwoch,14. Juli 2021
GSE: Donnerstag,15. Juli 2021
PCB: Donnerstag, 15. Juli 2021

Realschule

Schriftliche Prüfungen
Dienstag, 6. Juli 2021: Spanisch, Tschechisch
Mittwoch, 7. Juli 2021: Deutsch
Donnerstag, 8. Juli 2021: Französisch
Freitag, 9. Juli 2021: Englisch, Andere Fremdsprachen
Montag, 12. Juli 2021: Mathematik I/II
Dienstag, 13. Juli 2021: Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen
Mittwoch, 14. Juli 2021: Physik
Donnerstag, 15. Juli 2021: Kunst, Ernährung und Gesundheit, Musik, Sport, Sozialwesen
Freitag, 16. Juli 2021: Werken

Mündliche Prüfungen
19. April 2021 - 22. April 2021: Speaking Test Englisch
3. Mai 2021 - 5. Mai 2021: Sprechfertigkeit Spanisch
28. Juni 2021 - 2. Juli 2021: Sprechfertigkeit Französisch und Tschechisch

Wirtschaftsschule

Übungsunternehmen - schriftliche Hausarbeit:
Themenfestlegung: Montag, 22. Februar 2021
Abgabetermin: Freitag, 16. April 2021
Prüfungsgespräche: Montag, 17. Mai 2021 bis Freitag, 21. Mai 2021

Englisch - mündliche Prüfung: Montag, 17. Mai 2021 bis Freitag, 21. Mai 2021

Übungsunternehmen -praktische Prüfung: Montag, 14. Juni bis Freitag, 18. Juni 2021

Mathematik: Freitag, 2. Juli 2021

Deutsch: Montag, 5. Juli 2021

Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle:  Dienstag, 6. Juli 2021

Englisch - schriftliche Prüfung: Donnerstag, 8. Juli 2021

Ersatzfremdsprache:  Freitag, 9. Juli 2021

Berufsfachschulen

Pflegefachhelfer (Krankenpflege) (staatl. gepr.; Schulbeginn am 01.04.): 07. Januar 2021 bis 26. März 2021

Pflegefachhelfer (Krankenpflege) (staatl. gepr.): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Pflegefachhelfer (Altenpflege) (staatl. gepr.): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Kaufmännischer Assistent (staatl. gepr.): 08. Juni 2021 bis 09. Juli 2021

Euro-Management-Assistent (staatl. gepr.): 09. Juni 2021 bis 05. Juli 2021

Assistent für Hotel- und Tourismusmanagement (staatl. gepr.): 07. Juni 2021 bis 11. Juni 2021

Helfer für Ernährung und Versorgung (staatl. gepr.): 01. Juli 2021

Fremdsprachenkorrespondent (staatl. gepr.): 22. Juni 2021 bis 25. Juni 2021

Euro-Korrespondent (staatl. gepr.): 22. Juni 2021 bis 25. Juni 2021

Kinderpfleger (staatl. gepr.): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Sozialbetreuer (staatl. gepr.) / Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer (staatl. gepr.): 29. April 2021 bis 29. Juli 2021

Fachschulen

Heilerziehungspfleger (staatl. anerk.): 17. Mai 2021 bis 29. Juli 2021

Heilerziehungspflegehelfer (staatl. anerk.): 17. Mai 2021 bis 29. Juli 2021

Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung (Schulversuch): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Fachakademien

Betriebswirt (staatl. gepr.): 22. Juni 2021 bis 25. Juni 2021

Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement (staatl. gepr.): 05. Juli 2021 bis 07. Juli 2021

Übersetzer (staatl. gepr.): 17. April 2021 bis 19. April 2021

Übersetzer und Dolmetscher (staatl. gepr.): 17. April 2021 bis 19. April 2021

Erzieher (staatl. anerkannter): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Heilpädagoge (staatl. anerkannter): 15. April 2021 bis 29. Juli 2021

Integrationsübersetzer und -dolmetscher (staatl. gepr.): 17. April 2021 bis 19. April 2021

Welche Regelungen gelten für den Übertritt an weiterführende Schulen? (akt. 30.04.2021, 15:00 Uhr)

Auch im Schuljahr 2020/2021 werden für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4 faire Bedingungen für den Übertritt an weiterführende Schulen ermöglicht. Im Einzelnen gilt:

  • Eignungsfeststellung: Im Übertrittszeugnis wird (wie auch in den vergangenen Jahren) festgestellt, für welche Schulart die Schülerin oder der Schüler geeignet ist.
  • Zeitplan: Der Termin für das Übertrittszeugnis wird vom 3. Mai auf den 7. Mai 2021 verlegt.
  • Probearbeiten: Bis zum Erhalt des Übertrittszeugnisses sollen in den Fächern Deutsch, Mathematik sowie Heimat- und Sachunterricht insgesamt maximal 14 statt 18 Probearbeiten geschrieben werden. Diese Richtzahl kann nun situationsbedingt auch deutlich unterschritten werden. Um die Schülerinnen und Schüler sämtlicher Jahrgangsstufen noch weiter zu entlasten, wird zudem die Höchstzahl der schriftlichen Proben pro Woche von bisher zwei auf maximal eine reduziert.
  • Der Zeitraum für die Neuanmeldung an Realschule und Gymnasium erstreckt sich vom 10. Mai bis zum 14. Mai 2021.
  • Probeunterricht an Realschulen und Gymnasien
    • Der Probeunterricht findet in der Woche vom 18. Mai bis 20. Mai 2021 statt.
    • Für den Probeunterricht gelten die bereits aus dem Unterricht an der Grundschule bekannten Hygieneregeln, insbesondere der Nachweis eines negativen Testergebnisses. Schülerinnen und Schüler, die dem nicht nachkommen wollen, sind auf den Nachtermin zu verweisen.
    • Alle weiteren Informationen, etwa zum genauen Beginn des Probeunterrichts, erfahren Sie von der Realschule bzw. dem Gymnasium, an dem dieser stattfindet.

