Pressemitteilungen

Nr. 071 vom 19.03.2013

Dialog statt Maulkorb - Kultusministerium setzt auf Gespräch von Mensch zu Mensch - Sorgen des BLLV unbegründet

MÜNCHEN. Das direkte Gespräch von Mensch zu Mensch - face to face - gehört zu den Führungsinstrumenten auch der modernen Verwaltung. Deshalb laden das Ministerium, die Regierungen und die Schulämter immer wieder auch Schulleiter und Lehrkräfte zu Gesprächen ein, um Situationen zu erörtern und unterschiedliche Einschätzungen dabei miteinander zu besprechen.
Einen Maulkorb gibt es nicht, Beamte und auch Angestellte des öffentlichen Dienstes können ihre Meinung äußern. Das hatte Kultusminister Ludwig Spaenle bereits 2009 ausdrücklich betont.
Aber sie sind zu Loyalität, Mäßigung in der Form und - je nach Sachlage - gegebenenfalls auch zu Verschwiegenheit verpflichtet.

Probleme, die in einer Schule anstehen, sind - ebenso wie auch Probleme in Unternehmen - zunächst intern mit den entsprechenden Verantwortungsträgern zu besprechen. Für Rückmeldungen sind das Ministerium und die Regierungen durchaus dankbar.

Eine Vermischung von dienstlicher Funktion und Verbandstätigkeit ist grundsätzlich nicht erlaubt und
dient auch der Kommunikation innerhalb der Schulen nicht.

Eine Zunahme von Gesprächen in vermeintlichen Konfliktfällen, wie es der BLLV in seiner heutigen Pressemitteilung unterstellt, lässt sich im Zuständigkeitsbereich des Kultusministeriums nicht nachvollziehen.

Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105
 

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