Staatssekretär Bernd Sibler bei seiner Ansprache im Deutschen Museum
Robotik-Kurse, Experimentier-Clubs, Technik-Tüfteleien – viele Schulen in Bayern bieten innovative Ideen, um Schüler für die Naturwissenschaften zu begeistern. Staatssekretär Bernd Sibler und die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichneten nun „MINT-freundliche Schulen“ aus.
Deutschlands Wirtschaft lebt von Innovationen und Ideen. In Ermangelung eigener Rohstoffe hängt die deutsche Wettbewerbsfähigkeit wesentlich vom technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt ab. MINT-Absolventen sind daher auf dem Arbeitsmarkt höchst begehrt. Dennoch zeichnet sich auf diesem Gebiet ein schwerwiegender Fachkräftemangel ab.
Das Kultusministerium möchte weiterhin mehr Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaft und Technik begeistern. In allen Schularten gibt es mittlerweile entsprechende Projekte und Initiativen, die zeigen, wie motivierend und faszinierend moderner Unterricht in den MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – sein kann. Unterstützt wird das Kultusministerium dabei von der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.
Staatssekretär Bernd Sibler und Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative "MINT Zukunft schaffen", im Gespräch mit Schülern
Die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ ehrt Schulen, die sich in diesem Bereich durch Engagement und innovative Konzepte auszeichnen, etwa durch die Einrichtung von Pluskursen für besonders interessierte Schüler oder die Setzung spezieller Schwerpunkte im Unterricht.
Staatssekretär Sibler betonte, dass mit der Auszeichnung auch eine besondere Außenwirkung verbunden ist. „MINT-freundliche Schulen haben in der Regel steigende Anmeldezahlen und finden leichter außerschulische Partner für ihre MINT-Projekte“, so Sibler. Gleichzeitig dankte er den Schulen und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ für ihren Einsatz und ihren Weitblick: „Die Auswirkungen eines schulischen Engagements sind nicht sofort sichtbar. Bis aus einem Schüler ein Ingenieur wird, vergehen viele Jahre. Dennoch werden dadurch die Grundlagen für unsere Zukunft gelegt“.
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Stand: 24.10.2012 // Bilder: Deutsches Museum, StMUK
