Coronavirus aktuell FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb
Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb

Hier haben wir Informationen zu Unterrichtsbetrieb und Infektionsschutz an Bayerns Schulen sowie zu Beratungsmöglichkeiten übersichtlich zusammengefasst. Darüber hinaus ergänzen wir diese Seite fortwährend um Antworten auf „Häufig gestellte Fragen“ (FAQ) rund um das Coronavirus. (Stand: 22.10.2020, 15:30 Uhr)

Sie können nach folgenden Themen filtern:

Schulbetrieb ab dem Schuljahr 2020/21

Wie sieht der Drei-Stufen-Plan für das Schuljahr 2020/2021 aus, mit dem auf Änderungen des Infektionsgeschehens reagiert werden soll? (akt. 22.10.2020, 12:15 Uhr)

Im Schuljahr 2020/2021 soll es so viel Präsenzunterricht wie möglich geben - bei bestmöglichem Infektionsschutz für alle Beteiligten. Dies bedeutet auch, dass der Schulbetrieb bei Bedarf kurzfristig auf Änderungen des Infektionsgeschehens reagieren muss.

Das Kultusministerium hat daher in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium einen Drei-Stufen-Plan entwickelt. Dieser Stufenplan orientiert sich am Infektionsgeschehen im jeweiligen Kreis (Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner) und unterscheidet folgende Szenarien:

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

In Stufe 1 findet ein Regelbetrieb unter Beachtung besonderer Hygieneauflagen statt.

Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 und < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Ab Jahrgangsstufe 5 (weiterführende und berufliche Schulen): Pflicht für Schülerinnen und Schüler zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer, vgl. § 25a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 der 7. BayIfSMV. Ausnahme von der Verpflichtung nach Entscheidung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, wenn die Neuinfektionen auf ein klar eingrenzbares Ausbruchsgeschehen zurückzuführen sind oder dies in begründeten Einzelfällen aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist, vgl. § 25a Abs. 1 Satz 3 und 4 der 7. BayIfSMV.
  • Ausnahme nur für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grund- und Förderschulen: dort gilt keine Maskenpflicht am Sitzplatz im Klassenzimmer.

Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen aller Schularten, vgl. § 25a Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 der 7. BayIfSMV. Ausnahme von der Verpflichtung nach Entscheidung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, wenn die Neuinfektionen auf ein klar eingrenzbares Ausbruchsgeschehen zurückzuführen sind oder dies in begründeten Einzelfällen aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist, vgl. § 25a Abs. 2 Satz 3 i.V.m. Abs. 1 Satz 3 und 4 der 7. BayIfSMV.

• Gegebenenfalls zusätzlich je nach Entscheidung des zuständigen Gesundheitsamts: Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 Metern mit der (wahrscheinlichen) Konsequenz der Teilung der Klassen und Unterricht im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht; die Entscheidung der konkreten Umsetzung obliegt der Schulleitung 

Die Regeln zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den einzelnen Stufen gelten für Lehrkräfte. Diese haben somit ab Stufe 2 an weiterführenden Schulen bzw. Stufe 3 an den Grundschulen ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung im Klassenzimmer zu tragen, soweit das Gesundheitsamt keine Ausnahmen gestattet hat.

Ob sich ein Landkreis bzw. eine kreisfreie Stadt in den Stufen gelb oder rot der bayerischen Corona-Ampel befindet, ist verbindlich auf der Internetseite des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (LINK) angegeben. 

Wie wird die bayerische „Corona-Ampel“ an den Schulen umgesetzt? (akt. 22.10.2020, 12:15 Uhr)

Das bayerische Kabinett hat am 15. Oktober 2020 weitergehende Infektionsschutzmaßnahmen beschlossen, deren Kern die sog. „Corona-Ampel“ ist. Nach der Entscheidung des Kabinetts wird die Maskenpflicht damit in Stufe 2 und 3 bei Erreichen der entsprechenden Ampelphase nunmehr automatisch ausgelöst, also ohne dass eine Entscheidung des zuständigen Gesundheitsamts hierfür erforderlich ist. Maßgeblich ist, ob der Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt, in dem bzw. der sich die Schule befindet, auf der Internetseite des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege der Farbe gelb oder rot der bayerischen „Corona-Ampel“ zugeordnet wird. Im Übrigen verbleibt es bei den Regelungen im Rahmenhygieneplan Schulen, d.h. dass die Gesundheitsämter über die Geltung des Stufenkonzepts entscheiden müssen.

Details können Sie der FAQ „Wie sieht der Drei-Stufen-Plan für das Schuljahr 2020/21 aus?“ entnehmen.

Wie erfahre ich, welche Farbe der „Corona-Ampel“ bzw. welche Stufe des Drei-Stufen-Plans an der Schule meines Kindes gilt? (akt. 22.10.2020, 12:15 Uhr)

Ob sich ein Landkreis bzw. eine kreisfreie Stadt in den Stufen gelb oder rot der bayerischen Corona-Ampel befindet und damit die Maskenpflicht besteht, ist verbindlich auf der Internetseite des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege angegeben.

Über die jeweilige Stufe der Schulen informiert Sie die Schulleitung.

Was bedeutet die „7-Tage-Inzidenz“ und wie hoch ist dieser Wert derzeit in meinem Landkreis bzw. in meiner kreisfreien Stadt? (akt. 22.10.2020, 12:15 Uhr) Uhr)

Die „7-Tage-Inzidenz“ gibt Auskunft über die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem bestimmten Kreis innerhalb der letzten sieben Tage. Die tagesaktuellen Werte für alle bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte finden Sie

Maßgeblich für die Frage, ob ggf. die nächsthöhere Stufe der bayerischen Corona-Ampel bzw. des Drei-Stufen-Plans ausgelöst wird, ist jeweils der höhere Wert.

Für die Klasse meines Sohnes/meiner Tochter hat das Gesundheitsamt Quarantäne angeordnet. Wird während dieser Zeit eine Notbetreuung eingerichtet? (akt. 08.10.2020; 14:20 Uhr)

Für den Fall, dass das örtliche Gesundheitsamt eine Quarantänemaßnahme anordnet, wird in der betreffenden Klasse von Präsenz- auf Distanzunterricht umgestellt.

Eine Notbetreuung kann in diesem Fall jedoch nicht angeboten werden, da dies dem Ziel der Quarantäneanordnung zuwiderliefe.

Sind im Schuljahr 2020/2021 auch vollständige Schulschließungen möglich? (akt. 04.09.2020, 16:00 Uhr)

Ziel ist es, im Schuljahr 2020/2021 unter Berücksichtigung des regionalen bzw. lokalen Infektionsgeschehens so umfassend wie möglich Präsenzunterricht anzubieten. Die vollständige Schließung aller Schularten in einem Kreis ab einem bestimmten Inzidenzwert sieht der Drei-Stufen-Plan daher nicht vor.