Welche Regelungen gelten für den weiteren Schulbertrieb (z. B. Leistungsnachweise)? (akt. 07.01.2021, 17:00 Uhr)

Die hohen Infektionszahlen in Bayern erfordern leider erhebliche Einschränkungen beim Präsenzunterricht. Das Kultusministerium hat zur Sicherung von Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Die damit verbundenen Auswirkungen (Zwischenzeugnistermin, Übertritt, Reduzierung der Zahl der Leistungsnachweise, Hinweise zum Lehrplan, Fortsetzung der Brückenangebote, Terminierung der Abschlussprüfungen) sind hier nachzulesen.

Distanzunterricht und digitale Kommunikation

Wie finden Kontakt und Kommunikation im Distanzunterricht statt? (akt. 16.01.2021, 11:00 Uhr)

Unterricht lebt von direktem Kontakt und persönlichem Austausch. Auch im Distanzunterricht ist es daher sehr wichtig, dass Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler regelmäßig miteinander in Verbindung sind – zum Beispiel indem sie „live“ miteinander kommunizieren oder indem sie Aufgaben und Materialien austauschen.

Je nach Anlass und Lernsituation gibt es im Distanzunterricht verschiedene Wege, um miteinander zu kommunizieren. Einige Beispiele haben wir hier zusammengestellt. Dabei kommen an der einzelnen Schule jeweils die die Kommunikationsmittel zum Einsatz, die für die Situation vor Ort am besten geeignet sind. Die Lehrkräfte können am besten entscheiden, welches Werkzeug sie für ihre Klasse für das jeweilige Lernziel für am besten geeignet halten.

Welche Rahmenbedingungen gelten für Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021? (akt. 11.01.2021, 12:45 Uhr)

Für den Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021 gilt ein Rahmenkonzept, das auf den Erfahrungen bzw. Rückmeldungen der Schulen aus dem Schuljahr 2019/2020 basiert. Das Rahmenkonzept schafft mehr Verbindlichkeit für Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte und die Lehrkräfte. Gleichzeitig wird die Verlässlichkeit in der zeitlichen Bindung der Schülerinnen und Schüler durch klare, von der Schule vorgegebene Strukturen erhöht. Schließlich stärkt es den direkten Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigten und den Lehrkräften.

Das Rahmenkonzept fußt auf folgenden sieben Punkten:

1. Der Rahmenplan für den Distanzunterricht orientiert sich grundsätzlich am Stundenplan für den Präsenzunterricht.

2. Jeder Tag beginnt mit einem (virtuellen) „Startschuss“ – z. B. mit einem „Guten-Morgen-E-Mail“ oder einer Videokonferenz.

3. Die Schülerinnen und Schüler sind zur aktiven Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtet.

4. Die von den Lehrkräften gestellten Arbeitsaufträge sind verbindlich.

5. Mündliche Leistungsnachweise können grundsätzlich auch im Distanzunterricht durchgeführt werden.

6. Die Lehrkräfte halten direkten Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern, geben ihnen regelmäßig aktiv und kontinuierlich Rückmeldung und sind für die zu festgelegten Zeiten erreichbar.

7. Die für den Präsenzunterricht geplanten Brückenangebote werden auch im Distanzunterricht fortgesetzt.

Das vollständige Rahmenkonzept in der aktuellen Fassung finden Sie hier.

Können im Distanzunterricht Leistungsnachweise durchgeführt werden? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Schriftliche Leistungsnachweise (z. B. Probearbeiten, Schulaufgaben, Stegreifaufgaben) werden grundsätzlich im Präsenzunterricht erbracht. Während des reinen Distanzunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler ist es nicht zulässig, Nachholschulaufgaben etc. an der Schule vor Ort durchzuführen (auch dann nicht, wenn nur ein Schüler oder eine Schülerin betroffen ist).

Für die Klassen, die wieder in den Präsenzunterricht mit Mindestabstand zurückkehren, ist unter bestimmten Bedingungen auch das Abhalten von schriftlichen Leistungsnachweisen in voller Kurs- bzw. Klassenstärke möglich. Hierzu muss u.a. ein Raum vorhanden sein, der durchgängig den Mindestabstand von 1,5 Metern ermöglicht. Klassen, die erst zum 22. Februar wieder in den Präsenzunterricht einsteigen, soll eine angemessene Phase des Ankommens ohne schriftliche Leistungsnachweise ermöglicht werden.

Mündliche Leistungsnachweise können dagegen im Distanzunterricht – abhängig von den Voraussetzungen vor Ort (bspw. technische Möglichkeiten, Alter der Schülerinnen und Schüler etc.) – durchaus erbracht werden. Dafür sind vor allem die folgenden Formate geeignet:

  • Referate, Kurzreferate
  • Rechenschaftsablagen, mündliche Leistungserhebungen
  • Vorstellen von Arbeitsergebnissen
  • Unterrichtsbeiträge (z. B. im Rahmen einer Videokonferenz)

Auch Formen kompetenzorientierter Aufgaben wie Portfolio-Arbeit, Ergebnisse von Projektarbeit etc. können für eine Leistungserhebung geeignet sein.

