Gesundheitsforschung

In der Gesundheitsforschung ist Bayern besonders stark. Die fünf Universitätsklinika im Freistaat forschen auf internationalem Spitzenniveau. So wurde im Jahr 2013 der renommierte Leibniz-Preis im Bereich der medizinischen Forschung zweimal nach Bayern vergeben: an Frau Prof. Dr. Erika von Mutius, LMU München, und Herrn Prof. Dr. Vasilis Ntziachristos, TU München. Die Medizinischen Fakultäten sind an zahlreichen Forschungsprojekten und Forschungseinrichtungen beteiligt. Hinzu kommen herausragende Forschungsaktivitäten an außeruniversitären Einrichtungen wie dem Helmholtz-Zentrum München und mehreren Max-Planck-Instituten (MPI für Neurobiologie, MPI für Biochemie und MPI für Psychiatrie).

Gesundheitforschung Bayern

 

 

Hochschulforschung und Universitätsklinika

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Vorlesen lassen

Ludwig-Maximilians-Universität München Vorlesen lassen

Technische Universität München Vorlesen lassen

Universität Regensburg Vorlesen lassen

Julius-Maximilians-Universität Würzburg Vorlesen lassen

Universitäres Zentrum für Gesundheitsforschung am Klinikum Augsburg Vorlesen lassen

Bayerische Forschungsnetzwerke Vorlesen lassen

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

Helmhotlz-Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU) Vorlesen lassen

Max-Planck-Institute in Martinsried und München Vorlesen lassen

Max-Planck-Forschungsgruppe "Systemimmunologie" in Würzburg Vorlesen lassen

Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung

In den Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung suchen die besten deutschen Forschungseinrichtungen im jeweiligen Fachgebiet nach neuen Erkenntnissen über die wichtigsten Volkskrankheiten.

An allen sechs Zentren sind das Helmholtz-Zentrum München (HMGU) beziehungsweise die Medizinischen Fakultäten der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität München beteiligt. Das HMGU ist Kernzentrum für das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung und das Deutsche Zentrum für Lungenforschung. Das Helmholtz-Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU) erforscht, wie Volkskrankheiten im Kontext von Umweltfaktoren, Lebensstil und individueller genetischer Disposition entstehen. Dabei werden neue Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie entwickelt. Schwerpunkte liegen auf Diabetes mellitus, Lungenerkrankungen und Allergien.

Basis der Arbeit ist die Grundlagenforschung in den Instituten und wissenschaftlichen Abteilungen, die regelmäßig international begutachtet werden. Als wissenschaftlich-technische Infrastruktur stehen dafür zentrale Technologieplattformen auf höchstem Niveau zur Verfügung. Durch intensive Zusammenarbeit mit den Universitätsklinika und mit den Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung können wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die medizinische Praxis einfließen – zum Wohl der Patientinnen und Patienten.

Nationale Kohorte

Mit der "Nationalen Kohorte" betreibt ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen den Aufbau einer Langzeit-Bevölkerungsstudie mit circa 200.000 Probandinnen und Probanden, welche die Ursachen und Risikofaktoren der wichtigsten Volkskrankheiten aufklären soll. Zudem werden Wege einer wirksamen Vorbeugung und neue Möglichkeiten der Früherkennung gesucht. Der Freistaat Bayern beteiligt sich mit dem Helmholtz-Zentrum München (zum Teil am Standort Augsburg), der Medizinischen Fakultät der Universität Regensburg und dem Klinikum der Universität München maßgeblich an der Nationalen Kohorte: Hier werden unter anderem 30.000 Probanden rekrutiert, MRT-Untersuchungen durchgeführt und eine zentrale Biomaterialbank betrieben.

 

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