Ungeachtet dessen kann das zuständige Gesundheitsamt jedoch bei einzelnen Corona-Verdachtsfällen bzw. bei bestätigten Corona-Fällen in einer Klasse bzw. an einer Schule die zeitlich befristete Einstellung des Präsenzunterrichts anordnen – je nach Situation vor Ort in der bzw. den jeweils betroffenen Klasse/n bzw. Kursen, ggf. – soweit aus Gründen des Infektionsschutzes erforderlich – auch an der gesamten Schule. In diesem Fall wird vor Ort auf Distanzunterricht umgestellt (vgl. FAQ „Gibt es auch im kommenden Schuljahr Distanzunterricht?“).

Gibt es auch im Schuljahr 2020/2021 Distanzunterricht? (akt. 04.09.2020, 16:00 Uhr)

Trotz der getroffenen Vorsichtsmaßnahmen ist nicht auszuschließen, dass Schulen aufgrund des Infektionsgeschehens vom Präsenz- in den Distanzunterricht wechseln müssen. Dies kann entweder in einem Wechselbetrieb zwischen Distanz- und Präsenzunterricht bei Erreichen der Stufe 3 des Drei-Stufen-Plans oder bei einer vollständigen Umstellung auf Distanzunterricht auf Anordnung des Gesundheitsamts hin der Fall sein.

Welche Rahmenbedingungen gelten für Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021? (akt. 04.09.2020, 16:00 Uhr)

Für den Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021 gilt ein Rahmenkonzept, das auf den Erfahrungen bzw. Rückmeldungen der Schulen aus dem Schuljahr 2019/2020 basiert. Das Rahmenkonzept schafft mehr Verbindlichkeit für Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte und die Lehrkräfte. Gleichzeitig wird die Verlässlichkeit in der zeitlichen Bindung der Schülerinnen und Schüler durch klare, von der Schule vorgegebene Strukturen erhöht. Schließlich stärkt es den direkten Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigten und den Lehrkräften.

Das Rahmenkonzept fußt auf folgenden sieben Punkten:

  • 1. Der Rahmenplan für den Distanzunterricht orientiert sich grundsätzlich am Stundenplan für den Präsenzunterricht.
  • 2. Jeder Tag beginnt mit einem (virtuellen) „Startschuss“ – z. B. mit einem „Guten-Morgen-E-Mail“ oder einer Videokonferenz.
  • 3. Die Schülerinnen und Schüler sind zur aktiven Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtet.
  • 4. Die von den Lehrkräften gestellten Arbeitsaufträge sind verbindlich.
  • 5. Mündliche Leistungsnachweise können grundsätzlich auch im Distanzunterricht durchgeführt werden.
  • 6. Die Lehrkräfte halten direkten Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern, geben ihnen regelmäßig aktiv und kontinuierlich Rückmeldung und sind für die zu festgelegten Zeiten erreichbar.
  • 7. Die für den Präsenzunterricht geplanten Brückenangebote werden auch im Distanzunterricht fortgesetzt.

Dürfen im Distanzunterricht behandelte Inhalte Gegenstand von Leistungsnachweisen sein? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Laut § 19 Abs. 4 Satz 1 der Bayerischen Schulordnung ist Distanzunterricht Unterricht, der in räumlicher Trennung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern stattfindet.

Sowohl die im Präsenz- als auch die im Distanzunterricht erarbeiteten Inhalte sind Bestandteil der geltenden Lehrpläne. Wurden sie hinreichend behandelt, können sie damit auch Teil von Leistungserhebungen sein.

Können im Distanzunterricht Leistungsnachweise durchgeführt werden? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Schriftliche Leistungsnachweise (z. B. Probearbeiten, Schulaufgaben, Stegreifaufgaben) werden grundsätzlich im Präsenzunterricht erbracht.

Auch mündliche Leistungsnachweise finden bevorzugt im Präsenzunterricht statt.

Jedoch ist auch im Distanzunterricht – abhängig von den Voraussetzungen vor Ort (bspw. technische Möglichkeiten, Alter der Schülerinnen und Schüler etc.) – das Erbringen mündlicher Leistungsnachweise möglich. Dafür sind vor allem die folgenden Formate geeignet:

  • Referate, Kurzreferate
  • Rechenschaftsablagen, mündliche Leistungserhebungen
  • Vorstellen von Arbeitsergebnissen
  • Unterrichtsbeiträge (z. B. im Rahmen einer Videokonferenz)

Auch Formen kompetenzorientierter Aufgaben wie Portfolio-Arbeit, Ergebnisse von Projektarbeit etc. können für eine Leistungserhebung geeignet sein.

Welche Förderangebote gibt es für Schülerinnen und Schüler, bei denen die coronabedingten Einschränkungen zu Lern- bzw. Wissenslücken geführt haben? (akt. 04.09.2020, 16:00 Uhr)

Im Schuljahr 2020/2021 richten die bayerischen Schulen zusätzliche Förderangebote ein. Der Schwerpunkt der Angebote liegt auf den Grundlagenfächern (in der Regel sind das Deutsch, Mathematik, ggf. auch Fremdsprachen oder weitere Angebote nach Schulprofil). Ziel ist, Schülerinnen und Schülern, bei denen die coronabedingten Einschränkungen zu besonderen Lern- bzw. Wissenslücken geführt haben, einen gelingenden Start in das Schuljahr 2020/2021 zu ermöglichen. Die Angebote sind mindestens bis zu den Allerheiligenferien eingerichtet.

Was ist beim Abhalten von Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen zu beachten? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen sind auf das notwendige Maß zu begrenzen. Für die Durchführung sind die Vorgaben des Rahmen-Hygieneplans an der Schule zu beachten.

Um Ansteckungsrisiken zu minieren, ist deshalb im Vorfeld jeder Versammlung oder Gremiensitzung zu prüfen, ob

  • sie unbedingt als Präsenzveranstaltung erforderlich ist und
  • ob es realisierbare Alternativen zum Präsenzformat, wie z. B. Videokonferenzen gibt. Die Bayerische Schulordnung erlaubt seit diesem Schuljahr, bei Beratung und Beschlussfassung digitale oder fernmündliche Formate zu nutzen.

Wenn nur ein Präsenzformat in Frage kommt, sollte auf eine möglichst straffe Tagesordnung und Vorentlastung, z. B. durch Vorabzusendung von Informationen, geachtet werden, um die Dauer zu minimieren. Die Teilnehmerzahl sollte auf die kleinstmögliche Größe begrenzt werden. Entsprechend der Teilnehmerzahl wären angemessen große Räumlichkeiten zu bestimmen, um die Abstandsregeln sicher einhalten zu können.

Durch zeitliche und räumliche Entzerrung, z. B. der Klassenelternabende, kann ebenfalls ein wirksamer Beitrag zur Risikominderung geleistet werden.

