Coronavirus aktuell FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Der bayerische Ministerrat hat in seiner Sitzung am 5. Mai 2020 weitere Entscheidungen zum Unterrichtsbetrieb an den Schulen im Freistaat getroffen. Mit Klick auf das Titelbild der jeweiligen Kategorie oder die darunter aufgeführten Detail-Links gelangen Sie direkt zu den Antworten auf „Häufig gestellte Fragen“ zu Corona (FAQ). (akt. 31.07.2020, 14:30 Uhr)


Basisinformationen in anderen Sprachen und in Leichter Sprache haben wir hier zusammengestellt.

Schulbetrieb ab dem Schuljahr 2020/21

Wie geht es weiter an den Schulen im Herbst 2020/2021?

Ziel ist es, an den bayerischen Schulen ab Herbst 2020 einen Regelbetrieb unter bestimmten Hygieneauflagen durchzuführen. Dies bedeutet, dass ab September 2020

  • alle Schülerinnen und Schüler täglich im Präsenzunterricht, d. h. an ihrer Schule, unterrichtet werden,
  • auch die Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) an Förderschulen wieder einen regulären Betrieb aufnehmen und
  • weiterhin besondere Hygienevorgaben gelten sollen, um den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen.

Die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte sowie des sonstigen schulischen Personals stehen an erster Stelle. Voraussetzung für die Rückkehr zum Regelbetrieb ist, dass das Infektionsgeschehen einen solchen Schritt zulässt und der Mindestabstand von 1,5m an Schulen aufgehoben werden kann.

Das Schreiben von Herrn Staatsminister Prof. Piazolo an die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der bayerischen Schülerinnen und Schüler finden Sie hier.

Was passiert, wenn der angestrebte „Regelbetrieb unter Hygieneauflagen“ im Herbst nicht möglich sein sollte?

Wir werden das Infektionsgeschehen weiter genau beobachten. Alle Planungen für das kommende Schuljahr werden daher so gestaltet, dass sie verschiedene Verläufe des Infektionsgeschehens in den Blick nehmen, sodass auch kurzfristig auf Veränderungen reagiert werden kann. Sollten die Infektionszahlen eine Rückkehr zum Regelbetrieb im September nicht erlauben, werden Alternativszenarien zum Einsatz kommen.

Unter Umständen kann daher auch kurzfristig eine Rückkehr zum derzeitigen System notwendig werden, bei dem sich Präsenzunterricht in der Schule mit „Distanzunterricht“ zu Hause abwechselt. Im Falle von regional, lokal oder bayernweit notwendigen Schulschließungen wird eine erneute vollständige Umstellung auf Distanzunterricht kurzfristig an einzelnen Schulen oder flächendeckend notwendig sein.

Welche Hygienevorgaben werden im Herbst an den Schulen gelten? (akt. 31.07.2020, 14:30 Uhr)

Die Voraussetzung für eine Rückkehr der Schulen zum Regelbetrieb ist, dass der Mindestabstand von 1,5m an Schulen aufgehoben werden kann. Die übrigen Hygienevorgaben, bspw. das regelmäßige Händewaschen, die Einhaltung der Husten- und Niesetikette, werden weiterhin von großer Bedeutung sein. Ein entsprechender Hygieneplan wird aktuell in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erstellt und wird rechtzeitig vor dem neuen Schuljahr den Schulen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Den aktuellen Hygieneplan finden Sie hier.

Wird auch in den Sommerferien eine Notbetreuung eingerichtet? (akt. 10.07.2020, 08:30 Uhr)

Nein, die Notbetreuung endet mit Ablauf des Schuljahres 2019/2020. Statt der bisherigen Notbetreuung, in der v. a. schulische Arbeiten unter Aufsicht erledigt wurden, wird in diesem Jahr ein Betreuungsangebot für die Sommerferien eingerichtet. (vgl. nächste FAQ)

Welche Betreuungsmöglichkeiten wird es für mein Kind in den Sommerferien geben? (akt. 16.07.2020, 17:15 Uhr)

Auf kommunaler Ebene oder von Vereinen  bestehen zahlreiche Betreuungsangebote für die Sommerferien. Darüber hinaus fördert der Freistaat in diesem Jahr weitere zusätzliche freizeitpädagogische Angebote, um einem erhöhten Betreuungsbedarf entsprechen zu können.

Teilnahmeberechtigt an den zusätzlichen Angeboten sind

  • ausschließlich Kinder der Jahrgangsstufen 1-6 (Schuljahr 2019/2020),
  • die noch keinen Betreuungsplatz in einem Angebot eines anderen Anbieters erhalten haben (bspw. bei der Kommune, Jugendorganisationen, den Trägern von Ganztagesangeboten und Mittagsbetreuungen, bei Kindertageseinrichtungen etc.),
  • deren Erziehungsberechtige durch die coronabedingten Einschränkungen ihren Urlaubsanspruch bereits weitestgehend oder vollständig aufgebraucht haben und
  • die täglich mindestens 4 Stunden an dem Betreuungsangebot teilnehmen.

Die Ferienangebote decken in der Regel den Zeitraum Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr ab. Eine Anmeldung erfolgt wochenweise.

Der Umfang der Ferienangebote liegt zwischen einer und fünf Wochen ab dem 3. August.

Auf einen Betreuungsplatz besteht kein Anspruch. Bitte beachten Sie, dass Ferienangebote nur durchgeführt werden können, wenn das Infektionsgeschehen dies zulässt. Kinder mit Krankheitssymptomen können nicht teilnehmen. Beförderungsmöglichkeiten werden nicht eingerichtet.

Allen anderen Erziehungsberechtigten steht es frei, ihre Kinder für die sonstigen Ferienangebote an ihrem Wohnort anzumelden.

Nähere Informationen finden Sie unter der FAQ „Wann und wie melde ich mein Kind für einen Betreuungsplatz in den Sommerferien an?“.

Wann und wie melde ich mein Kind für einen Betreuungsplatz in den Sommerferien an? (akt. 16.07.2020, 17:15 Uhr)

Bitte gehen Sie so vor:

  • Das Ferienportal des BJR finden Sie hier: www.bjr.de/ferienportal
  • Dort können Sie seit Montag, 13. Juli 2020 nach unterschiedlichen Ferienangeboten in Ihrer Region (sortiert nach Landkreisen und kreisfreien Städten) recherchieren.
  • Bitte melden Sie sich dann direkt bei dem jeweiligen Träger des Ferienangebots an. Die Informationen hierzu finden Sie in der jeweiligen Stecknadel auf der Landkarte.

Bitte beachten Sie bei der Anmeldung Folgendes:

  • Im Ferienportal finden Sie zwei Arten von Ferienangeboten:
    • reguläre Ferienangebote ab Ferienbeginn (27. Juli 2020), an denen alle Kinder teilnehmen können.
    • Ferienangebote, an denen nur Kinder der Jahrgangsstufen 1-6 teilnehmen können, deren Eltern ihren Jahresurlaub bereits weitgehend einbringen mussten (vgl. FAQ „Welche Betreuungsmöglichkeiten wird es für mein Kind in den Sommerferien geben?“). Diese Ferienangebote, die durch das Sonderförderprogramm des Freistaats gefördert werden, finden ab dem 3. August 2020 statt.
  • Viele Träger werden erst nach und nach ihre Ferienangebote im Ferienportal einstellen. Wenn Sie noch nicht gleich ein passendes Angebot finden, prüfen Sie bitte einige Tage später nochmals die zur Verfügung stehenden Angebote.
  • Mit dem Sonderförderprogramm möchte der Freistaat die Eltern in Bayern unterstützen. Ein gesetzlicher Anspruch auf einen Ferienplatz besteht nicht.
  • Informationen zu den zusätzlichen Ferienangeboten finden Sie ausschließlich im Ferienportal (www.bjr.de/ferienportal).
  • Der Freistaat übernimmt für Ferienangebote keine Beförderungskosten.

Sind Kosten mit dem Betreuungsangebot verbunden?

Die Träger der zusätzlichen Ferienangebote können für die Teilnahme an den Ferienangeboten Teilnahmegebühren verlangen (Richtwert: bis zu 50 Euro pro Kind/Woche).

Welche Förderangebote wird es für Schülerinnen und Schüler geben, bei denen die coronabedingten Einschränkungen zu Lern- bzw. Wissenslücken geführt haben?

Im kommenden Schuljahr werden die bayerischen Schulen zusätzliche Förderangebote einrichten. Der Schwerpunkt der Angebote wird auf den Fächern Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen (Kernfächer) liegen. Ziel ist, Schülerinnen und Schülern, bei denen die coronabedingten Einschränkungen zu besonderen Lern- bzw. Wissenslücken geführt haben, einen gelingenden Start in das Schuljahr 2020/2021 zu ermöglichen. Die Angebote werden in der Regel bis zu den Allerheiligenferien eingerichtet.

Zeitpläne zur Schulöffnung

Für wen wurde der Unterrichtsbetrieb ab dem 27. April wieder aufgenommen?

Der Unterrichtsbetrieb wurde ab dem 27. April 2020 für die Abschlussklassen an den weiterführenden und beruflichen Schulen wieder aufgenommen.

Dies betrifft folgende Jahrgangsstufen und Schularten: 

  • Mittelschule: Jahrgangsstufe 9 (Regel- und M-Klassen, soweit für eine Prüfung angemeldet) bzw. Jahrgangsstufe 10
  • Realschule: Jahrgangsstufe 10
  • Wirtschaftsschule: zweistufige Wirtschaftsschule: Jahrgangsstufe 11; drei- und vierstufige Wirtschaftsschule: Jahrgangsstufe 10
  • Gymnasium: Q12
  • Förderschule
    • Förderzentren: Wiederaufnahme des Unterrichts nur in Klassen, die nach dem Lehrplan für die allgemeinen Schulen unterrichten; dabei Unterricht ausschließlich für Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe, die für eine Prüfung angemeldet sind (MSA, QA oder theorieentlastete Prüfung zum erfolgreichen Abschluss der Mittelschule)
    • Sonderpädagogisches Förderzentrum und Förderzentrum Lernen: Klassen der Jahrgangsstufe 9
    • Realschulen und berufliche Schulen zur sonderpädagogischen Förderung: Unterricht für die Abschlussklassen; Orientierung am Vorgehen der jeweiligen allgemeinen Schulen
  • FOS/BOS: Fachabiturklassen: Jahrgangsstufe 12, Abiturklassen: Jahrgangsstufe 13
  • Berufsschulen: Fachklassen vor Kammerprüfung, Klassen des vollzeitschulischen Berufsgrundschuljahres (BGJ)
  • Berufsfachschulen: Abschlussklassen
  • Berufsfachschulen des Gesundheitswesens, Fachakademien: alle Abschlussklassen
  • Fachschulen: Abschlussklassen

Für wen wurde der Unterrichtsbetrieb ab dem 11. Mai wieder aufgenommen?

Ab dem 11. Mai 2020 wurde der Unterricht zusätzlich für die Vorabschlussklassen an den weiterführenden und – soweit möglich – beruflichen Schulen (Ausnahme: FOS/BOS, siehe FAQ Welche besonderen Regelungen gelten für die Schülerinnen und Schüler der FOSBOS?) wieder aufgenommen.

Darüber hinaus wurde die Grundschulen wieder für die Jahrgangsstufe 4 geöffnet.

Dies betrifft folgende Jahrgangsstufen und Schularten: 

  • Grundschule: Jahrgangsstufe 4
  • Mittelschule: alle übrigen Schüler der Jahrgangsstufe 9, Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 8 in Regelklassen oder Mittlere-Reife-Klassen, in den Vorbereitungsklassen VK1 und in Praxisklassen; Deutschklassen: alle Schüler der Jgst. 8 und 9 sowie bei Jahrgangskombinationen 7 bis 9 ausnahmsweise auch die Schüler der Jgst. 7
  • Realschule: Jahrgangsstufe 9
  • Wirtschaftsschule: zweistufige Wirtschaftsschule: Jahrgangsstufe 10; drei- und vierstufige Wirtschaftsschule: Jahrgangsstufe 9
  • Gymnasium: Q11
  • Förderschule
    • Förderzentren: Wiederaufnahme des Unterrichts nur in Klassen, die nach dem Lehrplan für die allgemeinen Schulen unterrichten; dabei beginnt der Präsenzunterricht neu ausschließlich für Schüler der Jahrgangsstufen 4 und 8 sowie für alle übrigen Schüler der Jahrgangsstufe 9
    • Schulen und Klassen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung: Berufsschulstufe (Jahrgangsstufen 10, 11, 12)
    • Sonderpädagogisches Förderzentrum und Förderzentrum Lernen sowie Klassen mit Unterricht nach dem Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen: Klassen der Jahrgangsstufe 4 und 8
    • Realschulen zur sonderpädagogischen Förderung: Unterricht für Jahrgangsstufe 9; Orientierung am Vorgehen der Realschulen
    • Berufliche Schulen zur sonderpädagogischen Förderung: Vorabgangsklassen der Berufsausbildung und Klassen der beruflichen Vorbereitung (soweit dies die räumlichen und personellen Bedingungen zulassen); Orientierung am Vorgehen der beruflichen Schulen
  • Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachakademien: soweit möglich alle Schülerinnen und Schüler, die 2021 einen Abschluss anstreben, sowie Schülerinnen und Schüler in ganzjährigen Vollzeitmaßnahmen der Berufsvorbereitung und Berufsintegration. Bitte beachten Sie, dass die besonderen Anforderungen bspw. an den fachpraktischen Unterricht gerade im Bereich der Berufsfachschulen des Gesundheitsweisens gegebenenfalls Abweichungen erforderlich machen können.

