Seminarlehrer vermitteln den Referendaren das notwendige "Handwerkszeug" für erfolgreiches Unterrichten.
Der Aufbau des Vorbereitungsdienstes:
Die Ausbildung gliedert sich in zwei Abschnitte. Im ersten Jahr erfolgt sie durchgehend an der Seminarschule, das zweite Jahr wird an der Einsatzschule abgeleistet.
Der Vorbereitungsdienst kann jeweils nur zum September aufgenommen werden.
Inhalte und Ablauf des Vorbereitungsdienstes:
Zu den grundsätzlichen Aufgaben des Vorbereitungsdienstes gehören die Erweiterung der Kenntnisse im Bereich der Erziehungswissenschaften und der staatsbürgerlichen Bildung sowie in der Didaktik und Methodik der Prüfungsfächer auf der Grundlage des Studiums, ferner die Einführung in die Schulpraxis und in die besonderen Aufgaben einer Realschullehrkraft.
An der Seminarschule erfolgen darüber hinaus Hospitationen in den gewählten Fächern und in anderen Fächern, Lehrversuche mit ausführlicher Besprechung, zusammenhängender Unterricht, für den der/die Seminarlehrer/in die Verantwortung trägt, sowie eigenverantwortlicher Unterricht der Studienreferendare von bis zu elf Wochenstunden.
An der Einsatzschule können Studienreferendare zur Unterrichtsaushilfe mit 17 Wochenstunden eigenverantwortlichem Unterricht betraut werden. Alle über 11 Wochenstunden hinausgehenden Unterrichtsstunden werden zusätzlich vergütet.
Die Meldeunterlagen für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Realschulen müssen schriftlich beim Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (Prüfungsamt) angefordert werden. Zuständig ist Frau Andrea Koch (auch per E-Mail unter andrea.koch@stmuk.bayern.de).
Die Zweite Staatsprüfung:
Die Zweite Staatsprüfung dient - zusammen mit der Ersten Staatsprüfung - der Feststellung, ob die Bewerber zum Lehramt an Realschulen befähigt sind.
Die Prüfungsleistungen bestehen aus

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