Afrikastudien: Neues Forschungsinstitut BRIAS bündelt Kompetenzen

Mit einem Kooperationsvertrag rufen vier bayerische Hochschulen gemeinsam das Bayerische Forschungsinstitut für Afrikastudien BRIAS ins Leben. Damit werden wissenschaftliche Erkenntnisse zum afrikanischen Kontinent gebündelt und können der Gesellschaft zielgerichtet zur Verfügung gestellt werden. Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle sieht in der Vernetzung wissenschaftlicher Einrichtungen eine hervorragende Möglichkeit, wichtige Projekte zukunftsorientiert auf den Weg zu bringen.

Kompetenzen bündeln und ein starkes Netzwerk für exzellente wissenschaftliche Arbeit und deren Anwendung in der Beziehung zu Afrika schaffen - dieses Ziel verfolgt die Kooperation, die die Universitäten in Bayreuth und Würzburg sowie die Technische Hochschule Ingolstadt und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm gemeinsam mit Wissenschaftsminister Dr. Spaenle nun auf den Weg bringen. Das neue Forschungsinstitut für Afrikastudien ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Vernetzung der bayerischen Wissenschaftslandschaft über die Grenzen der Hochschularten hinweg.

BRIAS will sich vor allem auf folgende Schwerpunkte konzentrieren: Kultur, Sozial- und Geisteswissenschaften (Bayreuth), Energietechnik mit Schwerpunkt erneuerbare Energien (Ingolstadt), Gesundheitsmanagement (Neu-Ulm) sowie Tropenmedizin, Tropenbiologie, Naturstoffchemie und physische Geographie (Würzburg). Damit verfolgt das Institut einen ausgesprochen interdisziplinären Ansatz.

Darüber hinaus werden die Wissenschaftler eng mit afrikanischen Partnern zusammenarbeiten und so einen wertvollen Beitrag zur Internationalisierung der bayerischen Hochschulen leisten.

Stand: 6. Februar 2014 // Bild: Peter Kolb

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