Für wen wurde der Unterrichtsbetrieb ab dem 18. Mai wieder aufgenommen? (akt. 19.05.2020, 09:30 Uhr)

Ab dem 18. Mai 2020 wurde der Unterricht zusätzlich für folgende weitere Jahrgangsstufen und Schularten wieder aufgenommen:

  • Grundschule: Jahrgangsstufe 1
  • Mittelschule: Jahrgangsstufe 5 inklusive Deutschklassen der Jahrgangsstufe 5 sowie bei Jahrgangskombinationen 5 und 6 ausnahmsweise auch die Schüler der Jgst. 6
  • Realschule: Jahrgangsstufe 5 und 6
  • Wirtschaftsschule: dreistufige Wirtschaftsschule: Jahrgangsstufe 8, vierstufige Wirtschaftsschule: Jahrgangsstufe 7 und ggf. Jahrgangsstufe 6
  • Gymnasium: Jahrgangsstufe 5 und 6
  • FOSBOS: Integrationsvorklassen
  • Förderschule
    • Förderzentren: Wiederaufnahme des Unterrichts nur in Klassen, die nach dem Lehrplan für die allgemeinen Schulen unterrichten; dabei beginnt der Präsenzunterricht neu ausschließlich für Schüler der 1. und 5. Jahrgangsstufe
    • Sonderpädagogisches Förderzentrum und Förderzentrum Lernen sowie Klassen mit Unterricht nach dem Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen: Klassen der Jahrgangsstufe 1A und 2 (Diagnose- und Förderklassen DFK)
    • Realschulen zur sonderpädagogischen Förderung: Unterricht für Jahrgangsstufe 5 und 6; Orientierung am Vorgehen der Realschulen
    • Berufliche Schulen zur sonderpädagogischen Förderung: Orientierung am Vorgehen der jeweiligen allgemeinen Schulen


An den Grundschulen ist – je nach den Möglichkeiten vor Ort – ein freiwilliges pädagogisches Begleit- und Gesprächsangebot für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 2 und 3 vorgesehen (weitere Informationen siehe FAQ Wie sieht das Angebot für die Jahrgangsstufen 2 und 3 aus?)

Der Unterricht erfolgt in der Regel im gestaffelten Unterricht in geteilten Lerngruppen, die sich wochenweise (ggf. auch tageweise) abwechseln. (vgl. FAQs zur Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs). Informationen zur Gruppeneinteilung, zu Unterrichtszeiten und Stundenplan erhalten Sie nach Abschluss der Planungsarbeiten direkt von Ihrer Schule. Bitte haben Sie bis dahin noch etwas Geduld. 

Für wen wurde der Unterrichtsbetrieb ab dem 15. Juni wieder aufgenommen? (akt. 17.06.2020, 09:45 Uhr)

Seit dem 15. Juni findet eine Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs für alle übrigen Jahrgangsstufen statt. Ausnahme bilden die FOSBOS (mehr Informationen (vgl. FAQ Welche besonderen Regelungen gelten für die Schülerinnen und Schüler der FOSBOS?)

Wann öffnen die Heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) ? (akt. 29.05.2020, 09:20 Uhr)

Die Öffnung der HPT orientiert sich an der Öffnung der jeweiligen Schule. Setzen Sie sich für weitere Informationen mit Ihrer HPT in Verbindung. Die aktuell gültige Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Wann nehmen die Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) wieder ihren Betrieb auf? (akt. 29.05.2020, 09:20 Uhr)

Die SVE nehmen ab dem 15. Juni wieder den Betrieb auf.

Welche besonderen organisatorischen und hygienischen Maßgaben gelten an den Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE)? (akt. 29.05.2020, 09:20 Uhr)

Der aktuelle Hygieneplan für die Schulen hat auch für die SVE Gültigkeit. Der Betrieb findet in der Regel in geteilten Gruppen von ca. 4-6 Kindern statt. Diese werden von wenigen festen Bezugspersonen betreut, so dass ein weitgehend „normaler“ Umgang miteinander möglich ist. Der Betrieb findet in der Regel gestaffelt statt (je nach räumlichen und personellen Möglichkeiten vor Ort sowie nach spezifischem Förderbedarf der Kinder). Die Betreuungszeit beträgt 15-20 Unterrichtsstunden pro Woche. Soweit vor Ort ein HPT-Angebot eingerichtet ist oder Kooperationen mit einer Kindertagesstätte bestehen, sind diese in Anspruch zu nehmen.

Welche besonderen Regelungen gelten für die Schülerinnen und Schüler der FOSBOS? (akt. 17.06.2020, 09:45 Uhr)

Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der FOSBOS haben den Unterricht wie die Abschlussschüler anderer Schularten zum 27.04. wieder aufgenommen. Am 18.05. hat der Präsenzunterricht für die Schülerinnen und Schüler der Integrationsvorklassen wieder begonnen; für die übrigen Schülerinnen und Schüler beginnt der Präsenzunterricht wieder am 25. Juni. Zuvor sind die Schulen noch durch die Abschlussklassen belegt; die notwendigen Raum- und Personalkapazitäten werden erst zu diesem Zeitpunkt freigesetzt.  Entsprechend den an den Schulen vorhandenen Raum- und Personalkapazitäten soll ab dem 25.06.2020 auch der Unterricht in den zweiten Fremdsprachen in allen Ausbildungsrichtungen der Jahrgangsstufe 12 der BOS und der FOS für Schüler/-innen wieder aufgenommen werden, die im kommenden Schuljahr die allgemeine Hochschulreife anstreben.

Allgemeine Informationen zum Schulbetrieb

Wie sieht der Unterrichtsbetrieb an den Schulen konkret aus? (akt. 17.06.2020, 09:45 Uhr)

Um dem Infektionsschutz sowie den organisatorischen und personellen Möglichkeiten an den Schulen vor Ort Rechnung zu tragen, gelten die folgenden Regelungen:

  • Der Unterricht wird in aller Regel in geteilten Klassen abgehalten.
  • Der Unterricht wird mit Ausnahme der Abschlussklassen der meisten Schularten in der Regel gestaffelt im wochenweisen (ggf. auch tageweisen) Wechsel („rollierendes System“) abgehalten, sodass die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die sich zeitgleich auf dem Schulweg, im Klassenzimmer oder im Schulhaus befindet, reduziert wird. Phasen des Präsenzunterrichts an der Schule wechseln sich dadurch mit Phasen des „Lernens zuhause“ ab.
  • Die konkrete Umsetzung richtet sich auch nach den Notwendigkeiten vor Ort, u. a. der Verfügbarkeit der Lehrkräfte, der Raumsituation vor Ort und den Möglichkeiten der Schülerbeförderung.

 

Über die konkreten Regelungen und Stundenpläne informiert die jeweilige Schule. Weitere Informationen zum Infektionsschutz an Schulen finden Sie hier.

Wie viele Stunden Unterricht werden wöchentlich erteilt? Welche Fächer werden unterrichtet? (akt. 19.06.2020, 12:15 Uhr)

Das Pensum des wöchentlich zu erteilenden Unterrichts ist abhängig von Schulart und Jahrgangsstufe. Die Schule informiert Sie über den aktuellen Stundenplan.

Aufgrund der aktuellen Situation sind die Personal- und Raumkapazitäten an den Schulen (z. B. aufgrund der wegen des Infektionsschutzes nötigen Gruppenteilungen) jedoch eingeschränkt. Der Unterricht wird daher in aller Regel in reduziertem Umfang stattfinden. Hierfür bitten wir um Verständnis.

Für bestimmte Fächer gelten besondere hygienische Anforderungen, bspw. im Fach Sport oder Musik. Nähere Informationen entnehmen Sie dem aktuellen Hygieneplan.

Können die üblichen Aktivitäten zum Schuljahresende stattfinden (bspw. Konzerte, Projekttage, Exkursionen, Theateraufführungen etc.)? (akt. 06.05.2020, 22:15 Uhr)

Außerunterrichtliche Aktivitäten stellen eine wertvolle Bereicherung des Schullebens dar und sind daher bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebt. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass diese Aktivitäten, in diesem Schuljahr aufgrund der außergewöhnlichen Umstände nicht stattfinden können. Der Unterricht nach dem adaptierten Stundenplan wird– sofern der Infektionsschutz dies zulässt – bis zum letzten Unterrichtstag des Schuljahres stattfinden.

Welche Regelungen gelten hinsichtlich verpflichtender Betriebspraktika (Mittelschule)? (akt. 06.05.2020, 22:15 Uhr)

Betriebspraktika in Jahrgangsstufe 8 und in Praxisklassen können vom Grundsatz her sowohl in Phasen des Präsenzunterrichts als auch in Phasen des Lernens zu Hause durchgeführt werden, wenn dies vor Ort gewünscht ist. Voraussetzungen sind insbesondere die Bereitschaft des Betriebs, die Einhaltung des Infektionsschutzes sowie die Sicherstellung einer angemessenen Betreuung im üblichen Rahmen.

Weitere Maßnahmen der Berufsorientierung auch in Zusammenarbeit mit externen Partnern können erfolgen, soweit die Anforderungen an den Infektionsschutz beachtet werden (s.o.). Eine vorherige Abstimmung mit dem Elternbeirat und dem Schulforum wird empfohlen.

Wie kommen die Schülerinnen und Schüler zur Schule? (akt. 13.05.2020, 16:30 Uhr)

Die Organisation des Schülerverkehrs erfolgt vor Ort unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten in enger Abstimmung der jeweiligen Aufgabenträger und der Schulen. Aufgabenträger sind die Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die Schülerinnen bzw. Schüler ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben bzw. für die öffentlichen Grund-, Mittel- und Förderschulen die kommunalen Schulaufwandsträger der Schulen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten weitere Informationen vor Ort. 

Bei der Schülerbeförderung ist den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen, weshalb eine dringende Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler erforderlich wird. Das Abstandsgebot ist grundsätzlich einzuhalten. Da dies allerdings im ÖPNV und im freigestellten Schülerverkehr (Schulbus etc.) nicht durchgängig garantiert werden kann, wird es hier aus fachlicher Sicht des Infektionsschutzes für zulässig erachtet, bei bestehender Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vom zwingenden Einhalten der Abstandsregelung abzusehen. Beachten Sie daher insbesondere die Maskenpflicht im ÖPNV sowie im freigestellten Schülerverkehr, die seit dem 27.04. bzw. 04.05. in Bayern gilt.

Wer darf an den schulischen Ganztagesangeboten bzw. der Mittagsbetreuung teilnehmen? (akt. 13.06.2020, 09:30 Uhr)

Berechtigt zur Teilnahme an den schulischen Ganztagsangeboten bzw. der Mittagsbetreuung sind alle Schülerinnen und Schüler, die

  • bereits zu Beginn des Schuljahres für das schulische Ganztagsangebot bzw. die Mittagsbetreuung angemeldet worden sind und gleichzeitig
  • eine Jahrgangsstufe besuchen, die wieder im Präsenzunterricht beschult wird und außerdem
  • bei Beschulung in einem rollierenden System der Gruppe angehören, die im Schulgebäude (und nicht über das Lernen zuhause) beschult wird, oder
  • im Rahmen der Notbetreuung an der Schule anwesend sind.


Eine Berechtigung zur Teilnahme über die reguläre Unterrichtszeit hinaus allein aus dem Grund der Zugehörigkeit der Erziehungsberechtigten in einem Beruf der kritischen Infrastruktur besteht künftig nicht.

Die Regelungen zur Teilnahme an der Notbetreuung bleiben davon unberührt (vgl. FAQs „Informationen zur Notbetreuung“).

