Bildungsregionen und Flüchtlinge Vielfältige Projekte für junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

 

Was Bildungsregionen leisten können

Ziel der Initiative „Bildungsregionen in Bayern" ist es, die Bildungs- und Teilhabechancen der jungen Menschen vor Ort zu verbessern. Die regionalen Vernetzungsstrukturen helfen auch bei der Unterstützung von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
Unter Einbindung der Koordinatorinnen und Koordinatoren der Bildungsregionen ist eine Sammlung von über 150 Maßnahmen aus allen Regierungsbezirken zum Thema „Junge Menschen mit Migrationshintergrund (Integration)“ entstanden.
Sie dokumentiert eindrucksvoll, was Bildungsregionen leisten können.
Weiterführende Informationen zur Initiative „Bildungsregionen in Bayern" finden Sie unter www.bildungsregionen.bayern.de.

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Oberbayern

Kontakt über die Koordinatorin der Bildungsregionen in Oberbayern:
Frau Eva Brandt
Tel.: 089-2176 2336, E-Mail: eva.brandt@reg-ob.bayern.de

Bildungsregion Landkreis Ebersberg

„Sprachkurs für Frauen mit Lernen-Lehren-Helfen (LMU-München)“:
Zielgruppe: Frauen aus der Aslyzuwanderung und ihre Kinder
Kurzbeschreibung: Unterstützung der Frauen aus der Asylzuwanderung, die aufgrund fehlender Betreuungsplätze nicht an regulären Sprachkursen teilnehmen können. Es wird ein online-Sprachkurs aus Projekt des DaF-Instituts an der LMU München „Lehren-Lernen-Helfen“ mit Begleitung durch eine ehrenamtliche Tutorin angeboten.
Geplant ist auch eine Unterstützung der frühen Literacy-Entwicklung für Kinder aus Asylbewerberfamilien, die noch keinen Betreuungsplatz haben mit ihren Müttern (Eltern), sobald dies wieder in Präsenzterminen möglich ist

„Integrationskonferenz“:
Zielgruppe: Akteure, die für die Integrationvon Asylbewerbern und Migranten relevant sind
Kurzbeschreibung: Integrationskonferenzseit 2005: Vernetzung der Beratungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund, Erleichterung der administrativen Abläufe; Kooperation von Migrationsberatungsstelle und verschiedenen Ämtern des Landratsamtes Ebersberg (Ausländeramt, Sozialamt, Jugendamt, Familienbeauftragte), der Jugendpfleger der Stadt Ebersberg, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Grafing, das Schulamt, Vertreter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das Jobcenter, der Ausländerhilfeverein, die Volkshochschule im Zweckverband Kommunale Bildung, der Bildungsträger WBB, die Integrationsbeauftragte und das Team Bildung im Landratsamt.
Weitere Informationen: www.bildungsregion-ebersberg.de

Bildungsregion Landkreis Freising

„Mobile Elternbegleitung“, KBW Freising:
Zielgruppe: seit 2021 Erweiterung der Zielgruppe auf bildungsferne und sozial belastete Familien und an Familien mit Migrationshintergrund 
Kurzbeschreibung: Mobile Elternberatung zu verschiedenen Themen:

  • Beratung über Hilfsmöglichkeiten, für Eltern und Fachkräfte
  • Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen, z.B. Bildung und Teilhabe
  • Unterstützung beim Eintritt, z.B. in den Kindergarten
  • Vermitteln zwischen Eltern und Bildungseinrichtungen, z.B. bei Sprachbarrieren
  • Zeitintensive Begleitung bei Kindern mit besonderen Bedarfen bzw. bei schwer zugänglichen Eltern
  • Organisation von Workshops oder Elternabenden zu relevanten Themen
  • Ergänzung zum Freizeitprogramm oder bei besonderen Festen
  • Familiennahe Bedarfsanalyse
  • Fachlicher Austausch zu spezifischen Themen der Familienhilfe
  • Vermittlung an/ von Beratungsstellen, Schulsozialarbeit o.ä.

Bildungsregion Stadt Ingolstadt

„Erste-Hilfe-Programm“ Deutsch:

Zielgruppe: Schulpflichtige Migranten ohne Deutschkenntnisse
Kurzbeschreibung: Modell der Sprachförderung, das jedem schulpflichtigen Kind ohne Sprachkenntnisse ein sprachliches „Erste-Hilfe-Programm“ bietet. Die drei Säulen des Ingolstädter Modells zur Sprachförderung bestehen aus folgenden Komponenten:
1. Individuelle Förderung über das Bildungs- und Teilhabepaket direkt an der Schule durch VHS-Lehrkräfte (alle Altersstufen, alle Schularten):
Unterrichtet wird v.a. Deutsch als Zweitsprache, aber auch Mathematik, Englisch und HSU. Es nehmen pro Schuljahr durchschnittlich 25 Schulen teil, der Unterrichtsumfang durch die Volkshochschule beträgt rund 10.000 Schulstunden.
2. VHS-Sprachintensivklassen an verschiedenen Schulstandorten (GS + MS):
Ein VHS-Lehrer unterrichtet an mehrmals Tagen pro Woche an der jeweiligen Schule Deutsch für Anfänger mit durchschnittlich 12 Wochenstunden von Oktober bis Schuljahresende – Finanzierung über die Stadt Ingolstadt
3. Gruppensprachkurse am Nachmittag (alle Altersstufen, alle Schularten) an der Volkshochschule für Kinder, die über 1. und 2. nicht versorgt werden können. Laufzeit Oktober bis Schuljahresende.


JuWill - Jugend willkommen im Quartier:
Zielgruppe: Junge Menschen (auch) mit Migrationshintergrund insbesondere neu zugewanderte junge Frauen
Kurzbeschreibung: Ziel ist die individuelle sowie schulische, berufliche und soziale Integration von jungen Menschen auch mit Migrationshintergrund. Die individuelle Unterstützung erfolgt in Form von Case Management. Durch sogenannte Mikroprojekte im Quartier soll eine dauerhafte Integration der jungen Menschen unterstützt werden.


„THIntegriert für geflüchtete Akademiker*innen“:
Zielgruppe:
Das Programm unterstützt geflüchtete Akademiker*innen, die in Ihrem Heimatland bereits ein naturwissenschaftlich-technisches oder wirtschaftliches Studium erfolgreich abgeschlossen haben und sich jetzt in den deutschen Arbeitsmarkt mit Fokus auf die Region in und um Ingolstadt aktiv integrieren wollen.
Kurzbeschreibung: THIntegriert gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Phasen:
Phase 1 besteht aus einem Intensivsprachkurs Deutsch (Niveau B2 und C1) und einem ersten IT-Workshop,
Phase 2 fokussiert die Vermittlung von digitalen Kompetenzen und sogenannten „Soft Skills“, wie z.B. Bewerbungs- und Präsentationstraining
Phase 3 ist als reines Praktikumssemester angelegt, das die Teilnehmenden in Unternehmen, etc. absolvieren.

Bildungsregion Landkreis Mühldorf am Inn

„Ehrenamtlichen Integrationslotsen“:
Zielgruppe: Eltern mit Kindern in Krippen, Kindergärten, Grundschulen oder weiterführenden Schulen
Kurzbeschreibung: Da das jeweilige Herkunftsland das Verständnis von Bildung prägt, ist es wichtig, Neuzugewanderte, Migrant*innen und Aussiedler*innen über die Unterschiede und die Vielseitigkeit des bayerischen Bildungssystems zu informieren und bei den Eltern ein Bewusstsein für die vielfältigen Möglichkeiten ihrer Kinder zu schaffen. Gelingende Elternarbeit setzt außerdem Kommunikation auf Augenhöhe voraus. Das Projekt „Ehrenamtliche Integrationslotsen“ informiert Eltern in ihrer Erstsprache über das bayerische Schulsystem und will die Kommunikation zwischen Eltern mit Migrationshintergrund und Erzieher*innen und Lehrer*innen verbessern, so dass die kulturellen Unterschiede von beiden Seiten besser verstanden und akzeptiert werden.


„Digitale, mehrsprachige Willkommensmappe für Neuzugewanderte“:
Zielgruppe:
Personen aus dem Ausland, die neu in den Landkreis Mühldorf a. Inn ziehen.
Kurzbeschreibung: Um neuzugezogenen Bürger*innen das Ankommen und die Orientierung im Landkreis Mühldorf a. Inn zu erleichtern, finden sich auf der Homepage des Landratsamtes viele nützliche Informationen. Diese Informationen sind im Sinne einer digitalen Willkommensmappe zentral unter „Neu im Landkreis“ (https://www.lra-mue.de/lebenslagen/neu-im-landkreis.html) zusammengefasst. Um vor allem auch Personen mit Migrations- oder Fluchthintergrund einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen, wurden ausgewählte Informationen ergänzt und in mehrere Sprachen übersetzt. Die Informationen liegen derzeit in den Sprachen Deutsch, Englisch, Kroatisch, Rumänisch und Arabisch vor.


„Sprachkurskalender und -übersicht“:
Zielgruppe:
Personen, die für sich selbst oder für Dritte einen Integrations- oder Berufssprachkurs suchen
Kurzbeschreibung: Auf der Homepage des Landratsamtes Mühldorf a. Inn befindet sich eine Übersicht zu den aktuell laufenden und im nächsten Quartal geplanten Sprachkursen in der Region. Die Übersicht wird durch einen Kalender ergänzt und monatlich aktualisiert.
Abzurufen unter www.lra-mue.de/sprachkurse


„Vermittlung von Drittkräften an Schulen“:
Zielgruppe:
Schulen im Landkreis Mühldorf a. Inn
Kurzbeschreibung: Drittkräfte sind an bayerischen Schulen wichtig, um zusätzliche Sprachförderung bzw. die Durchführung interkultureller Projekte zu ermöglichen. Um interessierte Schulen und potenzielle Drittkräfte miteinander in Kontakt zu bringen, unterstützt Lernen vor Ort die Akquise und Vermittlung potenzieller Drittkräfte an die Schulen.

Bildungsregion Landeshauptstadt München

„Webseite Bildung für Neuzugewanderte“:
Zielgruppe: Bildungsakteur*innen, Multiplikator*innen und Ehrenamtliche, die mit Neuzugewanderten / Geflüchteten arbeiten
Kurzbeschreibung: Informationen für Erziehungs- und Lehrkräfte, sozialpädagogisches Fachpersonal sowie Ehrenamtliche (Flyer, Übersicht zu Beratungs- und Förderangeboten, Materialien für Fachkräfte sowie Neuzugewanderte, ehrenamtliche Angebote, Übersicht sonstiger Programme, Projekte und Maßnahmen) auf der Webseite.


„Mehrsprachige Integreat-App München“:
Zielgruppe: Neuzugewanderte und schutzsuchende Menschen in München
Kurzbeschreibung: Seit Februar 2020 gibt die mehrsprachige Integreat-App. Sie ist ein kompakter und umfassender Wegweiser für alle Fragen, die das tägliche Leben und Ankommen in der Stadt betreffen. Die App für Smartphone und Computer enthält allgemeine Informationen und Hinweise zu Beratungs-, Bildungs- und weiteren Hilfsangeboten in München. Dabei deckt sie eine Bandbreite von Themen ab, zum Beispiel:

  • Schulbesuch
  • Bildungsangebote
  • Arbeitssuche
  • Gesundheit
  • öffentliche Verkehrsmittel

    Die Inhalte sind leicht verständlich formuliert und auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Bulgarisch, Rumänisch und dem kurdischen Dialekt Kurmandschi verfügbar. Die Übersetzung in weitere Sprachen ist geplant. Kontakt: integreat.soz@muenchen.de.


Download über https://apps.apple.com/de/app/integreat/id1072353915 oder https://play.google.com/store/apps/details?id=tuerantuer.app.integreat&hl=de&gl=US


„Webseite U25 - Angebote für Geflüchtete und Asylsuchende und Münchner Jugendsonderprogramm (JuSoPro)“:
Zielgruppe: Geflüchtete, Asylsuchende und junge Menschen, denen Ausbildungs- bzw. Arbeitslosigkeit droht
Kurzbeschreibung: Auf U25 – Qualifizierung in München findet sich eine Übersicht von Angeboten speziell für Geflüchtete und Asylsuchende sowie alle Maßnahmen im Rahmen des Münchner Jugendsonderprogramm gegen Ausbildungs- und Arbeitslosigkeit.


„Bildungsberatung International“:
Zielgruppe: Menschen aus dem Ausland
Kurzbeschreibung: Die Bildungsberatung International (BBI) berät mehrsprachig zu allem Fragen rund um das Thema Bildung: Schule, Anerkennung bzw. Nachholen von Schulabschlüssen, Deutschförderung, Ausbildung, Studium, berufliche Fort- und Weiterbildung usw. Ferner ist sie Ausgabestelle des „Münchner Bildungsbegleiter – Schritt für Schritt in Bildung und Arbeit“ an Neuzugewanderte und Geflüchtete.


