Pressemitteilungen

Nr. 271 vom 07.08.2014

"Zukunft des Museums Moderne Kunst Wörlen gesichert": Kunststaatssekretär Sibler zur weiteren Finanzierung des Passauer Museums

Gemeinsames Bemühen von Staatsregierung, Stadt und Bezirk trägt Früchte – Förderung wird erhöht

MÜNCHEN. „Durch das gemeinsame Bemühen aller Beteiligten ist es nun gelungen, die Zukunft des Museums Moderner Kunst Wörlen (MMK) in Passau zu sichern“, zeigte sich Kunststaatssekretär Bernd Sibler erfreut über das Ergebnis von Gesprächen zwischen der Stadt Passau, dem Regierungsbezirk Niederbayern und dem Kunstministerium. „Damit kann eine überregional bedeutende kulturelle Einrichtung erhalten werden, die sich im Lauf der Jahre zu einem Aushängeschild der bildenden Kunst in ganz Ostbayern entwickelt hat“, so Staatssekretär Sibler.


Für ihn machen vor allem die einzigartigen Sonderausstellungen des MMK, die hochkarätige Präsentationen internationaler Vertreter der modernen und zeitgenössischen Kunst umfassen, das Haus zur „mit Abstand wichtigsten Einrichtung für die Vermittlung von zeitgenössischer Kunst in Ostbayern“. Diese wolle der Freistaat weiterhin nach Kräften aus dem Bayerischen Kulturfonds fördern. Nachdem bekannt wurde, dass das von Hanns Egon Wörlen hinterlassene Vermögen der Stiftung zugutekommt und das jährliche Defizit des Museums zum erheblichen Teil aus diesen Erträgen abgedeckt werden kann, verständigten sich Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich darauf, die Förderung für das MMK zu erhöhen. Das Museum Moderner Kunst Wörlen wird seit Jahren durch die Stadt Passau alljährlich mit 47.500 Euro unterstützt. Die Stadt prüft nun die Möglichkeit, im Wege der Förderung gemeinsamer Ausstellungsprojekte von MMk und der Stadt den Finanzierungsanteil um 10.000 Euro zu erhöhen.


Nach dem Tod seines Stifters Hanns Egon Wörlen bestand zunächst Unsicherheit darüber, wie es mit dem Museum Moderner Kunst Wörlen in Passau weitergehen sollte. Einig waren sich alle Gesprächspartner, darunter auch MdL Gerhard Waschler und MdL Walter Taubeneder, dass diese Einrichtung aus dem kulturellen Leben Passaus nicht wegzudenken sei. Umso größer ist nun die Freude, dass Passaus einziges Museum für Bildende Kunst weiterhin über die Stadtgrenzen hinaus in die Region strahlen kann.

Kathrin Gallitz, Tel. 089 2186 2108
 

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