Grundschule: Kultusminister Spaenle bereitet neuen Lehrplan vor

"Erfahrungen der Lehrkräfte sind mir wichtig" - Lehrkräfte aller Grundschulen werden online befragt

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle mit Grundschülern im Unterricht

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle mit Grundschülern im Unterricht

Die ersten Vorarbeiten für den neuen Lehrplan der Grundschule in Bayern beginnen. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle startet eine Online-Befragung unter Lehrkräften zu ihren Erfahrungen mit dem bisherigen Lehrplan und zu Anregungen an einen künftigen. "Die Erfahrungen der Lehrkräfte sind mir bei der Weiterentwicklung des Lehrplans für unsere Grundschüler sehr wichtig", betonte Minister Spaenle. Er knüpft bei seinem Vorgehen an den Grundsatz der Einbeziehung der Betroffenen in der Form des Monitoring bei der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums und des Übertritts an. Die Lehrkräfte, Schulleitungen und Seminarlehrkräfte aller Regierungsbezirke sind zeitlich gestaffelt bis Mitte April eingeladen, ihre Erfahrungen mitzuteilen. Auf diese Weise will der Minister einen Lehrplan erstellen, in dem sowohl die Bedürfnisse der Schüler wie auch die Expertise der Pädagogen zusammengeführt sind.

Im Mittelpunkt des neuen Lehrplans soll eine weitere Verbesserung des Unterrichts für die Grundschüler stehen. Außerdem sollen neue gesellschaftliche Anforderungen berücksichtigt werden, u. a. auch die Umsetzung der Inklusion und die stärkere individuelle Förderung.

Die Grundschullehrkräfte werden auch zu den Erfahrungen in Methoden befragt, die unterschiedlich bewertet werden. Dazu gehören das lautgetreue Schreiben und die Vorgehensweise beim Erlernen der schriftlichen Subtraktion.

Der Lehrplan wird mit der nötigen Sorgfalt erstellt und auch mit dem vom Kultusminister ernannten Lehrplanbeirat, dem Landesschulbeirat sowie dem Lehrplanfachbeirat diskutiert werden. (24.03.11)

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