Dürfen im Distanzunterricht behandelte Inhalte Gegenstand von Leistungsnachweisen sein? (akt. 07.01.2021, 13:00 Uhr)

Laut § 19 Abs. 4 Satz 1 der Bayerischen Schulordnung ist Distanzunterricht Unterricht, der in räumlicher Trennung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern stattfindet.

Sowohl die im Präsenz- als auch die im Distanzunterricht erarbeiteten Inhalte sind Bestandteil der geltenden Lehrpläne. Wurden sie hinreichend behandelt, können sie damit auch Teil von Leistungserhebungen sein.

Ist die Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtend?

Distanzunterricht wird nach den Maßgaben von § 19 Abs. 4 der Bayerischen Schulordnung (BaySchO) und ggf. weiterer Regelungen der einzelnen Schulordnungen angeordnet. Ist aufgrund dieser Maßgaben eine Anordnung von Distanzunterricht erfolgt, ist die Teilnahme am Distanzunterricht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte grundsätzlich verpflichtend. Insoweit bestehen keine Unterschiede zum Präsenzunterricht.

Besteht ein Anspruch auf Distanzunterricht?

Ein allgemeiner Rechtsanspruch auf Distanzunterricht besteht nicht. Distanzunterricht findet nur unter den Voraussetzungen des § 19 Abs. 4 BaySchO, z. B. zum Schutz von Leben oder Gesundheit oder auf Grund außergewöhnlicher witterungsbedingter Ereignisse (ggf. in Verbindung mit den jeweiligen Schulordnungen), statt. Ein  Anspruch auf die Einrichtung von Distanzunterricht in einer bestimmten Form oder in einem bestimmtem Umfang besteht nicht.

Kann die Schule die Nutzung eines bestimmten Kommunikationsverfahrens verbindlich vorgeben?

Im Rahmen von Distanzunterricht kann die Nutzung digitaler Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge verpflichtend vorgegeben werden. Die Schulen selbst legen die zu nutzenden Kommunikationswege und -modalitäten gemäß den vor Ort vorhandenen Ressourcen fest. Dabei bleiben die Schulen verantwortlich im Sinne des Datenschutzrechts.

Welche Verfahren dürfen von der Schule genutzt werden?

Die von der Schule eingesetzten elektronischen Verfahren müssen den Vorgaben der Anlage 2 Abschnitt 4 und 7 BaySchO entsprechen. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ferner die Allgemeinen Hinweise zur Aufrechterhaltung des Unterrichtsbetriebs im Rahmen der Corona-Pandemie.

Wer entscheidet über den Einsatz digitaler Kommunikationswerkzeuge?

Über den Einsatz digitaler Werkzeuge im Unterricht sowie im Kollegium entscheidet die Schulleitung im Einvernehmen mit dem Schulaufwandsträger. Sie bezieht dabei den örtlichen Datenschutzbeauftragten der Schule ein (vgl. Art. 12 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Bayerisches Datenschutzgesetz). Die Schule prüft, ob die für den Einsatz geplanten Verfahren den einschlägigen rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa den Vorgaben der Anlage 2 Abschnitt 4 und 7 BaySchO sowie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entsprechen und ob eine Teilnahme an der digitalen Kommunikation auch denjenigen Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden kann, die im häuslichen Umfeld nicht über die notwendige technische Ausstattung verfügen.

Der Schulaufwandsträger bzw. die Schule stellen Schülerinnen und Schülern bei entsprechendem Bedarf leihweise mobile Endgeräte zur Verfügung, die u. a. im Zuge der staatlichen Förderung aus dem „Sonderbudget Leihgeräte“ beschafft wurden. Zuständiger Ansprechpartner für Fragen zum Einsatz digitaler Kommunikationswerkzeuge ist die jeweilige Schulleitung.

Wie kann der Einsatz digitaler Kommunikationswerkzeuge in schulischen Gremien erfolgen?

Schulische Gremien (z. B. Lehrer- oder Klassenkonferenz, Elternbeirat, Klassensprecherversammlung, Schulforum) können mit Hilfe digitaler Werkzeuge tagen, beraten und Beschlüsse fassen (vgl. § 18a BaySchO). Zur Sicherstellung der Vertraulichkeit der besprochenen Inhalte muss insbesondere sichergestellt sein, dass Dritte vom Inhalt der Sitzung keine Kenntnis nehmen können. Bestimmte besonders schützenswerte personenbezogene Daten (z. B. Gesundheitsdaten) dürfen nicht ausgetauscht werden (vgl. Ziff. 3.4 Anlage 2 Abschnitt 7 BaySchO), soweit dies nicht durch das Staatsministerium für Unterricht und Kultus zugelassen ist.

Unter welchen Voraussetzungen kann mebis im Distanzunterricht verwendet werden?

Der Einsatz passwortgeschützter Lernplattformen wie beispielsweise mebis kann im Rahmen von Distanzunterricht zum verpflichtenden Bestandteil des Unterrichts erklärt werden, so dass keine Einwilligungserklärungen seitens der Schülerinnen und Schüler erforderlich sind.

Durch alternative Zugangsmöglichkeiten ist sicherzustellen, dass eine gleichwertige Teilnahmemöglichkeit aller Schülerinnen und Schüler besteht.

Gibt es weitere Möglichkeiten der Kommunikation im Distanzunterricht?