„Integrationsberatungszentrum (IBZ) Sprache und Beruf“:
Zielgruppe: Geflüchtete und Neuzugewanderte ab 16 Jahren
Kurzbeschreibung: Das IBZ Sprache und Beruf berät Geflüchtete und Neuzugewanderte zu Möglichkeiten des Spracherwerbs, der Beschulung, Qualifizierung, Ausbildung und Beschäftigung. Im Rahmen der offenen Sprechzeiten fungiert es als zentrale Anlaufstelle für die Zielgruppe und bietet ein grundlegendes Bildungsclearing, sowie die Zuleitung in passende Kurse und Angebote, bzw. Weiterleitung an geeignete Fachstellen. Nach Bedarf werden die Ratsuchenden auch längerfristig auf dem Weg zu einer qualifizierten und nachhaltigen Arbeitsmarktintegration begleitet und unterstützt. Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren werden insbesondere zu den Optionen, einen Schulabschluss in Deutschland nachzuholen, beraten und dabei begleitet, im Rahmen der Beteiligung an der Münchner Jugendberufsagentur JiBB – Junge Menschen in Bildung und Beruf, am Übergang Schule – Beruf.


„Schule für Alle" - Für mehr Diversität in der Ausbildung und Schule":
Zielgruppe: Schüler*innen mit Sprachförderbedarf (aller Schularten), Lehramtsstudierende (LMU München), Studierende der Sozialen Arbeit (KSH), Münchner Schulen
Kurzbeschreibung: Das Förder- und Beratungsprogramm „Schule für Alle" steht für eine Vision von Schule, die positiv mit Vielfalt und Diversität umgeht, die der heterogen zusammengesetzten Schüler*innenschaft gerecht wird und Lernen und Leistung fördert. Dieser Vision folgend fördert „Schule für Alle“ den Umgang mit sprachlicher Vielfalt und Diversität in der Lehrer*innenbildung, Ausbildung von Sozialpädagog*innen und Schule. Es verknüpft die Theorie mit der Praxis und bietet Studierenden die Möglichkeit, Praxis- und Lehrerfahrung zu sammeln und theoriegeleitet zu reflektieren. Zudem werden interessierte Schulen bei diversitätssensiblen Fragestellungen, der Schaffung und Durchführung von additiven und integrativen Sprachfördermaßnahmen sowie Angeboten zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen unterstützt. Damit die Angebote und Impulse nachhaltig wirken, werden diese in den Strukturen bzw. im Maßnahmenportfolio der 27 Kooperationsschulen verankert.
Es wird von der Stelle für interkulturelle Arbeit der LH München gesteuert und in gemeinsamer Verantwortung mit universitären und kommunalen Partner*innen umgesetzt; aktuell: Ludwig-Maximilians-Universität München, Katholische Stiftungshochschule München.
Weitere Informationen: www.muenchen.de/schulefueralle


„Bildung im Quartier – Lokales Bildungsmanagement und Lokale Bildungsberatung“:
Zielgruppe: Münchner Bürger*innen, spezielle Angebote auch für Neuzugewanderte und Menschen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: BildungsLokale in den lokalen Bildungsregionen Berg am Laim (Schlüsselbergstr. 4), Hasenbergl (Linkstr. 56), Giesing (Schlierseestr. 73), Neuaubing-Westkreuz (Limesstr. 81), Neuperlach (Peschelanger 8), Ramersdorf (Balanstr. 79), Riem (Willy-Brandt-Allee 18), Schwanthalerhöhe (Ligsalzstr. 2) sowie Mobiles Bildungsmanagement in den lokalen Bildungsregionen Milbertshofen Am Hart, Moosach, Blumenau/Hadern sind niederschwellige, wohnortnahe und non-formale Bildungseinrichtungen mit folgenden Schwerpunkten:

  • Lernförderangebote für Kinder und Jugendliche
  • Sprachförderangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Elternbildung zur Förderung von Erziehungskompetenz und -verantwortung
  • Ganztagsbildung, z.B. Bereitstellung von Lernräumen, Erstellung von Freizeittipps und Organisation von Ferienmaßnahmen
  • Kulturelle Bildung, z.B. museumspädagogische und kreative Angebote für Familien
  • Politische Bildung, z.B. Förderung von Beteiligungsprojekten für Kinder und Jugendliche sowie Unterstützung von Angeboten zur Demokratiebildung
  • Bürgerschaftliches Engagement - Förderung von nachbarschaftlicher Solidarität und gegenseitigen Hilfeleistungen
  • Übergangsgestaltung, z.B. Prüfungsvorbereitungen, Bewerbungscoaching, Ausbildungsmessen, Berufsintegrationsangebote

Weitere Informationen: https://www.pi-muenchen.de/profil/wir-ueber-uns/fachbereiche/fachbereich-bildung-im-quartier/


„Koordinierungsstelle zur frühen Förderung und Elternbildung“:
Zielgruppe: Familien mit Kindern (Schwerpunkt: Migranten)
Kurzbeschreibung: In den Stadtgebieten Am Hart/Harthof/ Nordheide und Messestadt Riem (nach Sozialmonitoring des Sozialreferates ausgewählt) wurde eine Koordinierungsstelle zur frühen Förderung und Elternbildung mit je einer Vollzeitstelle für eine Sozialpädagogin eingerichtet:
- Kontaktstelle für Eltern und Fachleute
- regionales Kooperationsnetzwerk und Infopool über Angebote im Stadtteil
- Fördermodule für Eltern und Kinder sowie
- Fördermodule für Fachkräfte
Die Koordinierungsstellen beraten und unterstützen als Familienlotsen Familien (insbesondere mit Migrationshintergrund) zu Fragen der frühen Förderung. Gemeinsam mit den Trägern vor Ort konzipieren die Kolleginnen der Koordinierungsstellen niederschwellige und bedarfsgerechte Angebote zur Förderung und Stärkung der elterlichen Kompetenz.


„Schule für Alle“ - Deutsch als Zweitsprache und Interkulturalität in Lehrerbildung und Schule:
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und Sprachförderbedarf (alle Schularten), Lehramtsstudierende (LMU München), Münchner Schulen
Kurzbeschreibung: „Schule für Alle“ besteht aus mehreren Teilprojekten und hat individuelle Sprachförderung und interkulturelle Öffnung und Weiterentwicklung von Lehrerbildung und Schule zum Ziel. Bis Mitte 2018 wird es vom Europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert. Im Rahmen bieten Lehramtsstudierende an 26 Münchner Schulen individuelle Sprachbegleitkurse und Lehrassistenzen in Deutsch an, fördern Schülerinnen und Schüler mit Sprachförderbedarf und erwerben Praxis-/Lehrerfahrung und Kompetenzen in der Zweitsprachförderung.
Es wird von der Stelle für interkulturelle Arbeit der LH München gesteuert und in gemeinsamer Verantwortung mit universitären und kommunalen Partnern umgesetzt; aktuell: Initiativgruppe e.V., Ludwig-Maximilians-Universität München, Universität Bayreuth, Referat für Bildung und Sport.
Weitere Informationen: www.muenchen.de/interkult

Bildungsregion Stadt Rosenheim

Rosenheimer Modell zur Sprachförderung“:
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, die neu in der Stadt und im Landkreis Rosenheim zuziehen
Kurzbeschreibung: Schulpflichtige Kinder, die während des Schuljahres in der Stadt oder im Landkreis Rosenheim zuziehen, erhalten an zwei bis drei Schultagen pro Woche (insgesamt 150 Unterrichtseinheiten) vormittags Deutschunterricht. Die Kinder besuchen an diesen Tagen nicht den Unterricht in Ihrer Stammschule, sondern den Deutschunterricht, der möglichst wohnortnah in der Stadt und in Ortschaften des Landkreises Rosenheim angeboten wird.


„App Integreat für Rosenheim“:
Zielgruppe:
Alle Zuwanderer, die Hilfe bei ersten Schritten in ihrer neuen Heimat brauchen
Kurzbeschreibung: Die digitale Integrations-Plattform Integreat wird von mehr als 70 Städten und Landkreisen in Deutschland eingesetzt. Auch die Stadt Rosenheim hat sich dem Projekt angeschlossen, das damit im Durchschnitt in bundesweit jeder 6. Kommune zum Einsatz kommt. Integreat ist eine 3-in-1 Lösung (Smartphone, Computer und Broschüre), die es Städten und Landkreisen ermöglicht, relevante Informationen für den Integrationsprozess von Zugewanderten, ohne hohen Aufwand, mehrsprachig aufzubereiten.

Weitere Informationen: https://integreat.app/rosenheim/de/


„Offener Lerntreff in der VHS Rosenheim“:
Zielgruppe
: Alle, die ihr Deutsch in Wort und Schrift verbessern möchten
Kurzbeschreibung: Besonders angesprochen sind Menschen, die erst wenige Monate oder Jahre in Deutschland leben und neben einem Besuch im Sprachkurs zusätzliche Hilfe in Anspruch nehmen möchten. Der Lerntreff wird von einer ausgebildeten Sprachlehrerin und einer Assistentin, die zur Lernbegleiterin ausgebildet wurde, angeleitet.


„Integrationshilfe Gilching Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche e.V.“:
Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft und Muttersprache
Kurzbeschreibung: In von der Mittelschule bereitgestellten Räumen unterstützen Honorarkräfte und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an vier Nachmittagen in drei Gruppen Gilchinger Grund-, Förder-, Mittel-, Realschüler und Gymnasiasten bei den Hausaufgaben. Daneben fördern Sprachübungen und Spiele, Feste und Ausflüge die deutschen Sprachkenntnisse und die Beziehungen der Kinder untereinander. Das gegenseitige Verständnis wird gestärkt, weil die Kinder auch die Kulturen anderer Länder kennenlernen.

Weitere Informationen: www.integrationshilfe-gilching.de


„Ferienprogramme für BIK-Schüler zur Vorbereitung auf die Sprachprüfungen“:
Zielgruppe:
Schüler/innen der Berufs-und Integrationsklassen (BIK) der Berufsschule  Kurzbeschreibung: Der Fachbereich Asyl, Integration und Migration organisiert in enger Abstimmung mit der Berufsschule ein Ferienprogramm in den Osterferien und Pfingstferien. In dem freiwilligen Kursangebot werden die BIK-Schüler intensiv auf die Sprachprüfungen im zweiten Halbjahr vorbereitet. Das Sprachzertifikat ist wichtig, um eine Ausbildungsstelle zu bekommen.


„Interkulturelle Sensibilisierung von Schülern“:
Zielgruppe
: Schüler/innen der BIK und Deutschklassen
Kurzbeschreibung :
Es werden regelmäßig eintägige interkulturelle Trainings für Schüler in den Berufsintegrationsklassen an der Berufsschule und in den Deutschklassen an Mittelschulen im Landkreis durchgeführt. Dadurch wird die interkulturelle Kompetenz von Schülern wird gestärkt und es findet eine Sensibilisierung für die Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturen statt


„Internationale sozialpädagogisch angeleitete internationale Gruppen mit Jugendlichen“:
Zielgruppe:
Schüler/innen aus Familien mit Flucht-/Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Es werden für Schüler/innen mit Migrationshintergrund Mädchen und Jungengruppen angeboten, die sie bei ihrer Identitätsfindung unterstützen, damit sie mit dem „Leben in zwei Welten“ im Schulalltag und zuhause besser zurechtzukommen.


„Mama-weiß-Bescheid“-Kurse an Grund- und Mittelschulen:
Zielgruppe:
Mütter von Schüler/innen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung An Grund-/Mittelschulen werden Kurse für Mütter von Schülern mit Migrationshintergrund organisiert. Bei Bedarf wird parallel eine Kinderbetreuung eingerichtet. Neben Deutschunterricht erhalten die Frauen Informationen rund um das Thema Schule und Leben im Landkreis Starnberg. Die Frauen werden dabei in ihrer Selbstkompetenz gestärkt und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Eltern verbessert.

Zahlreiche weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Integration durch Bildung finden Sie im Integrationsfahrplan für Neuzugewanderte des Landkreises Starnberg unter: https://www.lk-starnberg.de/media/custom/613_35195_1.PDF?1605769914

Niederbayern

Kontakt über die Koordinatorin der Bildungsregionen in Niederbayern:
Frau Astrid Heimberger
Tel.: 0871-8081526, E-Mail: astrid.heimberger@reg-nb.bayern.de  

Bildungsregion Landkreis Deggendorf

"ELTERNTALK":
Zielgruppe: Eltern von Kindern bis 14 Jahren, Familien mit Migrationshintergrund sowie Eltern in besonderen Lebenslagen, Alleinerziehende
Kurzbeschreibung: Präventionsprogramm für Eltern, die sich über Erziehungsfragen in ihrer Muttersprache austauschen. Ansiedlung der Gesprächsrunden im Wohnumfeld.

Bildungsregion Landkreis Dingolfing-Landau

„Etablierung des Dingolfinger Stadtteilzentrums Nord als Begegnungs- und Informationsstelle und Schaffung von Synergien“:
Zielgruppe: Migrationsfamilien
Kurzbeschreibung: Das Quartiermanagement Dingolfing bietet im Stadtteilzentrum verschiedene Angebote für Kinder, Jugendliche und Eltern (Freizeitangebote, kulturelle Angebote, Sprachkurse) an und kann durch die Erfahrungen mit Migrationsfamilien eine Mittlerfunktion übernehmen. Der Elternkontakt zu Migrationsfamilien wird bei Informationsabenden (z.B. zu Themen wie Übertritt/Bildungswege im Schulsystem) gefördert.


Integration durch Sprache – ein LEADER-Projekt der Freiwilligenagentur (abgeschlossen)":
Zielgruppe: Ehrenamtliche, Sprachkursanbieter, Asylbewerber
Kurzbeschreibung: Asylbewerber (auch anerkannte AB), die im Land­kreis untergebracht sind, eine dauerhafte oder länger­fristige Bleibeperspektive haben und Interesse an Deutschförderung bekunden, wurden nach Möglichkeit durch regelmäßige ehrenamtliche Deutschkurse und/oder in Sprachtandems (1:1-oder 1:2-Betreuung, z.B. für besonders talentierte Lerner) beim Spracherwerb unterstützt.
Gelegenheiten zur Begegnung zwischen Einheimischen und Asylbewerbern zur Vertiefung der Sprach- und interkulturellen Kenntnisse sollten gefördert werden.

