Praktische Pflegeausbildung innovieren Studierende organisieren zukunftsweisendes Symposium

Professionalisierung der Pflegeberufe: Ziel des Symposiums war es, neue Ansätze der fachpraktischen Ausbildung zu präsentieren sowie unterschiedliche Denkanstöße und mögliche Entwicklungen aufzuzeigen. Aus der Praxis für die Praxis!

Das erste pflegepädagogische Symposium fand an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. Über 250 Besucher waren von den neuen Konzepten und innovativen Entwicklungen zur praktischen Pflegeausbildung begeistert, die im Rahmen des Symposiums vorgestellt wurden.

Ausbau des Themas "Gesundheit"

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler

Staatssekretär Bernd Sibler betonte: „Der Gesundheitsbereich ist sowohl auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt als auch wissenschaftspolitisch hoch interessant. So fordert etwa der Wissenschaftsrat einen Ausbau von Wissenschaft und Forschung im Gesundheitsbereich.

Ich begrüße es daher sehr, dass die TH Deggendorf das Thema "Gesundheit" in den nächsten Jahren weiter ausbauen möchte, etwa mit Angeboten in Metten oder Pfarrkirchen. Die Bayerische Staatsregierung unterstützt die TH Deggendorf dabei durch zusätzliche Mittel.

Schlüssel zum Erfolg

Nach den Grußworten des Präsidenten der THD, Prof. Dr. Peter Sperber, und von Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, lobte Prof. Dr. Michael Bossle, Studiengangsleiter des Bachelor Pflegepädagogik das Ziel der Veranstaltung: „Innovative Methoden in der Pflegeausbildung zu erschließen und anzuwenden ist der Schlüssel zum Erfolg. Wir zeigen Ihnen heute wie.“
 
Die Pflegeberufe und deren Professionalisierung werden im Zuge des demographischen Wandels immer wichtiger. Ziel des Symposiums war es, neue Ansätze der fachpraktischen Ausbildung zu präsentieren sowie unterschiedliche Denkanstöße und mögliche Entwicklungen aufzuzeigen.
 

Neues Betriebssystem aufspielen

Neben Vorträgen und Expertenrunden hatten die Teilnehmer des Symposiums Zeit sich auszutauschen und die neuen Methoden kennenzulernen. Der Vortrag von Doris Eberhardt vom Klinikum Neumarkt in der Oberpfalz thematisierte die „Ästhetische Bildung in der Pflege“. Daneben informierte der Beitrag von Nicole Herrmann, Praxisanleiterin im Bezirksklinikum Mainkofen, über „Hauptamtliche Praxisanleiter“.

Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Bossle wies ausdrücklich auf die Notwendigkeit der Umstellung in der Lehre der praktischen Pflegeausbildung hin: „Wir reden nicht davon eine Software upzudaten, sondern wir wollen die Festplatte aus dem Computer rausnehmen und ein neues Betriebssystem aufspielen.“

Starke Teams

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler ergänzt: "Die Hochschulausbildung soll nicht zuletzt auch einen Beitrag leisten, um dieses Berufsfeld attraktiver zu gestalten. Ich bin mir sicher: Gemeinsam mit den kompetenten, traditionell ausgebildeten Pflegefachkräften entstehen damit starke Teams, die beidem gerecht werden: Den Menschen, die ihnen anvertraut sind und den zunehmenden Herausforderungen, die künftig auf unsere Gesellschaft zukommen."

Weitere Informationen

Stand: 9. März 2015 // Bilder: TH Deggendorf

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