Jenseits von Lernplattformen und digitalen Kommunikationswerkzeugen sehen die Schulen auch einen alternativen Kommunikationskanal zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern vor (z. B. Einwahl in Videokonferenzen per Telefon ohne Registrierung; Versand der besprochenen Dokumente per E-Mail). Handelt es sich um elektronische Verfahren, müssen auch hier die in Anlage 2 Abschnitt 4 und 7 BaySchO geregelten Vorgaben beachtet werden.

Kann MS Teams verpflichtend im Distanzunterricht eingesetzt werden?

Schülerinnen und Schüler sind nicht verpflichtet, personenbezogene Nutzerkonten anlegen zu lassen. Soweit einzelne Schülerinnen und Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigte dem Anlegen von personenbezogenen Nutzerkonten nicht zustimmen, ändert das nichts an der Verpflichtung zur Teilnahme am Distanzunterricht. In diesem Fall kann die Schule eine anonyme Nutzungsmöglichkeit - beispielsweise über Konten ohne Namensbestandteile in der Kennung oder in sonstigen Nutzerdaten - zur Verfügung zu stellen.

Besteht eine Verpflichtung zur Freigabe des Videobilds?

Beim Einsatz von Videokonferenzwerkzeugen ist die Freigabe des Videobilds optional. Es besteht keine Verpflichtung, das eigene Videobild zu übertragen.

Was ist beim Streaming aus dem Klassenzimmer zu beachten?

Wenn – z.B. für den Wechselunterricht - der Unterricht aus dem Klassenzimmer vor Ort mit Ton und Videobild übertragen werden soll, ist eine Einwilligung aller von der Übertragung betroffenen Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer erforderlich.

Erfolgt die Übertragung an die sich zu Hause befindlichen Schülerinnen und Schüler nur durch Ton und ohne Videobild, kann auf das Einholen einer Einwilligung verzichtet werden.

Wie erfolgt die Einwilligung bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern?

Bei Minderjährigen bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres muss mindestens eine erziehungsberechtigte Person einwilligen, bei Minderjährigen ab Vollendung des 14. Lebensjahres zusätzlich diese selbst.

Wie werden Schülerinnen und Schüler gegen ein Mithören und die Einsichtnahme durch Unbefugte im Distanzunterricht geschützt?

Die Verwendung eines im Rahmen des Distanzunterrichts eingesetzten digitalen Kommunikationswerkzeugs erfolgt auf der Grundlage einer Nutzungsordnung, die geeignete Vorkehrungen gegen ein Mithören und die Einsichtnahme durch Unbefugte in Video- oder Telefonkonferenz, Chat oder E-Mail trifft (vgl. Anlage 2 Abschnitt 7 zu § 46 der Bayerischen Schulordnung - BaySchO).

Entsprechend dem Präsenzunterricht ist der Teilnehmerkreis im Distanzunterricht grundsätzlich auf die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klasse und ihre Lehrkraft beschränkt.

Mit Blick auf die Anwesenheit von Erziehungsberechtigten in Videokonferenzen heißt das: Soweit diese zur Unterstützung ihrer Kinder nicht benötigt werden und auch sonstige Gegebenheiten eine Anwesenheit der Eltern nicht erfordern (z. B. kein separater Raum für den Distanzunterricht, Aufsichtspflicht), ist ihre Beteiligung nicht vorgesehen.

Was hat es mit dem neuen Videokonferenzsystem Visavid auf sich?

Visavid ist ein neues Videokonferenzsystem, das allen Schulen in Bayern – auch den Grundschulen –  beispielsweise für den Einsatz im Distanzunterricht, zur Verfügung gestellt wird. Die Anwendung ist komplett browserbasiert und betriebssystemunabhängig. Sie kann somit auf jedem Gerät ohne weitere Anpassungen sofort genutzt werden.

Visavid kann an den Schulen im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eingesetzt werden. Die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraumes. Ein Datentransfer in Drittstaaten findet somit nicht statt.

Kann MS Teams nach der Bereitstellung des Videokonferenzsystems Visavid an den Schulen noch weiter genutzt werden?

Den Schulen steht es frei zu entscheiden, wann und ob sie Visavid nutzen wollen. Die vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus den Schulen zur Verfügung gestellte Lizenz von MS Teams wurde letztmalig bis zum Ende des Schuljahres 2020/2021 verlängert. Allen Schulen in Bayern steht Visavid ab dem 28.04.2021 zur Verfügung, aber keine Schule muss deshalb im laufenden Schuljahr ihr Videokonferenzsystem wechseln.

Wo gibt es weitere Informationen zu Visavid?

Mehr Informationen, insbesondere zu den Funktionen des neuen Videokonferenzsystem Visavid finden Sie auf der Seite „Neues Videokonferenztool für Bayerns Schulen“.

Personaleinsatz

Welche Regelungen gelten für den Einsatz der Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal? (akt. 04.09.2020, 15:00 Uhr)

Im Regelfall sind Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal durch die Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen des Hygieneplans sowie grundsätzlich durch Einhalten des Mindestabstands von 1,50 m zu anderen Personen geschützt und können regulär vor Ort an der Schule unterrichten.

Gleichwohl kann in Einzelfällen in Abhängigkeit vom Vorliegen individueller Risikofaktoren der Bedarf bestehen, dem individuellen Schutzbedürfnis von Lehrkräften und sonstigem Personal mit besonderen Maßnahmen zu begegnen.

Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe ist nach RKI nicht möglich.

Seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 gelten daher die folgenden Grundsätze für den Einsatz von Lehrkräften mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung:

Einsatz im Präsenzunterricht (oder ggf. der Notfallbetreuung) bei erhöhter Schutzbedürftigkeit:

Nicht alle besonders schutzbedürftigen Personen sind darauf beschränkt, ausschließlich von zu Hause aus zu arbeiten; ggf. können besondere zusätzliche Maßnahmen einen Einsatz vor Ort ermöglichen.