Bildungsregion Stadt und Landkreis Landshut

„Brückenkurs“:
Zielgruppe: Schüler aus weiterführenden Schulen in und außerhalb Europas
Kurzbeschreibung: In einer jahrgangsübergreifenden, international geprägten Einstiegsklasse Deutsch mit max. 15-20 Schülerinnen und Schülern erhalten diese zunächst in einem Umfang von 15-20 Wochenstunden einen intensiven Deutschunterricht durch Fachlehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache verbunden mit einem interkulturellen Training (Dauer je nach Vorkenntnissen und Lernfortschritt max. ein Jahr).
Ergänzend nehmen die Schülerinnen und Schüler am regulären Kunst-, Musik- und Sportunterricht in Klassen der entsprechenden Jahrgangsstufe teil, um das Erlernte im Kontakt mit Gleichaltrigen einzuüben. Der Einstieg erfolgt je nach Bedarf zeitlich flexibel; die Teilnahme am Regelunterricht kann entsprechend des individuellen Lernfortschritts erweitert werden. Auf Wunsch ist eine Ganztagsbetreuung möglich


„MIGLA“ Beirat für Migration und Integration Landshut:
Zielgruppe: Migranten aller Altersgruppen
Kurzbeschreibung: Der ehrenamtliche Beirat hat sich zum Ziel gesetzt, die Integrationslandschaft zu verbessern und zu erweitern. Dazu werden ein Fest der Kulturen veranstaltet, Sprach- und Kulturmittler eingesetzt, mehrsprachige Gottesdienste abgehalten, Sprechstunden im Rathaus angeboten und eine Kindertagesstätte der kulturellen Vielfalt betrieben.


„Sprach- und Kulturmittler“:
Zielgruppe: Zuwanderer ohne Sprachkenntnisse
Kurzbeschreibung: Ausgebildete Helferinnen und Helfer dolmetschen und erleichtern Zuwanderern ohne Sprachkenntnisse die Integration in der ersten schweren Zeit im neuen Land.

Bildungsregion Landkreis Rottal-Inn

„ROSI“ (Rottaler Sprachinitiative):
Zielgruppe: Grundschüler
Kurzbeschreibung: Das Projekt „ROSI“ unterstützt kleine Schulen im Landkreis dabei, ihren Schülern ergänzende Deutschförderung anbieten zu können. Bei Bedarf wird bei der Suche nach geeigneten Drittkräften unterstützt. Ein gemeinsames Projekt des Staatlichen Schulamts Rottal-Inn und der Kreisentwicklung im Landratsamt Rottal-Inn, finanziell unterstützt durch Spenden des Rotary-Clubs Eggenfelden-Pfarrkirchen.  


"Ehrenamtliche Sprach- und Kulturmittler":
Zielgruppe: Kindergärten, Schulen, Behörden
Kurzbeschreibung: Sprach- und Kulturmittler sind engagierte Migranten, die Fachkräfte in Bildungseinrichtungen oder Behörden bei der Verständigung mit Neuzugewanderten ohne ausreichende Deutschkenntnisse unterstützen. Sie übersetzen beispielsweise bei Elterngesprächen oder Anmeldungen im Kindergarten oder in Schulen. Des Weiteren unterstützen sie bei Informationsveranstaltungen für Familien, zum Beispiel um über das „Bildungspaket“ zu informieren und helfen bei der Antragsstellung.


"Bildungspass":
Zielgruppe: Jugendliche, Auszubildende, Arbeitssuchende mit/ohne Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Der „Bildungspass“ wurde in Anlehnung an den oberpfälzischen Bildungspass für Neuzugewanderte von den niederbayerischen Landkreisen Regen und Rottal-Inn weiterentwickelt. Der Bildungspass ist eine Dokumentenmappe, die das Sammeln und Sortieren von Zeugnissen und sonstigen Bescheinigungen zum Thema Bildung erleichtert. Außerdem sind Vorlagen für das Erstellen eines Lebenslaufs enthalten, um die Vorbereitung auf Beratungsgespräche oder Bewerbungen zu unterstützen. Zudem können im Bildungspass persönliche Informationen dokumentiert und Unterlagen gesammelt werden, die beispielsweise für Beratungsstellen von Relevanz sind.

Bildungsregion Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen

„IDEE – Integration durch ehrenamtliches Engagement“:
Zielgruppe: Junge Migranten
Kurzbeschreibung: Ziel des Projektes ist es, das Bild von jungen Migranten in der Öffentlichkeit zu verbessern. Dazu sollen Jugendliche mit Migrationshintergrund akquiriert und qualifiziert werden, um sie dann einzusetzen als Multiplikatoren, so z.B. als Teamer, Betreuer, Trainer, Übungsleiter usw.


„Sprachpaten Straubing“:
Zielgruppe: Ehrenamtliche und Kinder mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Sprachpaten für Kinder ist ein Projekt des Freiwilligen Zentrums in Kooperation mit Schulen und Kinderhorten aus Stadt und Landkreis, Migrations- und Asylberatung.
Das Freiwilligen Zentrum sucht neue Sprachpaten, bildet diese aus und fort. Es begleitet die Sprachpaten bei ihrer Tätigkeit und entwickelt das Projekt ständig weiter.


"Asyl-Newsletter":
Zielgruppe: Ehrenamtliche und Fachstellen
Kurzbeschreibung: Verteiler an interessierte Ehrenamtliche und Fachstellen, über den auch Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche verbreitet werden, die mit Asyl und Integration zu tun haben.


"Jugendmigrationsdienst":
Zielgruppe: Jugendliche mit Migrationshintergrund (Altersgruppe 12 - 27 J.)
Kurzbeschreibung: Beratungsstelle für junge Menschen mit Migrationshintergrund, die Unterstützung bei der Integration in Deutschland anbietet: Ziel ist die sprachliche, soziale, schulische und berufliche Integration.

Oberpfalz

Kontakt über die Koordinatorin der Bildungsregionen in der Oberpfalz:
Frau Silke Schmid
Tel.: 0941-5680 593, E-Mail: silke.schmid@reg-opf.bayern.de

Bildungsregion Stadt Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach

„Migrationsbündnis von Landkreis Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg“:
Zielgruppe: Migrationsfamilien
Kurzbeschreibung: Mehrere Arbeitsgruppen im Bündnis für Migration und Integration kümmern sich um fünf elementare Themenfelder: Die Schwerpunkte reichen von der Sprachförderung beruflicher Bildung und lebenslangem Lernen über den Austausch von Kultur und Religion bis zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung und Gesundheitsbildung


„Berufsintegrationsvorklasse (BIK-V) für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge“
Zielgruppe: Berufsschulpflichtige junge Menschen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung:  Spracherwerb und Vermittlung grundlegender Deutschkenntnisse; Vermittlung von Methoden- und Lernkompetenzen; Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenzen durch geeignete Lernformen; Vermittlung erster beruflicher Orientierung (u.a. durch theoretischen und praktischen Unterricht in unterschiedlichen Fachbereichen, Exkursionen und Betriebsbesichtigungen oder in begründeten Einzelfällen Kurzpraktika); Befähigung zum Wechsel in einen berufsvorbereitenden Bildungsgang ggf. mit Erwerb eines allgemeinbildenden Abschlusses (Berechtigungen des erfolgreichen Abschlusses der Mittelschule) oder einen allgemeinbildenden Bildungsgang - in der Regel Berufsintegrationsklasse BIK (= 2. Jahr im Rahmen des zweijährigen Modells der Berufsintegrationsklassen).


„Alphabetisierungskurs auch für Flüchtlinge“:
Zielgruppe: u. a. Flüchtlinge, die zu alphabetisieren sind.
Kurzbeschreibung: Der Kurs umfasst 180 UE.


„Regionale Willkommensbroschüre“:
Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Infos über alle wichtigen Themen in verschiedenen Sprachen – noch in der Umsetzung.


„Arbeitgeberleitfaden für Unternehmen“:
Zielgruppe: Arbeitgeber
Kurzbeschreibung: Broschüre über alles Wissenswerte bei der Beschäftigung von Migranten und Asylbewerbern.


„Dolmetscherpool“:
Zielgruppe: Alle Einrichtungen oder Privatpersonen, die einen Dolmetscher benötigen
Kurzbeschreibung: Datenbank mit verschiedenen Dolmetschern, die über die Elternschule abgerufen werden können.


Arbeitsmarktfonds Bayern Projekt „Die perfekte Stelle“:
Zielgruppe: Arbeitssuchende, auch junge Menschen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Betreuung und Unterstützung von arbeitssuchenden Menschen. Berufliche Bildungs- und Qualifizierungsangebote mit Elementen aus dem Bereich Soft Skills.


„Sprachkurse, BAMF“:
Zielgruppe: Migranten mit Aufenthaltstitel, z. B. EU Bürger, anerkannte Flüchtlinge
Kurzbeschreibung: Spracherwerb, Deutsch-Integrationskurse mit B1 Prüfung


„Sprachkurse, (UmF)“:
Zielgruppe: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Asylverfahren
Kurzbeschreibung: Deutsch-Grundförderung auch mit Alphabetisierungsbedarf


„Sozial-pädagogische Betreuung der Deutschklasse zur Aktivierung des Bildungs- und Ausbildungspotentials aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)“:
Zielgruppe: Flüchtlingskinder aus unterschiedlichen Nationen
Kurzbeschreibung: Unterricht in gebundener Ganztagesklasse, Soz. Päd. Fachkraft deckt Sozio-Kulturellen Bereich ab. Verbindung Schule, Elternhaus, individuelle Betreuung, Hilfe beim Zurechtfinden im neuen Lebensraum. Erweiterte und intensive Deutsch-Förderung, erweiterte sozialpädagogische Unterstützung von Kindern mit Migrationshintergrund insbesondere mit Traumata (z.B. Flüchtlinge aus Krisengebieten, unbegleitete Kinder als Asylbewerber).


Aktion "1:0 für ein Willkommen":
Zielgruppe: Migranten und Flüchtlinge ohne Altersbegrenzung
Kurzbeschreibung: Spielangebote auf dem Vereinsgelände ohne Mitglied zu sein, Verabredung spezieller Schulpartnerschaften, kostenfreie Mitgliedschaft im Verein, Bereitstellung von Trainingstextilien, Engagement in Gemeinschaftsunterkünften, Begleitung bei Behördengängen, Organisation von Fahrdiensten (Unterkünfte/Verein) oder Besuche in Übergangswohnheimen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.


„Berufsintegrationsklasse (BIK) für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge“:
Zielgruppe: Berufsschulpflichtige junge Menschen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund nach Teilnahme an der BIK-V
Kurzbeschreibung:  Vermittlung von grundlegenden sowie berufsrelevanten Sprachkenntnissen; Vertiefung der beruflichen Orientierung u.a. durch theoretischen und praktischen Unterricht in unterschiedlichen Fachbereichen, Exkursionen und Betriebsbesichtigungen, Potenzialanalyse, Werkstatttage sowie Praktika; praktischer Einblick in verschiedene Berufsfelder und dadurch Förderung einer fundierten Entscheidung für eine berufliche Laufbahn oder den Besuch weiterführender Schulen sowie (erste) Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt durch Werkstattunterricht und Betriebspraktika (praktische Erprobung; Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen auch in außerschulischen Praxisphasen) im örtlichen Einzugsbereich der Schule und in Abstimmung mit der Schule; gegebenenfalls Erwerb eines allgemeinbildenden Abschlusses (Berechtigungen des Abschlusses der Mittelschule durch erfolgreiche Teilnahme an der BIK; gegebenenfalls Teilnahme als externe Bewerberinnen und Bewerber an den Prüfungen zur besonderen Leistungsfeststellung zum qualifizierenden Abschluss der Mittelschule oder für die Prüfung für andere Bewerberinnen und Bewerber zum Mittleren Schulabschluss der Mittel- oder Wirtschaftsschule); Befähigung zur Aufnahme einer schulischen oder dualen Ausbildung oder Weiterführung einer schulischen Laufbahn.


„Sozialpädagogische Betreuung der Praxisklasse an Mittelschulen zur Aktivierung des Bildungs- und Ausbildungspotentials aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)“:
Zielgruppe
: u. a. junge Menschen aus Zuwandererfamilien, deren Integration erschwert ist
Kurzbeschreibung: Die Praxisklasse dient dem Zweck, das Bildungs- und Ausbildungspotential benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu erschließen, die ohne besondere Unterstützung mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen oder einen unter ihren Möglichkeiten liegenden Schulabschluss erreichen würden. Die bestmögliche Qualifikation auch benachteiligter Bildungsteilnehmer entspricht der Aufgabenstellung des ESF zur Verringerung und Verhütung des vorzeitigen Schulabbruchs und ist – vor allem mit Blick auf den demografisch bedingt zunehmenden Fachkräftemangel in Bayern – ein dringendes Erfordernis des Arbeitsmarkts.


