Schülerwettbewerbe Erstes Bayerisches Landesseminar der Internationalen BiologieOlympiade

Im MaxLab, dem Schüler- und Besucherlabor der Martinsrieder Max-Planck-Institute, finden die Seminarteilnehmer beste Forschungsbedingungen vor
Im MaxLab, dem Schüler- und Besucherlabor der Martinsrieder Max-Planck-Institute, finden die Seminarteilnehmer beste Forschungsbedingungen vor

Schülerinnen und Schüler vertiefen ihr Wissen und bereiten sich auf die nächste Auswahlrunde im Schülerwettbewerb vor: Im Martinsrieder MaxLab der Max-Planck-Institute nehmen die zehn besten Biologieschüler Bayerns erstmals an einem neu eingerichteten Landesseminar teil.

Bildungsminister Dr. Spaenle
Bildungsminister Dr. Spaenle

Bei der Internationalen BiologieOlympiade (IBO) messen sich die begabtesten Biologieschüler der Welt. Die zehn besten Biologieschüler Bayerns dürfen nun an den Max-Planck-Instituten in einem dreitägigen Landesseminar ihr Wissen vertiefen und die erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer der zweiten Auswahlrunde bereiten sich dabei auch auf die nächste Runde vor. Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle wünscht den Seminarteilnehmern viel Erfolg: „Ich wünsche Euch eine lehrreiche und intensive Vorbereitung im neu eingerichteten Landesseminar und den für die dritte Runde qualifizierten Teilnehmern, dass sie auch das nächste Auswahlverfahren gut meistern. Wer alle vier Auswahlrunden erfolgreich durchläuft, qualifiziert sich für die nationale Olympiamannschaft.“ Bei praktischen Arbeiten und im direkten Austausch mit Wissenschaftlern der Max-Planck-Institute (MPI) für Neurobiologie und für Biochemie in Martinsried üben die Schüler grundlegende Methoden der Genetik, Biochemie, Botanik und Zoologie.

„Der praktische Vorbereitungskurs für die dritte Runde soll den Schülern ein vertieftes Wissen zur Theorie und Praxis der biologischen Methoden geben“, betont auch Andrea Beier, die Landesbeauftragte der IBO in Bayern und Initiatorin des Projekts. „Bisher qualifizieren sich in der Regel nur ein bis zwei bayerische Schüler für einen der 45 Plätze der dritten Runde – das wollen wir ändern.“ Ähnlich wie in vielen anderen Bundesländern soll das neue bayerische Landesseminar die besten zehn Schüler der zweiten Runde fördern und naturwissenschaftlich weiter motivieren. „Es ist immer besser, etwas selbst gemacht anstatt nur gelesen zu haben“, weiß Ina Peters, die Leiterin des Schülerlabors MaxLab der Martinsrieder MPIs.

Das dreitägige Seminar, das vom Verband der Chemischen Industrie Bayern e.V. unterstützt wird, beginnt am 24. Januar mit einer Führung im Botanischen Garten München. Die nächsten Stunden und Tage werden die Schüler dann im MaxLab, dem Schüler- und Besucherlabor der Martinsrieder Max-Planck-Institute verbringen. Hier werden sie ein intensives Methodentraining durchlaufen, das sie vor allem auf den praktischen Teil der nächsten Auswahlrunde vorbereiten soll. Die Endausscheidung der IBO findet im Juli in Shiraz, Iran statt.

Internationale BiologieOlympiade (IBO)

Die Ziele des Wettbewerbes sind, aktives Interesse an biologischen Arbeiten und kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Fragestellungen zu fördern, Kontakte zwischen biologisch besonders interessierten Schülerinnen und Schülern herzustellen und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder zu entwickeln, um dadurch zur internationalen Zusammenarbeit und zum Verständnis verschiedener Nationen beizutragen.

www.biologieolympiade.de 

MaxLab der Martinsrieder Max-Planck-Institute

Das MaxLab ist eine Gemeinschaftsinitiative der Max-Planck-Institute für Biochemie und für Neurobiologie. Ziel ist, Schüler und andere Besucher für naturwissenschaftliche Forschung zu begeistern und Orientierung zur Berufswahl zu geben. In verschiedenen Kursformaten können Gruppen oder Einzelpersonen modernste Labormethoden kennenlernen und wissenschaftliche Experimente selbst durchführen. Die behandelten Themen und Methoden spiegeln dabei die aktuelle Forschung der beiden Institute wider. 

www.neuro.mpg.de/maxlab

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