Was ist beim Abhalten von Elternsprechtagen zu beachten? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Unter Infektionsschutzgesichtspunkten stellen Elternsprechtage als Präsenzveranstaltungen eine große Herausforderung dar. Viele Schulen haben im Rahmen der Erziehungspartnerschaft bereits Alternativen festgelegt. Grundsätzlich sollten in der derzeitigen Situation bei der Organisation telefonische oder digital gestützte Formate bevorzugt realisiert werden. Entsprechendes gilt auch für Sprechstunden von Lehrkräften, sofern ein persönlicher Kontakt zwischen Eltern und Lehrkräften nicht unbedingt erforderlich ist.

Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, ausgenommen Berufsorientierungsmaßnahmen) sollen bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt bleiben. Hintergrund ist zum einen der Infektionsschutz, zum anderen auch die Erwägung, dass der Fokus im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres 2020/2021 auf der Erteilung von Unterricht liegen soll. Auf diese Weise sollen Unterschiede im Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler, die sich infolge des pandemiebedingten eingeschränkten Schulbetriebs ergeben haben, bestmöglich aufgefangen werden.

Bereits gebuchte derartige Schülerfahrten sind grundsätzlich abzusagen. Neubuchungen von Schülerfahrten für das kommende Schuljahr 2020/2021 können nur unter der Voraussetzung erfolgen, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist.

Hier finden Sie weitere Hinweise zum Thema „Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet?“.

Welche Regelungen gelten hinsichtlich verpflichtender Betriebspraktika (Mittelschule) bzw. Betriebspraktika in der Mittelschulstufe und Berufsschulstufe der Förderzentren?

Neben der Aufarbeitung von entstandenen Lücken ist auch der Berufsorientierung als profilbildendes Element der Mittelschule und als wesentlicher Unterrichtsbestandteil in Mittelschulstufe und Berufsschulstufe der Förderzentren ein hoher Stellenwert einzuräumen. Betriebspraktika werden daher sowohl in Phasen des Präsenzunterrichts als auch – wenn dies vor Ort gewünscht ist – in Phasen des Lernens zu Hause durchgeführt. Voraussetzungen sind insbesondere die Bereitschaft des Betriebs, die Einhaltung des Infektionsschutzes sowie die Sicherstellung einer angemessenen Betreuung im üblichen Rahmen.

Weitere Maßnahmen der Berufsorientierung auch in Zusammenarbeit mit externen Partnern erfolgen, soweit die Anforderungen an den Infektionsschutz beachtet werden (s.o.). Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei Berufsorientierungsmaßnahmen weder um Lehr- und Schülerwanderungen noch um Schülerfahrten handelt. Entfallene Berufsorientierungsmaßnahmen sollen bis zum Ende des Kalenderjahres nachgeholt werden. Eine vorherige Information des Elternbeirats und des Schulforums wird empfohlen.

Welche besonderen organisatorischen und hygienischen Maßgaben gelten an den Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE)? (akt. 04.09.2020, 16:00 Uhr)

Auch an den schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) läuft der Regelbetrieb unter bestimmten Hygieneauflagen. Die Kinder werden dabei in festen Gruppen betreut, damit im Bedarfsfall mögliche Infektionsketten nachvollzogen werden können. Bei Tätigkeiten im Rahmen der körperlichen Pflege gelten die allgemeinen Hygienestandards (z. B. das Tragen geeigneter Handschuhe, Durchführung der vorgesehenen Desinfektionsmaßnahmen). Bei aufwendigen pflegerischen Tätigkeiten wird hinsichtlich der Auswahl der Schutzausrüstung empfohlen, sich an den geltenden Hygienestandards und an den KRINKO-Empfehlungen zur Infektionsprävention in Heimen zu orientieren. Darüber hinaus gilt an den SVE der allgemeine Rahmen-Hygieneplan.

Gibt es in den Herbstferien ein Betreuungsangebot? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Wie schon in den Sommerferien hat das Kultusministerium auch für die Herbstferien (2.-6.11.2020) ein Sonderförderprogramm für zusätzliche Ferienangebote aufgelegt. In diesem Rahmen bietet der Bayerische Jugendring Betreuungsangebote für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 an.

Die Jugendarbeit in Bayern wird dabei verschiedene attraktive Ferienangebote für Kinder und Jugendliche umsetzen. Für Träger und Eltern steht unter www.bjr.de/ferienportal  eine interaktive Bayernkarte zur Verfügung. Interessierte Träger stellen dort ihre Ferienangebote ein. Eltern können sich mit der Karte über das Programm in ihrer Region informieren und sich beim jeweiligen Anbieter anmelden. Die verfügbaren Angebote werden bis zu den Herbstferien nach und nach erweitert. Für die Aktivitäten gelten die einschlägigen Hygiene- und Gesundheitsschutzstandards.

Nähere Informationen finden Sie unten im Elternbrief bzw. im Elternbrief in leichter Sprache:

Basisinformationen zum neuen Schuljahr 2020/2021 in anderen Sprachen und in Leichter Sprache haben wir hier zusammengestellt.

Zentrale Aspekte des Rahmen-Hygieneplans

Welche Ziele werden mit dem Rahmen-Hygieneplan verfolgt? (akt. 07.10.2020, 09:15 Uhr)

Alle Schüler/innen sollen im Schuljahr 2020/2021– auch bei einer sich verschlechternden Infektionslage – möglichst lange am Präsenzunterricht teilnehmen können.

Der Rahmen-Hygieneplan dient dazu, den Gesundheitsschutz für alle am Schulleben beteiligten Personen zu gewährleisten sollen. Für detaillierte Informationen wird auf den Rahmen-Hygieneplan in der jeweils aktuellen Fassung verwiesen, der hier abrufbar ist.

Eine Kurzfassung zu den wichtigsten Punkten finden Sie hier.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen sieht der Rahmen-Hygieneplan für den Schulalltag vor? (akt. 07.10.2020, 09:15 Uhr)

Zu den Hygiene- und Schutzmaßnahmen zählen beispielsweise die folgenden Punkte:

  • Auf persönliche Hygiene achten (z. B. regelmäßiges Händewaschen, Abstandhalten wo immer es möglich ist; Einhaltung der Husten- und Niesetikette; Verzicht auf Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln usw.; altersgerechte Anwendung von Desinfektionsmittel usw.)
  • Regelmäßiges Lüften (mindestens alle 45 Minuten für mindestens 5 Minuten eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung vornehmen; wenn möglich auch öfters während des Unterrichts)
  • Maskenpflicht auf dem Schulgelände (siehe hierzu die FAQ „Gibt es eine Maskenpflicht im Unterricht bzw. auf dem Schulgelände?“)
  • Möglichst feste Gruppenbildung mit möglichst wenig Durchmischung der Lerngruppen (sofern die schulorganisatorischen Rahmenbedingungen dies zulassen)
  • Feste Sitzordnungen in den Klassen- und Kursräumen, feste Raumzuteilung wo immer möglich
  • Bereitstellung von Flüssigseifenspendern und Händetrockenmöglichkeiten in den Sanitärbereichen
  • Ggf. versetzte Pausenzeiten oder andere schulorganisatorische Maßnahmen nach Ermessen der einzelnen Schule (z. B. Laufwege/-richtungen im Schulhaus, Regelungen zum Toilettengang etc.)

