Pegalogos-Preis 2012: So spannend, so schön, so stark kann Griechischlernen sein

Warum heute noch Griechisch? Warum heute noch humanistische Bildung?
Für den Pegálogos-Wettbewerb 2012 sind bayerische Schülerinnen und Schüler humanistischer Gymnasien diesen Fragen nachgegangen. Kultusstaatssekretär Sibler würdigte bei der Preisverleihung in München Kreativität und Einfallsreichtum der eingesandten Beiträge: „So spannend, so schön, so stark kann Griechischlernen sein!“

„Griechisch kann durchaus als Crashkurs in europäischer Grundlagenkunde verstanden werden. Griechisch ist das europäische Grundlagenfach Nummer eins!“ Bei der Verleihung des Pegálogos-Preises 2012 in München zeigte sich Kultusstaatssekretär Bernd Sibler restlos überzeugt: „Ganzheitliche Persönlichkeitsbildung ist ein wahrer Wert humanistischer Bildung.“ Sibler würdigte auch die Arbeit des Arbeitskreises Humanistisches Gymnasium. Schon zum dritten Mal richtet dieser den Schülerwettbewerb rund ums Altgriechische aus: „Der Pegálogos-Preis ist ein öffentlichkeitswirksames Signal für das Humanistische Gymnasium“, so Sibler.

Der Pegálogos-Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 500 Euro Preisgeld dotiert. Die Laudatio hielt der SZ-Feuilletonist Dr. Johan Schloemann, der selbst über griechische Rhetorik an der Berliner Humboldt-Universität promoviert hat.

Die diesjährige Preisträgerin Giulia Engler kommt vom Ignaz-Guenther-Gymnasium Rosenheim und begeisterte die Jury mit einem selbst gestalteten Plakat. „Warum ich es liebe, Griechisch zu lernen“ -  schon der Titel der prämierten Arbeit sagt eigentlich alles: Bayerischen Schülerinnen und Schülern liegt ihr Griechisch am Herzen! Sonderpreise für ihre kreativen Beiträge erhielten Mascha von Kuk, Carolina Schäfer, Victoria Hentsch, Olivia Tausendfreund, Cordelia Horms, Dana-Kristin Brinker, Anna-Lena Schorp (Maximiliansgymnasium München), Charlotte Seybold (Reuchlin Gymnasium Ingolstadt), Johanna Schredel (Reuchlin Gymnasium Ingolstadt) sowie Helena Klauss und Jonas Klauza (Karlsgymnasium München).
 

Pegálogos-Wettbewerb

Der Pegálogos-Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler humanistischer Gymnasien in Bayern, die das Fach Griechisch belegen oder belegt haben. Wer mitmachen will, muss keinen Griechisch-Text übersetzen oder griechische Vokabeln rückwärts konjugieren. Den Pegálogos-Preis kann gewinnen, wer kreativ begründen kann, warum es auch heute noch Spaß macht, Griechisch zu lernen. Erlaubt ist alles, was Freude macht – vom Internetblog bis zum Dokumentarfilm.

Stand: 24.10.2012 // Fotos: Armin Baumgartner

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