Partnerschaft Hochschule und Region Neue Studienangebote fördern Talente im ländlichen Raum

Der Wettbewerb "Partnerschaft Hochschule und Region" ist ein Kernelement des 2014 initiierten Struktur- und Regionalisierungskonzepts. Es stärkt die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen im ländlichen Raum in Bayern. 

Der Wettbewerb setzt den von der Staatsregierung erfolgreich eingeschlagenen Weg zur Stärkung und Weiterentwicklung von Hochschulaktivitäten in den Regionen konsequent fort.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle betont: „An zehn Standorten werden unsere Hochschulen ab 2016 neue Studienangebote einrichten – vor allem an Standorten, an denen es bisher kein Hochschulangebot gab. Wir können mit diesen Maßnahmen weitere Innovationen in Bayern erzeugen und Talente junger Menschen erkennen und entscheidend fördern. Diese können sich in der Region weiterqualifizieren und stehen nachher auch in der Region für Führungsaufgaben und als Spezialisten zur Verfügung. Die Menschen in allen Regionen sollen von der Leistungs- und Innovationsfähigkeit der Hochschulen profitieren und sie stärker als bisher nutzen können.“ Mit Hilfe innovativer und IT-gestützter Lernformate könne der klassische Gegensatz zwischen Hochschulstandorten und Städten ohne Hochschule aufgehoben und auch im ländlichen Raum ein direkter Zugang zur Hochschulbildung ermöglicht werden.

Wettbewerb "Partnerschaft Hochschule und Region"

Im Oktober 2014 hatte das Wissenschaftsministerium die Präsidenten der Bayerischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und der Technischen Hochschulen über den Wettbewerb informiert und sie zur Teilnahme eingeladen. Die eingegangenen Anträge waren durch eine Jury von außerbayerischen Wissenschaftlern und Hochschulpräsidenten bewertet worden. Minister Spaenle hatte die Vorschläge der Jury angenommen. Entsprechend werden an folgenden Standorten neue Studiengänge angeboten:

  • An den Standorten Abensberg, Cham und Tirschenreuth von der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“.
  • An den Standorten Nördlingen und Memmingen von den drei Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Augsburg, Kempten und Neu-Ulm das Verbundprojekt „Digital und Regional“.
  • In Rothenburg ob der Tauber und Miltenberg von den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Ansbach, Aschaffenburg und Weihenstephan-Triesdorf ein Studiengang „Regio BWL“, der sich unmittelbar am Bedarf der Region ausrichtet.
  • In Mühldorf am Inn von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Rosenheim ein dualer Bachelorstudiengang „Pädagogik der Kindheit – Bildung und Sozialmanagement“.
  • In Hauzenberg und Straubing von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Landshut mit Unterstützung der Hochschule München auf der Basis eines Konzepts „Digitales-Studieren.Bayern“ ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen.

Minister Spaenle bemerkt: „Beeindruckend war für mich die Ausrichtung der geplanten Studiengänge auf die Bedürfnisse der Menschen und der Unternehmen der Region sowie das starke Engagement der Regionen, die gemeinsam mit den Hochschulen das Studienangebot unterstützen. Die Hochschulen selbst erweisen sich hier als Dienstleister für Wissenschaft und Region zugleich.“

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Stand: 16. Juni 2015

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