Den aktuellen Rahmen-Hygieneplan können Sie hier einsehen. Eine Kurzfassung mit den wichtigsten Punkten finden Sie hier.

Wie wird mit Schülerinnen und Schülern verfahren, für die das Coronavirus individuell eine besondere Risikosituation darstellt?

Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihrer Schulpflicht grundsätzlich im Unterricht in der Schule nachkommen. Gleichzeitig muss ihrem Gesundheitsschutz höchster Stellenwert beigemessen werden. Aufgrund der Vielfalt der denkbaren Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann die individuelle Risikobewertung eines Schulbesuchs vor Ort immer nur von einem Arzt vorgenommen werden, der ein entsprechendes fachärztliches Attest erstellt. Eine solche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten. Für eine längere Entbindung vom Präsenzunterricht ist eine ärztliche Neubewertung und Vorlage einer neuen Bescheinigung, die wiederum längstens 3 Monate gilt, erforderlich.

Im Falle der Befreiung von der Präsenzpflicht wegen erhöhten Risikos für eine COVID-19-Erkrankung erfüllen diese Schülerinnen und Schüler ihre Schulbesuchspflicht durch die Wahrnehmung der Angebote im Distanzunterricht.

Darf die Corona-Warn-App an Schulen verwendet werden?

Ein wichtiger Baustein des Gesundheitsschutzes ist auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Schülerinnen und Schüler können die Warn-App nutzen. Dafür darf das Mobiltelefon im Schulgelände und auch während des Unterrichts eingeschaltet bleiben, die Geräte müssen jedoch stumm geschaltet sein und während des Unterrichts in der Schultasche verbleiben. Anderweitige außerunterrichtliche Nutzungen von Mobiltelefonen und sonstigen digitalen Speichermedien im Schulgebäude und im Schulgelände bleiben für Schülerinnen und Schüler untersagt, soweit nicht im Einzelfall die Nutzung gestattet wird. Unberührt bleiben die Bestimmungen zum Schulversuch "Private Handynutzung an Schulen".

Über die wichtigsten Fragen zu Bedeutung, Funktionsweise und Datenschutz informiert die Internetseite der Bundesregierung.

Gibt es eine Maskenpflicht im Unterricht bzw. auf dem Schulgelände? (akt. 22.10.2020, 12:15 Uhr)

Im Schuljahr 2020/2021 müssen bis auf Weiteres alle Personen auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen – am Sitzplatz im Klassenzimmer jedoch nur dann, wenn dies in der jeweiligen Stufe des Drei-Stufen-Plans ausdrücklich vorgesehen ist.

Allgemein bestehen bis auf Weiteres folgende Regelungen:

Grundsätzlich gilt für alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Externe) eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder einer anderen geeigneten textilen Barriere im Sinne einer MNB (sogenannte community masks oder Behelfsmasken, z. B. Textilmasken aus Baumwolle).

Diese Pflicht umfasst alle Räume und Begegnungsflächen im Schulgebäude (wie z. B. Unterrichtsräume, Fachräume, Lehrerzimmer, Turnhallen, Flure, Gänge, Treppenhäuser, im Sanitärbereich, beim Pausenverkauf, in der Mensa, während der Pausen und im Verwaltungsbereich) und auch im freien Schulgelände (wie z. B. Pausenhof, Sportstätten).

Schülerinnen und Schüler können im Regelbetrieb (Stufe 1 des Drei-Stufen-Plans bzw. auch Stufe 2 bei den Jahrgangsstufen 1 bis 4) ihre MNB abnehmen, sobald sie ihren Sitzplatz im jeweiligen Unterrichtsraum erreicht haben sowie in bestimmten Unterrichtssituationen (bspw. bei der Ausübung von Musik oder Sport); Lehrkräfte und weiteres Personal, wenn der jeweilige Arbeitsplatz erreicht ist. Zur Nahrungsaufnahme, insbesondere in den Pausenzeiten, können alle Personen ihre MNB abnehmen.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist oder für welche das Abnehmen der MNB zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist. Weiterhin besteht auf Grundlage der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Verpflichtung eine MNB zu tragen nicht für Kinder bis zu deren sechsten Geburtstag. Schülerinnen und Schüler, die von der Maskenpflicht befreit sind, nehmen weiterhin am Präsenzunterricht teil.

Das Risiko, eine andere Person über eine Tröpfcheninfektion anzustecken, kann durch das Tragen einer MNB verringert werden (Fremdschutz). Daher darf das Tragen einer MNB, eines MNS oder einer FFP2-Maske (ohne Ventil) auch außerhalb der Orte mit Maskenpflicht nicht untersagt werden. Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden.

Eine generelle Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte auch am Sitzplatz im Unterricht gilt

  • ab Stufe 2 des Drei-Stufen-Plans (d. h. Sieben-Tage-Inzidenz  35 - < 50 pro 100.000 Einwohner) ab Jahrgangsstufe 5 (weiterführende und berufliche Schulen),
  • ab Stufe 3 des Drei-Stufen-Plans (d. h. Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner) in allen Jahrgangsstufen an allen Schularten.

Was ist bei der Benutzung von Mund-Nasen-Bedeckungen (Alltagsmasken) zu beachten? (23.09.2020, 12:00 Uhr)

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bietet unter dem LInk www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/ Antworten auf eine Vielzahl von Fragen zu Mund-Nasen-Bedeckungen.

Bitte beachten Sie hierzu allgemein auch die Hinweise auf dem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (vgl. auch den Rahmenhygieneplan, S. 18).

Konkret wird dort auf folgende Punkte verwiesen:

  • Vor dem Anlegen einer Mund-Nasen-Bedeckung sollte man sich nach Möglichkeit gründlich die Hände waschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife).
  • Beim Aufsetzen der Maske ist darauf zu achten, dass die Alltagsmaske Mund und Nase vollständig bedeckt und an den Rändern möglichst eng anliegt.
  • Die Mund-Nase-Bedeckung sollte während des Tragens weder berührt noch verschoben werden.
  • Eine durchfeuchtete Mund-Nasen-Bedeckung sollte gewechselt werden. Ggf. sollten Schülerinnen und Schüler daher mehrere Mund-Nase-Bedeckungen in die Schule mitnehmen.
  • Zum Abnehmen soll die Mund-Nasen-Bedeckung am besten an den seitlichen Bändern angefasst werden.
  • So bald wie möglich nach dem Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung sollte man sich die Hände waschen.
  • Einwegmasken werden nach dem Tragen in einem Mülleimer entsorgt.
  • Wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen können vorübergehend in einem separaten Beutel aufbewahrt werden. Zu Hause kann die Mund-Nasen-Bedeckung auch zum Trocknen aufgehängt werden.
  • Textile Mund-Nasen-Bedeckungen sollten baldmöglichst gewaschen werden.
  • Eine zuverlässige Methode der Reinigung ist das Waschen in der Waschmaschine bei mindestens 60° C mit Vollwaschmittel.
  • Mund-Nasen-Bedeckungen sollen nach dem Waschen vollständig trocknen.
  • Wie effektiv andere Methoden der Reinigung wie das Erhitzen in der Mikrowelle oder im Backofen sind, ist fraglich.