„Modellprojekt „Ergänzende sozialpädagogische Betreuung von Schülerinnen und Schülern mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund in den Fachklassen der Berufsschulen“
Zielgruppe: benachteiligte Schülerinnen und Schüler mit Flucht- und Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Gerade beim Einstieg in eine Berufsausbildung stehen viele Jugendliche mit Migrationshintergrund oftmals vor großen Herausforderungen und benötigen Unterstützung in Bereichen, die über den Unterricht bzw. die Lerninhalte hinausgehen. Deshalb wurde ein zusätzliches Betreuungsangebot in Form von sozialpädagogischer Betreuung von Schülerinnen und Schülern mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund in den Fachklassen neu eingeführt. Für Schülerinnen und Schülern, die nach dem Besuch der Berufsintegrationsklassen eine Ausbildung aufnehmen, wird somit die sozialpädagogische Unterstützung fortgesetzt.
Beratung und sozialpädagogische Hilfen: In Einzel- oder auch Gruppengesprächen mit den Auszubildenden werden Herausforderungen in der Berufsschule, im Ausbildungsbetrieb, in der Familie und im Alltag besprochen und gemeinsam Lösungswege entwickelt. Zusammenarbeit mit externen Partnern wie dem Ausbildungsbetrieb, der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Jugendhilfe usw.; Unterstützung der Berufsschulen bei der Organisation der berufssprachlichen Förderung.

Oberfranken

Kontakt über die Koordinatorin der Bildungsregionen in Oberfranken:
Frau Alexandra Herrmannsdörfer
Tel: 0921-604 1621, E-Mail: Alexandra.Herrmannsdoerfer@reg-ofr.bayern.de

Bildungsregion Stadt und Landkreis Bamberg

„BAMF-Sprachkursübersicht“:
Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Regelmäßig durch das Bildungsbüro der Stadt Bamberg aktualisierte Übersicht über die BAMF-geförderten Sprachkursangebote in Bamberg


„Bildungspass für Neuzugewanderte“:
Zielgruppe: junge Menschen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Ordner als individueller Begleiter für den Übergang Schule – Ausbildung – Beruf zur systematischen Sammlung aller relevanter Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, etc.)


„Eltern-verstehen-Schule“:
Zielgruppe: Familien mit Migrationshintergrund, Schulen
Kurzbeschreibung: Ausgebildete Sprach- und Kulturmittler*innen unterstützen Grund-, Mittel- und Förderschulen und Eltern in Stadt und Landkreis Bamberg bei Elternabenden, Lernentwicklungs-gesprächen oder Elterngesprächen als Sprachvermittler


„Laiendolmetscher“:
Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Ausgebildete ehrenamtliche Laiendolmetscher unterstützen Asylsuchende, Geflüchtete und Migranten bei wichtigen Terminen wie Arztbesuchen oder Elterngesprächen


„Einschulungs- und Übertrittsratgeber“:
Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Niedrigschwellige Informationen zum bayerischen Schulsystem, Schulen in Bamberg, Anmeldemodalitäten, Rechte und Pflichten in verschiedenen Sprachen


„Hauptamtliche Integrationslotsen“:
Zielgruppe: Migranten, Ehrenamtliche, Institutionen
Kurzbeschreibung: Anlaufstelle für Migrant*innen und Koordination ehrenamtlicher Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund (Patenschaften, Nachhilfe, Beratung, Deutschkurse, Freizeitaktivitäten etc.)


„Reißverschluss“:
Zielgruppe: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, Studierende
Kurzbeschreibung: Service-Learning-Projekt, gezielte Sprachförderung durch Lehramtsstudierende an Grund- und Mittelschulen im Landkreis Bamberg


„Leseförderung nach dem MENTOR-Prinzip“:
Zielgruppe: Kinder und Jugendliche mit großem Förderbedarf im Lesen
Kurzbeschreibung: Ehrenamtliche Lesementor*innen fördern leseschwache Kinder regelmäßig und langfristig nach dem 1-zu-1-Prinzip, viele davon mit Migrationshintergrund

Bildungsregion Stadt und Landkreis Bayreuth

„Lese-/und Förderpaten für Grundschüler“:
Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Lese-/und Förderpaten für Grundschüler. Weiterhin kostenlose Nachhilfe durch Studenten oder pensionierte Lehrer in enger Zusammenarbeit mit den Schulen.


„Deutsch für Migrantenkinder zur Vorbereitung auf weiterführende Schulen“:
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der 4.-6. Klasse
Kurzbeschreibung: Die Schülerinnen und Schüler werden gezielt auf den Übertritt in eine weiterführende Schule vorbereitet. Dabei werden die vorhandenen Deutsch-Kenntnisse gezielt verbessert, besonderer Wert wird auf den schriftlichen Ausdruck gelegt.


„Flüchtlingsklassen an allen drei Bayreuther Berufsschulen“:
Zielgruppe: Berufsschulpflichtige jugendliche Flüchtlinge
Kurzbeschreibung: In den Vorklassen zum Berufsintegrationsjahr an den Bayreuther Berufsschulen führt die vhs wöchentlich 20 Stunden Deutschunterricht durch, in den aufbauenden Berufsintegrationsklassen an den Berufsschulen ist die vhs für die fachpraktische Anleitung sowie für den Deutschunterricht verantwortlich.

Bildungsregion Stadt und Landkreis Coburg

Das Thema Integration wird in der Bildungsregion Coburg von den zuständigen Fachstellen betreut und in allen relevanten Netzwerken und Planungskreisen mitgedacht.

Bildungsregion Landkreis Forchheim

„Integrationslotsen“:
Zielgruppe:
Migranten, Institutionen
Kurzbeschreibung: Es können Beratungen (z.B. Schulsystem, Arbeitsverwaltung) und Begleitungen z.B. für Übersetzungen, Begleitung zu Behörden, Ärzten in Anspruch genommen werden.


„Welcome Stiftung“:
Zielgruppe
: Flüchtlinge, Asylbewerber
Kurzbeschreibung: Die Stiftung unterstützt lokale Projekte, Initiativen und besondere Bedarfe im Rahmen der Stiftungserträge.


Beratung Ehrenamt /Freiwilliges Engagement
Zielgruppe
: Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit
Kurzbeschreibung: Ansprechpartner für die ehrenamtlich Tätigen für die auftretenden Fragestellungen, Unterstützung, Fortbildung etc.


„Information für Ehrenamtliche“:
Zielgruppe:
Ehrenamtliche, Gemeinden, Institutionen
Kurzbeschreibung: Die Broschüre bündelt Informationen (z.B. zu ausländerrechtlichen Fragen, Kita- und Schulbesuch, Betreuung, aber auch sozialrechtlichen Absicherungen der Helfer) und benennt Ansprechpartner und ist damit Informationsquelle über den Kreis der Ehrenamtlichen hinaus.

Weitere Informationen: www.lra-fo.de

Bildungsregion Stadt und Landkreis Hof

„Berufliches Schulzentrum Hof“:
Zielgruppe: Berufsschulpflichtige jugendliche Flüchtlinge
Kurzbeschreibung: In 13 unterschiedlichen Firmen der Region führten die Schüler der Vorklasse im zweiten Schulhalbjahr ein einwöchiges Praktikum durch, um Eindrücke von Berufen und der Arbeitswelt in Deutschland zu erhalten. Darüber hinaus wird den Schülern während des Praktikums der Stellenwert von Schulabschluss, Ausbildung und Deutschkenntnissen nähergebracht


„Hauptamtliche Integrationslotsen“:
Zielgruppe:
Ehrenamtliche, Migranten, Institutionen
Kurzbeschreibung: Ansprechpartner für Unterstützung, Informationen und Schulungen. Die Lotsinnen und Lotsen wirken vor Ort aber auch als Koordinatoren und Netzwerker und können bei Fragen zu verschiedensten Themen kontaktiert werden.


Bildungskoordination für Neuzugewanderte:
Zielgruppe:
Institutionen, Migranten, Ehrenamtliche
Kurzbeschreibung: BiKos vernetzen, sind Ansprechpartner für Institutionen und andere Akteure, unterstützen bestehende Projekte und regen neue Projekte an.


"Kita-Einstieg":
Zielgruppe:
Kinder und deren Familien
Kurzbeschreibung: Kita-Einstieg entwickelt und ergänzt Angebote, die den Einstieg von Kindern in das System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung vorbereiten und ermöglichen. Dadurch soll für Familien mit besonderen Zugangshürden – darunter auch Familien mit Fluchterfahrung – die gesellschaftliche Integration und Partizipation gefördert werden. Außerdem werden Sprechstunden und verschiedene Gruppenaktivitäten angeboten.


"Außerschulische Hausaufgabenhilfe mit Schwerpunkt Deutschförderung":
Zielgruppe
: Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Sie ergänzt die bereits bestehenden staatlich geförderten schulischen und außerschulischen Sprachfördermaßnahmen, wenn ein weiterer Bedarf an Deutschförderung notwendig ist.


"Jugendmigrationsdienst Hof":
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene (12-27 Jahre) mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung:
Der Jugendmigrationsdienst betreut, berät, unterstützt und vernetzt Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund.


"Integreat-App Hofer Land":
Zielgruppe:
alle Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Institutionen im Hofer Land
Kurzbeschreibung: Eine mehrsprachige Informations – und Integrationsplattform, die Informationen über alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in 6 verschiedenen Sprachen zur Verfügung stellt.


"Broschüre – Informationen zur Schulpflicht":
Zielgruppe:
Familien, Institutionen
Kurzbeschreibung: Die Broschüre bietet die wichtigsten Informationen zum Thema Schulpflicht in 9 verschiedenen Sprachen und nennt die Ansprechpartner in Stadt und Landkreis Hof.

Bildungsregion Landkreis Kronach

"Berufsintegrationsvorklasse und Berufsintegrationsklasse"
Zielgruppe: Berufsschulpflichtige jugendliche Flüchtlinge
Kurzbeschreibung: Die Berufsschule Kronach bietet in Kooperation mit der VHS Kreis Kronach eine  Vorklasse und eine Berufsintegrationsklasse an, um Jugendliche auf das weitere Schul- bzw. Arbeitsleben vorzubereiten.


"Migrationsforum Kronach"
Zielgruppen: Hauptamtlich und ehrenamtlich Tätige im Bereich Migrationsberatung, Flüchtlings- und Integrationsberatung, Schule und Bildungswesen
Kurzbeschreibung: Austausch, Abstimmung und gemeinsame Koordinierung von Integrations- und Bildungsangeboten für Flüchtlinge


"Offene Treffen der Flüchtlingshilfe"
Zielgruppe: Menschen mit und ohne Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Ein Forum für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die Lust haben, neue Menschen kennenzulernen und gemeinsam etwas zu tun. Ehrenamtliche vermitteln Kontakte und helfen z.B. bei Behördengängen.

Bildungsregion Landkreis Kulmbach

 „Drittkräfte mit arabischer Sprachkompetenz an Kulmbacher Grund- und Mittelschulen“:
Zielgruppe: Schüler der Klassen 1- 9 in enger Zusammenarbeit mit den Lehrerkollegien
Kurzbeschreibung: Durch den Einsatz von Drittkräften mit arabischer Sprachkompetenz an insgesamt 5 Kulmbacher Schulen werden die Lehrkräfte während des Unterrichts und auch bei der Elternarbeit unterstützt. Den drei als „Drittkräfte“ eingestellten syrischen Frauen bescheinigen die verantwortlichen Schulleiter hohe Kompetenz und würdigen die Unterstützungsarbeit in der Sprach- und Wissensvermittlung sowie die Unterstützung in der Elternarbeit


„Sprachpaten“:
Zielgruppe: Kinder und Erwachsene mit Migrationshintergrund, Ehrenamtliche Sprachpaten
Kurzbeschreibung: Bei den Sprachpaten handelt es sich um ehrenamtlich engagierte Kulmbacher/innen, die Kinder und Erwachsene mit Migrationshintergrund im Erlernen der deutschen Sprache unterstützen möchten. Die Treffen finden in der Regel einmal wöchentlich, ganz nach individueller Absprache statt.


„Frauen für Frauen“ – Interkulturelle Frauengruppe
Zielgruppe: Frauen mit und ohne Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Es handelt sich hierbei um die Realisierung wöchentlicher Treffen von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund. In den gemeinsamen Treffen dreht sich alles um Fragen, die Frauen (unabhängig der kulturellen Herkunft) berühren und beschäftigen: Kinder, Bildung, Erziehung, Schule, Einkaufen, Wohnen, …. Aber auch Themen wie die eigene Geschichte, Trauer um die verlorene Heimat und Sorge um die Familien werden in diesem Kreis besprochen. Die Frauen unterstützen sich gegenseitig und erfahren Wissenswertes über ihre neue Heimat


„Pilotprojekt „Blaulichtwochen“:
Zielgruppe: Jugendliche mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Informations- und Aktionstage für Schüler*innen (insb. Schüler*innen mit Migrationserfahrung) in Bezug auf Blaulichtorganisationen, Notruf und Erste-Hilfe inklusive praktischem Erste-Hilfe-Kurs und Blick auf das Ehrenamt.


„Bildungspaten – Gemeinsam mehr erreichen“:

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und einem zusätzlichen Förderbedarf
Kurzbeschreibung: Immer mehr Kinder mit Migrationshintergrund benötigen Hilfe bei schulischen Aufgaben im Bereich Außerschulische Hausaufgabenhilfe. Uns ist bewusst was richtig erlernte Sprache bewirken kann, nämlich das Erreichen eines Schulabschlusses. Das Projekt „Bildungspaten“ unterstützt Schüler/innen aus anderen Herkunftsländern durch die Begleitung ehrenamtlich tätiger Paten. Ihre Aufgabe ist es, den Kindern im Nachmittagsbereich bei den Hausaufgaben zu helfen. Hierbei geht es nicht nur ums Fach Deutsch, sondern auch beispielsweise um andere Fächer, bei denen das sprachliche Verständnis als Hürde für das inhaltliche Verständnis ursächlich ist. Dieses Projekt wird durch den Freistaat Bayern finanziell gefüttert.


