Schülerzeitungswettbewerb der Länder Bayerische Nachwuchsredakteure holen 17 Preise

Die eingereichten Schülerzeitungen zeigten eine beeindruckende Vielfalt
Die eingereichten Schülerzeitungen zeigten eine beeindruckende Vielfalt

Große Leidenschaft und journalistischer Sachverstand: Damit überzeugten die bayerischen Nachwuchsredakteure beim bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb der Länder. Beinahe die Hälfte der 2019 ausgezeichneten Redaktionen kommt aus Bayern.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

17 der insgesamt 38 Auszeichnungen im bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb der Länder gehen 2019 an bayerische Redaktionen. Kultusminister Michael Piazolo gratuliert den Preisträgern: „Die jungen Nachwuchsredakteure haben ihre Schülerzeitungen mit großer Leidenschaft und journalistischem Sachverstand gestaltet. Sie können sehr stolz auf ihre Leistungen sein!“

Schülerzeitung als wichtiges Instrument der Meinungsbildung und aktiven Teilhabe im Schulleben

Die Arbeit in der Redaktion gestaltet sich sehr vielseitig: Von der Themenauswahl über das Recherchieren von Informationen bis hin zur Gestaltung des Layouts erwerben die Mitglieder einer Schülerzeitungsredaktion unterschiedliche Kompetenzen, die auch im späteren Leben für sie wertvoll sein können. Nicht zuletzt sind beim Erstellen einer Schülerzeitung auch Sprachgefühl, Kreativität und Teamgeist notwendig, um das gemeinsame Werk pünktlich und in ansprechender Form für die Leserschaft zu veröffentlichen.

Dies setzt eine enge Abstimmung voraus sowie die Fähigkeit, eigene Standpunkte zu entwickeln, zu hinterfragen und zu vertreten. Die jungen Journalisten üben dabei demokratische Prozesse ein und übernehmen innerhalb ihrer Schule und auch darüber hinaus Verantwortung: „Sie gestalten das Schulleben aktiv mit. Schülerzeitungen sind ein wichtiges Instrument der Meinungsbildung und Teilhabe an der Gesellschaft“, betont Piazolo.

Eine Jury aus Journalisten, Schülern verschiedener Schularten sowie Vertretern der Jugendpresse Deutschland e. V. wählte die Preisträger aus
Eine Jury aus Journalisten, Schülern verschiedener Schularten sowie Vertretern der Jugendpresse Deutschland e. V. wählte die Preisträger aus

Die bayerischen Preisträger

Beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder wurden je drei Preise in den Kategorien Grundschule, Förderschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium und berufliche Schulen sowie Sonderpreise und eine Auszeichnung vergeben.

Eine Jury aus Journalisten, Schülern verschiedener Schularten sowie Vertretern der Jugendpresse Deutschland e.V., der obersten Schulbehörden der Länder und der Förderer hat in Hamburg aus den über 1.900 bundesweiten Einsendungen folgende bayerische Schülerzeitungen ausgezeichnet:

  • „Schillyschote“, Schiller-Mittelschule Augsburg-Lechhausen (Förderpreis in der Kategorie Hauptschulen)
  • „Bildungslücke“, Staatliche Realschule Bad Kissingen (3. Preis in der Kategorie Realschulen)
  • „Franzi“, Franziskus-Schule, Privates Förderzentrum (Förderschwerpunkt geistige Entwicklung) Bad Windsheim (3. Preis in der Kategorie Förderschulen)
  • „Wallburg-Express“, Georg-Göpfert-Mittelschule Eltmann (1. Preis in der Kategorie Hauptschulen)
  • „Camerjäger“, Camerloher-Gymnasium Freising (Sonderpreis „Digitale Medien und Schule“ der Joachim-Herz-Stiftung)
  • „Der kleine Hai“, Grundschule Haimhausen (3. Preis in der Kategorie Grundschulen)
  • „Das Netz“, Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach (Auszeichnung „Sicher in der digitalen Welt“ des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz)
  • „Insider“, Staatliche Fachober- und Berufsoberschule Ingolstadt (3. Preis in der Kategorie Berufliche Schulen)
  • „Hilde“, Staatliche Realschule Kemnath (1. Preis des Sonderpreises „Ein Satz für die Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
  • „Denkzettel“, Erzbischöfliches Maria-Ward-Gymnasium Nymphenburg, München (Sonderpreis „Ich komm‘ nicht aus dem Katalog! – Zwischen Fitnesstrend und Körperwahn“ der AOK)
  • „Dach-Street-Journal“, Samuel-Heinicke-Fachoberschule München (2. Preis in der Kategorie Berufliche Schulen)
  • „Peer plus“, Egbert-Gymnasium der Benediktiner Münsterschwarzach (1. Preis in der Kategorie Gymnasien)
  • „Hummelnews“, Mittelschule Nürnberg, Hummelsteiner Weg (2. Preis in der Kategorie Hauptschulen)
  • „Montefeder“, Private Montessori-Volksschule Oberding-Aufkirchen (3. Preis in der Kategorie Hauptschulen)
  • „Kunterbunte Schatztruhe“, Hans-Bayerlein-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum Passau (1. Preis in der Kategorie Förderschulen und Sonderpreis „Unter die Lupe genommen – Sicherheit und Gesundheit an der Schule“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung)
  • „W.I.R. – Weil International Rockt“, Berufliches Schulzentrum Oskar-von-Miller Schwandorf (3. Preis des Sonderpreises „Ein Satz für die Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

Die Preisträger der einzelnen Schularten erhalten für den 1. Platz 1000 Euro, für den 2. Platz 500 Euro und für den 3. Platz 250 Euro.

Die Jury bei der Arbeit
Die Jury bei der Arbeit

Schülerzeitungswettbewerb der Länder

Der Schülerzeitungswettbewerb wird von den Ländern im Zusammenarbeit mit der Jugendpresse Deutschland e.V. veranstaltet. Hauptpartner ist der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger. Er findet seit 2004 jedes Jahr unter dem Motto „Kein Blatt vorm Mund“ statt. Die Schirmherrschaft über die jeweilige Wettbewerbsrunde hat der Präsident des Bundesrats inne. Dem deutschlandweiten Wettbewerb gehen Schülerzeitungswettbewerbe in den Ländern voraus, bei denen die besten Teams für die Bundesebene nominiert werden. In Bayern ist dies der Schülerzeitungswettbewerb „Blattmacher“, der vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Süddeutschen Zeitung ausgeschrieben wird.

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