Coronavirus aktuell Hier finden Schüler und Eltern Beratungsangebote und Unterstützung!

Für Kinder und Familien in Not gibt es Hilfsangebote
Für Kinder und Familien in Not gibt es Hilfsangebote

Ob schulische Fragen, Sorgen, Streit oder Gewalterfahrung: Für Schülerinnen und Schüler sowie für die Erziehungsberechtigten stehen umfangreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Erziehungsberechtigte leisten gerade in Zeiten der Coronapandemie Außergewöhnliches, wenn sie versuchen, als Familie in diesen Zeiten Struktur in einen Alltag zu bringen, der kein Alltag ist. Sie nehmen dabei oft Aufgaben wahr, die gewöhnlich auf verschiedene Personen auch außerhalb der Familie verteilt sind. Vergessen Sie dabei nicht auch auf sich selbst zu achten!

Staatliche Schulberatung

Auch während der Zeit, in der die Schulen nicht wieder für alle geöffnet sind, können sich Schülerinnen und Schüler sowie Eltern weiterhin an die bewährten Ansprechpartner der Staatlichen Schulberatung wenden.

Für manche stehen hierbei eher schulbezogene Themen im Vordergrund, z. B. bezüglich der Organisation des häuslichen Lernens, zu auftretenden Konzentrationsproblemen und zu Lernschwierigkeiten.
Für andere geht es mehr darum, wie sie mit psychischen Belastungen in Bezug auf die aktuelle Situation umgehen können und wie die Zeit in der Familie gut gestaltet werden kann.

Ansprechpartner

Beratungslehrkräfte sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Schulen vor Ort bzw. an den neun Staatlichen Schulberatungsstellen stehen der gesamten Schulfamilie für Beratungsgespräche zur Verfügung. Die Beratung soll weiterhin vorzugsweise mittels Telefon oder E-Mail (im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen) erfolgen.
Sie kann unter Einhaltung der aktuell geltenden Bestimmungen sowie des den Rahmenhygieneplan Schulen umsetzenden Hygienekonzepts der Schule und mit vorheriger Abstimmung zwischen den Beteiligten auch in Präsenz stattfinden, soweit dies aus fachlicher Sicht erforderlich scheint. Erziehungsberechtigten kann die Begleitung ihres Kindes ermöglicht werden.

Bei jeder Beratung in Präsenz ist insbesondere auf das Durchlüften, auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und auf das verpflichtende Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung zu achten. Ggf. kann es zur Einhaltung des erforderlichen Mindestabstands nötig sein, die Beratung in einem größeren Raum als dem Beratungszimmer abzuhalten.

Unterstützungsangebot im Hinblick auf psychische Gesundheit

Die Coronapandemie und die damit verbundenen Einschränkungen stellen für Familien und insbesondere für viele Kinder und Jugendliche eine erhebliche Belastung dar. 

Das Infoportal „Corona und Du“ bietet Kindern und Jugendlichen und ihren Familien ein konkretes Hilfsangebot mit leicht umsetzbaren Verhaltenstipps, Anregungen und Informationen an, um diese während dieser außergewöhnlichen Zeit zu unterstützen.

Zusätzliche Unterstützungsangebote bei Erfahrung von häuslicher oder sexueller Gewalt

Im Fall von Streit, häuslicher oder sexualisierter Gewalt ist es besonders wichtig, dass Betroffene auch außerhalb der Schule Hilfe und Unterstützung erfahren können.

Hier können sich betroffene Kinder und Jugendliche oder Personen, die auf Gewalt in ihrem Umfeld aufmerksam werden, beraten lassen:

Die Nummer gegen Kummer ist unter Tel. 116 111 montags bis samstags von 14 – 20 Uhr erreichbar.

Bei der bke-Jugendberatung können Jugendliche andere junge Menschen als Gesprächspartner finden und Kontakt zu erfahrenen Beraterinnen und Beratern aufnehmen.

Die Seite www.kein-kind-alleine-lassen.de vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung bietet direkten Kontakt zu Beratungsstellen und Informationen, was bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise getan werden kann.

Das Hilfetelefon ist unter Tel. 0800 22 55 530 ist bei allen Fragen und für Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr.

Save me online hilft, wenn statt einer telefonischen Beratung bei sexuellem Kindesmissbrauch lieber Online-Hilfe per E-Mail gewünscht ist.

Auf dem Hilfeportal Sexueller Missbrauch finden Betroffene weitere Informationen und Ansprechpartner.

Weitere Informationen

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