„Berufskompetenzwochen“ 2021:
Zielgruppe: Jugendliche mit Migrationshintergrund, Unternehmen
Kurzbeschreibung: Gemeinsam mit der IHK und HWK für Oberfranken wurde ein passgenaues Projekt zugeschnitten, welches die Integration am Arbeitsmarkt stärkt, beide Zielgruppen zueinander führt und zweifellos vorhandene Potentiale besser nutzt. Im Rahmen der „Berufskompetenzwochen“ werden umfangreiche Informationen rund ums Thema „Leben und Arbeiten in Deutschland“ geboten, Orientierungshilfen zur Verfügung gestellt und passende Ausbildungs-, Arbeits- und Existenz­gründungsmöglichkeiten aufgezeigt. Ehrenamtliche Coaches begleiten die Teilnehmer/innen auf ihrem Weg und stehen als wertvolle Ratgeber zur Verfügung.


Gesundheitskompetenzwochen 2020 Pilotprojekt:
Zielgruppe:
je nach Themenschwerpunkt, alle interessierten Erwachsenen
Kurzbeschreibung: Mit den Gesundheitskompetenzwochen 2020 legt der Landkreis Kulmbach einen Schwerpunkt auf die Förderung und Stärkung der Gesundheitskompetenz. Dies schließt auch die Eigenverantwortlichkeit eines jeden einzelnen mit ein. Nach der Auftaktveranstaltung und dem Beitritt in den Partnerprozess „Gesundheit für alle“ fanden niederschwellige, zielgruppen- und Setting spezifische Veranstaltungsformate statt.  Unter anderem wurde auch das Thema „Change Prozesse – Migrant*innen und deren soziales Umfeld“ thematisiert. Auch oder gerade Veränderungsprozesse im Leben haben Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden.  Negative Erfahrungen in Migrationsprozessen haben das Potential, die Gesundheit zu beschädigen. Wir tun uns immer noch schwer damit, gerade die seelische und körperliche Situation der von Migration Betroffenen zu verstehen. Dabei bedarf es oft nur weniger Schritte zueinander zu finden

Bildungsregion Landkreis Lichtenfels

„Spezielle Deutsch-Förderungsmaßnahmen und Integrationsvorhaben für Asylbewerberkinder in den Schulklassen“:
Zielgruppe: Schulpflichtige Flüchtlinge

Kurzbeschreibung: Asylbewerber-Kinder in den Schulklassen. Aufgrund des aktuellen Flüchtlingsaufkommens werden immer mehr Kinder von Asylbewerbern in den aktuellen Klassen aufgenommen. Diese Herausforderung muss gestemmt werden. Es werden spezielle Deutsch-Förderungsmaßnahmen und Integrationsvorhaben nötig.

Bildungsregion Landkreis Wunsiedel

Keine eigenen Angebote, jedoch enge Zusammenarbeit mit der Integrationslotsin für Ehrenamtliche in der Flüchtlingskrise im Landratsamt Wunsiedel  i.F., dem Integrationsbeauftragten der Stadt Marktredwitz, den ehrenamtlichen Ansprechpartner in den Städten und Gemeinden sowie dem Staatlichen Schulamt Wunsiedel zusammen. Im Landkreis Wunsiedel gibt es sehr viele ehrenamtlich tätige Leute, die sich um diese Maßnahmen, die auf der Oberfrankenseite angegeben sind, kümmern und anbieten. Das Bildungsbüro unterstützt diese Angebote und Maßnahmen bzw. hilft bei An- und Nachfragen.

Mittelfranken

Kontakt über den Koordinator der Bildungsregionen in Mittelfranken:
Herr Johannes Stegmann
Tel: 0981-531 775, E-Mail: johannes.stegmann@reg-mfr.bayern.de

Bildungsregion Landkreis Ansbach

„Erstellung einer Adressenliste mit Ansprechpartnern für Integrations- und Migrationsfragen (alle Schularten)“:
Zielgruppe: Ansprechpartner für Integrationsfragen
Kurzbeschreibung: Alle Schulen sollen eine umfassende Liste mit kompetenten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern für Integrations- und Migrationsfragen erhalten.

„Erstellung von Informationsbroschüren zu Alltagsfragen im Schulleben für Migranten und Einwanderer“:
Zielgruppe: Eltern mit geringen Deutschkenntnissen
Kurzbeschreibung: Eltern werden in ihrer Landessprache über alles Wissenswerte, die Regeln und die Rahmenbedingungen im Schulalltag ihrer Kinder informiert.

Bildungsregion Stadt Erlangen

„Familienbildung als präventive Maßnahme für Eltern in besonders belastenden Lebenssituationen“:
Zielgruppe: Mütter mit individuellen oder familiären Belastungen, mit psychosozialen und ökonomischen Problemlagen, minderjährige Mütter, Alleinerziehende und Migrantinnen.
Kurzbeschreibung: Frühzeitige Stärkung der Erziehungsfähigkeit von sog. bildungsfernen Eltern: Anbahnen von sprach- und entwicklungsförderndem Verhalten, „Bildungs- oder Aktionstage“ ergänzen das lebenspraktische „Alltagscoaching“, „Lernen am Modell“ (Handlungskompetenzen der Mütter) im Rahmen von mehrtägigen Mutter-Kind-Ferienfahrten.

„Die Erlanger Deutsch-Offensive“:
Zielgruppe: Verschiedene Altersgruppen wie Vorschulkinder, Schüler und Jugendliche (insbesondere, die in Fördermaßnahmen für die Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt sind), Erwachsene und hier insbesondere Frauen.
Kurzbeschreibung: Stadtteilbezogene und trägerübergreifende Vernetzung aller Anbieter von Sprachkursen mit Schwerpunkten: Lehrinhalte praxisnah vermittelt, individuelle Bedürfnisse berücksichtigt. Stadtteilnahe Angebote, Kinderbetreuung bei Bedarf, Aspekte der Alltagsbewältigung und Alltagserfahrungen mit einbezogen.

Kommunales Sprachförderprojekt „Wir lernen Deutsch (WI.L.D.) in Erlangen“:
Zielgruppe: Kinder mit und ohne Migrationshintergrund in Grund- und Mittelschulen. Ziel: Integration und Chancengerechtigkeit.
Kurzbeschreibung: Kontinuierliche Sprachförderung, vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe 1. Im Projekt wird an vier Grundschulen und derzeit einer Mittelschule in Kleingruppen, für Kinder und Jugendliche Unterricht erteilt, der die Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten in der deutschen Sprache zum Ziel hat.

Bildungsregion Stadt Fürth

„Berufsintegrationsjahre für Flüchtlinge“:
Zielgruppe: Berufsschulpflichtige Asylbewerber
Kurzbeschreibung: An der Berufsschule I in Fürth werden zwei Klassen für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge angeboten als Reaktion auf die steigenden Flüchtlingszahlen. Ab Oktober 2013 starteten 32 junge Menschen an der Berufsschule I mit einer Berufsvorbereitung. Sie erhalten umfassende Sprachförderung sowie allgemeinbildenden und fachlichen Unterricht durch die Berufsschule an zweieinhalb Tagen.

„Neu in Fürth – der erste Scout für die neue Stadt“:
Zielgruppe: Jugendliche Zuwanderer
Kurzbeschreibung: Von Übergangsklassen erarbeiteter Stadtführer als erste Orientierung. Jugendeinrichtungen, Vereine, Beratungsstellen werden porträtiert und wichtige Internetseiten verzeichnet.

„Integrationsbeirat“:
Zielgruppe: Alle ausländischen und deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt; ausländische Vereine und im Migrationsbereich integrativ tätige Gruppen, Initiativen und Organisationen; Fachkräfte und Tätige aus Ämtern, Behörden und Institutionen
Kurzbeschreibung: Zielsetzungen: Erleichterung der Eingliederung, Verbesserung der Lebensverhältnisse, Förderung des Dialogs der Kulturen durch Informationsarbeit, Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen sowie Durchführung div. Projekte bzw. Veranstaltungen.

„Mama lernt Deutsch“:
Zielgruppe: Berufsorientierter Sprachkurs für Frauen
Kurzbeschreibung: Gezielt ausgewählte Grammatik- und Wortschatzthemen aus dem Bereich „Deutsch für den Beruf“; Abbau von möglichen Schwellenängsten, aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

„Übertrittsförderung“:
Zielgruppe: Begabte Kinder mit Migrationshintergrund an Grundschulen
Kurzbeschreibung: Förderung für den Übertritt aus einer Grundschule in weiterführende Schulen.

„HIPPY“:
Zielgruppe: Kinder mit Migrationshintergrund (3-6 J.) und ihre Mütter
Kurzbeschreibung: „Präventions- und Integrationsprogramm" mit Hausbesuchen für Eltern mit Kindern im Vorschulalter (Dauer: 18 Monate).
Eine pädagogisch geschulte Hausbesucherin aus dem gleichen Kulturkreis wie die Familie besucht Mütter einmal pro Woche und übt mit der Mutter den Umgang mit den HIPPY Lern- und Spielmaterialien. Alle zwei Wochen finden Gruppentreffen mit den Themen Schule, Bildungssystem, Ernährung, Gesundheitsvorsorge, Erziehung, Kinderentwicklung, statt. Die Mütter können ihre persönlichen Erfahrungen austauschen, Fragen stellen, diskutieren und sich gegenseitig unterstützen.

„No Problemo“:
Zielgruppe: Kinder aus Grund- , Mittel- und Realschule, aus Sprachlernklassen, Eingliederungsklassen und Ü-Klassen.
Kurzbeschreibung: Außerschulische Hausaufgabenhilfe der Caritas für Kinder mit Migrationshintergrund zur Verbesserung ihrer schulischen Kenntnisse.

„Sprachtraining“:
Zielgruppe: Frauen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Ehrenamtliche motivieren die Teilnehmerinnen, in der Gruppe zu reden, bearbeiten Themen wie Notruf absetzen, Einkaufen, Veranstaltungen in der Stadt etc. Frauen verlieren ihre Angst vor dem Sprechen, machen Stadtspaziergänge, lernen Institutionen und Orte in Fürth kennen, entdecken ihre Stadt neu.

„Grüne Achse mit der grünen Gruppe“:
Zielgruppe: Frauen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Sprache lernen und mit Pflanzen arbeiten: im mobilen Hofgarten, im Interkulturellen Garten, beim Aufbau eines Bürgergartens.

„Kreativcafé: nähen, häkeln, stricken, upcycling“:
Zielgruppe: Frauen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Auch hier steht Sprache an erster Stelle: Im „Miteinander-Tun“ sprechen die Teilnehmerinnen deutsch, vernetzen sich.

„Bewerbungscafé“:
Zielgruppe: Frauen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Bewerbungsunterlagen Erstellen in der Gruppe, Stellen recherchieren, Vorstellungsgespräche üben, realistische Berufsvorstellung entwickeln, Betriebsbesichtigungen.

„Case Management“:
Zielgruppe: Frauen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Sozialpädagoginnen unterstützen die Teilnehmerinnen bei Wohnungssuche, finanziellen, erzieherischen, psychischen Problemen, bauen eine Brücke zu weiteren Anlaufstellen.

„Frauennetzwerk“:
Zielgruppe: Frauen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Spaß und Ernst kommen hier zusammen: Singen und Tanzen und dadurch sprachentlastet in Kontakt kommen zu deutschen Mitbürgerinnen bei Aktionen im Quartier. Gegenseitiges Coachen und Einladen von Referentinnen zu Themen wie Rhetorik, Auftreten, Präsentieren in der Öffentlichkeit. Initiieren von Community Organizing- Projekten: Was wollen wir, das sich in der Stadt verändert und verbessert, und was können wir dazu beitragen?

„Fit für den Job“:
Zielgruppe: Frauen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Qualifizierung in den Bereichen: Catering/Küche (in Zusammenarbeit mit der IHK Fürth), Service/Café und hauswirtschaftliche Dienstleistungen. Theoretischer und praktischer Unterricht mit Praktikum, eine Prüfung und ein Zertifikat - ergänzt durch Fachleute von außen - schließen die Qualifizierung ab.

„Integration durch Sport“:
Zielgruppe: Frauen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Auf Lernrädern des Bayerischen Landessportverbands lernen Frauen das Fahrradfahren unter der Aufsicht und fachlicher Anleitung von Fahrradtrainerinnen.

Bildungsregion Landkreis Fürth

„Ehrenamtliche Dolmetscher“:
Zielgruppe: Migranten, Schulen, Landkreiseinrichtungen, Lehrer, Eltern, Erzieher, Schülerinnen und Schüler
Kurzbeschreibung: Kommunikationsschwierigkeiten im Alltag (nicht bei rechtsverbindlichen Gesprächen) vermeiden, z.B. bei Eltern-Lehrer / Erzieher-Gesprächen und zum anderen vorhandene ehrenamtliche Dolmetscher in ein Portal einstellen und ggf. weitere ehrenamtliche Dolmetscher gewinnen.

„Transkulturelle Begegnungsstätten“:
Zielgruppe: Junge Menschen
Kurzbeschreibung:  Eine interkulturelle Begegnungsstätte soll in der Gemeinde geschaffen werden, die als fester Bestandteil im Bewusstsein der Bevölkerung verankert und auch z.B. bei Freizeitplanungen / Unternehmungen berücksichtigt wird. Der Ansatz ist eine transkulturelle Begegnungsstätte mit dem Schwerpunkt auf dem Nutzen für die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer.

