Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

EFRE im Ziel "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" (IWB) im Förderzeitraum 2014-2020

Bayern partizipiert im Förderzeitraum 2014-2020 am Ziel "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung (IWB)" mit rund 495 Mio. Euro an den Mitteln des EFRE. Die Federführung bei der Verwaltung dieser Mittel liegt beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Im Rahmen dieses Programms fördert das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst als "zwischengeschaltete Stelle" Maßnahmen an Hochschulen und im Museumsbereich, zu denen der EFRE insgesamt ca.60 Mio. Euro beiträgt.

Das Staatsministerium ist in an zwei Maßnahmengruppen des Operationellen Programms des EFRE im Ziel „IWB“ in der Förderperiode 2014-2020 beteiligt. Es handelt sich in der Prioritätsachse 1 (Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation) um die Maßnahmengruppe 1.2. In diesem Bereich stehen Fördermittel von 48 Mio. EUR zur Verfügung. In der Prioritätsachse 5 (Nachhaltige Entwicklung funktionaler Räume) werden die Errichtung und der Ausbau von nichtstaatlichen Museen gefördert. Hierfür sind 12 Mio. EUR vorgesehen.

Allgemeine Informationen zum EFRE in Bayern

Förderaktivitäten/Aktionen 2014-2020 im Geschäftsbereich des StMBW

Maßnahmengruppe 1.2 - Technologietransfer „Hochschule-KMU“ Vorlesen lassen

Profil und Ziele

Mit der Förderung des Technologietransfers (Maßnahmengruppe 1.2) zwischen Hochschulen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sollen die anwendungsorientierte Umsetzung von Forschungsergebnissen sowie die bessere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft erreicht werden. Im Rahmen der Förderung sollen Projekte von Hochschulen unterstützt werden, um gemeinsam mit einer größeren Zahl ausgewählter KMU branchenspezifische Lösungen (Produkte, Dienstleistungen, Verfahren) zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen öffentlich zugänglich gemacht werden. Im Gegensatz zu Großunternehmen fehlen KMU vielfach die Möglichkeiten, passende Kooperationspartner und Forschungseinrichtungen ausfindig zu machen oder eigenständig Innovationen im täglichen Geschäft zu generieren und umzusetzen. Durch die Verbesserung des Technologietransfers sollen ausgewählte Forschungsfelder von Hochschulen erschlossen und die Innovationsfähigkeit der Unternehmen im Umfeld dieser Einrichtungen gestärkt werden.

Die Förderung wirkt in strukturschwachen Gebieten.

Antrag auf Förderung:

Antragsberechtigt sind Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern, mit Ausnahme derjenigen in der Planungsregion 14 (Großraum München).

 

Ansprechpartner:

Projektauswahl, ressortfachliche Prüfung

Herr Potje
Tel. 089/2186-2026
E-Mail: helmut.potje@stmbw.bayern.de

Herr Neumaier
Tel. 089/2186-2355
E-Mail: stefan.neumaier@stmbw.bayern.de

 

Ansprechpartner bei den beteiligten Regierungen:

Bewilligung/Bearbeitung/Auszahlung/Mittelzuweisung/Verwaltungskontrollen/ Verwendungsnachweisprüfung

Regierung von Niederbayern
Herr Wolfgang Maier
Tel. 0871/808-1300
E-Mail: wolfgang.maier@reg-nb.bayern.de

Regierung der Oberpfalz
Frau Christiane Zürn
Tel. 0941/5680-306
E-Mail: christiane.zuern@reg-opf.bayern.de

Regierung von Schwaben
Frau Claudia Klein
Tel. 0821/327-2243
E-Mail: claudia.klein@reg-schw.bayern.de

Regierung von Oberfranken
Herr Jochen Uebelhoer
Tel. 0921/604-1545
E-Mail: jochen.uebelhoer@reg-ofr.bayern.de

Regierung von Mittelfranken
Herr Heinrich Albrecht
Tel. 0981/53-1368
E-Mail: heinrich.albrecht@reg-mfr.bayern.de

Regierung von Unterfranken
Frau Gisela Goetz
Tel. 0931/380-1225
E-Mail: gisela.goetz@reg-ufr.bayern.de

Regierung von Oberbayern
Herr Arno Vitallowitz
Tel. 089/2176-2787
E-Mail: arno.vitallowitz@reg-ob.bayern.de

 

Maßnahmengruppe 5.1 –Förderung nichtstaatlicher Museen Vorlesen lassen

Profil und Ziele

Die Maßnahmengruppe 5.1 zielt darauf ab, die Attraktivität von Museen, denen das Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln der Kulturgüter als originäre Aufgabe obliegt, zu steigern und die Qualität der angebotenen Dienstleistungen zu verbessern.

Gefördert werden die Errichtung und der Ausbau von Museen. Es werden nachhaltige und vorbeugende Strategien für die Restaurierung und Konservierung von Kulturgut sowie der Wissenstransfer zwischen Forschung und Restaurierungspraxis unterstüzt. Die Unterbringung in historischen Bauten, das hohe Alter zahlreicher Museen, neue Präsentations- und Konservierungsstandards führen zu Handlungsbedarf, zum Beispiel im Hinblick auf die Ertüchtigung von Gebäuden und die Modernisierung von Präsentationstechnik. Damit kann auch ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft der Region durch Betonung kultureller Aktivitäten bewirkt werden. Ein wesentlicher Aspekt der Museumsförderung liegt auf der städtebaulichen Entwicklung.

Die Förderung wirkt in strukturschwachen Gebieten.

Als Empfänger der Fördermittel kommen kommunale Gebietskörperschaften und Vereine in Frage.

Antrag auf Förderung:

Die Maßnahmengruppe wird ausschließlich im Rahmen einer integrierten räumlichen Entwicklungsmaßnahme (IRE) gefördert. Die Konzepte werden in einem bottom-up-Prozess von interkommunalen Kooperationen, an denen mindestens eine Stadt beteiligt ist, erarbeitet. Das Bewerbungsverfahren ist abgeschlossen. Die Förderinitiative befindet sich derzeit in der Bewertungs- und Umsetzungsphase.

 

Ansprechpartner:

Herr Helmut Potje
Tel. 089/2186-2026
E-Mail: helmut.potje@stmbw.bayern.de

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