Pressemitteilungen

Nr. 058 vom 04.03.2016

100. Todestag von Franz Marc: "Kulturelles Erbe bewahren und vermitteln"

Kunststaatssekretär Sibler gedenkt des Expressionisten und würdigt Franz Marc Museum für Kulturarbeit

KOCHEL AM SEE. „Wie kaum ein anderer Künstler symbolisiert Franz Marc die topografische Einbettung der Klassischen Moderne in Bayern. Als Münchner Kind und Kenner des südlichen Oberbayerns war er zeitlebens mit der bayerischen  Landschaft verbunden, aus deren reichhaltiger Naturfülle er seine Inspirationen gezogen hat“, würdigte Staatssekretär Bernd Sibler in Kochel am See das künstlerische Schaffen Franz Marcs als eines der bedeutendsten deutschen Expressionisten.

Franz Marc war vor 100 Jahren am 4. März im Ersten Weltkrieg in der Nähe von Verdun gefallen. Aus diesem Anlass widmet das Franz Marc Museum seinem Namensgeber 2016 ein Ausstellungs- und Veranstaltungsjahr.  Die Ausstellungs-trilogie „Franz Marc – Zwischen Utopie und Apokalypse“ wird Leben und Werk dieses bedeutenden Künstlers des 20. Jahrhunderts neu reflektieren. „Das Franz Marc Museum genießt einen ausgezeichneten Ruf – auch international. Es vermittelt auf hervorragende Art und Weise Leben und Schaffen dieses Aus-nahmekünstlers und bewahrt zugleich unser wertvolles kulturelles Erbe“, betonte Sibler die Bedeutung der Museumsarbeit in Kochel am See.

Im Mittelpunkt der Ausstellungstrilogie stehen drei besonders wichtige Leihgaben:

- „Das arme Land Tirol“ von 1913, Leihgabe aus der Solomon R. Guggenheim Collection, New York, wird vom 6. März bis 5. Juni 2016 ausgestellt
- „Weidende Pferde IV“ von 1911, Leihgabe aus dem Busch Reisinger Museum, Cambridge (USA), wird vom 12. Juni bis 11. September 2016 zu sehen sein

- „Kämpfende Formen“ von 1914, Leihgabe der Pinakothek der Moderne, wird vom 19. September 2016 bis 15. Januar 2017 ausgestellt

Sabine Herde, Sprecherin, 089-2186 2057

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