Ist eine Teilnahme an den schulischen Ganztagesangeboten bzw. der Mittagsbetreuung verpflichtend, wenn mein Kind angemeldet ist oder eine gebundene Ganztagesklasse besucht? (akt. 08.05.2020, 14:30 Uhr)

Die üblicherweise verpflichtende Teilnahme an offenen Ganztagsangeboten und Angeboten der Mittagsbetreuung ist aufgrund der besonderen Situation bis Ende des Schuljahres 2019/2020 freiwillig. Für die jeweiligen Kooperationspartner bzw. Träger der Mittagsbetreuungen ist die Nichtteilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler förderunschädlich.

Bei Klassen in gebundener Ganztagsform ist die Teilnahmeverpflichtung auf die übergangsweise festgelegte Stundenanzahl in der jeweiligen Jahrgangsstufe beschränkt; die Teilnahme an darüber hinausgehenden Angeboten ist freiwillig.

Zu welchen Zeiten finden die schulischen Ganztagesangebote bzw. Angebot der schulischen Mittagsbetreuung statt? (akt. 08.05.2020, 14:30 Uhr)

Eine Betreuung im Rahmen des gebundenen oder offenen Ganztagsangebots sowie der Mittagsbetreuung findet grundsätzlich vom regulären Unterrichtsbeginn bis zum regulären Ende des Bildungs- und Betreuungsangebots statt, für die das jeweilige Kind angemeldet ist. Eine mögliche Einschränkung vor Ort ist jedoch nicht auszuschließen, insbesondere wenn den Anforderungen des Infektionsschutzes nicht ausreichend Rechnung getragen werden kann. Dabei können sowohl die Zeiten der Betreuung als auch die Anzahl der betreuten Schülerinnen und Schüler eingeschränkt werden. Können nicht mehr alle Schülerinnen und Schüler betreut werden, trifft die Schulleitung bei schulischen Ganztagsangeboten nach pflichtgemäßem Ermessen eine Auswahlentscheidung unter Berücksichtigung pädagogischer, familiärer und sozialer Aspekte; bei Mittagsbetreuungen trifft der Träger die Auswahlentscheidung in Abstimmung mit der Schulleitung.

Die Zeiten, zu denen die schulischen Ganztagesangebote stattfinden, stimmt die Schule mit dem jeweiligen Kooperationspartner bzw. Träger ab. Inwiefern auch Zusatzangebote (bspw. an einem fünften Wochentag oder den Tagesrandzeiten) vorgehalten werden, hängt insbesondere von den personellen und organisatorischen Möglichkeiten vor Ort ab und liegt in der Verantwortung des jeweiligen Kooperationspartners bzw. Trägers.

Bitte informieren Sie sich vor Ort über die jeweiligen Regelungen an Ihrer Schule.

Wie werden Teilnehmerbeiträge in der Mittagsbetreuung erstattet? (akt. 27.05.2020, 09:00 Uhr)

Der Freistaat wird Eltern für die Monate April, Mai und Juni von den Kosten für die Mittagsbetreuung entlasten, sofern in den jeweiligen Monaten keine Betreuungsleistungen in Anspruch genommen werden bzw. wurden (weder regulär noch im Rahmen der Notbetreuung).  Einen Antrag auf die zusätzlichen Fördermittel stellen die jeweiligen Träger der Mittagsbetreuung (Antragsformular und weitere Informationen finden Sie hier). Um die Erstattung der Teilnehmerbeiträge kümmert sich dann der jeweilige Träger. Da die Prüfung der Anträge sicherlich einige Zeit in Anspruch nehmen wird, bitten wir Sie um ein wenig Geduld. Die Höhe der Förderung durch den Freistaat beträgt maximal 68€ pro Kind/Monat bei Gruppen der regulären Mittagsbetreuung und maximal 110€ pro Kind/Monat bei Gruppen der verlängerten Mittagsbetreuung.

Wird die Notbetreuung weiter angeboten? (akt. 07.05.2020, 13:30 Uhr)

Ja. Bedingung ist weiterhin, dass die Voraussetzungen für eine Teilnahme (siehe FAQ „Welche Schülerinnen und Schüler können die Notbetreuung an den Schulen besuchen?“) erfüllt sind.

Weitere allgemeine Informationen

Darf eine nichtschulische Nutzung der Schulgebäude weiterhin erfolgen?

Die Entscheidung über die nichtschulische Nutzung der Gebäude fällt der Sachaufwandsträger in eigener Verantwortung.

Mein Kind besucht ab Herbst eine weiterführende Schule, doch Informationsveranstaltungen der Schulen finden nicht statt. Wie kann ich mich informieren? (akt. 26.05.2020, 16:30 Uhr)

Die Absage der an vielen weiterführenden Schulen (wie Mittelschulen, Realschulen oder Gymnasien) für März geplanten Informationsveranstaltungen für Schüler und Eltern der Jahrgangsstufe 4 (wie z. B. Tag der Offenen Tür, Info-Abend, Schnuppernachmittag o. ä.) war leider unvermeidlich. Bitte informieren Sie sich daher über die für Ihr Kind konkret in Frage kommenden Schulen und deren spezifisches Profil über deren Internetseiten. Über unsere Schulsuche können Sie gezielt nach weiterführenden Schulen in Ihrer Nähe suchen.

Allgemeine Informationen zu den weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 erhalten Sie unter den Rubriken „Das Bayerische Schulsystem“ und „Übertritt und Schulwechsel in Bayern“ auf der Homepage des Kultusministeriums. Dort finden Sie auch die interaktiven E-Paper „Der beste Bildungsweg für mein Kind“ und Der beste Bildungsweg für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf – weiterführende Schulen".

Erhalte ich das Geld für das Mittagessen zurück, wenn mein Kind wegen der Schulschließung nicht daran teilnehmen kann?

Da die Mittagverpflegung nicht zentral, sondern vor Ort organisiert wird, sind seitens des Kultusministeriums hierzu keine Aussagen möglich.

Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden? (akt. 28.07.2020, 16:50 Uhr)

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, ausgenommen Berufsorientierungsmaßnahmen) sollen bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt bleiben. Hintergrund ist zum einen der Infektionsschutz, zum anderen auch die Erwägung, dass der Fokus im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres 2020/2021 soll auf der Erteilung von Unterricht liegen soll. Auf diese Weise sollen Unterschiede im Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler, die sich infolge des pandemiebedingten eingeschränkten Schulbetriebs ergeben haben, bestmöglich aufgefangen werden.

Bereits gebuchte derartige Schülerfahrten sind grundsätzlich abzusagen. Neubuchungen von Schülerfahrten für das kommende Schuljahr 2020/2021 können nur unter der Voraussetzung erfolgen, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist.

Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/21 Stornokosten erstattet? (akt. 10.07.2020, 09:15 Uhr)

Der Bayerische Landtag hat am 19. März 2020 die nötigen haushaltsrechtlichen Grundlagen geschaffen, um als Nothilfe Aufwendungen für Stornokosten für nicht angetretene Schulfahrten sowie Schüleraustauschmaßnahmen zu erstatten, die aus Gründen des Gemeinwohls zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entstanden sind.

Die Erstattung umfasst dem Grunde nach Fahrten im Schuljahr 2019/2020 sowie bereits für das kommende Schuljahr 2020/2021 gebuchte Fahrten, die im laufenden Schuljahr 2019/2020 wegen COVID-19 abgesagt werden.

Mit Blick auf die nunmehr ergangene generelle Vorgabe zur Absage von bereits gebuchten Fahrten über das Ende des laufenden Schuljahres hinaus (vgl. FAQ Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?) gilt Folgendes:

  • Soweit die Schulen die entsprechenden Fahrten nicht ohnehin bereits abgesagt hatten, ist dies nach Möglichkeit noch im Laufe des Juli 2020 zu tun, jedenfalls aber schnellstmöglich.
  • Angesichts der nötigen Verfahrensschritte sowie der ohnehin hohen Arbeitsbelastung zum Schuljahresende wird die Frist für die Meldung von Erstattungsbeträgen vom 01.08.2020 bis zum 01.10.2020 verlängert.
  • Die bisherigen Hinweise sowie die Maßgaben zum Verfahren (insbes. Abfrage bei Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schülern) aus den Schreiben vom 08.04.2020 (BS4432.0/27/4) so-wie 22.05.2020 (BS4432.0/27/99) gelten im Übrigen unverändert weiter.

Die Leistung durch den Freistaat bezieht dem Grunde nach alle bayerischen Schulen, d.h. auch kommunale Schulen sowie Schulen in privater Trägerschaft ein.

Es ist vorgesehen, dass die jeweilige Schule auf die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler zukommt, die von einer Reiseabsage betroffen sind. Wir bitten Eltern, davon abzusehen, selbst Anträge oder Rechnungen an die Schulen oder an andere staatliche Stellen zu schicken! Reiseunternehmen setzen sich wegen möglichen Rechnungen zu Stornokosten bitte direkt mit den betroffenen Schulen in Verbindung. Die Schulen bzw. die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler sind zudem gehalten, Möglichkeiten zur kostenfreien Stornierung bzw. zur Reduzierung der Stornokosten zu nutzen.

Leistungsberechtigt sind Erziehungsberechtigte bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler, die die Erstattung von angefallenen oder anfallenden Stornokosten zum Ausgleich oder der Milderung von Nachteilen benötigen.

Nicht erfasst sind Träger von Einrichtungen sowie Maßnahmen, deren Kosten bzw. etwaige Stornokosten über Dritte finanziert werden.
Nicht erfasst sind ferner sonstige Schulveranstaltungen sowie private Abschlussfahrten, private Sprachkurse im Ausland, Auslandsjahre u.ä.

Werden für entfallende sonstige Schulveranstaltungen wie z.B. den Besuch von Theateraufführungen Stornokosten erstattet? (akt. 29.04.2020, 15:00 Uhr)

Die vom Landtag bereitgestellten Haushaltsmittel haben eine eindeutige Zweckbestimmung. Kosten für die Absage von sonstigen Schulveranstaltungen wie z.B. Theaterbesuchen, die keine Schülerfahrt sind, werden daher nicht erstattet.

Welche Regelungen gelten für pendelnde Schüler, die nicht in Bayern wohnen, dort aber zur Schule gehen bzw. umgekehrt?

Schüler aus Bayern, die eine Schule in Österreich oder Tschechien besuchen, und umgekehrt Schüler aus Österreich oder Tschechien, die eine Schule in Bayern besuchen, dürfen nach bayerischen Recht (EQV) zum Schulbesuch ein- und wieder ausreisen.

Die Frage der Ausreise aus Bayern bzw. die damit verbundene Einreise in das jeweilige andere Land ist anhand der dort geltenden Vorschriften von diesen Ländern zu beantworten und liegt nicht in der Verantwortung der bayerischen Behörden. Mit dem österreichischem Bildungsministerium konnte unter den derzeitigen Umständen die Möglichkeit der Ein- und Ausreise entsprechend abgestimmt werden. Im Übrigen muss auf die Auskünfte der dortigen Behörden im Einzelfall verwiesen werden, da sie von dort auch täglich geändert werden können (vgl. https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=314A5A707A4547684D55733D und https://www.mup.cz/data/files/Rules-for-entering-the-territory-of-the-CZ-and-quarantine-measures-20200417.pdf).

Können Elternbeiratssitzungen, Klassenelternversammlungen o. Ä. wieder an der Schule vor Ort stattfinden? (akt. 23.06.2020, 16:20 Uhr)

Elternbeiratssitzungen, Klassenelternversammlungen o. Ä. können grundsätzlich an der Schule stattfinden – vorausgesetzt, die notwendigen Hygieneregelungen (v.a. Mindestabstand) können eingehalten werden. Wenn möglich und sinnvoll sollten digitale Formate genutzt werden.

Den aktuellen Hygieneplan finden Sie hier.

Welche Rahmenbedingungen gelten für die Durchführung von Zeugnisverleihungen bzw. Abschlussfeiern? (akt. 10.07.2020, 08:30 Uhr)

Eine gemeinsame reine Zeugnisverleihung für die Abschlussjahrgänge (ohne Rahmenprogramm, s. unten) ist möglich, wenn die Hygienebedingungen eingehalten sind. Dies bedeutet im Einzelnen:

  • Die Zahl der möglichen Teilnehmer orientiert sich an den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, da der Abstand von 1,5 Metern zwischen allen Teilnehmern eingehalten werden muss. Hiervon ausgenommen sind Angehörige des eigenen Hausstandes, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerade Linie und Geschwister.
  • Die Höchstzahlen nach § 5 Abs. 2 der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) sind für diese Art von Schulveranstaltungen nicht maßgeblich.
  • Es gelten die sonstigen Hygienebedingungen, wie z.B. Durchlüftung (§ 16 Abs. 2 der 6. BayIfSMV i.V. mit dem aktuellen Hygieneplan).
  • Hinsichtlich des Rahmenprogramms sind nur die absolut notwendigen Bestandteile abzuhalten, d.h. dass eine musikalische Begleitung durch Gesang/Blasinstrumente/Tanzelemente ebenso wenig möglich ist wie eine gemeinsame Getränke- und Essensausgabe.
  • Mit den Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten soll je nach den räumlichen Gegebenheiten festgelegt werden, wie viele Begleitpersonen teilnehmen können. Die Anzahl der Begleitpersonen ist möglichst gering zu halten.
  • Es handelt sich um eine reine Schulveranstaltung der gemeinsamen Zeugnisverleihung, d.h. sie ist getrennt durchzuführen von rein privat organisierten Schulabschlussfeiern mit Musik, Tanz und Bewirtung (wie z.B. Abschlussbällen).