(Quelle: www.infektionsschutz.de)

Muss in den Schulen der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden? (akt. 22.10.2020, 12:15 Uhr)

  • Wo immer es möglich ist, soll der Mindestabstand eingehalten werden, insbesondere zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften sowie weiterem Personal .
  • Auch beim Pausenverkauf, bei der Essensausgabe und im Mensabetrieb ist der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den verschiedenen Klassen- bzw. Kursverbänden zu gewährleisten
  • In Stufe 1 kann im Klassen- bzw. Lerngruppenverband i. d. R. auf den Mindestabstand von 1,5 m verzichtet werden. Der Unterricht ist in Stufe 1 daher in der normalen Klassenstärke möglich, auch die Durchführung von Partner- und Gruppenarbeiten im Unterricht ist erlaubt. In Stufe 2 ist das nur möglich, wenn das zuständige Gesundheitsamt dies ausdrücklich entscheidet.
  • In Stufe 3 muss der Mindestabstand von 1,5 m auch Klassen- bzw. Lerngruppenverband wieder eingehalten werden. Soweit dies aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich ist, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

Welche Regelungen sind beim Schulsport zu beachten? Muss im Sportunterricht eine Maske getragen werden? (akt. 07.10.2020, 09:15 Uhr)

Schulsport und die damit verbundene Bewegung sind wichtige Elemente des schulischen Alltags. Der Rahmen-Hygieneplan eröffnet die Möglichkeit lehrplangemäßen Sportunterricht in allen im Lehrplan verankerten sportlichen Handlungsfeldern durchzuführen. Dies beinhaltet auch weitere schulische Sport- und Bewegungsangebote etwa im Ganztag sowie schulsportliche Wettbewerbe.

Die jeweiligen Auflagen des Infektionsschutzes finden grundsätzlich auch beim Sportunterricht Anwendung.

Je nach Erreichen der jeweiligen Stufe des Drei-Stufen-Plans gelten folgende Bedingungen:

  • In Stufe 1 findet Sportunterricht unter den allgemeinen Rahmenbedingungen des Rahmenhygieneplans statt, der im Unterricht bzw. beim Ausüben von Sport keine Maskenpflicht vorsieht.
  • In Stufe 2 sind sportpraktische Inhalte zulässig, soweit dabei ein Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zumutbar/möglich ist bzw. der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten werden kann. Ausgenommen von dieser Einschränkung (Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung /Mindestabstand) sind die Grundschulen bzw. die Grundschulstufen der Förderzentren.
  • In Stufe 3 sind sportpraktische Inhalte zulässig, soweit der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten wird und bei Sport in Gebäuden wie Turnhallen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zumutbar/möglich ist.

Weitere detaillierte Hinweise sind im Rahmenhygieneplan zu finden.

Welche Regelungen sind bei den künstlerisch-kulturellen Fächern bzw. beim Ausüben von Musik zu beachten? (akt. 07.10.2020, 09:15 Uhr)

Der Rahmen-Hygieneplan ermöglicht die Durchführung des lehrplangemäßen Unterrichts in Musik und Kunst, ebenso ist auch die Arbeit in Ensembles in diesem Schuljahr wieder möglich. Chor, Orchester oder beispielsweise Darstellendes Spiel sind unter den jeweiligen Auflagen des Infektionsschutzes grundsätzlich möglich. Darüber hinaus ist zu beachten:

  • Von der Schule zur Verfügung gestellte Instrumente sind nach jeder Benutzung in geeigneter Weise zu reinigen.
  • Beim Unterricht im Blasinstrument und im Gesang ist zwischen allen Beteiligten ein erhöhter Mindestabstand von 2 m bzw. 2,5 m in Stufe 3 einzuhalten. Idealerweise stellen sich die Musikerinnen und Musiker dazu versetzt auf.
  • Angefallenes Kondensat in Blasinstrumenten darf nur ohne Durchblasen von Luft abgelassen werden und muss mit Einmaltüchern aufgefangen werden, die anschließend in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden. Ein kurzfristiger Verleih oder Tausch bzw. eine Nutzung durch mehrere Personen ist ausgeschlossen. Nach dem Unterricht im Blasinstrument ist der Raum mindestens 15 Minuten zu lüften.
  • Sängerinnen und Sänger stellen sich ebenfalls idealerweise versetzt auf und singen alle möglichst in dieselbe Richtung. Auch nach Gesang ist der Raum intensiv zu lüften.

Je nach Erreichen der jeweiligen Stufe des Drei-Stufen-Plans gelten folgende Bedingungen:

  • In Stufe 1 findet Musikunterricht unter den allgemeinen Rahmenbedingungen des Rahmenhygieneplans statt.
  • In Stufe 2 sind Unterricht im Blasinstrument und Gesang ebenfalls zulässig, da zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten ist. Hier gibt es keine weiteren Besonderheiten.
  • In Stufe 3 sind Unterricht im Blasinstrument und Gesang ausschließlich in Form von Einzelunterricht mit erhöhtem Mindestabstand (2,5 m) zulässig.

Weitere detaillierte Hinweise sind im Rahmenhygieneplan zu finden.

Bei welchen Krankheitsanzeichen muss mein Kind auf jeden Fall zuhause bleiben? (akt. 07.09.2020, 18:10 Uhr)

Bei akuten, grippeähnlichen Krankheitssymptomen wie

  • Fieber
  • trockener Husten
  • Hals- oder Ohrenschmerzen
  • starke Bauchschmerzen
  • Erbrechen oder Durchfall

ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

Falls Ihr Kind einen Arzt/Ärztin benötigt, so nehmen Sie bitte Kontakt auf. Ihr/e Arzt/Ärztin entscheidet, ob ein Covid-19-Test nötig ist und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen bis zum erneuten Schulbesuch.

Unter welchen Bedingungen ein Schulbesuch wieder möglich ist, hängt davon ab, wie hoch die Infektionszahlen vor Ort sind:

  • In Stufe 1 und Stufe 2 muss Ihr Kind nach überstandener Erkrankung mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sein; der fieberfreie Zeitraum soll 36 Stunden betragen.
  • In Stufe 3 ist zusätzlich ein negativer Covid-19-Tests oder ein ärztliches Attest erforderlich.

