Kultusstaatssekretär Bernd Sibler mit Dr. Peter Römisch (Arbeitskreis Humanistisches Gymnasium e.V.), Laudator Dr. Johan Schloemann und Sonderpreisträgerinnen
Warum heute noch Griechisch? Warum heute noch humanistische Bildung?
Für den Pegálogos-Wettbewerb 2012 sind bayerische Schülerinnen und Schüler humanistischer Gymnasien diesen Fragen nachgegangen. Kultusstaatssekretär Sibler würdigte bei der Preisverleihung in München Kreativität und Einfallsreichtum der eingesandten Beiträge: „So spannend, so schön, so stark kann Griechischlernen sein!“
Giulia Engler freut sich über den Pegálogos
„Griechisch kann durchaus als Crashkurs in europäischer Grundlagenkunde verstanden werden. Griechisch ist das europäische Grundlagenfach Nummer eins!“ Bei der Verleihung des Pegálogos-Preises 2012 in München zeigte sich Kultusstaatssekretär Bernd Sibler restlos überzeugt: „Ganzheitliche Persönlichkeitsbildung ist ein wahrer Wert humanistischer Bildung.“ Sibler würdigte auch die Arbeit des Arbeitskreises Humanistisches Gymnasium. Schon zum dritten Mal richtet dieser den Schülerwettbewerb rund ums Altgriechische aus: „Der Pegálogos-Preis ist ein öffentlichkeitswirksames Signal für das Humanistische Gymnasium“, so Sibler.
Der Pegálogos-Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 500 Euro Preisgeld dotiert. Die Laudatio hielt der SZ-Feuilletonist Dr. Johan Schloemann, der selbst über griechische Rhetorik an der Berliner Humboldt-Universität promoviert hat.
Die diesjährige Preisträgerin Giulia Engler kommt vom Ignaz-Guenther-Gymnasium Rosenheim und begeisterte die Jury mit einem selbst gestalteten Plakat. „Warum ich es liebe, Griechisch zu lernen“ - schon der Titel der prämierten Arbeit sagt eigentlich alles: Bayerischen Schülerinnen und Schülern liegt ihr Griechisch am Herzen! Sonderpreise für ihre kreativen Beiträge erhielten Mascha von Kuk, Carolina Schäfer, Victoria Hentsch, Olivia Tausendfreund, Cordelia Horms, Dana-Kristin Brinker, Anna-Lena Schorp (Maximiliansgymnasium München), Charlotte Seybold (Reuchlin Gymnasium Ingolstadt), Johanna Schredel (Reuchlin Gymnasium Ingolstadt) sowie Helena Klauss und Jonas Klauza (Karlsgymnasium München).
Der Pegálogos-Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler humanistischer Gymnasien in Bayern, die das Fach Griechisch belegen oder belegt haben. Wer mitmachen will, muss keinen Griechisch-Text übersetzen oder griechische Vokabeln rückwärts konjugieren. Den Pegálogos-Preis kann gewinnen, wer kreativ begründen kann, warum es auch heute noch Spaß macht, Griechisch zu lernen. Erlaubt ist alles, was Freude macht – vom Internetblog bis zum Dokumentarfilm.
Stand: 24.10.2012 // Fotos: Armin Baumgartner