 

Sofern eine Schule eine Schulabschlussfeier als Schulveranstaltung plant, die z. B. auch Bewirtung o. Ä. umfasst, gelten die Bestimmungen des § 5 Abs. 2 der 6. BayIfSMV. Dies bedeutet, dass unabhängig von der Größe der Räumlichkeit oder des Geländes die dort genannten Höchstteilnehmerzahlen (ab 8. Juli 2020: bis zu 100 Personen in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Personen unter freiem Himmel; künftige Änderungen sind nicht ausgeschlossen) zu beachten sind, ferner ist ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Private Abschlussfeiern fallen nicht in den schulischen Verantwortungsbereich; die jeweils Verantwortlichen haben sich eigenverantwortlich an die gültige Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) zu halten.

Informationen zum Einsatz von Lehrkräften im Unterrichtsbetrieb

Welche Regelungen gelten für den Einsatz der Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal? (akt. 10.07.2020, 08:30 Uhr)

Lehrkräfte sowie sonstiges an der Schule tätiges Personal sind im Dienst, müssen also grundsätzlich auch vor Ort in der Schule tätig werden, beispielsweise im Rahmen des Präsenzunterrichts, bei der Vertretung von Kolleginnen und Kollegen oder in der Notfallbetreuung. Für die Klassen bzw. Schülergruppen, die gerade keinen Unterricht in der Schule haben, stellen die Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schülern ein altersangemessenes Lernangebot zur Verfügung, z.B. in digitaler Form.

Aufgrund des geringen Umfangs an Präsenzunterricht bis zu den Pfingstferien war es zunächst nicht erforderlich, dass Personen, die älter als 60 Jahre alt sind, im Präsenzunterricht oder in der Notbetreuung eingesetzt werden. Die Übernahme dieser Aufgaben auf freiwilliger Basis bleibt dieser Personengruppe jedoch unbenommen.

Seit den Pfingstferien werden in Folge der Öffnung der Schulen für alle Jahrgangsstufen wieder deutlich mehr Lehrkräfte und sonstiges Personal im Einsatz an der Schule vor Ort gebraucht. Grundsätzlich werden daher wieder alle Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal vor Ort an der Schule tätig.

Spezielle Regelungen gibt es für folgende Personengruppen:

  • Bei Personen, für die eine Infektion mit dem COVID 19-Virus eine besondere individuelle Gefährdungslage entstehen lassen könnte, die einen Einsatz an der Schule als nicht vertretbar erscheinen lässt, ist aus Fürsorgegründen ein Einsatz vor Ort an einer Schule unter bestimmten Voraussetzungen nicht geboten. Für ein entschuldigtes Fernbleiben bedarf es weiterhin einer (fach-)ärztlichen Bewertung, die der Schulleitung vorzulegen ist. § 11 Abs. 2 LDO gilt entsprechend. Die ärztliche Bescheinigung darf einen Zeitraum von maximal 1 Monat umfassen. Für eine längere Befreiung von der Tätigkeit vor Ort in der Schule hat der Arzt/die Ärztin dann ggf. eine Neubewertung unter Berücksichtigung der dann aktuellen Entwicklung der Pandemie vorzunehmen.
  • Soweit sich eine Lehrkraft und sonstiges Schulpersonal im Alter von über 60 Jahren durch das COVID-19-Virus als sehr gefährdet erachtet, erfolgt weiter kein Einsatz im Präsenzunterricht und in der Notfallbetreuung. Die Lehrkraft hat diesen Umstand der Schulleitung durch ein formloses Schreiben mitzuteilen; die Vorlage eines ärztlichen Attestes ist in diesem Fall nicht erforderlich.

Die hiervon betroffenen Lehrkräfte und Beschäftigten werden – sofern nicht bereits geschehen – ausdrücklich gebeten, sich insoweit schnellstmöglich mit der Schulleitung in Verbindung zu setzen, da ggf. umfangreichere Veränderungen des Personaleinsatzes erforderlich werden.

Lehrkräfte, die nicht im Präsenzunterricht an der Schule eingesetzt werden, leisten Dienst von zuhause oder einem anderen geschützten Bereich (ggf. auch in der Schule) aus und unterstützen auf diese Weise die Kolleginnen und Kollegen vor Ort (bspw. Korrektur von Prüfungsaufgaben, Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien, Konzipierung digitaler Lernangebote, Erreichbarkeit für Schülerinnen und Schüler etc.).

  • Gänzlich ausgenommen von der Dienstleistungspflicht vor Ort an der Schule sind – während der Geltung der entsprechenden Allgemeinverfügung – Schwangere (vgl. FAQ „Welche besonderen Regelungen gelten für schwangere Beschäftigte?“; dort finden Sie auch den Link zur Allgemeinverfügung). Sie dürfen nach derzeitigem Sachstand nur von zu Hause aus arbeiten.

Entsprechendes gilt für Beschäftigte im Verwaltungsbereich.

Diese Verpflichtungen entfallen, wenn eine Lehrkraft oder ein Beschäftigter arbeits-/dienstunfähig ist.

Weiterführende allgemeine Informationen zu dienst- und arbeitsrechtlichen Maßnahmen des Freistaats wegen der Corona-Pandemie finden Sie in einer Zusammenfassung des StMF vom 27. Mai 2020 hier.

Welche Regelungen gelten, wenn im häuslichen Umfeld eines staatlich Beschäftigten eine Person lebt, die durch das Coronavirus einer besonderen Gefährdung ausgesetzt sein könnte?

Es obliegt grundsätzlich der privaten Lebensführung der staatlichen Beschäftigten, auch nach Öffnung der Schulen am 27.04. ausreichend Schutz für besonders gefährdete Dritte zu gewährleisten. Hier gilt dasselbe wie in den Fällen, in denen in der Vergangenheit individuell besondere Maßnahmen erforderlich waren, um erkrankte Familienmitglieder zu schützen. Wir raten Ihnen, in einem solchen Fall immer Kontakt mit Ihrer Schulleitung aufzunehmen, um Ihre individuelle Situation zu besprechen.

Welche besonderen Regelungen gelten für schwangere Beschäftigte? (akt. 15.06.2020, 09:30 Uhr)

Schwangere Beschäftigte dürfen keine Tätigkeit an der Schule bzw. Behörde ausüben, d.h. auch nicht an dienstlichen Veranstaltungen teilnehmen.

Die Allgemeinverfügung wurde am 15.06.2020 erneut verlängert, den Text finden Sie hier. Die ursprüngliche Allgemeinverfügung "Maßnahmen zum Schutz der schwangeren und stillenden Beschäftigten anlässlich der Corona-Pandemie" vom 25.03.2020 finden Sie hier.

Kann eine Lehrerkonferenz auch online durchgeführt werden (bspw. über ein Videokonferenztool)? (akt. 15.05.2020, 16:50 Uhr)

Für die Durchführung von Sitzungen wie z.B. Lehrerkonferenzen (§§ 4, 7 Bayerische Schulordnung) ist die Nutzung eines Videokonferenztools ungeeignet, soweit Nichtöffentlichkeit vorgeschrieben ist.

Für die Durchführung von Lehrerkonferenzen gilt der aktuelle Hygieneplan.

Wird es im neuen Schuljahr Testungen von Lehrkräften auf COVID-19 geben?

An jeder staatlichen Schule soll möglichst innerhalb der ersten vier Wochen nach Unterrichtsbeginn im September 2020 eine Testung angeboten werden.

Die Testungen sollen vor Ort in den jeweiligen Schulen durchgeführt werden.

Die Teilnahme am Test ist für das Lehrpersonal freiwillig und kostenlos; es handelt sich um ein Angebot des Freistaats Bayern. Die Teilnahme am Test erfolgt im Rahmen des Dienstes.

Wenn bei einem Test eine Infektion festgestellt wird, informiert der den Test durchführende Vertragsarzt die betroffene Lehrkraft und das Gesundheitsamt. Eine unmittelbare Information durch die Ärztin oder den Arzt an die Schule erfolgt nicht. Das Gesundheitsamt wird die ggf. notwendigen Maßnahmen zur Ermittlung von Kontaktpersonen ergreifen.

Eine genauere Information der staatlichen Schulen und des Lehrpersonals erfolgt durch Schreiben an die Schulen.

Informationen zum Infektionsschutz an Schulen

Den ab dem Schuljahr 2020/21 gültigen Hygieneplan für Schulen finden Sie hier. (akt. 31.07.2020, 15:00 Uhr)

Informationen zur Notbetreuung

Wo finde ich grundlegende Informationen zur Notbetreuung in Schulen und Kitas? (akt. 02.06.2020, 10:30 Uhr)

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie mit einer Bekanntmachung vom 08.05.2020, Az. GZ6a-G8000-2020/122-294 verlängert (Die Änderungen an dieser Bekanntmachung vom 28.05.2020 finden Sie hier.). Dort finden Sie unter Punkt 3 grundsätzliche Hinweise zur Notbetreuung in Schulen und Kitas, die zugehörigen Formblätter unter der Frage „Welche Schülerinnen und Schüler können die Notbetreuung an Schulen besuchen?“. Weitere Informationen zur Notbetreuung werden zudem auf der Homepage des Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege angeboten.

Welche Schülerinnen und Schüler können die Notbetreuung an Schulen besuchen? (akt. 13.06.2020, 09:30 Uhr)

Auch nach Öffnung der Schulen wird die Notbetreuung an Schulen fortgesetzt; teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler

  • der Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grundschulen und der Grundstufe von Förderschulen sowie
  • der Jahrgangsstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen und
  • höherer Jahrgangsstufen, deren Behinderung oder entsprechende Beeinträchtigung eine ganztägige Aufsicht und Betreuung erfordert.

Die Notbetreuung kann in Anspruch genommen werden, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist oder als Vor- oder Abschlussschülerin oder -schüler am Schulunterricht teilnimmt und aus diesem Grund an der Betreuung des Kindes gehindert ist oder
  • eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit oder aufgrund Teilnahme an Bildungsangeboten an einer Betreuung des Kindes gehindert ist.


    Erforderlich ist, dass der Erziehungsberechtigte aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

    Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die folgenden Einrichtungen:

  • Gesundheitsversorgung (z.B. Krankenhäuser, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken, Gesundheitsämter, Rettungsdienst einschließlich Luftrettung, zudem alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen - wie etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche),
  • Pflege (z.B. Altenpflege, Behindertenhilfe, Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen))
  • Kinder- und Jugendhilfe (inklusiv Notbetreuung in Kitas),
  • Seelsorge in den Religionsgemeinschaften,
  • Einrichtungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz) und der Bundeswehr,
  • Einrichtungen der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf),
  • Versorgung mit Drogerieprodukten,
  • Personen- und Güterverkehr (z. B. Fernverkehr, Piloten, Fluglotsen), Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation),
  • Banken und Sparkassen (insbesondere zur Sicherstellung der Bargeldversorgung und der Liquidität von Unternehmen), Steuerberatung,
  • zentrale Stellen von Staat, Justiz (auch Rechtsberatung und -vertretung sowie die Notariate) und Verwaltung sowie
  • Schulen (Schulleitung, Notbetreuung und Unterricht).

Erfasst sind z. B. auch Tierarztpraxen, Post- und Paketdienste, Physiotherapiepraxen, Optiker und Hörgeräteakustiker, die Wohnungslosenhilfe, die Abfallwirtschaft, Bestatter, Tankstellen, Wirtschaftsprüfer, die Herstellung von Arzneimitteln/Medizinprodukten, die Herstellung von Lebensmittel-/Arzneimittelverpackungen, Berufsbetreuer, Kranken- und Pflegeversicherungen sowie Beschäftigte in Versicherungen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung systemrelevanter Bereiche notwendig sind, und Beschäftigte bei Gewerkschaften, die zur Aufrechterhaltung der grundgesetzlichen Funktion der Gewerkschaften benötigt werden.

Es handelt sich hierbei nicht um eine abschließende Auflistung aller Tätigkeiten, die zur kritischen Infrastruktur gehören können. Die Tätigkeitsfelder werden laufend angepasst.