Darf mein Kind mit leichten Erkältungssymptomen (Schnupfen, gelegentlicher Husten) in die Schule gehen? (akt. 07.09.2020, 18:10 Uhr)

Dies richtet sich danach,

  • wie alt die Schülerin/der Schüler ist und
  • wie hoch die Infektionszahlen vor Ort sind.

Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 ist der Schulbesuch

  • in Stufe 1 und Stufe 2 ohne Einschränkungen möglich,
  • in Stufe 3 erst nach einem negativen Covid-19-Test oder mit ärztlichem Attest erlaubt.

Für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 gilt:

  • An dem Tag, an dem die Symptome aufgetreten sind, ist der Schulbesuch nicht erlaubt.
  • In Stufe 1 und Stufe 2 ist der Schulbesuch erst wieder erlaubt, wenn nach mindestens 24 Stunden nach Auftreten der Symptome kein Fieber entwickelt wurde.
  • In Stufe 3 ist vor dem erneuten Schulbesuch zusätzlich ein negativer Covid-19-Test oder ein ärztliches Attest erforderlich.

Wie ist zu verfahren, wenn ein Verdachtsfall auftritt? (akt. 07.09.2020, 18:10 Uhr)

  • Tritt ein bestätigter Fall in einer (normalen) Schulklasse bei einem/-r Schüler/in auf, wird die gesamte Klasse für vierzehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen und eine Quarantäne angeordnet. Ob auch die in der Klasse tätigen Lehrkräfte getestet werden, entscheidet das Gesundheitsamt je nach Einzelfall. Sofern durch das Gesundheitsamt nicht anders angeordnet, kann im Anschluss an die vierzehntägige Quarantäne der reguläre Unterricht wiederaufgenommen werden.
  • Tritt der Fall in einer Abschlussklasse auf (Schüler/in oder Lehrkraft), so wird die gesamte Klasse bzw. der gesamte Abschlussjahrgang getestet. Alle Schülerinnen und Schüler dürfen, auch ohne vorliegendes Testergebnis, die Quarantäne zur Teilnahme an den Abschlussprüfungen unter strikter Einhaltung des Hygienekonzepts sowie ausgedehnten Abstandsregelungen (Sicherheitsabstand von > 2 m) unterbrechen.
  • Eine positiv getestete Lehrkraft darf nicht mehr unterrichten und muss sich stattdessen in Quarantäne begeben. Inwieweit Schülerinnen und Schüler oder weitere Lehrkräfte eine vierzehntätige Quarantäne einhalten müssen, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Einzelfall.

Was ist beim Lüften in Innenräumen zu beachten? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Dem infektionsschutzgerechten Lüften kommt gerade in den Herbst- und Wintermonaten eine besondere Bedeutung zu, da durch regelmäßige Frischluft die Ansteckungsgefahr z. B. in Klassenräumen verringert werden kann.

In den Klassenräumen soll alle 45 Minuten für mindestens 5 Minuten eine Stoß- bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster (wenn möglich auch öfters während des Unterrichts) erfolgen.

In Sporthallen ist die Übungszeit auf längstens 120 Minuten am Stück beschränkt, anschließend ist ein ausreichender Frischluftaustausch vorzusehen.

Im musischen Bereich gilt:

  • Im Anschluss an den Unterricht im Blasinstrument soll mindestens 15 Minuten intensiv gelüftet werden.
  • Nach Unterricht im Gesang gilt der Grundsatz: Nach jeweils 20 Minuten Unterricht soll 10 Minuten gelüftet werden.

Kann das Lüften in den Klassenräumen durch technische Hilfsmittel unterstützt werden? Gibt es hierfür eine Förderung? (akt. 22.10.2020, 15:30 Uhr)

Besteht in einem Klassenraum die Möglichkeit zur Stoß- und Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster, ist dies grundsätzlich ausreichend. Wo sog. „raumlufttechnische Anlagen“ eingebaut sind, sollen diese mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden. 

Darüber hinaus kann das Lüften auch durch technische Hilfsmittel unterstützt werden. Nach dem von der Staatsregierung am 1. Oktober 2020 beschlossenen Konzept werden die Träger von Kitas, Großtagespflegestellen, Heilpädagogischen Tagesstätten und Schulen bei der Umsetzung technischer Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften in ihren Einrichtungen mit einem Gesamtvolumen von bis zu 50 Mio. € finanziell unterstützt. Gefördert wird für Schulen die Beschaffung von CO2-Sensoren grundsätzlich für jeden Klassen- und Fachraum einschließlich der Lehrerzimmer und von mobilen Luftreinigungsgeräten mit Filterfunktion für Räume, die nicht ausreichend durch gezieltes Fensteröffnen oder durch eine raumlufttechnische Anlage (RLT-Anlage) gelüftet werden können.

Die hierzu erlassene Förderrichtlinie können Sie hier abrufen.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Antragsberechtigt sind die jeweiligen Sachaufwandträger, also in der Regel die Gemeinde oder der Landkreis, in dem die Schule liegt, oder private Schulträger. Anträge können bis zum 31.12.2020 bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung gestellt werden.

Personaleinsatz

Welche Regelungen gelten für den Einsatz der Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal? (akt. 04.09.2020, 15:00 Uhr)

Im Regelfall sind Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal durch die Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen des Hygieneplans sowie grundsätzlich durch Einhalten des Mindestabstands von 1,50 m zu anderen Personen geschützt und können regulär vor Ort an der Schule unterrichten.

Gleichwohl kann in Einzelfällen in Abhängigkeit vom Vorliegen individueller Risikofaktoren der Bedarf bestehen, dem individuellen Schutzbedürfnis von Lehrkräften und sonstigem Personal mit besonderen Maßnahmen zu begegnen.

Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe ist nach RKI nicht möglich.

Seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 gelten daher die folgenden Grundsätze für den Einsatz von Lehrkräften mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung:

Einsatz im Präsenzunterricht (oder ggf. der Notfallbetreuung) bei erhöhter Schutzbedürftigkeit:

Nicht alle besonders schutzbedürftigen Personen sind darauf beschränkt, ausschließlich von zu Hause aus zu arbeiten; ggf. können besondere zusätzliche Maßnahmen einen Einsatz vor Ort ermöglichen.

Hier ist eine individuelle Risikofaktorenbewertung durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte erforderlich, welche die besondere Schutzbedürftigkeit der Lehrkraft darlegt und Vorschläge unterbreitet, mit welchen Mitteln dieser im Rahmen eines Einsatzes im Präsenzunterricht Rechnung getragen werden könnte.

In diesem Zusammenhang vorstellbar sind beispielsweise organisatorische Empfehlungen dahingehend, dass die Lehrkraft zeitlich versetzt zu den Schülerinnen und Schülern den Raum betritt und verlässt, auf das Betreten des Lehrerzimmers verzichtet, von der Übernahme von Pausenaufsichten befreit wird und auf die Teilnahme an Konferenzen, Fortbildungen, etc., welche in Präsenzform durchgeführt werden, verzichtet.