Hier ist eine individuelle Risikofaktorenbewertung durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte erforderlich, welche die besondere Schutzbedürftigkeit der Lehrkraft darlegt und Vorschläge unterbreitet, mit welchen Mitteln dieser im Rahmen eines Einsatzes im Präsenzunterricht Rechnung getragen werden könnte.

In diesem Zusammenhang vorstellbar sind beispielsweise organisatorische Empfehlungen dahingehend, dass die Lehrkraft zeitlich versetzt zu den Schülerinnen und Schülern den Raum betritt und verlässt, auf das Betreten des Lehrerzimmers verzichtet, von der Übernahme von Pausenaufsichten befreit wird und auf die Teilnahme an Konferenzen, Fortbildungen, etc., welche in Präsenzform durchgeführt werden, verzichtet.

Es bleibt der betroffenen Lehrkraft bzw. dem sonstigen Personal unbenommen, z.B. auf ärztliche Empfehlung hin, zusätzliche Gegenstände zu verwenden, die ihren persönlichen Schutz ggf. erhöhen können, wie eine FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) bzw. – als Ergänzung einer MNB – ein Visier.

Die Anschaffung dieser Gegenstände obliegt der Lehrkraft, ferner hat sie die Einhaltung der jeweils gültigen Vorgaben in eigener Verantwortung bzw. in Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt sicherzustellen.

Im Bereich der Förderschulen sind aufgrund der besonderen Gegebenheiten die jeweils gültigen Vorgaben zu beachten.

Einsatz im Präsenzunterricht oder ggf. in der Notfallbetreuung ist nicht möglich

Die Lehrkraft muss eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, wonach ihr Einsatz im Präsenzunterricht und ggf. in der Notbetreuung generell nicht vertretbar ist. Die ärztliche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten. Für eine längere Entbindung vom Präsenzunterricht ist eine ärztliche Neubewertung und Vorlage einer neuen Bescheinigung, die wiederum längstens 3 Monate gilt, erforderlich.

Diese Lehrkräfte nehmen in der Folge ihren Dienst in häuslicher Tätigkeit oder einem anderen, für die Lehrkraft besser geschützten Raum an der Schule wahr. Sie können vollumfänglich in die Erledigung aller Aufgaben einbezogen werden, welche ortsungebunden erbracht werden können. Bei der Aufgabenverteilung ist auf eine gleichmäßige und gerechte Arbeitsbelastung aller Beschäftigten zu achten. Die Lehrkraft, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden kann, hat die von der Schulleitung zugeteilten anderen Aufgaben im Umfang von 40 Zeitstunden pro Woche bei einer Lehrkraft mit voller Unterrichtspflichtzeit, bei Lehrkräften in Teilzeit Zeitstunden in entsprechend reduziertem Umfang zu erbringen.

Auf dieses Stundenmaß werden neben den Tätigkeiten im Rahmen des Distanzunterrichts, den Zeiten für die Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien und Korrekturarbeiten etc. auch die Zeiten angerechnet, in welcher die Lehrkraft ggf. Unterstützungstätigkeiten für andere Behörden leistet, z.B. Mitarbeit in einem Gesundheitsamt (insbesondere die CTT – Contact Tracing Teams).

Welche Regelungen sind bei Krankheit von Lehrkräften zu beachten? (akt. 25.03.2021, 16:00 Uhr)

Kranke Lehrkräfte dürfen nicht zum Präsenzunterricht in der Schule erscheinen. Dies ist erst wieder möglich, wenn einer der folgenden Fällte vorliegt:

  • Die Lehrkraft ist wieder bei gutem Allgemeinzustand oder
  • die Lehrkraft hat Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen),
    • verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber) oder
    • gelegentliches Husten, Halskratzen oder Räuspern.
  • In jedem Fall muss vor dem Besuch der Schule ein negatives Testergebnis auf Basis eines PoC-Antigen-Schnelltests, der durch eine medizinisch geschulte Person durchgeführt wird, oder eines PCR-Tests vorgelegt werden. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus.

Was gilt für Schwangere?

Über die Aufhebung des derzeit noch gültigen betrieblichen Beschäftigungsverbots für eine Tätigkeit in der Schule wird in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Arbeit, Familie und Soziales sowie dem Staatsministerium der Finanzen und für Heimat leider erst kurzfristig entschieden werden können. Wir bitten dafür um Verständnis. Im Übrigen gelten für die nicht im Präsenzunterricht eingesetzten Schwangeren die obigen Ausführungen zu den Dienstpflichten, welche ortsungebunden erbracht werden können.

Was gilt für private Auslandsreisen?

Hierzu wird auf die Hinweise des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen vom 23.07.2020 Nr. P1400-1/22 hingewiesen.

Organisatorische Informationen

Darf eine nichtschulische Nutzung der Schulgebäude weiterhin erfolgen?

Die Entscheidung über die nichtschulische Nutzung der Gebäude fällt der Sachaufwandsträger in eigener Verantwortung.

Welche Maßgaben gelten für die Schülerbeförderung? (akt. 20.01.2021, 07:45 Uhr)

Die Organisation des Schülerverkehrs erfolgt vor Ort unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten in enger Abstimmung der jeweiligen Aufgabenträger und der Schulen. Aufgabenträger sind die Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die Schülerinnen bzw. Schüler ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben bzw. für die öffentlichen Grund-, Mittel- und Förderschulen die kommunalen Schulaufwandsträger der Schulen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten weitere Informationen vor Ort. 

