Hochschulen: Bayern begrüßt seine neuen Professoren

Nach guter Tradition heißt Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle die neu berufenen Professorinnen und Professoren bei einem Empfang in München herzlich willkommen. Gemeinsam mit ihnen verfolgt er das Ziel für Bayern: "Spitzenniveau für die Zukunft sichern".

Die "Kraft der Kreativität" inspiriert Kunst und Wissenschaft gleichermaßen. Um dies deutlich zu machen, begrüßte Wissenschaftsminister Dr. Spaenle die neu berufenen Professoren in der Pinakothek der Moderne in München. Das Haus gibt mit seinen vier Sammlungen einen umfassenden Überblick über Kunst und Design im 20. Jahrhundert und bot damit einen hervorragenden Rahmen für einen anregenden Austausch.

Im vergangenen Jahr wurden 396 Professorinnen und Professoren an die staatlichen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen neu berufen. „Auch nach dem doppelten Abiturjahrgang halten wir die Neuberufungen von Professorinnen und Professoren auf hohem Niveau, um die Spitzenposition des Hochschulstandorts Bayern weiter zu stärken", betonte Spaenle auf dem Empfang.

Der Frauenanteil bei den Neuberufungen steigerte sich im vergangenen Jahr von 21,6 auf 24,7 Prozent. „Diese positive Entwicklung wollen wir in den nächsten Jahren weiter ausbauen“, so Spaenle. „Die nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft ist ein erklärtes Ziel der bayerischen Wissenschaftspolitik, das in den Zielvereinbarungen, die wir mit den Hochschulen treffen, verankert wird.“

Ein weiterer Schwerpunkt ist es, an den bayerischen Hochschulen gute Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und Lehre zu schaffen. Dies könne nur im ständigen Dialog mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelingen, so der Staatsminister. Mit der Neuregelung der Professorenbesoldung und den Änderungen der Lehrverpflichtungsverordnung sei man hier auf einem guten Weg.

Außerdem nehme der Freistaat derzeit so viel Geld für Wissenschaft und die Kunst in die Hand wie nie zuvor. Der Etat für diesen Bereich sei gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf knapp sechs Milliarden Euro gestiegen. Für das Haushaltsjahr 2014 sei sogar eine weitere Steigerung veranschlagt.

Gute Wissenschaftspolitik hat zum Ziel, optimale finanzielle und rechtliche Rahmenbedinungen für die Hochschulen vor Ort zu schaffen. Sie muss aber auch den Wissenschaftsstandort Bayern insgesamt im Blick haben. Staatsminister Dr. Spaenle betonte in diesem Zusammenhang: "Keine Hochschule lebt für sich allein, sondern jede ist eingewoben in ein lebendiges Netzwerk an Kooperationen und Wechselbeziehungen. Nur gemeinsam und in seiner Gesamtheit werden wir die vielgestaltige bayerische Hochschul- und Wissenschaftslandschaft erfolgreich weiterentwickeln.“

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Stand: 17. Februar 2014

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