Es bleibt der betroffenen Lehrkraft bzw. dem sonstigen Personal unbenommen, z.B. auf ärztliche Empfehlung hin, zusätzliche Gegenstände zu verwenden, die ihren persönlichen Schutz ggf. erhöhen können, wie eine FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) bzw. – als Ergänzung einer MNB – ein Visier.

Die Anschaffung dieser Gegenstände obliegt der Lehrkraft, ferner hat sie die Einhaltung der jeweils gültigen Vorgaben in eigener Verantwortung bzw. in Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt sicherzustellen.

Im Bereich der Förderschulen sind aufgrund der besonderen Gegebenheiten die jeweils gültigen Vorgaben zu beachten.

Einsatz im Präsenzunterricht oder ggf. in der Notfallbetreuung ist nicht möglich

Die Lehrkraft muss eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, wonach ihr Einsatz im Präsenzunterricht und ggf. in der Notbetreuung generell nicht vertretbar ist. Die ärztliche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten. Für eine längere Entbindung vom Präsenzunterricht ist eine ärztliche Neubewertung und Vorlage einer neuen Bescheinigung, die wiederum längstens 3 Monate gilt, erforderlich.

Diese Lehrkräfte nehmen in der Folge ihren Dienst in häuslicher Tätigkeit oder einem anderen, für die Lehrkraft besser geschützten Raum an der Schule wahr. Sie können vollumfänglich in die Erledigung aller Aufgaben einbezogen werden, welche ortsungebunden erbracht werden können. Bei der Aufgabenverteilung ist auf eine gleichmäßige und gerechte Arbeitsbelastung aller Beschäftigten zu achten. Die Lehrkraft, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden kann, hat die von der Schulleitung zugeteilten anderen Aufgaben im Umfang von 40 Zeitstunden pro Woche bei einer Lehrkraft mit voller Unterrichtspflichtzeit, bei Lehrkräften in Teilzeit Zeitstunden in entsprechend reduziertem Umfang zu erbringen.

Auf dieses Stundenmaß werden neben den Tätigkeiten im Rahmen des Distanzunterrichts, den Zeiten für die Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien und Korrekturarbeiten etc. auch die Zeiten angerechnet, in welcher die Lehrkraft ggf. Unterstützungstätigkeiten für andere Behörden leistet, z.B. Mitarbeit in einem Gesundheitsamt (insbesondere die CTT – Contact Tracing Teams).

Was gilt für Schwangere?

Über die Aufhebung des derzeit noch gültigen betrieblichen Beschäftigungsverbots für eine Tätigkeit in der Schule wird in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Arbeit, Familie und Soziales sowie dem Staatsministerium der Finanzen und für Heimat leider erst kurzfristig entschieden werden können. Wir bitten dafür um Verständnis. Im Übrigen gelten für die nicht im Präsenzunterricht eingesetzten Schwangeren die obigen Ausführungen zu den Dienstpflichten, welche ortsungebunden erbracht werden können.

Was gilt für private Auslandsreisen?

Hierzu wird auf die Hinweise des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen vom 23.07.2020 Nr. P1400-1/22 hingewiesen.

Organisatorische Informationen

Darf eine nichtschulische Nutzung der Schulgebäude weiterhin erfolgen?

Die Entscheidung über die nichtschulische Nutzung der Gebäude fällt der Sachaufwandsträger in eigener Verantwortung.

Welche Maßgaben gelten für die Schülerbeförderung?

Die Organisation des Schülerverkehrs erfolgt vor Ort unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten in enger Abstimmung der jeweiligen Aufgabenträger und der Schulen. Aufgabenträger sind die Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die Schülerinnen bzw. Schüler ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben bzw. für die öffentlichen Grund-, Mittel- und Förderschulen die kommunalen Schulaufwandsträger der Schulen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten weitere Informationen vor Ort. 

Bei der Schülerbeförderung ist den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen, weshalb eine dringende Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler erforderlich wird. Das Abstandsgebot ist grundsätzlich einzuhalten. Da dies allerdings im ÖPNV und im freigestellten Schülerverkehr (Schulbus etc.) nicht durchgängig garantiert werden kann, wird es hier aus fachlicher Sicht des Infektionsschutzes für zulässig erachtet, bei bestehender Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vom zwingenden Einhalten der Abstandsregelung abzusehen. Beachten Sie daher insbesondere die Maskenpflicht im ÖPNV sowie im freigestellten Schülerverkehr, die seit dem 27.04. bzw. 04.05. in Bayern gilt.

Wie werden Teilnehmerbeiträge in der Mittagsbetreuung erstattet?

Der Freistaat entlastet Eltern für die Monate April, Mai und Juni 2020 von den Kosten für die Mittagsbetreuung, sofern in den jeweiligen Monaten keine Betreuungsleistungen in Anspruch genommen wurden (weder regulär noch im Rahmen der Notbetreuung).  Einen Antrag auf die zusätzlichen Fördermittel stellen die jeweiligen Träger der Mittagsbetreuung (Antragsformular und weitere Informationen finden Sie hier). Um die Erstattung der Teilnehmerbeiträge kümmert sich dann der jeweilige Träger. Da die Prüfung der Anträge sicherlich einige Zeit in Anspruch nehmen wird, bitten wir Sie um ein wenig Geduld. Die Höhe der Förderung durch den Freistaat beträgt maximal 68€ pro Kind/Monat bei Gruppen der regulären Mittagsbetreuung und maximal 110€ pro Kind/Monat bei Gruppen der verlängerten Mittagsbetreuung.

Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet?

Der Bayerische Landtag hat am 19. März 2020 die nötigen haushaltsrechtlichen Grundlagen geschaffen, um als Nothilfe Aufwendungen für Stornokosten für nicht angetretene Schulfahrten sowie Schüleraustauschmaßnahmen zu erstatten, die aus Gründen des Gemeinwohls zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entstanden sind.

Die Erstattung umfasst dem Grunde nach Fahrten im Schuljahr 2019/2020 sowie bereits für das kommende Schuljahr 2020/2021 gebuchte Fahrten, die im laufenden Schuljahr 2019/2020 wegen COVID-19 abgesagt werden.

Mit Blick auf die nunmehr ergangene generelle Vorgabe zur Absage von bereits gebuchten Fahrten über das Ende des laufenden Schuljahres hinaus (vgl. FAQ Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?) gilt Folgendes:

  • Soweit die Schulen die entsprechenden Fahrten nicht ohnehin bereits abgesagt hatten, ist dies nach Möglichkeit noch im Laufe des Juli 2020 zu tun, jedenfalls aber schnellstmöglich.
  • Angesichts der nötigen Verfahrensschritte sowie der ohnehin hohen Arbeitsbelastung zum Schuljahresende wird die Frist für die Meldung von Erstattungsbeträgen vom 01.08.2020 bis zum 01.10.2020 verlängert.
  • Die bisherigen Hinweise sowie die Maßgaben zum Verfahren (insbes. Abfrage bei Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schülern) aus den Schreiben vom 08.04.2020 (BS4432.0/27/4) sowie 22.05.2020 (BS4432.0/27/99) gelten im Übrigen unverändert weiter.