Darüber hinaus kann die Notbetreuung in Anspruch genommen werden für Schülerinnen und Schüler

  • deren Betreuung in einer Schule (einschl. Schulvorbereitende Einrichtung) zur Sicherstellung des Kindeswohls vom zuständigen Jugendamt angeordnet wurde sowie
  • mit Behinderung, deren Art und Schwere zu einer außerordentlich hohen Belastung der Familien in der häuslichen Betreuung führt.


Grundsätzliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist, dass die Kinder

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • keinen Kontakt zu einer infizierten Person haben oder binnen der letzten 14 Tage hatten oder
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahmen unterliegen.


Die Formblätter stellen wir hier zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Allgemeinverfügung vom 08.05.2020. Änderungen an dieser Allgemeinverfügung vom 28.05.2020 finden Sie hier.

Was bedeutet „alleinerziehend“ im Sinne der Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums? (akt. 19.05.2020, 15:55 Uhr)

Alleinerziehend im Sinne der Allgemeinverfügung ist ein Elternteil, wenn das Kind mit ihm oder ihr in einem Haushalt wohnt und in diesem Haushalt keine weitere volljährige Person wohnt, die als Betreuungsperson dienen kann. Die Zugehörigkeit zum Haushalt ist anzunehmen, wenn das Kind bzw. die volljährige Person in der Wohnung mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet sind.

Als alleinerziehend im Sinne der Allgemeinverfügung gilt man auch, wenn der andere Elternteil aus gesundheitlichen oder anderen zwingenden Gründen ausfällt. Zwingender Grund kann nicht die Berufstätigkeit des anderen Elternteils an sich sein. Wenn ein Elternteil jedoch aufgrund beruflich veranlasster Auswärtstätigkeiten den überwiegenden Teil der Woche regelmäßig nicht im gemeinsamen Haushalt übernachten kann, können sich die Eltern die Betreuung ähnlich einem Alleinerziehenden nicht aufteilen. Aus diesem Grund ist eine Gleichbehandlung mit den tatsächlichen Alleinerziehenden geboten.

Habe ich auch dann eine Berechtigung zur Notbetreuung, wenn ich aus dem Homeoffice arbeiten kann? (akt. 29.04.2020, 15:45 Uhr)

Entscheidend für die Berechtigung zur Notfallbetreuung ist (neben der Tätigkeit in einem Beruf der kritischen Infrastruktur bei zwei Erziehungsberechtigten bzw. einer Erwerbstätigkeit bei Alleinerziehenden), dass die Tätigkeit dienstlich bzw. betrieblich notwendig ist und Sie durch sie an der Betreuung des Kindes gehindert sind. Dabei kommt es grundsätzlich nicht darauf an, wo die Arbeitsleistung erbracht wird, sie darf aber ohne Inanspruchnahme der Notbetreuung nicht durchführbar sein. Im Rahmen einer Beurteilung, ob dies für Ihre Tätigkeit im Homeoffice zutrifft, wird auch das Alter des zu betreuenden Kindes zu berücksichtigen sein.

Kann ich auch als Lehrkraft die Notbetreuung an der Schule meines Kindes oder in der Kita nutzen? (akt. 22.05.2020, 14:45 Uhr)

Ja. Auch die Tätigkeit einer Lehrkraft, sei es im Rahmen der Notfallbetreuung, sei es unterrichtend (sowohl vor Ort als auch bei Tätigkeiten im Rahmen des Lernen zuhause, welche eine Anwesenheit erfordern (z.B. festgelegte Sprechstunden)), ist dem sonstigen Bereich der kritischen Infrastruktur zuzuordnen. Für den Zeitraum der Pfingstferien ist es zudem möglich, dass die Lehrkräfte während ihrer Tätigkeit in der Notfallbetreuung ihre eigenen Kinder in die Schule mitbringen können, sofern keine organisatorischen Gründe dem entgegenstehen und selbstverständlich der Hygieneplan beachtet wird.

Wie viele Stunden täglich umfasst die Notbetreuung? (akt. 13.06.2020, 09:30 Uhr)

Die Notbetreuung erstreckt sich auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit der zu betreuenden Schülerinnen und Schüler. In den Fällen, in denen diese regelmäßig an der offenen Ganztagsbetreuung oder der Mittagsbetreuung teilnehmen, wird diese weiterhin von der Schule sichergestellt.

Die Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen erfolgt durch die jeweilige Schule.

Eine Notfallbetreuung bis 16 Uhr steht nur für solche Schülerinnen und Schüler zur Verfügung, welche regelmäßig an einem schulischen Ganztagsangebot oder der Mittagsbetreuung in diesem Umfang teilnehmen.

Warum ist eine schriftliche Erklärung notwendig, wenn ich die schulische Notbetreuung für mein Kind in Anspruch nehmen will?

Die schulische Notbetreuung ist laut Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums auf Kinder beschränkt, deren Erziehungsberechtigte im Bereich der sog. „kritischen Infrastruktur“ arbeiten bzw. bei Alleinerziehenden erwerbstätig sind. Ziel ist auch hier, das Infektionsrisiko für alle Beteiligten möglichst gering zu halten. Die schriftliche Erklärung dient in diesem Zusammenhang der Absicherung der Schülerinnen und Schüler, die an der Notbetreuung teilnehmen, und der schulischen Betreuungspersonen. Bitte legen Sie das Formular spätestens ab Mittwoch, 18.3.2020, vor, wenn Ihr Kind an der Notbetreuung teilnehmen soll (vgl. KMS vom 16.3.2020).

Was ist bei der Gruppengröße in der Notbetreuung zu beachten?

Um eine Ausbreitung des COVID – 19 in der Notbetreuung zu verhindern, sind die Schulleitungen gebeten, die Gruppengröße u. a. unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten nach eigenem Ermessen entsprechend zu festzulegen.

Kann die Schulbegleitung meines Kindes auch im Rahmen der Notbetreuung unterstützen?

Wenn Ihr Kind eine Schulbegleitung hat und derzeit aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht den Unterricht in der Schule, aber die Notbetreuung besuchen kann, kann die Schulbegleitung Ihr Kind auch weiterhin bei Bedarf unterstützen. Bitte wenden Sie sich an Ihren zuständigen Eingliederungshilfeträger (Bezirk oder Jugendamt).

Leistungsnachweise und Vorrücken

Welche Regelungen bestehen hinsichtlich des Vorrückens und Wiederholens? (akt. 14.05.2020, 14:15 Uhr)

Für alle Schülerinnen und Schüler, für die ein Vorrücken nicht möglich ist, sind Entscheidungen über ein Vorrücken auf Probe zu treffen. Dabei wird die im Einzelfall zu Leistungsminderungen führende erhebliche Beeinträchtigung infolge der COVID-19-Pandemie in besonderem Maße gewichtet, auch hinsichtlich der Erwartung, ob die entstandenen Lücken geschlossen werden können, und der Prognose, ob das angestrebte Bildungsziel erreicht werden kann.

Auch über die Möglichkeit des Wiederholens ist im Lichte der Beeinträchtigungen infolge der COVID-19-Pandemie zu entscheiden.

Bitte nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit der jeweiligen Lehrkraft auf.

Welche Regelungen bestehen für Leistungsnachweise an weiterführenden Schulen? (akt. 23.05.2020, 12:50 Uhr)

Im Schuljahr 2019/2020 finden in der Regel keine verpflichtenden Leistungsnachweise mehr statt. Die Jahresfortgangsnoten werden grundsätzlich auf Grundlage der bisher im Schuljahr 2019/2020 erbrachten Leistungen festgesetzt. Nur in wenigen Ausnahmefällen kann die Durchführung von Leistungsnachweisen, insbesondere Rechenschaftsablagen und Unterrichtsbeiträge, noch für die Bildung der Jahresfortgangsnote erforderlich sein. In diesen Fällen können die Leistungsnachweise im Präsenzunterricht nach den allgemeinen Regelungen erbracht werden. Die besondere Ausnahmesituation wird aber in pädagogischer Verantwortung angemessen berücksichtigt. Auf freiwilliger Basis können Leistungsnachweise im Rahmen des in den kommenden Wochen Möglichen noch zur Notenverbesserung erbracht werden.

Weitere Informationen zu den Abschlussprüfungen aller Schularten und Leistungsnachweisen finden Sie hier.

Informationen zum Übertrittsverfahren

Was ändert sich am Übertrittsverfahren? (akt. 26.05.2020, 16:30 Uhr)

Der Unterricht für die Jahrgangsstufe 4 wurde am 11. Mai wieder aufgenommen. Für das Übertrittsverfahren gelten die folgenden Regelungen:

  • Das Übertrittszeugnis wurde allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 4 öffentlicher oder staatlich anerkannter Grundschulen am 11. Mai ausgehändigt. Eine weitere Verschiebung des Ausgabetermins war aus schulorganisatorischen Gründen nicht möglich. Die schriftliche Information zum Leistungsstand war den Erziehungsberechtigten bereits in der Woche vom 20.04.-24.04.2020 zugegangen. Darin wurden alle Probearbeiten berücksichtigt, die bis zum 13.03.2020 geschrieben worden waren.
  • Das Abhalten freiwilliger Probearbeiten war leider nicht mehr möglich. Ungeachtet dessen kann die Eignung für die Realschule oder das Gymnasium auch noch nach dem Termin für das Übertrittszeugnis über den erfolgreich bestandenen Probeunterricht (siehe FAQ „Wann findet der Probeunterricht für Realschule und Gymnasium statt?“) nachgewiesen werden. Weitere Informationen erhalten Sie in der FAQ „Ist mein Kind gut auf eine Teilnahme am Probeunterricht vorbereitet?“.

Informationen zu Unterricht und Prüfungen in den Abschlussklassen bzw. Vorabschlussklassen

Gilt der bisherige Stundenplan weiter?

Über den aktuellen Stundenplan informiert die jeweilige Schule. Durch die Verkleinerung der Lerngruppen bzw. Klassenteilungen kann es zu Abweichungen kommen.

FOS/BOS (akt. 21.04.2020, 11:00 Uhr)

Wann finden die Abschlussprüfungen FOS/BOS statt?

Wie bereits bekanntgegeben finden die Abschlussprüfungen FOS/BOS zu folgenden Terminen statt:

Schriftliche Prüfungen

Deutsch
18.06.2020, (alt: 25.05.2020)

Englisch
19.06.2020, (alt: 26.05.2020)

Mathematik
22.06.2020, (alt: 28.05.2020)

Viertes Prüfungsfach:
23.06.2020 (alt: 29.05.2020)

Die mündliche Gruppenprüfung im Fach Englisch soll im Zeitraum vom 18.05.-29.05.2020 durchgeführt werden (alt: 04.05.-22.05.2020).

Für die Ergänzungsprüfung zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife ist der folgende Termin vorgesehen:
24.06.2020 (alt: 20.05.2020)

Das Zeugnisdatum für das Fachabitur und Abitur wird auf Mittwoch, den 29. Juli 2020 verschoben.

In welchen Fächern findet der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge statt?

Der Unterricht findet in den Abschlussklassen vom 27. April bis zum Beginn der Abschlussprüfungen ausschließlich in den Prüfungsfächern zur Erarbeitung noch fehlender Lehrplaninhalte und zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen statt.

Finden bis zu den Abiturprüfungen noch verpflichtende benotete Leistungsnachweise statt?

Nein, es finden keine verpflichtenden benoteten Leistungsnachweise mehr statt.

Wie erfolgt die Notenberechnung im Kurshalbjahr 12/2?

  • Die Halbjahresleistung 12.2 bzw. 13.2, bei DBFH 3/2, wird auf der Basis der ggf. bereits vorliegenden Leistungsnachweise und den Leistungsnachweisen aus 12.1. bzw. 13.1, bei DBFH 2+3/1, ermittelt.
  • Dabei werden für die erforderlichen Leistungsnachweise in 12.2 bzw. 13.2, bei DBFH 3/2 (Sonstige Leistungsnachweise gemäß § 14 Absatz 2 FOBOSO und ggf. Schulaufgaben nach Anlage 3 FOBO-SO), die für dieses Halbjahr jeweils schon vorliegenden Leistungsnachweise herangezogen. Die ggf. fehlenden Leistungsnachweise sind durch die Ergebnisse der Leistungsnachweise aus 12.1 bzw. 13.1, bei DBFH aus 3/1 bzw. 2 zu ergänzen. Liegen mehrere Noten zur Auswahl vor, ist die jeweils bessere Note auszuwählen.


Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, im Rahmen einer Günstigerprüfung in allen oder einzelnen einbringungsfähigen Prüfungs- und Nichtprüfungsfächern die fehlenden Leistungsnachweise durch jeweils eine Ersatzprüfung zu erbringen. 
Die Gewichtung der Ersatzprüfung legt die Schule fest, abhängig davon, welche Leistungen bereits vorliegen und welche ersetzt werden müssen.