Bei der Schülerbeförderung ist den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen, weshalb eine dringende Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler erforderlich wird. Das Abstandsgebot ist grundsätzlich einzuhalten. Da dies allerdings im ÖPNV und im freigestellten Schülerverkehr (Schulbus etc.) nicht durchgängig garantiert werden kann, wird es hier aus fachlicher Sicht des Infektionsschutzes für zulässig erachtet, bei bestehender Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vom zwingenden Einhalten der Abstandsregelung abzusehen. Beachten Sie daher insbesondere die Maskenpflicht im ÖPNV sowie im freigestellten Schülerverkehr, die seit dem 27.04. bzw. 04.05.2020 in Bayern gilt. Für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren gilt seit dem 18.01.2021 insoweit FFP2-Maskenpflicht.

Zur Notbetreuung besteht kein Beförderungsanspruch. Die kommunalen Aufgabenträger können eine Beförderung zur Notbetreuung aber freiwillig übernehmen.

Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet? (akt. 17.02.2021, 10:00 Uhr)

Der Bayerische Landtag hatte am 19. März 2020 die nötigen haushaltsrechtlichen Grundlagen geschaffen, um als Nothilfe Aufwendungen für Stornokosten für nicht angetretene Schulfahrten sowie Schüleraustauschmaßnahmen zu erstatten, die aus Gründen des Gemeinwohls zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entstanden sind. Die Meldefrist für die Erstattung von Stornokosten für Schülerfahrten sowie für Schüleraustauschmaßnahmen, die wegen des Coronavirus nicht angetreten bzw. abgesagt wurden, ist zum 01.10.2020 abgelaufen. Für danach abgesagte Fahrten erfolgt keine Erstattung.

Hier finden Sie Informationen zu Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021.

Wo erhalte ich Informationen zum Kinderkrankengeld? (akt. 18.01.2021, 09:40 Uhr)

Das Kinderkrankengeld ist eine Leistung des Bundes. Informationen hierzu erhalten Sie daher entweder über das Bundesgesundheitsministerium ( Eltern haben länger Anspruch auf Kinderkrankengeld - Bundesgesundheitsministerium) oder das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ - Kinderkrankengeld wird ausgeweitet).

Gibt es wie im vergangenen Jahr die Möglichkeit, dass Teilnehmerbeiträge für die Mittagsbetreuung ersetzt werden? (akt. 19.03.2021, 08:10 Uhr)

Der Ministerrat hat am 26.01. bzw. 23.02.2021 einen Beschluss zum Ersatz von Elternbeiträgen in Kindertageseinrichtungen und der Mittagsbetreuung für die Monate Januar, Februar und März 2021 gefasst. Die Erstattungsbeträge orientieren sich an dem entsprechenden Verfahren im vergangenen Jahr; allerdings werden die Kosten in diesem Jahr zwischen Freistaat (70%) und Kommunen (30%) aufgeteilt. Überdies ist eine Bagatellklausel vorgesehen: Für Eltern, die ihr Kind im betreffenden Monat bis zu fünf Tage in die Notbetreuung bringen, ist dennoch Beitragsersatz möglich. Damit erhalten Eltern, aber auch Träger Planungssicherheit für den Monat März 2021.

Der Beitragsersatz ist ein Angebot an die Träger der Mittagsbetreuung, diese entscheiden, ob sie einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Bezirksregierung und der zuständigen Kommune stellen.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular sind unter www.km.bayern.de/lehrer/unterricht-und-schulleben/mittagsbetreuung.html abrufbar.

Können Träger von Mittagsbetreuungen Fördermittel für den Ersatz der Teilnehmerbeträge nur für Schülerinnen und Schüler beantragen, die im Januar, Februar und/oder März 2021 nicht die Mittagsbetreuung besucht haben? (akt. 19.03.2021, 08:10 Uhr)

Da für dieses Jahr eine Bagatellklausel eingeführt wurde, kann auch für Monate, in denen die Mittagsbetreuung an nicht mehr als fünf Tagen in Anspruch genommen wird, ein Ersatz der Teilnehmerbeiträge erfolgen. Wird die Mittagsbetreuung jedoch an mehr als fünf Tagen im Monat in Anspruch genommen, ist für den betreffenden Monat kein Beitragsersatz möglich. Diese Regelung umfasst auch die Teilnahme an der Mittagsbetreuung im Rahmen der Notbetreuung.

Können Träger von Mittagsbetreuungen Fördermittel für den Ersatz der Teilnehmerbeiträge auch dann beantragen, wenn die Mittagsbetreuung im Februar und/ oder März wieder regulär (nicht nur Notbetreuung) geöffnet ist? (akt. 19.03.2021, 08:10 Uhr)

Ja.

  • Wenn Eltern ihre Kinder im Februar und/ oder März freiwillig zu Hause betreuen, kann der Träger der Mittagsbetreuung auch für diese Kinder Fördermittel beantragen. Denn aus Gründen des Infektionsschutzes ist es günstig, wenn möglichst wenig Kinder die Einrichtung besuchen. Der Träger muss dann aber die Teilnehmerbeiträge für den gesamten Februar und/ oder März erstatten und die Kinder dürfen die Einrichtung höchsten fünf Tage besuchen (Bagatellgrenze).
  • Dasselbe gilt, wenn der Träger einigen Kindern aus Gründen des Infektionsschutzes (z. B. kleinere Gruppen aufgrund der Raumkapazität) verwehrt, die grundsätzlich geöffnete Einrichtung zu besuchen.