Die Leistung durch den Freistaat bezieht dem Grunde nach alle bayerischen Schulen, d.h. auch kommunale Schulen sowie Schulen in privater Trägerschaft ein.

Es ist vorgesehen, dass die jeweilige Schule auf die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler zukommt, die von einer Reiseabsage betroffen sind. Wir bitten Eltern, davon abzusehen, selbst Anträge oder Rechnungen an die Schulen oder an andere staatliche Stellen zu schicken! Reiseunternehmen setzen sich wegen möglichen Rechnungen zu Stornokosten bitte direkt mit den betroffenen Schulen in Verbindung. Die Schulen bzw. die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler sind zudem gehalten, Möglichkeiten zur kostenfreien Stornierung bzw. zur Reduzierung der Stornokosten zu nutzen.

Leistungsberechtigt sind Erziehungsberechtigte bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler, die die Erstattung von angefallenen oder anfallenden Stornokosten zum Ausgleich oder der Milderung von Nachteilen benötigen.

Nicht erfasst sind Träger von Einrichtungen sowie Maßnahmen, deren Kosten bzw. etwaige Stornokosten über Dritte finanziert werden.
Nicht erfasst sind ferner sonstige Schulveranstaltungen sowie private Abschlussfahrten, private Sprachkurse im Ausland, Auslandsjahre u.ä.

Hier finden Sie Informationen zu Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021.

Beratungsangebote

Welche Ansprechpartner für eine Beratung stehen an den Schulen momentan zur Verfügung?

Den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern stehen die bewährten Ansprechpartner der Staatlichen Schulberatung zur Verfügung.

Neben den Lehrkräften sind hier die für Ihre Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe wichtige Ansprechpartner, auch wenn man diese noch nicht wie gewohnt in vollem Umfang persönlich aufsuchen kann.

Darüber hinaus können Sie sich an die Beratungslehrkräfte sowie an die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulberatungsstellen wenden.

Wie kann ich Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen erreichen?

Die Kontaktdaten der für Ihre Schule zuständigen Beratungslehrkraft und die der Schulpsychologin bzw. des Schulpsychologen entnehmen Sie bitte den Informationen der jeweiligen Schule, z. B. den Elternbriefen oder der Schulhomepage. Weiter können Sie auch bei Ihrer Schule um eine Kontaktaufnahme bitten.

Die Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Staatlichen Schulberatungsstellen finden Sie auf der Homepage der für Ihren Bezirk zuständigen Staatlichen Schulberatungsstelle.

Mit welchen Beratungsanliegen kann ich mich an Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wenden?

Beratungslehrkräfte beraten Schüler und Eltern an den Schulen zum Beispiel

  • bei der Wahl der Schullaufbahn
  • bei der Wahl von Fächern und Ausbildungsrichtungen innerhalb einer Schulart
  • über die Möglichkeiten, innerhalb einer Schulart von einer Ausbildungsrichtung in eine andere zu wechseln
  • bei der Entscheidung, welcher Schulabschluss angestrebt werden soll
  • bei der Vorbereitung auf die Berufs- oder Studienwahl.

Beratungslehrkräfte sind auch Ansprechpartner bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten.

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen bieten an den Schulen Beratung, Hilfe und Betreuung für Schüler, Eltern und Lehrkräfte

  • in psychologisch komplexen Fällen und Fragestellungen, die den schulischen Bereich betreffen
  • bei der Frage nach der Eignung für eine bestimmte Schulart
  • bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten
  • bei der Förderung altersgemäßer Lern- und Arbeitsmethoden
  • bei Fragen der Inklusion
  • bei Erziehungsfragen oder bei schulischen Krisen.

Wie wird das Beratungsangebot umgesetzt?

Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen stehen weiterhin über elektronische Medien, bspw. per E-Mail, oder telefonisch zur Verfügung (im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen).

Eine Beratung an der Schule ist derzeit wieder möglich, sofern ein persönlicher Kontakt zwischen Beratenden und Ratsuchenden erforderlich ist. Für eine Beratung an der Schule ist eine terminliche Vereinbarung (z. B. telefonische Anmeldung oder Terminvereinbarung per E-Mail) im Vorfeld notwendig. Grundlage einer jeden persönlichen Beratung muss hier aber stets die strikte Einhaltung aller derzeitig geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sein.

An wen kann ich mich als Schülerin oder Schüler wenden, wenn es zuhause Probleme gibt?

Bei schulischen Fragen, bei kleinen oder großen Sorgen, aber auch bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit Dir selbst oder mit Freunden stehen Dir schulische wie außerschulische Ansprechpartner zur Verfügung.

Schulische Ansprechpartner:

Genauso wie sonst kannst Du Dich bei Problemen an Personen Deines Vertrauens wenden. Das kann in der Schule Deine Klassenlehrkraft oder eine andere Lehrkraft Deines Vertrauens sein, z. B. eine Verbindungslehrkraft. Besondere Ansprechpartner sind die für Deine Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe. Sie unterliegen einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit, d. h. sie dürfen ohne Dein Einverständnis nichts über Euer Gespräch an Dritte weitergeben.

Auch die Staatlichen Schulberatungsstellen sind gerne Ansprechpartner für Dich.

Außerschulische Ansprechpartner:

Außerschulische Ansprechpartner sind vor allem dann wichtig, wenn es nicht um schulische Fragen geht. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass es jetzt in Familien leichter zu Streit und auch zu Gewalt kommen kann. Wenn Du Rat und Hilfe brauchst, z. B. wenn Du oder andere, die Du kennst, von Gewalt betroffen sind, kannst Du Dich an folgende Stellen wenden und Dich mit jemandem austauschen, der sich gut mit solchen Situationen auskennt:

  • Nummer gegen Kummer: 116 111
    Montag bis Samstag von 14 – 20 Uhr
  • bke-Jugendberatung
    Hier findest Du viele andere Jugendliche, mit denen Du Dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die Dich unterstützen.
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
    Für alle Fragen und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch kannst Du hier anrufen und vertraulich sprechen:
    Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr
    Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr
  • Save-me-online.de
    Hier kannst Du Dich online zu allen Fragen von sexueller Gewalt beraten und Dir helfen lassen.
     

Weitere außerschulische Ansprechpartner findest Du hier und über Deine Schule.

Links und Downloads zum Thema Coronavirus

Informationsschreiben von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo an die Eltern

Telefonische Auskunft

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen können sich Eltern und Schulleitungen unter der Nummer 089/54029986 an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Lehrkräfte bitten wir, sich über den Dienstweg zu informieren. Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089/122 220 (Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.

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