Kultusstaatssekretär Thomas Kreuzer mit den Schülerinnen in Marktl am Inn
Schülerinnen der Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt haben eine ganz besondere Religionsstunde vorbereitet: Die Mädchen führten Thomas Kreuzer durch das Geburtshaus des Papstes. Der Kultusstaatssekretär war „beeindruckt, mit welch fundiertem Wissen sich die Schülerinnen mit den Themen Religion und christlichen Werten auseinandersetzen.“
Es war ein ganz besonderer Religionsunterricht im Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. in Marktl am Inn, im oberbayerischen Landkreis Altötting. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche wurde in dem fast 300 Jahre alten Haus als Joseph Aloisius Ratzinger am 16. April 1927 geboren. Vater Joseph war Gendarmeriemeister, Mutter Maria Köchin.
Eine Schülerin erklärt
Hier diskutierten die Schülerinnen der 5. Klasse der Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt rege mit dem Kultusstaatssekretär. Ist der heutige Religionsunterricht noch zeitgemäß? Welche Werte vermittelt Schülern die Person Jesus Christus? Ist es wichtig, dass Papst Benedikt ein Bayer ist? Dies wollten die Mädchen von Thomas Kreuzer wissen. Danach erläuterten die 5.Klässlerinnen ihm die Dauerausstellung im Papst-Geburtshaus.
Thomas Kreuzer betonte den Nutzen des Religionsunterrichts für die Gesellschaft
„Ich bin beeindruckt, mit welch fundiertem Wissen die Schülerinnen nicht nur durch die Ausstellung führen, sondern sich auch mit Religion und christlichen Werten auseinandersetzen“, so der Staatssekretär. „Seit einiger Zeit ist bei jungen Menschen wieder ein deutlicher Trend zur Religion und Kirche erkennbar, der auch in eventartigen Veranstaltungen wie dem letztjährigen Ökumenischen Kirchentag in München deutlich zum Ausdruck kam.
Ein zeitgemäß gestalteter Religionsunterricht bietet ein Forum, so dass sich junge Menschen mit religiösen Fragen, dem christlichen Glauben und seinen kulturellen Traditionen beschäftigen. So trägt der Religionsunterricht erheblich zur Orientierung in unserer Gesellschaft bei“, sagte Staatssekretär Thomas Kreuzer.
Stand: 6. Mai 2011

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