„Karneval der Kulturen“:
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer
Kurzbeschreibung: Jede Schule bereitet sich mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Kulturkreisen in einem Projekt auf eine kulturelle Lebensweise vor. Kinder aus der ausgewählten Kultur sind Berater. Alle Kinder versuchen sich in die Kultur hineinzudenken. In einem landkreisweiten Event treten alle Schulen mit ihren Ergebnissen auf.

Bildungsregion Landkreis Nürnberger Land

„Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler“:
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler (Altersgruppe 11-17 J.) mit fehlenden bzw. geringen Deutschkenntnissen
Kurzbeschreibung: Das Musterprojekt möchte einen günstigen Schulstart ermöglichen. In einem schulexternen VHS-Kurs sollen grundlegende, im Lauf des Schuljahres vertiefte Sprachkenntnisse durch eine DaZ/DaF-Lehrkraft vermittelt werden, in Kooperation mit der VHS Unteres Pegnitztal.
Idealerweise findet der Kurs in einer Kleingruppe von 15 Schülerinnen und Schülern statt.

„Sprachbarrieren überwinden“:
Zielgruppe: Asylbewerber, die keine Übergangs- oder Integrationsklasse an der Berufsschule oder aus anderen Gründen (z.B. keine Kinderbetreuung) keine Sprachkurse besuchen können
Kurzbeschreibung: Der ökumenische Verein für Flüchtlinge und Migranten organisiert hierzu Deutschkurse. Ziel ist es, mit den Kursen in Hersbruck zu starten und bei entsprechendem Erfolg diese auf weitere Standorte auszuweiten.

„Kultur erleben – Flüchtlingen die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen“:
Zielgruppe: Asylbewerber
Kurzbeschreibung: An den verschiedenen Standorten der Flüchtlingsunterkünfte werden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Hilfsgruppen Aktionen mit den Flüchtlingen organisiert. Diese Aktionen können der Besuch kultureller Veranstaltungen (Konzerte, Tag der Regionen), örtlicher Feste (Sommerfest, Schaffest), Zirkusbesuche oder Fahrten in die Umgebung (Burg Hohenstein, Teufelshöhle, Stausee usw.) sein.

„Hilfestellung zur schnellen Integration ausländischer minderjähriger Neuankömmlinge“:
Zielgruppe: Ausländische minderjährige Neuankömmlinge
Kurzbeschreibung: Personelle Betreuung zur Anmeldung und Beförderung in KITA und Schule.

Bildungsregion Stadt Schwabach und Landkreis Roth

„Netzwerk Bildungschancen, Bildungspaten“:
Zielgruppe: Jugendliche mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Engagierte Bürgerinnen und Bürger werden als Bildungspaten eingesetzt, die in Schwabach ihre Kompetenzen für eine Patenschaft für eine/n Schüler/in zur Verfügung stellen. Die Bildungspaten sollen Kinder und Jugendliche durch gemeinsame Unternehmungen stärken, sie bei „Übergängen“ begleiten und unterstützen sowie in schulischen Belangen zur Seite stehen.

„Leitfaden und Netzwerkkarte für Neuankömmlinge“:
Zielgruppe: Migranten, Ausländer; Asylbewerber-Schüler und Ehrenamtliche
Kurzbeschreibung: Flyer in mehrsprachiger Auflage als Ersthilfe bei verschiedenen Problemen/Fragen in einer neuen Umgebung.

„Unterstützung bei sonstigen Deutschübungskursen“:
Zielgruppe: Migranten, Ausländer, Asylbewerber-Schüler und Ehrenamtliche, die ihre Sprachkenntnisse ausbauen wollen
Kurzbeschreibung: Unterstützung beim Zurechtfinden im neuen Land; Hilfestellung für Betroffene und Ehren- bzw. hauptamtliche Unterstützer; Wertschätzung durch diese Hilfestellung und ggf. hierdurch Gewinnung weiterer Ehrenamtlicher.

„Stützpunkt Schule“:
Zielgruppe: Asylbewerber und Schule/soziales Umfeld
Kurzbeschreibung: Unterstützung durch Ehrenamtliche in der Schule bei der In­tegration von Kindern (Migranten/Asyl) in Regelklassen und Übergangsklassen; sei es durch Hausaufgabenbetreuung, Deutschübungskurse etc. Bildungspaten auf freundschaftlicher Basis unter Kindern, z. B. durch Unterstützung in Schule, Freizeit, Sportverein etc.

„Integration durch Deutschkurse“:
Zielgruppe: Kinder von Asylbewerbern, aber auch deren Eltern und interessierte Schwabacher Bürgerinnen und Bürge­r
Kurzbeschreibung: Einmal monatlich geben ehrenamtliche Schwabacher Bürger mit einem „Asylcafé“ Asylbewerbern die Möglichkeit, die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner kennen zu lernen: Kontakte zu Stadtbewohnern knüpfen, pensionierte Lehrkräfte erteilen im Ehrenamt Deutsch­kurse, Hausaufgabenbetreuung durch die gleiche Personen­gruppe, Besuche in kulturellen Einrichtungen.

„Netzwerk für Ehrenamtliche, die Kinder mit gerin­gen Deutschkenntnissen an Schulen unterstützen“:
Zielgruppe: Ehrenamtliche, die an Schulen Schüler mit geringen Deutschkenntnissen unterstützen
Kurzbeschreibung: Mit dem Netzwerk wird eine Anlaufstelle für Ehrenamtliche, die an Schulen Kinder mit geringen Deutschkenntnissen unterstützen (möchten), geschaffen. Die Vernetzung dieser Gruppe von Ehrenamtlichen soll dem Erfahrungs- und In­formationsaustausch dienen. Ferner wird durch diese neu zu schaffende Struktur hilfesuchenden Eltern, Schulen sowie Asyl-Helferkreisen ein Ansprechpartner für diesen Bereich des ehren­amtlichen Engagements zur Verfügung stehen.

Bildungsregion Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

„Vermittlung ehrenamtlicher Dolmetscher und Ärzte bzw. Praxen mit Fremdsprachenkenntnissen“:
Zielgruppe: Ämter und Institutionen, Hauptamtliche im Asylbereich
Kurzbeschreibung: Vermittlung von ehrenamtlichen Dolmetschern auf Anfrage, Vermittlung von Arztpraxen und Ärzten mit diversen Sprachkenntnissen.

„Fit für Deutschland -  fit für den Beruf“:
Zielgruppe: Arbeitssuchende Asylbewerber
Kurzbeschreibung: Arbeitsvermittlung für Asylbewerber, zunächst Vorbereitung durch Sprachkurs, Profiling, Erstellen von Bewerbungsunterlagen, Vermittlung durch Arbeitsagentur; Kooperation zwischen Zukunftsinitiative, Freiwilligenagentur Arbeitsagentur und Ausländerbehörde.

Unterfranken

Kontakt über den Koordinator der Bildungsregionen in Unterfranken:
Herr Jochen Wahlen
Tel.: 0931-380 1306, E-Mail: jochen.wahlen@reg-ufr.bayern.de

Bildungsregion Stadt und Landkreis Aschaffenburg

FAJA - Freizeitangebote für junge Asylbewerber*innen in Aschaffenburg
Zielgruppe: junge Asylbewerber*innen in Aschaffenburg.
Vor allem für Kinder, die aufgrund der Ereignisse in Ihrer Heimat und der Erlebnisse auf der Flucht traumatisiert sind, stellt das Leben in einem neuen Land mit einer fremden Sprache und Kultur eine große Hürde dar. Viele leben täglich mit der Angst vor Abschiebungen. Wir wollen diesen Kindern dabei helfen, sich in Aschaffenburg wohl zu fühlen! Deshalb organisieren wir Freizeitangebote mit dem Ziel, die Kinder und Jugendlichen in das Aschaffenburger Kultur-, Freizeit- und Sportangebot und das soziale Leben der Stadt zu integrieren.

https://www.aschaffenburg.de/Buerger-in-Aschaffenburg/Integration/Angebote-fuer-Kinder-und-Jugendliche/FAIA---fuer-Kinder-aus-der-GU/DE_index_3684.html


"Integreat – App für Neuzugewanderte"
Zielgruppe: Zugewanderte Aschaffenburger*innen und Familien
Die Ankunft und Eingewöhnung an einem neuen Ort kann schwierig sein: Vieles ist anders, als man es bisher gewohnt war. Das fängt bei der Frage an, wo und wie man den eigenen Wohnort ummeldet und endet bei Themen wie der Schulanmeldung des Kindes. Erst, wenn die praktischen Fragen des Alltags geklärt sind, kann man sich voll und ganz auf das Zusammenleben in einer neuen Gesellschaft konzentrieren. In der App Integreat für Aschaffenburg finden Sie wichtige Informationen, Beratungsstellen und Bildungs- und Freitzeitangebote Angebote auf einen Blick. Die App ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Rumänisch verfügbar.

Weitere Informationen: https://www.aschaffenburg.de/Buerger-in-Aschaffenburg/Integration/Integreat---App-fuer-Neuzugewanderte/DE_index_6091.html


"Sprach- und Kulturvermittelnde (SKV)"
Zielgruppe:
Zugewanderte, Familien, Behörden, Lehrkräfte und weitere
Sprach- und Kulturvermittelnde sind Menschen aus Aschaffenburg, die die deutsche Sprache und weitere Fremdsprachen fließend sprechen und für Einrichtungen im Auftrag der Stadt Aschaffenburg übersetzen. Siedurchlaufen eine Ausbildung, sind neutral und unterliegen der Schweigepflicht. Das Angebot ist kostenfrei. Einsatzbereiche sind zum Beispiel: Beratungsgespräche, Behördenkommunikation oder Elterngespräche in Kindertagesstätten und Schulen.

https://www.aschaffenburg.de/Buerger-in-Aschaffenburg/Integration/Sprach--und-Kulturvermittler-SKV/DE_index_3619.html


--- Landkreis Aschaffenburg ---

"Integrationslotsen"
Der Landkreis unterstützt die Koordinierung und Vernetzung der regionalen Akteure im Bereich der Integration, er plant Fortbildungen und führt Informationsveranstaltungen durch. Somit werden verlässlicher Rahmenbedingungen für das Ehrenamt geschaffen und Menschen mit Migrationshintergrund werden bei Behördengängen unterstützt und z. B. befähigt, privaten Wohnraum zu finden.

https://www.landkreis-aschaffenburg.de/wer-macht-was/gesund-soziales/asylbewerber/koordinationehr/

Bildungsregion Landkreis Bad Kissingen

"Sprachkurse"
Bildung nimmt bei der Integration der Neuzugewanderten eine Schlüsselrolle ein, denn sie ist die Voraussetzung zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Um Neuzugewanderte auf ihrem individuellen Bildungsweg zu unterstützen, müssen Bildungsakteure zusammengebracht, vorhandene Maßnahmen abgestimmt und neue Angebote passgenau ins Leben gerufen werden. Der Bildungskoordination kommt demnach die Aufgabe des Bildungsmanagements im gesamten Themenfeld Integration durch Bildung zu.

Im Bereich der Integrationskurse wurden Angebote optimiert, gebündelt und zielgruppengerecht aufgearbeitet. Angebote der Integrationskurse und der berufsbezogenen Sprachförderung sowie ehrenamtlicher Gesprächskreise wurden erweitert und den Bedürfnissen angepasst.

Übersichtslisten aller Kurse (hauptamtlich und ehrenamtlich) wurden erstellt und stets in aktualisierter Version den beteiligten Institutionen und Ansprechpartnern sowie online zur Verfügung gestellt.

Bedarfsgerecht wurden demnach folgende Angebote erstellt:

  • ein Frauen-Integrationskurs
  • eine kursbegleitende Kinderbetreuung durch einen Bildungsträger
  • ein Gesprächskreis für arbeitende Flüchtlinge am Abend durch einen ehrenamtlichen Helfer
  • Zusätzlicher Termin des Sprach-Cafés im MehrGenerationenHaus, mit offener Sprechstunde (Beratung, Formularhilfe) unter zusätzlicher Beteiligung der Integrationslotsin und einem arabisch-sprachigem Mitarbeiter der Asyl-Koordination des Landkreises


    "Netzwerk Migration"

Das „Netzwerk Migration“ dient allen Mitgliedern als Plattform für den Informationsaustausch über Projekte und Entwicklungen und ebenso zur Besprechung der aktuellen Situation im Landkreis. Relevante migrations- und integrationsspezifische Fragen werden erörtert. Teilnehmer sind der Integrationsbeauftragte des Landratsamtes, die Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, Vertreterinnen und Vertreter der Bildungsträger, Flüchtlings- und Aussiedlerberatungsstellen, BAMF, Helferkreise, Bildungsinstitutionen, Ausländerbehörde, Jugendamt und Kommunale Jugendarbeit, Agentur für Arbeit und Jobcenter sowie Vereine und Verbände.

Die Netzwerktreffen, zu denen themenbezogene Referenten eingeladen werden, finden jährlich zweimal statt. Vergangene Themen waren z.B. Vorstellung der Integrationsspezifischen Institutionen, der Kriminalstatistik und Drogensituation in Bad Kissingen, die Vorstellung der Rückkehrberatungen, Informationen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz.

Zur Vorbereitung und Nachbesprechung der Plenumssitzungen trifft sich die wieder aktivierte Steuerungsgruppe des Netzwerks seit Januar 2018.