Es empfiehlt sich, Anträge auf Erstattung der Teilnehmerbeiträge erst nach dem 31. März 2021 zu stellen. Erst zu diesem Zeitpunkt können Träger sicher wissen, welche Kinder in den Monaten Januar bis März 2021 betreut wurden.

Staatliche Schulberatung und weitere Unterstützungsangebote

Welche Ansprechpartner für eine Beratung stehen an den Schulen momentan zur Verfügung?

Den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern stehen die bewährten Ansprechpartner der Staatlichen Schulberatung zur Verfügung.

Neben den Lehrkräften sind hier die für Ihre Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe wichtige Ansprechpartner, auch wenn man diese noch nicht wie gewohnt in vollem Umfang persönlich aufsuchen kann.

Darüber hinaus können Sie sich an die Beratungslehrkräfte sowie an die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulberatungsstellen wenden.

Wie kann ich Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen erreichen?

Die Kontaktdaten der für Ihre Schule zuständigen Beratungslehrkraft und die der Schulpsychologin bzw. des Schulpsychologen entnehmen Sie bitte den Informationen der jeweiligen Schule, z. B. den Elternbriefen oder der Schulhomepage. Weiter können Sie auch bei Ihrer Schule um eine Kontaktaufnahme bitten.

Die Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Staatlichen Schulberatungsstellen finden Sie auf der Homepage der für Ihren Bezirk zuständigen Staatlichen Schulberatungsstelle.

Mit welchen Beratungsanliegen kann ich mich an Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wenden?

Beratungslehrkräfte beraten Schüler und Eltern an den Schulen zum Beispiel

  • bei der Wahl der Schullaufbahn
  • bei der Wahl von Fächern und Ausbildungsrichtungen innerhalb einer Schulart
  • über die Möglichkeiten, innerhalb einer Schulart von einer Ausbildungsrichtung in eine andere zu wechseln
  • bei der Entscheidung, welcher Schulabschluss angestrebt werden soll
  • bei der Vorbereitung auf die Berufs- oder Studienwahl.

Beratungslehrkräfte sind auch Ansprechpartner bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten.

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen bieten an den Schulen Beratung, Hilfe und Betreuung für Schüler, Eltern und Lehrkräfte

  • in psychologisch komplexen Fällen und Fragestellungen, die den schulischen Bereich betreffen
  • bei der Frage nach der Eignung für eine bestimmte Schulart
  • bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten
  • bei der Förderung altersgemäßer Lern- und Arbeitsmethoden
  • bei Fragen der Inklusion
  • bei Erziehungsfragen oder bei schulischen Krisen.

Wie wird das Beratungsangebot umgesetzt? (akt. 05.05.2021, 12:40 Uhr)

Beratungslehrkräfte sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Schulen vor Ort bzw. an den neun Staatlichen Schulberatungsstellen (www.schulberatung.bayern.de) stehen der gesamten Schulfamilie für Beratungsgespräche zur Verfügung. Die Beratung soll weiterhin vorzugsweise mittels Telefon oder E-Mail (im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen) erfolgen.
Sie kann unter Einhaltung der aktuell geltenden Bestimmungen sowie des den Rahmenhygieneplan Schulen umsetzenden Hygienekonzepts der Schule und mit vorheriger Abstimmung zwischen den Beteiligten auch in Präsenz stattfinden, soweit dies aus fachlicher Sicht erforderlich scheint. Erziehungsberechtigten kann die Begleitung ihres Kindes ermöglicht werden.
Im Bereich Lehrergesundheit kann Einzelsupervision von Lehrkräften und schulischen Führungskräften sowie Einzelcoaching von Schulleiterinnen und Schulleitern auch in Präsenz in Anspruch genommen werden.

Bei jeder Beratung in Präsenz ist insbesondere auf das Durchlüften, auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und auf das verpflichtende Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung zu achten. Ggf. kann es zur Einhaltung des erforderlichen Mindestabstands nötig sein, die Beratung in einem größeren Raum als dem Beratungszimmer abzuhalten.

Wo finde ich als Schülerin/Schüler weitere Informationen?

An wen kann ich mich als Schülerin oder Schüler wenden, wenn es zuhause Probleme gibt?

Bei schulischen Fragen, bei kleinen oder großen Sorgen, aber auch bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit Dir selbst oder mit Freunden stehen Dir schulische wie außerschulische Ansprechpartner zur Verfügung.

Schulische Ansprechpartner:

Genauso wie sonst kannst Du Dich bei Problemen an Personen Deines Vertrauens wenden. Das kann in der Schule Deine Klassenlehrkraft oder eine andere Lehrkraft Deines Vertrauens sein, z. B. eine Verbindungslehrkraft. Besondere Ansprechpartner sind die für Deine Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe. Sie unterliegen einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit, d. h. sie dürfen ohne Dein Einverständnis nichts über Euer Gespräch an Dritte weitergeben.

Auch die Staatlichen Schulberatungsstellen sind gerne Ansprechpartner für Dich.

