Lebenslanges Lernen und internationale Mobilität, gerade auch im Bildungsbereich, gewinnen in einem modernen Europa zunehmend an Bedeutung. Aus diesem Grund beschlossen das Europäische Parlament und der Europäische Rat im Jahr 2006 eine Fortführung der bisherigen europäischen Bildungsprogramme unter dem Dach des bislang größten europäischen Programms für Lebenslanges Lernen - PLL.
Mit einem Budget von fast 7 Milliarden Euro werden damit vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2013 der europäische Austausch von Lehrenden und Lernenden aller Altersstufen sowie die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen gefördert.
Mit seinen vier Unteraktionen umfasst das LLP den gesamten Bildungsweg
Ergänzt wird diese Struktur durch ein Querschnittsprogramm sowie das Programm Jean Monnet über die einzelnen Bildungsbereiche hinweg.
Aktuell nehmen neben den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Türkei, Norwegen, Island und Liechtenstein am Programm für Lebenslanges Lernen teil. Antragssteller aus Kroatien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien können derzeit eingeschränkt am LLP teilnehmen. Zudem ist geplant, die Schweiz in das Programm einzubeziehen. Informationen hierzu bietet die jährliche Aufforderung der Europäischen Kommission zur Einreichung von Vorschlägen.
