Coronavirus Alle Informationen für Schulen auf einen Blick

Bisher besteht in Deutschland laut dem Robert Koch-Institut nur ein geringes Gesundheitsrisiko durch das Coronavirus
Bisher besteht in Deutschland laut dem Robert Koch-Institut nur ein geringes Gesundheitsrisiko durch das Coronavirus

Bisher gibt es in Deutschland nur sehr wenige Fälle des neuartigen Coronavirus, das erstmals im Dezember 2019 in der Stadt Wuhan in China aufgetreten ist. Das Kultusministerium hat in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit folgende Informationen für die Situation an bayerischen Schulen zusammengestellt:

Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China wird vom Robert Koch-Institut (RKI) und der Task Force Infektiologie des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell weiterhin als gering eingeschätzt. Außer einem derzeit bekannten Infektionscluster in Oberbayern sind bisher in Bayern keine Fälle von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus aufgetreten. Es ist aber nicht auszuschließen, dass zukünftig einzelne Fälle durch Reiserückkehrer importiert werden.

In diesem Zusammenhang ist hervorzuheben, dass als einziges Risikogebiet derzeit die chinesische Stadt Wuhan und die zugehörige Provinz Hubei gelten (für das Risikogebiet gilt jeweils die aktuelle Definition des RKI).

Als begründete Verdachtsfälle können daher nur Personen mit Atemwegssymptomatik betrachtet werden, die sich in den letzten 14 Tagen entweder im Risikogebiet (derzeit Wuhan und die Provinz Hubei) aufgehalten haben oder engeren Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten.

→ Definition von Kontaktpersonen gemäß des Robert Koch-Instituts

Kontaktpersonen dieser sog.  Kategorie I sind Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt und Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten 2019-nCoVFalls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund-Beatmung, Anhusten, Anniesen.  (RKI-Definition: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.htm)

Hat die Schule Kenntnis von Verdachts- bzw. Kontaktfällen (s.o.), nimmt die jeweilige Schulleitung unverzüglich Kontakt mit dem zuständigen Staatlichen Gesundheitsamt (GA) auf. Die Betroffenen bzw. ggfs. deren Erziehungsberechtigten sind darüber zu informieren.

Das Gesundheitsamt bewertet das gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst die notwendigen Maßnahmen.

Die Schulleitungen setzen die notwendigen Maßnahmen um.

Das Infektionsgeschehen ist ein sich derzeit dynamisch entwickelndes Szenario, weshalb für tagesaktuelle Informationen auf die Internetseiten des LGL (www.lgl.bayern.de) verwiesen wird.

Sollten Unsicherheiten oder weiterer Informationsbedarf bestehen, können folgende Links dienen bzw. an Betroffene oder interessierte Personen weitergeben werden:

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