Brennpunkt Rom: Staatsgemäldesammlung spielt mit dem Thema Feuer

Eindrucksvoller Kunstschatz: Mit der Ausstellung "Brennpunkt Rom" stellt die Alte Pinakothek in München ein einzelnes Werk in den Mittelpunkt - das Gemälde "Kalkofen" von Sébastien Bourdon. So kann man im Kunstareal München einmal mehr sehenswerte Kunst neu entdecken.

Den Titel der Ausstellung haben die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit Bedacht gewählt. Zum einen geht es auf dem Gemälde "Kalkofen" von Sébastien Bourdon tatsächlich "heiß" her. Es zeigt den Hof einer Brennerei in Rom. Im Hintergrund ist die Engelsburg zu erkennen und die gesamte Szenerie ist geprägt vom dramatischen Helldunkel zwischen Feuer und weißem Kalk - ausgeleuchtet durch einen roten Abendhimmel.

Ein Gemälde im Rampenlicht

Kunststaatsminister Dr. Ludwig Spaenle

Kunststaatsminister Dr. Ludwig Spaenle

Kunststaatsminister Dr. Ludwig Spaenle freut sich darüber, dass die Alte Pinakothek ein einzelnes Gemälde ins Rampenlicht rückt: "Diese Ausstellung macht eindrucksvoll deutlich, dass nicht nur die spektakulären Retrospektiven großer Namen, sondern auch einzelne Kunstwerke ein ungeheures Potential besitzen."

"Es lohnt sich, wenn wir uns mit Zeit und Konzentration auf ein Bild einlassen, wenn wir so vom Sehen zum Betrachten kommen und es tatsächlich studieren. Damit erweist sich die Alte Pinakothek einmal mehr als hervorragender Bildungsort. Sie hütet reiche Schätze und öffnet gleichzeitig zahlreiche Zugänge", erläutert der Kunstminister.

Sébastien Bourdon und sein Werk "Kalkofen"

Sébastien Bourdon gilt als einer der facettenreichsten Künstler des 17. Jahrhunderts und zählt zu den wichtigsten Vertretern der französischen Malerei dieser Zeit. Er war an der Gründung der königlichen Kunst-Akademie in Paris beteiligt und wurde vom französischen König als besonders talentierter Künstler gefördert.

Das Bild "Kalkofen" gewährt einen spannenden Blick in die Jugendzeit dieses Künstlers, der mit 21 Jahren nach Rom reiste und sich dort von niederländischen Malern inspirieren ließ. Dieses Gemälde belegt seine Freude am Experimentieren mit verschiedenen Gattungen und Stilen.

Sébastien Bourdon und sein Werk "Kalkofen"

Sébastien Bourdon gilt als einer der facettenreichsten Künstler des 17. Jahrhunderts und zählt zu den wichtigsten Vertretern der französischen Malerei dieser Zeit. Er war an der Gründung der königlichen Kunst-Akademie in Paris beteiligt und wurde vom französischen König als besonders talentierter Künstler gefördert.

Das Bild "Kalkofen" gewährt einen spannenden Blick in die Jugendzeit dieses Künstlers, der mit 21 Jahren nach Rom reiste und sich dort von niederländischen Malern inspirieren ließ. Dieses Gemälde belegt seine Freude am Experimentieren mit verschiedenen Gattungen und Stilen.

Informationen zur Ausstellung "Brennpunkt Rom"

Die Ausstellung ist vom 13.02.2014 - 18.05.2014 in der Alten Pinakothek in München zu sehen.

Weitere Informationen

Stand: 12. Februar 2014 // Bild: Wikipedia

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