Schülerinnen und Schülern, die noch keine Note im Seminar und im Fachreferat vorweisen können, wird die Möglichkeit eingeräumt, diese Note noch zu erlangen, ggf. auch über eine Video-Konferenz.

Gymnasium (akt. 19.05.2020, 09:30 Uhr)

Wann finden die Abiturprüfungen am Gymnasium statt? (akt. 12.05.2020, 13:40 Uhr)

Wie bereits bekanntgegeben finden die Abiturprüfungen am Gymnasium zu folgenden Terminen statt:

Schriftliche Prüfungen

Deutsch
20. Mai 2020 (alt: 30. April)

Mathematik
26. Mai 2020 (alt: 05. Mai)

3. Abiturprüfungsfach (mit Französisch!)
29. Mai 2020 (alt: 08. Mai bzw. Französisch am 11. Mai)

Kolloquiumsprüfungen

Erste Prüfungswoche
15.-19. Juni 2020 (alt: 18.-22. Mai)

Zweite Prüfungswoche
22.-26. Juni 2020 (alt: 25.-29. Mai)

Mündliche Zusatzprüfungen

Abschluss der Zusatzprüfungen bis 03. Juli 2020 (Abwicklung erst nach Bekanntgabe der Ergebnisse der fünf Abiturprüfungsfächer) (alt: 19. Juni)

Die Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten findet voraussichtlich am 17. Juli statt.

Die zentralen Prüfungstermine gelten auch für andere Bewerber.

Wie erfolgt die Notenberechnung im Kurshalbjahr 12/2?

Grundsätzlich wird die Notenbildung für das Kurshalbjahr 12/2 entweder aus bereits in Q12/2 erbrachten Leistungen und/oder aus einer Hochrechnung der Note aus den Ergebnissen der Halbjahre 11/1 bis 12/1 erfolgen, wobei die aus Schülersicht jeweils günstigere Berechnungsvariante herangezogen wird („Günstigerregelung“). Ziel ist auch hier, dass alle Schülerinnen und Schüler – ganz gleich, wie viele Leistungsnachweise sie in Q12/2 vor den Schulschließungen bereits erbracht haben, – trotz der Sondersituation vergleichbare und faire Rahmenbedingungen vorfinden.

Finden in der Q11 noch benotete Leistungsnachweise statt?

Um die zur Verfügung stehenden Spielräume für die Behandlung abiturrelevanter Stoffgebiete auszuschöpfen, wird auf die Erhebung fehlender großer Leistungs-nachweise im Ausbildungsabschnitt 11.2 verzichtet. Auch auf die Erhebung fehlender kleiner Leistungsnachweise wird grundsätzlich verzichtet. Im Einzelfall können jedoch zur Feststellung der Leistungsfähigkeit noch kleine Leistungsnachweise, insbesondere Rechenschaftsablagen und Unterrichtsbeiträge, erhoben und im Ergebnis des Kurshalbjahres 11.2 berücksichtigt werden, wenn dieses sich dadurch nicht verschlechtert.

Realschule (akt. 21.04.2020, 11:00 Uhr)

Wann finden die Abschlussprüfungen an den Realschulen statt?

Die Abschlussprüfungen an den Realschulen finden zu folgenden Terminen statt:

Sprechfertigkeitsprüfungen

Englisch (Speaking Test)
04.05.2020 – 07.05.2020 (alt: 30.03.-02.04.2020)

Spanisch
11.05.2020 - 13.05.2020 (alt: 27.04.-29.04.2020)

Französisch
22.06.2020 - 26.06.2020 (alt: 25.05.-29.05.2020)

Tschechisch
22.06.2020 - 26.06.2020 (alt: 25.05.-29.05.2020)

Schriftliche Abschlussprüfungen

Spanisch, Tschechisch
30.06.2020 (alt: 16.06.2020)

Deutsch
01.07.2020 (alt: 17.06.2020)

Französisch
02.07.2020 (alt: 18.06.2020)

Englisch, Andere Fremdsprachen
03.07.2020 (alt: 19.06.2020)

Mathematik I/II
06.07.2020 (alt: 22.06.2020)

Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen
07.07.2020 (alt: 23.06.2020)

Physik
08.07.2020 (alt: 24.06.2020)

Kunst, Ernährung und Gesundheit, Sozialwesen, Sport, Musik
09.07.2020 (alt: 25.06.2020)

Werken
10.07.2020 (alt: 26.06.2020)


Die Entlassung der Absolventinnen und Absolventen findet voraussichtlich am 24.07.2020, d. h. am letzten Tag des Schuljahres statt (alt: 17.07.2020).

In welchen Fächern findet der Unterricht für die Abschlussklassen statt?

Der Fokus des Unterrichts liegt auf den Abschlussprüfungsfächern und den Fächern, in denen noch nicht ausreichend Leistungsfeststellungen vorliegen, um eine valide Jahresfortgangnote zu erstellen. Einen entsprechenden Stundenplan erhalten die Schülerinnen und Schüler von ihrer Schule.

Welche Regelungen bestehen für noch ausstehende Leistungsnachweise?

Soweit zur Bildung von Jahresfortgangnoten noch Leistungsnachweise erforderlich sein sollten, können diese erst ab der zweiten Präsenzwoche nach den allgemeinen Regelungen erbracht werden; die besondere Ausnahmesituation soll aber in pädagogischer Verantwortung angemessen berücksichtigt werden.

Welche Regelungen bestehen für Schülerinnen und Schüler, die nicht am Unterricht teilnehmen können?

Längerfristig erkrankte Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen des Lernens zuhause Materialien und Hilfestellungen zur Prüfungsvorbereitung erhalten. Gleiches gilt für den Fall, dass einzelne Schülerinnen und Schüler aus Gründen des Infektionsschutzes zuhause bleiben.

Mittelschule (akt. 21.04.2020, 11:00 Uhr)

Wann finden die Abschlussprüfungen für den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule an den Mittel- und Förderschulen statt?

schriftlich:

06. Juli:          Englisch

07. Juli:         Deutsch/ DaZ

08. Juli:         Mathematik

09. Juli:         GSE und PCB

19. Juni:        Muttersprache

Projektprüfung und schulhausinterne Prüfungen: schulinterne Festsetzung

Wann finden die Abschlussprüfungen für den mittleren Schulabschluss an den Mittel- und Förderschulen statt?

schriftlich:

30. Juni:        Deutsch

01. Juli:         Englisch

02. Juli:         Mathematik

17. Juni:        Muttersprache

Projektprüfung und schulhausinterne Prüfungen: schulinterne Festsetzung

Wann finden die Prüfungen im Fach nichtdeutsche Muttersprache für den Leistungstest im Rahmen des qualifizierenden Mittelschulabschlusses und die 2. Zwischenprüfung im Rahmen des mittleren Abschlusses an der Mittelschule statt?

06. Mai: Leistungstest nichtdeutsche Muttersprache im Rahmen des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses (QA)

Die Prüfung betrifft ausschließlich Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache, die in der QA Prüfung das Fach Muttersprache gewählt haben. Der Leistungstest dient der Ermittlung einer Jahresfortgangsnote für den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule und wird nur von internen Schülerinnen und Schülern der Mittelschule abgelegt.

13. Mai: 2. Zwischenprüfung im Rahmen des Mittleren Schulabschlusses

Die Prüfung betrifft ausschließlich Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache, die die Jahrgangsstufe 9 des Mittlere-Reife-Zugs der Mittelschule (M 9) sowie die Jahrgangsstufe 10 des Mittlere-Reife-Zugs der Mittelschule (M 10) bzw. die Vorbereitungsklassen VK1 oder VK2 besuchen und statt in Englisch die Prüfung mittels des Fernverfahrens in ihrer Muttersprache ablegen.

Welche Regelungen bestehen für noch ausstehende Leistungsnachweise?

Soweit zur Bildung von Jahresfortgangnoten noch Leistungsnachweise erforderlich sein sollten, können diese nach einer angemessenen Vorlaufzeit im Präsenzunterricht nach den allgemeinen Regelungen erbracht werden; die besondere Ausnahmesituation soll aber in pädagogischer Verantwortung angemessen berücksichtigt werden.

Welche Regelungen bestehen für Schülerinnen und Schüler, die nicht am Unterricht teilnehmen können?

Längerfristig erkrankte Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen des Lernens zuhause Materialien und Hilfestellungen zur Prüfungsvorbereitung erhalten. Gleiches gilt für den Fall, dass einzelne Schülerinnen und Schüler aus Gründen des Infektionsschutzes zuhause bleiben.

Berufliche Schulen (akt. 23.04.2020, 13:00 Uhr)

Wann finden die Abschlussprüfungen an den Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachakademien und Fachschulen statt?

Für die Abschlussprüfungen an diesen Schularten gelten unterschiedliche Termine, die von verschiedenen zuständigen Stellen vorgegeben werden.  
Informationen über ihre Prüfungstermine erhalten die betreffenden Schülerinnen und Schüler daher direkt von ihrer Schule.

Wann findet die Ergänzungsprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife statt?

Die Ergänzungsprüfung findet statt wie folgt:

  • Deutsch am Montag, 13.07.2020,
  • Englisch am Dienstag, 14.07.2020 und
  • Mathematik am Donnerstag, 16.07.2020

In welchen Fächern findet der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge statt?

Der Unterricht findet in den Abschlussklassen vom 27. April bis zum Beginn der Abschlussprüfungen hauptsächlich in den Prüfungsfächern zur Erarbeitung noch fehlender Lehrplaninhalte und zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen statt.

Finden bis zu den Abschlussprüfungen noch verpflichtende benotete Leistungsnachweise statt?

Nein, es finden keine verpflichtenden benoteten Leistungsnachweise mehr statt.

Wie erfolgt die Notenberechnung für das letzte Schulhalbjahr bis zu den Abschlussprüfungen?

Die Berechnung der Jahresfortgangsnote erfolgt durch die Bildung einer Durchschnittsnote auf der Grundlage der bis zum Zeitpunkt der Schulschließung erbrachten Leistungsnachweise gemäß der jeweils gültigen Schulordnung.  Schülerinnen und Schüler, die sich bei dieser Notengebung benachteiligt fühlen, erhalten auf Antrag die Möglichkeit der Teilnahme an einem Leistungsnachweis zur Notenverbesserung. Über Anzahl, Art, Umfang und Gewichtung der freiwilligen Leistungsnachweise entscheiden die Lehrkräfte in Abstimmung mit der Schulleitung in pädagogischer Verantwortung. Ggf. wurden weitere schulartspezifischen Regelungen zu diesem Thema festgelegt und an die Schulen kommuniziert.

Manche Auszubildende sind während der aktuellen Pandemie in ihrem Betrieb besonders gefordert. Kann für diese Personen eine Freistellung vom verpflichtenden berufsschulischen „Lernen zuhause“ erfolgen?

Sofern es sich nicht um Abschlussschüler handelt, ist dies für Auszubildende in Betrieben der Daseinsvorsorge grundsätzlich möglich. In diesem Fall stellen der Betrieb und die/der Auszubildende einen formlosen Antrag an die Berufsschule. Wichtig ist, dass ein späteres Nachholen der dadurch versäumten Ausbildungsinhalte gewährleistet wird. Dies soll spätestens zum Unterrichtsbeginn im kommenden Schuljahr erfolgt sein und ist durch den Betrieb und die Auszubildenden formlos bis spätestens zu Beginn der zweiten Unterrichtswoche im Schuljahr 2020/2021 zu bestätigen.

Unterrichtsbefreiungen aus betrieblichen Gründen sind bei Abschlussklassen nicht möglich, um die Chancengerechtigkeit der Abschlussschülerinnen und -schüler zu wahren.

Wirtschaftsschule (akt. 24.04.2020, 08:15 Uhr)

Wann finden die Abschlussprüfungen an den Wirtschaftsschulen statt?

Die Abschlussprüfungen an den Wirtschaftsschulen finden zu folgenden Terminen statt:

schriftlich:
01. Juli: Deutsch
02. Juli: BSK
03. Juli: Englisch
06. Juli: Mathematik

Englisch mündlich:
15. – 19. Juni

Übungsunternehmen:
Abgabe Hausarbeit: 18. Mai
Prüfungsgespräch Hausarbeit: schulindividuell
Praktische Prüfung: 22. – 26. Juni

Der Entlassungs- und Zeugnistermin ist der 24. Juli.

Die Prüfungen zum Erwerb des KMK-Fremdsprachenzertifikats Englisch finden im Zeitraum 13. – 24. Juli statt.

In welchen Fächern findet der Unterricht für die Abschlussklassen statt?