"Integreat App"
Integreat ist eine Integrations-Plattform, die Zugewanderte mit allgemeinen und lokalen Informationen versorgt.  Sie dient Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund als Orientierungshilfe sowie Beratungswegweiser und zeigt dadurch Schritte in Richtung Integration und Teilhabe auf.

Die App ist mehrsprachig und ermöglicht so den einfachen Informationsfluss zwischen Kommunen, Hilfsorganisationen und Neuzugewanderten. Veranstaltungen der Bildungsinstitutionen werden veröffentlicht.

  • Allgemeine themenbezogene Informationen, wie z.B. zum Asylverfahren, zum Erlernen der deutschen Sprache, zum Gesundheitssystem, zum bayerischen Bildungssystem, zu Ausbildung und Arbeit
  • Lokale Informationen, wie z.B. Anlauf- und Beratungsstellen sowie den jeweiligen Ansprechpartnern, Vereine im Landkreis
  • Links und Verknüpfungen auf andere hilfreiche Seiten, wie z.B. den Busfahrplänen, dem Apotheken-Notdienst
  • Aktuelle, lokale, integrative Veranstaltungen
  • Freie Lehrstellen der HWK und IHK sowie freie Praktika-Stellen im Landkreis
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi

Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen sowie die Koordination und Veröffentlichung der Informationen auf der Plattform übernahm die Bildungskoordination. Die Integreat App wird als wichtiger Bestandteil als Informationsplattform weiter fortbestehen.


"Landkreisnavigatoren*innen für Bildung, Beruf und Teilhabe"
Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund werden zu Landkreisnavigatoren*innen ausgebildet und somit ein örtliches Netzwerk mit ehrenamtlichen, fremdsprachlichen Multiplikatoren aufgebaut. Durch eine 20-stündige Schulung mit lokalen Fachkräften werden die Teilnehmenden qualifiziert und befähigt, das erworbene Wissen kompetent an gleichsprachliche Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund in unterschiedlichen Formaten (Elternabende, Einzelgespräche, Informationsveranstaltungen) weiterzugeben. Das Ziel ist es, die Kenntnis von und das Verständnis für die Themengebiete Bildung, Beruf und Teilhabe u.a. im lokalen Kontext zu fördern. Die Koordination und die Organisation der Schulungen erfolgen durch die Integrationslotsin und die Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte des Landkreises Bad Kissingen.


"Organisation von Schulungen"
Koordination von Angeboten für verschiedene Bildungsinstitutionen

  • Vortrag in leichter Sprache zu „Mediennutzung und Soziale Netzwerke“, Berufsinformationsklassen der Berufsschule
  • Vortrag „Zur Situation des Islam zwischen Islamphobie und Islamismus – Überlegungen zur Auseinandersetzung mit dem Islam im Unterricht“, Gymnasium Bad Kissingen (Lehrerfortbildung)
  • Schulung „Salafismus-Prävention“, Landratsamt Bad Kissingen über die Regierung von Unterfranken
  • Informationstag in mehreren Sprachen „Gesellschaftliche Teilhabe – Vereine stellen sich vor“, Gemeinschaftsunterkunft Bad Kissingen



"Bildungsportal - Bildung auf einen Klick"
Auf dem Bildungsportal des Landkreises Bad Kissingen wird seit September 2016 das gesamte Angebot der regionalen Bildungseinrichtungen abgebildet. Informationen werden gegeben z.B. zu aktuellen Bildungs- und Weiterbildungsangeboten, den Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen, den Beratungsstellen und Ansprechpartnern, der Bildungswege, Übergänge und Umschulungen.

Der Bereich „Integration und Bildung“ wurde als Übersichtsseite für Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund inhaltlich durch die Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte koordiniert und ging am 28. März 2019 online.


"Newsletter BILDUNG aktuell"
Der Newsletter „BILDUNG aktuell“ des Landkreises Bad Kissingen wird vom Bildungsbüro regelmäßig erstellt und enthält aktuelle bildungsrelevante Informationen aus der Bildungsszene des Landkreises. Informationen des Bereichs „Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ wurden von der Bildungskoordination beigesteuert. 

Bildungsregion Landkreis Haßberge

„Sprachliche Förderung und kulturelle Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund am Beispiel der Grundschule Haßfurt“:
Zielgruppe: Erstklässler mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Ausbildung von Sprachbegleitern (ältere Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schulen, z.B. MS, RS, Gym.) von Fachkräften mit Sprachförderdiplom. Ausbildung durch pädagogische Fachkraft der Ganztagsbetreuung mit Sprachförderdiplom. Jeder Sprachbegleiter bekommt ein Sprachförderkind zugewiesen. In ihrer Freizeit bringen sie interessierten Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund sprachliche und kulturelle Bildung näher und tragen damit erheblich zur Integration bei. Zertifikat und Beurteilung der Sprachbegleitern nach erfolgreichem Abschluss des Förderblocks.
Weitere Informationen: http://www.kvhassberge.brk.de/was-wir-tun/soziale-arbeit-familien-kinder-und-jugendhilfe/brk-mittagsbetreuung-hassfurt

Bildungsregion Landkreis Miltenberg

„Sprachvermittler im Landkreis Miltenberg“:
Zielgruppe: Kinder mit Migrationshintergrund und deren Eltern, die noch wenig oder kein Deutsch sprechen
Kurzbeschreibung: Ziel ist es, dass Kinder mit Migrationshintergrund und deren Eltern bestmöglich gefördert werden und diese bereit sind, Hilfe anzunehmen und Berührungsängste abzubauen. Um beispielweise Elternberatungen präziser und verständlicher durchzuführen, können kostenlos Sprachvermittler beim Verein „Frauen für Frauen e.V.“ angefordert werden. Diese Sprachvermittler, die bei Gesprächen dolmetschen, erkennen und benennen kulturelle Unterschiede und vermitteln die Ziele und Handlungsstrukturen der jeweiligen Institution in der Muttersprache der Eltern.
Weitere Informationen: http://fff-erlenbach.de


"Bildungsberatung für Zugewanderte"
Der Landkreis unterstützt Zugewanderte, wenn sich die Frage stellt, welchen Bildungsweg sie gehen möchten und wie sie Ihre bisherige berufliche und schulische Qualifikation hier nutzen können. In der Region gibt es Beratungsstellen, die bei der Orientierung helfen. Diese finden sich aktuell auf dem Internetangebot.

https://bildungsregion.landkreis-miltenberg.de/bildung-und-beratung-fuer-neuzugewanderte/bildungsberatung/jugendmigrationsdienst/

Bildungsregion Landkreis Rhön-Grabfeld

„Sprachförderung und Integration in den Grund- und Mittelschulen“:
Zielgruppe: Schulpflichtige Kinder und Jugendliche
Kurzbeschreibung: Rasche Aufnahme, sprachliche Förderung und Integration der dezentral untergebrachten Schulpflichtigen an den jeweils zuständigen Schularten und Schulen. Anhand der vom Landratsamt erstellten Listen wird im Einzelfall die Schulpflicht und die Schulzuständigkeit seitens des Schulamtes festgestellt, die Schulen vorab informiert und eine sofortige Integration der Kinder an den Einzelschulen angestrebt. Entsprechende, zahlreich vorhandene Erfahrungen und Materialien werden für die Sprachförderung genutzt.

https://www.rhoen-grabfeld.de/themen/bildung/integration


"Ankommen in Deutschland"
Zielgruppe
: Menschen mit Migrationshintergrund (Flüchtlinge) ohne deutsche Sprachkenntnisse
Kurzbeschreibung: Im Landratsamt befindet sich im Foyer eine Multimediasäule, an der sich Zugewanderte über das Leben in Deutschland informieren können. Neben dem Erlenen der Sprache finden sich Infomaterialien und ein Tablet, das zahlreiche Recherchemöglichkeiten unter dem Motto des Goethe-Instituts „Mein Weg nach Deutschland“ in 30 Sprachen zu Leben und Arbeiten bietet.


"Café International"
Zielgruppe: Mütter von Flüchtlingsfamilien
Kurzbeschreibung: In Zusammenarbeit mit der VHS Rhön-Grabfeld und Ehrenamtlichen bietet das Projekt Möglichkeiten für Frauen und Mütter, sich auszutauschen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Ziel ist es, eine sozial-gesellschaftliche, sowie bildungskulturelle Plattform zu schaffen. Auch die regionale Integration und die Herstellung neuer sozialer Kontakte stehen im Fokus.

https://lagfa-bayern.de/projekte/sprache-schafft-chancen/cafe-international/

Schwaben

Kontakt über den Koordinator der Bildungsregionen in Schwaben: 
Frau Katharina Maier
Tel.: 0821-327 2573, E-Mail: katharia.maier@reg-schw.bayern.de

Bildungsregion Landkreis Aichach-Friedberg

„Qualifizierung und Fortbildungsveranstaltungen für ehrenamtlich und hauptamtlich tätige Personen vor Ort“:
Zielgruppe: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge; Kinder mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Schulung der Lehrkräfte, pädagogischen Mitarbeiter/innen in Jugendzentren, Jugendheimen und anderen Fachkräften zum Thema Integration. Schulung der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vereinen und Verbänden zum Thema Integration. Schwerpunkt auf Umgang mit Traumaerfahrungen.

Bildungsregion Landkreis Augsburg

„Meine Heimat – Deine Heimat“:
Zielgruppe: Flüchtlinge des Landkreises
Kurzbeschreibung: Ziele: Anregung des interkulturellen Dialogs, Förderung der Vernetzung und Zusammenarbeit von Vereinen im Landkreis, Stärkung der Identifikation, Unterstützung der Flüchtlinge, Prävention vor Ausländerfeindlichkeit, Schaffung von gemeinsamen Freizeit- und Begegnungsangeboten, Anregung des interkulturellen Dialogs, Förderung der Partizipation von Migrantenverbänden, -vereinen.
Maßnahmen: Mühlenfest, Ferienfreizeiten, Aufbau eines Patenprojektes etc.

Bildungsregion Landkreis Donau-Ries

 „Sprachlotse“:
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, sowie Kindergartenkinder mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Einrichtung eines Sprachlotsen, der mit der zuständigen Lehrkraft zusammenarbeitet und die Anstrengungen der Schulen nach dem Unterricht fortführt und ergänzt. Neben der Wiederholung und Festigung des Schulstoffes werden auch freizeitpädagogische Angebote durchgeführt. Auch in den Kindertageseinrichtungen unterstützen Sprachlotsen die Erzieherinnen und Erzieher im Bereich spielerische Sprachförderung.


„Lernpaten 3500“:
Zielgruppe: Kinder mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Ehrenamtliche erhalten eine kostenlose Fortbildung und Unterrichtsmaterialien gestellt um bedarfsorientiert Schulen, Kindertageseinrichtungen und Privatpersonen bei der Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Das Projekt ist als Ergänzungsleistung zum Sprachlotsen zu sehen.


„Laiendolmetscher“:
Zielgruppe: Neuzugewanderte und Einheimische
Kurzbeschreibung: Freiwillige engagierte und ausgebildete Laiendolmetscher übernehmen ehrenamtlich die Übersetzung bei Arztgesprächen, in Schulen, Kindergärten oder bei Behörden. Die Laiendolmetscher unterschiedlicher Herkunft können kurzfristig und unverbindlich angefragt werden und helfen in vielen Sprachen bei der Verständigung zwischen Neuzugewanderten und Einheimischen


„Sprachgutschein“:
Zielgruppe: Neuzugewanderte
Kurzbeschreibung: Neuzugewanderte, die einen Deutschkurs oder Integrationskurs absolvieren, der nicht durch andere Institutionen, wie das BAMF gefördert wird, erhalten vom Landkreis Donau-Ries einen Zuschuss in Höhe von 20% der Kurskosten, maximal jedoch 200€.


„Bildungs- und Beratungspass“:
Zielgruppe: Neuzugewanderte
Kurzbeschreibung: Neuzugewanderte Ausländer haben mit diesem Pass die Möglichkeit ihren Bildungsstatus gegenüber Dritten transparent nachzuweisen. Egal ob es dabei um Nachweise für absolvierte Deutschkurse, schulische Ausbildung, ausländische Qualifikationen, Praktika und andere Qualifizierungen geht. Für all das erhält man einen Eintrag im Bildungspass. Erworbene Kompetenzen werden so einheitlich und verständlich dargestellt. In der dazugehörigen Dokumentenmappe können Zertifikate, Teilnahmebestätigungen und Zeugnisse gesammelt werden. 


„Beschwerdemanagement“:
Zielgruppe
: Bewohnerinnen und Bewohner einer Asylunterkunft
Kurzbeschreibung: Ombudsleute gehen  in die Unterkünfte und nehmen Beschwerden der Bewohner*innen auf. Sie arbeiten unabhängig. Gibt es ein Problem oder eine Beschwerde, wie z.B. fehlende Mobilität um an Sprachkursen teilzunehmen, können die Ombudspersonen runde Tische einberufen, um mit allen zuständigen Stellen das Problem zu lösen. Die Bewohner*innen können so in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Die Mit- und Selbstbestimmung werden gefördert und die Eigenverantwortung wird gestärkt.

Bildungsregion Stadt Kaufbeuren

„HIPPY-Programm“:
Zielgruppe: Kinder (4-6 J.), hauptsächlich mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Hausbesuchsprogramm für Eltern und ihre Vorschulkinder mit dem Ziel, die Kinder mit speziell entwickeltem Spiel- und Lernmaterial auf die Schule vorzubereiten. Angeleitet und begleitet werden die Eltern von einer sog. Hausbesucherin (nach Möglichkeit aus demselben Kulturkreis wie die Familie), die im Laufe der Zeit auch zur Vertrauensperson wird. Sie stellt den Eltern das Programm, das 30 Aktivitätenhefte und neun Bilderbücher pro Jahr umfasst, vor.

