Im Höheren Dienst gibt es folgende Möglichkeiten, die Befähigung für ein Lehramt an beruflichen Schulen zu erwerben.
Das Studium für das Lehramt an beruflichen Schulen oder der einschlägige Diplom- bzw. Bachelor-/Masterstudiengang kann in folgenden berufspädagogischen Fachrichtungen
Das Lehramtsstudium schließt mit der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen ab. Der Ersten Lehramtsprüfung für berufliche Schulen entspricht auch eine im Geltungsbereich des Bayerischen Lehrerbildungsgesetzes abgelegte Diplom- oder Masterprüfung für Berufs- oder Wirtschaftspädagogen, wenn sie den Anforderungen des Lehramts genügt und daneben ein mindestens einjähriges einschlägiges berufliches Praktikum oder eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung nachgewiesen wird.
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums
Hinweis: Auch qualifizierte Berufstätige können in Bayern studieren. Informationen zu den verschiedenen Zugangsmöglichkeiten erhalten Sie hier.
Immatrikulation und Regelstudienzeit
Die Aufnahme des Studiums (Immatrikulation) ist in der Regel nur zum Wintersemester möglich. (Ausnahme: Wirtschaftspädagogik an der Universität Bamberg)
Regelstudienzeit: 9 Semester, bei Bachelor-/Masterstudiengang 10 Semester
Anrechnung anderer Studiengänge
Auf das Studium können Studienleistungen und Studienzeiten verwandter Studiengänge angerechnet werden. Anträge auf Anrechnung verwandter Studiengänge sind an das Prüfungsamt der jeweiligen Hochschule zu richten.
Meldung zur Ersten Staatsprüfung (nicht bei BA/MA- Studiengängen)
siehe die allgemeine Seite "Meldung zur Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen"
Abschluss
Erste Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen bzw. Diplomprüfung bzw. Masterprüfung für Berufs- oder Wirtschaftspädagogen. Ein Bachelorabschluss berechtigt nach den Bestimmungen des Bayerischen Lehrerbildungsgesetzes nicht zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen.
Zulassungsvoraussetzung zur Ersten Staatsprüfung bzw. zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst ist u.a.
1. Nachweis eines mindestens zwölfmonatigen einschlägigen Berufspraktikums oder
2. Nachweis einer einschlägigen Berufsausbildung
Das Studium umfasst folgende Inhalte:
Daneben sind Schulpraktika abzuleisten.
Fachrichtungen und Studienorte
Technische Universität München:
Agrarwirtschaft, Bautechnik, Elektro- und Informationstechnik, Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft, Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Metalltechnik
www.edu.tum.de
Universität Erlangen-Nürnberg:
Elektro- und Informationstechnik, Metalltechnik
www.uni-erlangen.de
Universität Bayreuth:
Metalltechnik
www.uni-bayreuth.de
Universität Bamberg:
Sozialpädagogik
www.uni-bamberg.de
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt/ Hochschule Ingolstadt:
Metalltechnik
www.ku-eichstaett.de
www.haw-ingolstadt.de
In Metalltechnik sowie Elektro- und Informationstechnik besteht derzeit ein Bewerbermangel. Hier dürften die Einstellungsmöglichkeiten auch in den nächsten Jahren günstig bleiben. In Bautechnik, Gesundheits- und Pflegewissenschaft sowie Sozialpädagogik ist Zurückhaltung geboten. Empfehlenswert ist aus heutiger Sicht das Studium der Fächer Mathematik, Physik, Deutsch, Englisch oder Religionslehre.
Im Hauptstudium gibt es folgende Studienrichtungen:
Hinweis: Studierende können Ihre Einstellungschancen erhöhen, indem sie eines der folgenden Unterrichtsfächern studieren: Mathematik, Deutsch, Englisch oder Religionslehre.
Studienorte des Studiengangs Wirtschaftspädagogik
Universitäten Bamberg
www.uni-bamberg.de
Erlangen-Nürnberg
www.uni-erlangen.de
München (LMU)
www.uni-muenchen.de

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