Der Fokus des Unterrichts liegt auf den Abschlussprüfungsfächern. Der Unterricht in Nichtprüfungsfächern wird auf ein Mindestmaß beschränkt, um ggf. Schülerinnen und Schüler auf die freiwillige Teilnahme an Leistungserhebungen vorzubereiten. Sportunterricht entfällt.

Einen entsprechenden Stundenplan erhalten die Schülerinnen und Schüler von ihrer Schule.

Welche Regelungen bestehen für noch ausstehende Leistungsnachweise?

Verbindliche Leistungserhebungen finden nicht mehr statt. Auf Antrag können Schülerinnen und Schüler zur Notenverbesserung an Leistungserhebungen teilnehmen. Über Anzahl, Art, Umfang und Gewichtung dieser Leistungserhebungen entscheiden die Lehrkräfte in Abstimmung mit der Schulleitung in pädagogischer Verantwortung.

Allgemeine Informationen zum „Lernen zuhause“

Welche Anforderungen gelten für das „Lernen zuhause“, wenn es im Wechsel mit dem Präsenzunterricht erfolgt? (akt. 17.06.2020, 09:45 Uhr)

Mittlerweile werden beinahe alle Schülerinnen und Schüler wieder im Präsenzunterricht an den Schulen unterrichtet – wegen des Infektionsschutzes jedoch in aller Regel in geteilten Gruppen, die sich meist wöchentlich beim Schulbesuch abwechseln.
Dieser Wechsel von Präsenzunterricht und „Lernen zu Hause“ erfordert eine genau aufeinander bezogene Planung.

Die im Präsenzunterricht vermittelten Inhalte und Kompetenzen werden in der Phase des „Lernens zu Hause“ geübt, gefestigt und vertieft. Aufbauend auf dem Präsenzunterricht kann zu Hause auch Wissen erweitert werden – allerdings mit Augenmaß. Die entsprechenden Themen müssen sich hinsichtlich Umfang, Schwierigkeitsgrad, Vorkenntnissen und vorhandenen Kommunikationswegen dafür eignen und von zentraler Bedeutung für die nächsthöheren Jahrgangsstufen sein. Der Präsenzunterricht und die folgende Phase des „Lernens zuhause“ bilden eine sinnvoll verzahnte Einheit, die die verschiedenen Teilgruppen einer Klasse in der Regel zeitversetzt durchlaufen. Die Entscheidung über die konkrete methodische und didaktische Umsetzung liegt im pädagogischen Ermessen der Lehrkraft. Grundsätzlich können analoge wie digitale Kommunikations- und Vermittlungswege genutzt werden.

Was müssen Eltern beachten? (akt. 26.05.2020, 16:30 Uhr)

Eltern können – je nach Möglichkeit! – ihre Kinder vor allem dabei unterstützen, einen geregelten Tagesablauf aufrechtzuerhalten, in dem Zeiten für schulische Aufgaben und die notwendigen Pausen einen festen Platz haben. Je nach Alter können Hinweise zur Bearbeitung oder Korrektur der Aufgaben helfen bzw. motivieren; Ziel sollte jedoch eine möglichst selbständige Bearbeitung der zur Verfügung gestellten Lernmaterialien sein. Nehmen Sie bei Fragen bitte Kontakt mit der Lehrkraft Ihres Kindes auf.

Kontaktbeschränkungen und „Lernen zuhause“ sind für alle eine neue Situation. Jedes Kind, jede bzw. jeder Jugendliche reagiert darauf anders. Hier finden Sie 11 Tipps, wie Sie Ihr Kind in der aktuellen Lage unterstützen können.

Kann die Schulbegleitung meines Kindes auch das „Lernen zuhause“ unterstützen? (akt. 25.04.2020, 15:00 Uhr)

Wenn Ihr Kind eine Schulbegleitung hat und derzeit aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht den Unterricht in der Schule besuchen kann, kann die Schulbegleitung Ihr Kind auch beim schulischen Lernen zu Hause unterstützen. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Eingliederungshilfeträger (Bezirk oder Jugendamt).

Entstehen meinem Kind Nachteile, wenn der Unterrichtsbetrieb in seiner Jahrgangsstufe nur wochenweise stattfinden kann? (akt. 17.06.2020, 09:45 Uhr)

Die derzeitige Lage stellt alle Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte – vor große Herausforderungen, die jedoch nicht zulasten der weiteren Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler gehen sollen.

Bei Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs und zu Beginn des kommenden Schuljahres sind daher in jedem Fall „Phasen des Ankommens“ vorgesehen, um die Schülerinnen und Schüler beim Wiedereinstieg in den Schulalltag zu unterstützen und um unterschiedliche Entwicklungen im Leistungsstand durch geeignete Formen der individuellen Förderung (wie z. B. Binnendifferenzierung) bestmöglich auffangen zu können.

Das „Lernen zuhause“ soll sich in aller Regel auf digitale Hilfsmittel stützen. Wie kann man sich das konkret vorstellen? (akt. 29.05.2020, 10:45 Uhr)

Um den Kontakt zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten während des „Lernens zuhause“ aufrechtzuerhalten bzw. um Lernmaterialien bereitzustellen oder zu bearbeiten, werden analoge wie auch digitale Möglichkeiten genutzt.

Allen bayerischen Schulen stehen vielfältige digitale Lernwerkzeuge und Lerninhalte zur Verfügung. Welche digitalen Kommunikationsmittel sich anbieten, kann nur vor Ort entschieden werden. Das Spektrum reicht von E-Mail bis hin zu virtuellen Klassenräumen. Hierzu steht mebis – Landesmedienzentrum Bayern allen bayerischen Lehrkräften als zentrale Plattform für die Gestaltung eines zeitgemäßen, mediengestützten Unterrichts auch in Zeiten von Schulschließungen zur Verfügung. Da mebis für einen unterrichtsbegleitenden Einsatz konzipiert wurde, kann es in der aktuellen Sondersituation sinnvoll sein, zusätzlich auch weitere digitale Werkzeuge einzusetzen, die die aktuellen schulischen Kommunikationsnotwendigkeiten optimal abdecken und das Angebot von mebis sinnvoll ergänzen. Sollten alternative Angebote genutzt werden, ist darauf zu achten, dass die Datenverarbeitung im Auftrag der Schule erfolgt. Nähere Informationen zum Einsatz digitaler Medien finden Sie hier.

Lehrkräfte finden umfassende Informationen und Anregungen zum digitalen Unterrichten auf dem Infoportal von mebis unter Lernen zuhause | digital.

Informationen zum Datenschutz an Schulen, beispielsweise zum mobilen Arbeiten mit Privatgeräten beim „Lernen zuhause“, finden Sie auf unserer Datenschutz-Seite.

Wie werden Schülerinnen und Schüler unterstützt, die zuhause keinen Zugriff auf ein digitales Endgerät haben? (akt. 29.05.2020, 10:45 Uhr)

Mit Fortdauer der Angebote des „Lernens zuhause“ – ausschließlich oder in Ergänzung zum schulischen Präsenzunterricht – spielen digitale Arbeits- und Kommunikationsformen weiterhin eine wichtige Rolle.

Manchen Schülerinnen und Schülern steht zuhause jedoch kein geeignetes digitales Endgerät – z. B. ein PC, ein Laptop oder ein Tablet – zur Verfügung. Für diese Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, digitale Endgeräte an ihrer Schule befristet auszuleihen bzw. im Rahmen der zunehmenden Schulöffnungen unter bestimmten Bedingungen an der Schule zu nutzen. Entsprechende Ausleih- und Nutzungsbedingungen legt der Schulaufwandsträger fest, der Eigentümer der Geräte ist. Befristet ausgeliehen werden können an der Schule für den mobilen Unterrichtseinsatz vorhandene Notebooks und Tablets – auch dann, wenn die Geräte mit staatlichen Fördergeldern des Landes oder Bundes beschafft wurden. Ein entsprechender Bedarf wird der Schulleitung gemeldet. Die Schule nimmt dann zur Klärung der Möglichkeiten und zur eventuellen Regelung der rechtlichen und organisatorischen Aspekte umgehend Kontakt mit dem Schulaufwandsträger auf.

Sofern vor Ort nicht ausreichend digitale Endgeräte vorhanden sind, können die Schulaufwandsträger mit den bewilligten Landesmitteln sowie über die reservierten Mittel im DigitalPakt Schule zusätzliche mobile Endgeräte beschaffen. Insbesondere sind Beschaffungen bereits vor einem Förderantrag und Zuwendungsbescheid im DigitalPakt Schule möglich. Inzwischen hat der Bund ein eigenständiges und zusätzliches Sofortausstattungsprogramm innerhalb des DigitalPakts Schule zur Beschaffung von Schülerleihgeräten aufgelegt (s. nächste Frage).

Sind weitere Zuschüsse für die Anschaffung mobiler Endgeräte für das Lernen zuhause geplant? (akt. 08.06.2020, 15:45 Uhr)

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 22. April 2020 ein Sofortausstattungsprogramm in Höhe von 500 Mio. € beschlossen, um Schulen in Zeiten Corona-bedingter Schulschließungen bzw. Unterrichtseinschränkungen dabei zu unterstützen, möglichst allen Schülerinnen und Schülern die adäquate Teilnahme am digitalen Unterricht möglich zu machen. Ziel ist, dass künftig auch Schülerinnen und Schüler, bei denen die technischen Voraussetzungen im Elternhaus bisher nicht oder nur eingeschränkt vorhanden sind, an digitalen Arbeits- und Kommunikationsformen beim „Lernen zuhause“ teilnehmen können. Auf diese Weise wird dazu beigetragen, soziale Ungleichgewichte auszugleichen und die Erreichung der Bildungs- und Erziehungsziele unabhängig von den technischen Voraussetzungen im Elternhaus sicherzustellen. Bund und Länder haben sich dafür auf eine Aufstockung der Mittel im DigitalPakt Schule verständigt, aus denen allein für den Freistaat weitere 77,8 Mio. € ausschließlich für die Beschaffung mobiler Endgeräte einschließlich Zubehör zur Ausleihe an die Schülerinnen und Schüler bereitstehen.

Wichtig ist, dass diese Bundesmittel zwar innerhalb des DigitalPakts Schule, jedoch zusätzlich zum bisherigen Umfang von 778 Mio. € gewährt werden. Insbesondere unterliegen die zusätzlichen Fördergelder nicht den regulär im DigitalPakt Schule bestehenden Beschränkungen für die Anschaffung mobiler Endgeräte sowie den diesbezüglichen Höchstbeträgen für allgemeinbildende Schulen. Die neu angeschafften Geräte sollen möglichst schnell und unbürokratisch bei den Schülerinnen und Schülern ankommen. Dafür haben sich Bund und Länder auf Verfahrenserleichterungen und Ausnahmeregelungen geeinigt (Zusatz zur Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024, „Sofortausstattungsprogramm“).

Über eine rasche Weitergabe der Fördergelder sind die Schulaufwandsträger in der Lage, weitere Laptops und Tablets zum Aufbau eines Leihgerätepools zu beschaffen. Der Verleih erfolgt durch die Schulaufwandsträger bzw. in deren Auftrag durch die Schulen unter Berücksichtigung des besonderen Bedarfs aus Sicht der Schulen. Dies eröffnet passgenaue Lösungen vor Ort. Nach einer Rückkehr zum Regelschulbetrieb stehen die mobilen Endgeräte den Schulen dann wieder für den unterrichtlichen Einsatz zur Verfügung und leisten einen Beitrag zur Förderung des Medienkompetenzerwerbs bzw. Umsetzung der medienpädagogischen Ziele aus den Medienkonzepten der Schulen.

Nach Inkrafttreten der Zusatzvereinbarung entwickeln die Länder eigene Förderverfahren zur Weitergabe der Bundesmittel an die Schulaufwandsträger. Der Freistaat arbeitet bereits mit Hochdruck an der Umsetzung eines möglichst einfachen und unbürokratischen Zuwendungsverfahrens. Kultusminister Prof. Piazolo hat die Schulaufwandsträger persönlich am 27. Mai 2020 über die Grundzüge und Fördermodalitäten informiert (s. Pressemitteilung 069/2020 „Gute Bildungschancen für alle – Sonderbudget für digitale Leihgeräte in Bayern“) und den Schulaufwandsträger bereits vorab die jeweils für sie reservierten Förderbudgets mitgeteilt. Da die Förderung schon mit dem Tag der Schulschließungen, also mit dem 16. März 2020 einsetzt, müssen die Schulaufwandsträger auf keinen Förderbescheid warten, sondern können ohne Verzögerung in die Beschaffung weiterer mobiler Endgeräte starten.  Mehr Informationen zum Förderprogramm werden sobald wie möglich veröffentlicht.