Bildungsregion Stadt Kempten

„Haus International Nachmittagsbetreuung“:
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund aus Grund- und Mittelschulen
Kurzbeschreibung: Professionelle Kinderbetreuung am Nachmittag


„Sprachvermittler“:
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ohne ausreichende Sprachkenntnisse einschl. Asylbewerber
Kurzbeschreibung: Ehrenamtliche ergänzen den Deutschunterricht in Schulen sowie auch Freizeitangebote in allen Grund- und Mittelschulen.


„Deutschkurse für Asylbewerber“:
Zielgruppe: Jugendliche und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Kurzbeschreibung: Oft kommen junge Menschen ohne Deutschkenntnisse an. Eine direkt nachfolgende Aufnahme in Schulen kann oft nicht erfolgen. Für diese Zeit bis zur Schulaufnahme werden Angebote organisiert.


„Struktur für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“:
Zielgruppe: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Kurzbeschreibung: In den Wohneinrichtungen der drei Träger sind derzeit etwa 80 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht. Bis Ende 2015 werden es wohl 120 sein. Neben dem Wohnen sind Bildungs- und Freizeitangebote zu strukturieren.

Bildungsregion Landkreis Lindau (Bodensee)

„Projekt „Kulturelle Vermittler“ – START-Rampe“:
Zielgruppe: Migranteneltern
Kurzbeschreibung: Mit dem Projekt „START-Rampe“ werden kulturelle Vermittler ausgebildet und Migranteneltern zur Seite gestellt, um die Bildungsbiografien – besonders von Familien mit Migrationsgeschichte – besser zu gestalten. Dabei konzentrieren sie sich auf die Übergänge.

Bildungsregion Landkreis Neu-Ulm

„BiSS – Bildung durch Sprache und Schrift“:
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Durchgängige Sprachbildung. Einrichtungsübergreifender Verbund mit folgenden Zielen:
- Abgestimmte Sprachfördermaßnahmen
- Kollegialer Austausch
- Passende Weiterqualifizierungen


„Sprachboxen“:
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Bereitstellung von Sprachfördermaterialien, welche von allen pädagogischen Fachkräften im Landkreis über die Kreisbildstellen zur Verfügung stehen.


„Fortbildungszyklus für pädagogische Fachkräfte“:
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten
Kurzbeschreibung: Regelmäßiger Fortbildungszyklus mit Angeboten; auch Sprachförderbereich für pädagogische Fachkräfte im Landkreis


„Übergangsmanagement an GS“:
Zielgruppe: Kindertagesstätten und Grundschulen
Kurzbeschreibung: Gemeinsame Kooperationsvereinbarung:
- verstärkte Zusammenarbeit/ regelmäßige Treffen
- gemeinsame Fortbildungen (regionale Gruppen)
- Ausfüllen/Führen eines Übergabebogens/Portfolios.


„Bildungs- und Integrationsmentoren“:
Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Aufbau eines Netzwerkes, Qualifizierungskurse, Materialerstellung. Ehrenamtliche Integrationslotsen bieten Hilfe und Beratung


„Anschub – Asylsuchende Nicht volljährige Flüchtlinge in Schule und Betrieb“:
Zielgruppe: Junge Flüchtlinge
Kurzbeschreibung: Flüchtlingen den Weg in Schule und Beruf erleichtern. Kombination aus Schulbesuch und Praktika in Kooperation mit örtlichen Betrieben


„Helferkreise der Gruppe Asyl“:
Zielgruppe: Asylbewerber
Kurzbeschreibung: Netzwerktreffen für die ehrenamtlichen Betreuer der Asylbewerber im Landkreis Neu-Ulm. Helferkreise unterstützen die im Landkreis wohnenden Asylbewerber, insbesondere deren Kinder in Fragen und Angelegenheiten des alltäglichen Lebens und Lernens.


„Kooperation Lesepaten“:
Zielgruppe: Ehrenamtliche (Erwachsene) Lesepaten an Grundschulen und Kindertagesstätten
Kurzbeschreibung: Austauschtreffen, Buchpräsentationen, Fortbildungen.


"Jugendliche Lesepaten":
Zielgruppe: Grundschülerinnen und -schüler
Kurzbeschreibung: Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen lesen als Lesepaten für Grundschulen und Kindertagesstätten. Wöchentliche Lesestunden, Fortbildungen. Projektdauer: jeweils ein Schuljahr.

Bildungsregion Landkreis Oberallgäu

„Lernhelfer für Kinder mit Migrationshintergrund“:
Zielgruppe: Kinder von Migranten ohne/mit geringen Deutschkenntnissen
Kurzbeschreibung: Das Projekt „Lernhelfer“ wird an verschiedenen Standorten im Landkreis durchgeführt.. Neu ankommende Schülerinnen und Schüler erhalten von Lernhelfer die Vermittlung von Deutschkenntnissen. Diese können parallel zum Unterricht in der Schule erfolgen oder an Nachmittagen in außerschulischen Räumlichkeiten.


Arbeitsgruppe „Migration & Integration“:
Zielgruppe: Alle, die an der Integration von Migranten beteiligt sind (öffentliche und freie Träger, politische Vertreter/-innen, Verwaltungen, Vereine, Bildungseinrichtungen, Verwaltungen, Organisationen, Institutionen, Verbände und Einzelpersonen)
Kurzbeschreibung: Zusammenschluss aktiv an der Integration von Zuwander/-innen beteiligten Akteure zur Entwicklung, Fortschreibung und Umsetzung des Integrationsplans.


Initiative „VerA“:
Zielgruppe: Jugendliche in berufsvorbereitenden Maßnahmen oder in Ausbildung
Kurzbeschreibung: Die Initiative VerA (Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen) richtet sich an junge Menschen, welche vor oder während Ihrer Ausbildung auf Schwierigkeiten stoßen. Gemäß dem 1:1 Prinzip kümmert sich um jede/n hilfebedürftige/n Jugendliche/n ein/e ehrenamtliche/r Begleiter/in mit Berufs- und Lebenserfahrung ganz persönlich. VerA ist eine bundesweite Initiative des Senior Experten Service (SES), welche 2018 im Oberallgäu mit dem Fokus auf Neuzugewanderte etabliert wurde.


Bildungsträgertreffen Kempten-Oberallgäu:
Zielgruppe: Vertreter/-innen BAMF, Weiterbildungsträger, Vertreter/-innen Jobcenter, Amt für Migration, Migrationsberatungsstellen, weitere Bildungs- und Integrationsakteure
Kurzbeschreibung: Regelmäßige Vernetzung zur Abstimmung und Transparenz von Sprachkurs- und Bildungsangeboten im Landkreis Oberallgäu und der kreisfreien Stadt Kempten. Monatliche Veröffentlichung einer Übersicht mit allen laufenden und geplanten Deutschkursen im nördlichen und südlichen Landkreis sowie der kreisfreien Stadt Kempten.


Fallkonferenzen Berufsintegrationsklassen:
Zielgruppe: Erziehungshilfen des Jugendamts, Vermittler/-innen des Jobcenters, Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Lehrkräfte der Berufsschule
Kurzbeschreibung: Datenschutzkonforme Besprechung von Anschlussmöglichkeiten wie Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung der Schüler/-innen vor Abschluss der Berufsintegrationsklasse zur Unterstützung am Übergang Schule-Beruf.


Lernförderung TIB
Zielgruppe: Schüler/-innen aller Schularten
Kurzbeschreibung: Beim Treffpunkt für Integration durch Bildung (kurz: TIB) finden Kinder mit und ohne Migrationshintergrund zusammen, helfen einander, werden miteinander vertraut und erhalten Unterstützung bei schulischen Fragen. Die außerschulische Lernförderung durch Dozent/-innen setzt den Fokus auf die drei Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch.


Multiplikatorenschulung in Schulen:
Zielgruppe: Schüler/-innen aller Schularten
Kurzbeschreibung: Ehrenamtlich ausgebildete Multiplikator/-innen geben Workshops zu Vorurteilen und gutem Zusammenleben an regionalen Schulen. Ziel ist es Schüler/-innen zu befähigen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv zu werden, wenn ein diskriminierendes Verhalten beobachtet oder erlebt wird und sich mit eigenen Vorurteilen sowie Privilegien auseinander zu setzen.


Lernen durch Engagement (LdE):
Zielgruppe: Schüler/-innen aller Schularten
Kurzbeschreibung: LdE ist eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement von Schüler/-innen mit fachlichem Lernen verbindet. Qualifizierung und Vernetzung von mitwirkenden Schulen und Partner, Verbreitung von LdE in der Praxis. Schüler/-innen setzen sich für das Gemeinwohl ein - sie tun etwas für die Gesellschaft .Das Engagement der Schüler/-innen wird im Unterricht gemeinsam geplant, reflektiert und mit Inhalten der Bildungs- und Lehrpläne verknüpft.


Dolmetscherpool Oberallgäu
Zielgruppe: Institutionen in der Integrationsarbeit
Kurzbeschreibung: Ein aufgebauter Pool aus gut ausgebildeten, ehrenamtlich tätigen Laiendolmetschern verschiedener Sprachen bietet Kindergärten, Schulen, sozialen Einrichtungen, lokalen Behörden oder anderen Institutionen niederschwellige Dolmetscher-Dienste an. Ziel der Koordination ist es, regionale Einrichtungen bei der Kommunikation mit Familien ohne ausreichend Deutschkenntnisse niederschwellig zu unterstützen, um eine Integration bestmöglich zu fördern.


Newsletter Migration & Integration:
Zielgruppe: Schulen, Gemeinden, Migrations- und Integrationsberatungsstelen, Ehrenamtliche, amtsinterne Fachstellen und weitere Interessierte
Kurzbeschreibung: Regelmäßige Veröffentlichung eines Newsletters „Migration und Integration“ durch das Bildungsbüro. Dieser enthält aktuelle Zahlen, Daten und Fakten, wichtige Entscheidungen und Hinweise, neue Maßnahmen und Projekten, sowie weitere regional und überregional relevanten Entwicklungen.


Netzwerktreffen Asyl & Integration
Zielgruppe: Migrations- und Integrationsberatungsstellen, amtsinterne Fachstellen, Institutionen in der Integrationsarbeit
Kurzbeschreibung: Monatliches Austauschtreffen von Beteiligten in der Integrationsarbeit.

Bildungsregion Landkreis Ostallgäu

„Runder Tisch Integration“:
Zielgruppe: Verschiedene Institutionen
Kurzbeschreibung: Zusammenarbeit zwischen den verschie­denen Institutionen und Migrantenverbänden.

Bildungsregion Stadt Memmingen und Landkreis Unterallgäu

„Elterntalk“:
Zielgruppe: Eltern mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: Elterngesprächsrunden über Erziehungsfragen in der Familie. Im Mittelpunkt stehen die Themen Medien, Konsum und Suchtvorbeugung, das Angebot ist bisher auf Deutsch, Englisch, Türkisch und Russisch verfügbar, eine Ausweitung auf weitere Sprachen ist angedacht.


„Jugendbildungsstätte Babenhausen“:
Zielgruppe: Schulklassen und Jugendgruppen
Kurzbeschreibung: „Vielfalt macht Stark“ – Angebot zum interkulturellen Lernen, Multiplikatorenfortbildungen.


„VIA SPERA“:
Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund
Kurzbeschreibung: „VIA SPERA – Straße der Hoffnung“. Dazu gehören Qualifizierungsmaßnahmen wie Praktika, die ganz oder teilweise von der Agentur für Arbeit finanziert werden, und auch die theoretische und praktische Ausbildung im Kolping Bildungszentrum. „Das Wichtigste aber ist und bleibt das Lernen der deutschen Sprache“.


IHK-Projekt „Junge Flüchtlinge in Ausbildung“:
Zielgruppe: Junge unbegleitete Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Irak, Somalia, Eritrea, die im zweiten Schuljahr an den Berufsschulen Deutsch lernen
Kurzbeschreibung: Die IHK Schwaben hat vor diesem Hintergrund vor rund sechs Monaten ein Pilotprojekt „Integration junger Flüchtlinge in den Ausbildungsmarkt“ gestartet, um den Weg in eine Ausbildung zu eröffnen. Ziel ist es, jungen unbegleiteten Flüchtlingen im IHK-Bezirk über Praktika zunächst über die Vielfalt und Anforderung einer beruflichen Ausbildung zu informieren und danach interessierte Ausbildungsbetriebe und potenzielle Auszubildende zusammenzubringen.


Initiative „three2six“:
Zielgruppe: Kinder von Flüchtlingen und Migranten
Kurzbeschreibung: In Planung ist ein Projekt an einer Schule in Mindelheim, das die Initiative „three2six“ angelehnt ist. Das Programm soll Kinder von Flüchtlingen und Migranten nachmittags pädagogisch, sportlich und schulisch fördern (Einbindung von Schülern, Volunteers und Eltern).

Weitere Informationen zum Thema Asyl/Flüchtlinge:

Schüler mit Migrationshintergrund: Integration und Sprachförderung

Weitere Informationen auf den Seiten des bayerischen Kultusministeriums.

Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

ZBFS - Bayerisches Landesjugendamt

BJR - Bayerischer Jugendring

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

Bundesministerium für Bildung und Forschung

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