Pressemitteilungen

Nr. 282 vom 21.10.2013

Bayerns Kultusministerium erkennt keinen Boom zu privaten Schulen - Für Anregungen immer dankbar

Die ganz große Zahl der Eltern vertraut auf die öffentlichen Schulen

MÜNCHEN. Die ganz große Mehrzahl der Eltern vertraut bei der Schulwahl für ihre Kinder auf die öffentlichen Schulen. Knapp 90 Prozent aller Schülerinnen und Schüler allgemein bildender Schulen in Bayern besuchen Schulen in öffentlicher Trägerschaft.

Schüler an privaten Schulen leicht rückläufig

Private Schulen bieten aus der Sicht des Bayerischen Bildungs- und Wissenschaftsministeriums eine pädagogische Ergänzung zu Schulen in öffentlicher Hand. Viele der privaten Schulen befinden sich in kirchlicher Trägerschaft.

Die Anzahl der privaten Schulen ist in den jüngsten Jahren zwar gewachsen, nämlich z.B. die allgemein bildenden von 542 im Jahr 2007 auf 591 im Jahr 2012. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die diese privaten allgemein bildenden Schulen besuchen, allerdings nicht. So haben 2012 insgesamt knapp 152.200 Schülerinnen und Schüler private allgemein bildende Schulen in Bayern besucht, fünf Jahre zuvor waren es noch knapp 153.400.
Diese Situation, einerseits mehr private Schulen, andererseits aber keine steigenden Schülerzahlen dort, ist u.a. Indiz für die immer weiter auseinandergehenden Vorstellungen u. a. von Bildung in der Gesellschaft, ein Abbild der immer differenzierteren Gesellschaft.
Für Anregungen wie die des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes von heute ist das Bildungsministerium immer dankbar.

Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105
 

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