Unter www.km.bayern.de/sonderbudget finden Sie weitere Informationen zum Förderprogramm. An dieser Stelle werden auch unverzüglich nach Inkrafttreten der geplanten Förderrichtlinie "Sonderbudget Leihgeräte" (SoLe) die erforderlichen Antragsunterlagen und Formulare veröffentlicht.

Wie unterstützt das digitale Kommunikationswerkzeug Microsoft Teams for Education die Schulen? (akt. 13.05.2020, 17:40 Uhr)

Die weiterführenden Schulen können in der Zeit der coronabedingten Einschränkungen das digitale Kommunikationswerkzeug Microsoft Teams for Education nutzen. Dadurch können die Schülerinnen und Schüler untereinander oder mit den Lehrkräften mittels Chat, Telefon- oder Videokonferenz kommunizieren, in Kursräumen arbeiten und Feedback erhalten. Lehrkräfte können Sprechstunden und Beratungstermine anbieten oder im Kollegium virtuell zusammenarbeiten. Durch die Kombination mit mebis steht den Schulen ein digitales Gesamtpaket zur Verfügung, mit dem die Schülerinnen und Schüler in der Phase des „Lernen zuhause“ gut unterstützt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ist eine Videografie des Präsenzunterrichts datenschutzrechtlich möglich? (akt. 13.05.2020, 17:40 Uhr)

Eine datenschutzkonforme Übertragung aus dem Präsenzunterricht ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich: Entscheidend ist, dass eine Einwilligung aller Betroffener (Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte) eingeholt wurde. Dies muss freiwillig und ohne Ausübung von Druck auf die Beteiligten erfolgen. Weder Schülerinnen und Schüler noch Lehrkräfte sind verpflichtet, die Videografie des Präsenzunterrichts zu dulden. Darüber hinaus muss über die Verarbeitung der personenbezogenen Daten angemessen informiert werden.

Wo finde ich Links und Apps für das Lernen zuhause? (akt. 21.04.2020, 11:20 Uhr)

Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) hat im Auftrag des Kultusministeriums eine Zusammenschau über vielfältige digitale Lernangebote, Übungs- und Unterstützungsmaterialien zusammengestellt. Damit sollen die Lehrkräfte, aber auch Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte beim Auffinden geeigneter Angebote bestmöglich unterstützt werden. Die Übersicht findet sich im mebis Infoportal und kann auch auf der Internetseite des ISB heruntergeladen werden.

Viele kommerzielle Online-Anbieter im Bildungsbereich haben sich bereiterklärt, angesichts der aktuellen Krisensituation die Nutzung ihrer Produkte unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Um der gesamten Schulgemeinschaft eine verantwortungsvolle Entscheidung über die kurzfristige Nutzung solcher Angebote zu erleichtern, hat das Staatsministerium mit dem „Solidaritätskodex Digitale Bildung“ eine Selbstverpflichtungserklärung zur Verfügung gestellt. Anbieter, die sich zu dieser Selbstverpflichtung bekennen, erklären damit, dass sie bestimmte Rahmenbedingungen zum Schutz der Lizenznehmer und Nutzer einhalten (z. B. Kündigungsmöglichkeit nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs, Unentgeltlichkeit, keine Datenübermittlungen z. B. zu Werbezwecken). Entsprechende Angebote werden in der o. g. Übersicht im mebis Infoportal gekennzeichnet. Inhaltliche und rechtliche Bewertungen der jeweiligen Angebote sind mit der Nutzung des „Solidaritätskodex‘“ nicht verbunden.

Welche Angebote stellt der Bayerische Rundfunk bereit? (akt. 21.04.2020, 11:20 Uhr)

Der Bayerische Rundfunk stellt in Partnerschaft mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus unter dem Motto „Schule daheim“ ein besonderes Angebot zum Lernen zuhause auf ARD-alpha, in der BR Mediathek und im mebis Infoportal bereit:

  • Montags bis freitags zwischen 9.00 und 12.00 Uhr sendet der Bildungskanal ARD-alpha ausgewählte Lernformate. Mindestens einmal täglich wird jede Altersstufe sowie jede Fächergruppe (Sprachen, MINT und Geisteswissenschaften) berücksichtigt. Eine Übersicht über das Programm finden Sie hier.
  • In der BR Mediathek kann zudem zeitlich unabhängig auf Lerninhalte zurückgegriffen werden. So decken beispielsweise die Beiträge von alpha Lernen ein breites Themenspektrum ab und sind nach Fächern und Jahrgangsstufen sortiert.
  • Die Lernvideos der Reihe alpha Lernen Prüfung werden vom BR in Kooperation mit dem Staatsministerium produziert und sind insbesondere zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen der Mittelschule (QA und MSA) hervorragend geeignet. Es stehen Beiträge für die Fächer Mathematik und Englisch zur Verfügung.

Informationen zu Beratungsangeboten für Schüler und Eltern

Welche Ansprechpartner für eine Beratung stehen an den Schulen momentan zur Verfügung?

Weiterhin stehen den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern die bewährten Ansprechpartner der Staatlichen Schulberatung zur Verfügung.

Neben den Lehrkräften sind hier die für Ihre Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe wichtige Ansprechpartner, auch wenn man diese noch nicht wie gewohnt in vollem Umfang persönlich aufsuchen kann.

Darüber hinaus können Sie sich an die Beratungslehrkräfte sowie an die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulberatungsstellen wenden.

Wie kann ich Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen erreichen?

Die Kontaktdaten der für Ihre Schule zuständigen Beratungslehrkraft und die der Schulpsychologin bzw. des Schulpsychologen entnehmen Sie bitte den Informationen der jeweiligen Schule, z. B. den Elternbriefen oder der Schulhomepage. Weiter können Sie auch bei Ihrer Schule um eine Kontaktaufnahme bitten.

Die Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Staatlichen Schulberatungsstellen finden Sie auf der Homepage der für Ihren Bezirk zuständigen Staatlichen Schulberatungsstelle.

Mit welchen Beratungsanliegen kann ich mich an Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wenden?

Auch während der Zeit, in der die Schulen noch nicht für alle Schülerinnen und Schüler wieder geöffnet sind, können sich Schülerinnen und Schüler sowie Eltern weiterhin an die bewährten Ansprechpartner der Staatlichen Schulberatung wenden.

Für manche stehen hierbei eher schulbezogene Themen im Vordergrund, z. B. bezüglich der Organisation des häuslichen Lernens, zu auftretenden Konzentrationsproblemen und zu Lernschwierigkeiten.
Für andere geht es mehr darum, wie sie mit psychischen Belastungen in Bezug auf die aktuelle Situation umgehen können und wie die Zeit in der Familie gut gestaltet werden kann.

Hier finden Sie zunächst 11 Tipps, wie Sie Ihr Kind in der aktuellen Lage unterstützen können.

Wie wird das Beratungsangebot aktuell umgesetzt? (akt. 19.05.2020, 18:00 Uhr)

Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen stehen weiterhin über elektronische Medien, bspw. per E-Mail, oder telefonisch zur Verfügung (im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen).

Eine Beratung an der Schule ist derzeit wieder möglich, sofern ein persönlicher Kontakt zwischen Beratenden und Ratsuchenden erforderlich ist. Für eine Beratung an der Schule ist eine terminliche Vereinbarung (z. B. telefonische Anmeldung oder Terminvereinbarung per E-Mail) im Vorfeld notwendig. Grundlage einer jeden persönlichen Beratung muss hier aber stets die strikte Einhaltung aller derzeitig geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sein.

An wen kann ich mich als Schülerin oder Schüler wenden, wenn es zuhause Probleme gibt?

Bei schulischen Fragen, bei kleinen oder großen Sorgen, aber auch bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit Dir selbst oder mit Freunden stehen Dir schulische wie außerschulische Ansprechpartner zur Verfügung.

Schulische Ansprechpartner:

Genauso wie sonst kannst Du Dich bei Problemen an Personen Deines Vertrauens wenden. Das kann in der Schule Deine Klassenlehrkraft oder eine andere Lehrkraft Deines Vertrauens sein, z. B. eine Verbindungslehrkraft. Besondere Ansprechpartner sind die für Deine Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe. Sie unterliegen einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit, d. h. sie dürfen ohne Dein Einverständnis nichts über Euer Gespräch an Dritte weitergeben.

Auch die Staatlichen Schulberatungsstellen sind gerne Ansprechpartner für Dich.

Außerschulische Ansprechpartner:

Außerschulische Ansprechpartner sind vor allem dann wichtig, wenn es nicht um schulische Fragen geht. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass es jetzt in Familien leichter zu Streit und auch zu Gewalt kommen kann. Wenn Du Rat und Hilfe brauchst, z. B. wenn Du oder andere, die Du kennst, von Gewalt betroffen sind, kannst Du Dich an folgende Stellen wenden und Dich mit jemandem austauschen, der sich gut mit solchen Situationen auskennt:

  • Nummer gegen Kummer: 116 111
    Montag bis Samstag von 14 – 20 Uhr
  • bke-Jugendberatung
    Hier findest Du viele andere Jugendliche, mit denen Du Dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die Dich unterstützen.
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
    Für alle Fragen und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch kannst Du hier anrufen und vertraulich sprechen:
    Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr
    Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr
  • Save-me-online.de
    Hier kannst Du Dich online zu allen Fragen von sexueller Gewalt beraten und Dir helfen lassen.
     

Weitere außerschulische Ansprechpartner findest Du auf den Seiten https://www.km.bayern.de/schueler/was-tun-bei.html und über Deine Schule.

Basisinformationen in anderen Sprachen und in Leichter Sprache haben wir hier zusammengestellt.

Informationen zur Ersten Staatsprüfung

Wo finde ich Informationen zur Ersten Staatsprüfung?

Für alle aktuellen Informationen sowie Hinweise für Prüfungskandidatinnen und -kandidaten beachten Sie bitte immer folgende Unterseite: www.km.bayern.de/ministerium/termine/1-staatspruefung-anmeldung-pruefungen.html

Kann ich den Vorbereitungsdienst im September 2020 auch dann beginnen, wenn die Notenmitteilung über das Bestehen der Ersten Staatsprüfung noch nicht vorliegt? (akt. 24.07.20, 11:30 Uhr)

Ja. Bewerberinnen und Bewerbern, die die Erste Lehramtsprüfung zwar vollständig abgelegt haben, aber zu Beginn des Vorbereitungsdienstes noch nicht über ein vollständiges Ergebnis der Ersten Staatsprüfung verfügen, können ihre Ausbildung dennoch fortführen. Hierfür wird zu Beginn des Vorbereitungsdienstes ein Arbeitsvertrag geschlossen, der die Betroffenen finanziell als auch bezüglich der Beihilfe den Beamten auf Widerruf gleichstellt. Das entsprechende Arbeitsverhältnis ist bis zum 12. Februar 2021 befristet. Sobald die Erste Staatsprüfung nachweislich bestanden ist, wird bei Vorliegen der sonstigen Zulassungsvoraussetzungen unverzüglich die Verbeamtung auf Widerruf vorgenommen. Bei Nichtbestehen wird das Arbeitsverhältnis zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt.

Detailliertere Informationen finden Sie hier.

Informationen zur Zweiten Staatsprüfung

Wie wird mit noch ausstehenden Prüfungslehrproben verfahren? (akt. 17.04.2020, 16:30 Uhr)

Noch ausstehende Prüfungslehrproben der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen des Vorbereitungsdiensttermins 2018/2020 werden durch Prüfungsgespräche auf der Grundlage eines einzureichenden Unterrichtsentwurfs mit einer Dauer von 30 Minuten ersetzt. Dasselbe gilt für Prüfungslehrproben der Prüfungsteilnehmer oder Prüfungsteilnehmerinnen aus vorangegangenen Vorbereitungsdienstterminen, die ihre Wiederholung im Prüfungstermin September 2020 abschließen werden.

Mit diesem neuen Prüfungsformat soll unabhängig vom weiteren Verlauf der konkreten unterrichtlichen Situation an Bayerns Schulen sichergestellt werden, dass die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter des Prüfungstermins September 2020 unter Wahrung des prüfungsrechtlichen Gebots der Chancengleichheit die Zweite Staatsprüfung abschließen können und für den Einstellungstermin September 2020 zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen werden den Schulen zeitnah zur Verfügung gestellt.

Verändern sich die Prüfungszeiträume durch das neue Prüfungsformat? (akt. 17.04.2020, 16:30 Uhr)

Nein, die schulartspezifisch festgelegten Prüfungszeiträume für die noch ausstehenden Prüfungslehrproben gelten weiterhin.

Links und Downloads zum Thema Coronavirus

Informationsschreiben von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo an die Eltern

Telefonische Auskunft

Die Bayerische Staatsregierung hat unter der Nummer 089/122 220 (Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr. Am 15.08.2020 ist die Hotline nicht besetzt.) eine Hotline eingerichtet, die als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.

Weitere Informationen

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