Außerschulische Ansprechpartner:

Außerschulische Ansprechpartner sind vor allem dann wichtig, wenn es nicht um schulische Fragen geht. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass es jetzt in Familien leichter zu Streit und auch zu Gewalt kommen kann. Wenn Du Rat und Hilfe brauchst, z. B. wenn Du von Gewalt betroffen bist, oder andere Personen, die Du kennst, kannst Du Dich an folgende Stellen wenden und Dich mit jemandem austauschen, der sich gut mit solchen Situationen auskennt:

  • Nummer gegen Kummer: 116 111
    Montag bis Samstag von 14 – 20 Uhr
  • bke-Jugendberatung
    Hier findest Du viele andere Jugendliche, mit denen Du Dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die Dich unterstützen.
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
    Für alle Fragen und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch kannst Du hier anrufen und vertraulich sprechen:
    Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr
    Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr
  • Save-me-online.de
    Hier kannst Du Dich online zu allen Fragen von sexueller Gewalt beraten und Dir helfen lassen.
     

Weitere außerschulische Ansprechpartner findest Du hier und über Deine Schule.

Staatsexamen und Referendariat (Hinweise für angehende Lehrkräfte)

Was müssen Lehramtsstudierende beachten, die im Frühjahr 2021 an der Ersten Staatsprüfung teilnehmen möchten? (akt. 25.01.2021, 16:05 Uhr)

Alle relevanten Informationen (z. B.  Hinweise zum Ablauf der Prüfung, Maßnahmen zur Infektionsprävention, Sonderregelungen) sind auf einer eigenen Übersichtsseite unter www.km.bayern.de/ministerium/termine/1-staatspruefung-anmeldung-pruefungen.html zusammengestellt. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Gibt es Auswirkungen für Studienreferendare und Lehramtsanwärter (z.B. Verschiebung von Prüfungslehrproben)? (akt. 30.04.2021, 13:45 Uhr)

Die Schulen bzw. örtlichen Prüfungsvorsitzenden (GS/MS/FöS) erhalten hierzu stets detaillierte Informationen und werden gebeten, die Studienreferendarinnen und Studienreferendare sowie Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zeitnah und verlässlich zu informieren.

Die nachfolgenden Angaben können lediglich einen groben Überblick zu den wichtigsten aktuellen Planungen geben:

Grund- und Mittelschule:

  • Die Einzel-und Doppellehrproben für das Lehramt an Grund-bzw. Mittelschulen, die Prüfungslehrproben der Fachlehrer sowie die schulpraktischen Prüfungen für Förderlehrer mit Prüfungstermin September 2019/2021 werden durch ein Prüfungsgespräch ersetzt.

Förderschule:

  • Die Einzellehrprobe wird durch ein Prüfungsgespräch ersetzt. An der Durchführung der 2. und 3. Lehrprobe soll (soweit es das Pandemiegeschehen zulässt) festgehalten werden.

Realschule:

  • Vorbereitungsdienst 2019/2021: Sämtliche ab dem 12.04.2021 noch ausstehenden Prüfungslehrproben werden durch Prüfungsgespräche ersetzt.
  • Vorbereitungsdienst 2020/2022: Der Prüfungszeitraum für die 1. Prüfungslehrprobe wurde bis zum 02.07.2021 ausgeweitet.

Gymnasium:

  • Vorbereitungsdienst September 2019/2021: Alle Prüfungslehrproben im Prüfungstermin September 2019/2021, die bis einschließlich 26. März 2021 nicht mehr stattfinden können, werden ab 12. April 2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt.
  • Vorbereitungsdienst Februar 2020/2022: Ausstehende zweite Prüfungslehrproben, die aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht mehr bis einschließlich 25. Juni 2021 stattfinden, werden ab 28. Juni 2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt. Die Prüfungsgespräche sind bis spätestens 29. Juli 2021 abzuhalten.

    - Im Erweiterungsfach werden Prüfungslehrproben, die bis einschließlich 14. Mai  2021 nicht mehr stattfinden konnten, bereits ab 17. Mai 2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt.

  • Vorbereitungsdienst September 2020/2022: Ausstehende erste Prüfungslehrproben, die aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht mehr bis einschließlich 25. Juni 2021 stattfinden, werden ab 28. Juni 2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt. Diese sind bis spätestens 29. Juli 2021 abzuhalten.

Berufliche Schulen:

  • Jahrgang 2022F: Die noch ausstehenden 1. und 2. Prüfungslehrproben werden ab dem 17.05. bis zum 18.06.2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt. Die 3. Prüfungslehrprobe wird im Zeitraum vom 17.05. bis 23.07.2021 und vom 27.09. bis 15.10.2021 an den Einsatzschulen durchgeführt. Die Kolloquien finden vom 18.10. bis 12.11.2021 und die mündlichen Prüfungen vom 18.10. bis 12.11.2021 statt.
  • Jahrgang 2022S: Alle noch ausstehenden 1. Prüfungslehrproben werden ab 07.06.2021 im Zeitraum bis 02.07.2021 durch Prüfungsgespräche ersetzt. Die 2. Prüfungslehrprobe wird bis zum 23.07.2021 an den Seminarschulen und im Zeitraum vom 27.09. bis 26.11.2021 an den Einsatzschulen durchgeführt.

Links und Downloads zum Thema Coronavirus

Informationsschreiben von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo an die Eltern

Telefonische Auskunft

Bitte lesen Sie zu Ihrer Anfrage zunächst unsere FAQ bzw. unsere Informationsseite zu den Selbsttests an Schulen.

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb, die auf den oben genannten Seiten der Homepage nicht beantwortet werden, können sich Eltern und Schulleitungen unter der Nummer 089/54 02 99 86 an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Lehrkräfte bitten wir, sich über den Dienstweg zu informieren.

Die Hotline ist an Werktagen von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie am Samstag von 10.00 bis 15.00 Uhr erreichbar.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089/122 220 (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.

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