Vorbereitungsdienst Lehramt an beruflichen Schulen

3 Frauen vor Laptop

Nach erfolgreich abgelegter Erster Lehramtsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen können die Bewerber/innen als Studienreferendare/Studienreferendarinnen in den 24-monatigen Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen aufgenommen werden. Der Ersten Lehramtsprüfung für berufliche Schulen entspricht auch eine im Geltungsbereich des Bayerischen Lehrerbildungsgesetzes abgelegte Diplom- oder Masterprüfung für Berufs- oder Wirtschaftspädagogen, wenn sie den Anforderungen des Lehramts genügt und daneben ein mindestens einjähriges einschlägiges berufliches Praktikum oder eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung nachgewiesen wird.

Aufgabe des Vorbereitungsdienstes ist die theoretisch fundierte schulpraktische Ausbildung für die Tätigkeit im Lehramt an beruflichen Schulen.

Die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst ist halbjährlich zum Unterrichtsbeginn eines Schuljahres im September und zum Schulhalbjahr im Februar (erstmals ab Februar 2011) möglich.

Was muss ich zum Vorbereitungsdienst wissen?

Anmeldung, Beginn, Dauer Vorlesen lassen

Die zweite Ausbildungsphase im Anschluss an die Erste Staatsprüfung oder Diplomprüfung für Handelslehrer bzw. Diplomprüfung für Berufspädagogen dient der schulpraktischen Ausbildung. Sie dauert 24 Monate und beginnt im September mit dem neuen Schuljahr oder im Februar zum Schulhalbjahr.
Der Vorbereitungsdienst schließt mit der Zweiten Staatsprüfung.

Anmeldung
Die Anmeldung zum Vorbereitungsdienst kann bis spätestens Anfang April oder September eines Jahres (Berechnung des genauen Datums: 5 Monate vor Schulbeginn) erfolgen.
 

Beachtung von Fristen

Für die Bewerbung ist es erforderlich, dass sich die Bewerber zuerst online anmelden unter https://formularserver.bayern.de/vorbereitungsdienst

Die Onlineanmeldung ist ab 13.02.2016 bis einschließlich 13.04.2016 für den Einstiegstermin "Herbst 2016" möglich.

Diese Online-Anmeldung ist auszudrucken und mitsamt den restlichen Anmeldeunterlagen bis spätestens 13. April 2016 zu senden an:

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Ref. VI.2
80327 München

 

Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass das Gesundheitszeugnis, das Master- oder Diplomzeugnis, das Zeugnis über die bestandene Erste Staatsprüfung oder die Bescheinigung der Universität über das Bestehen der Ersten Staatsprüfung bzw. Master- oder Diplomprüfung bis 1. September (Vorbereitungsdienstbeginn September) bzw. 1. Februar (Vorbereitungsdienstbeginn Februar) nachgereicht werden kann. Der Nachweis des vollständig abgeleisteten Praktikums ist bis 1. Juli (Vorbereitungsdienstbeginn September) bzw. 1. Dezember (Vorbereitungsdienstbeginn Februar) zu erbringen.

Außerbayerische Bewerber können bis spätestens 1. August (Vorbereitungsdienstbeginn September) bzw. 2. Januar (Vorbereitungsdienstbeginn Februar) das Gesundheitszeugnis und das Diplom- oder Masterzeugnis nachreichen.

 

Beginn
Der Vorbereitungsdienst beginnt mit Unterrichtsbeginn im September eines Schuljahres oder im Februar mit dem Schulhalbjahr.

Dauer
Der Vorbereitungsdienst dauert 24 Monate.

Ablauf, Ausbildungsinhalte, Prüfungsleistungen Vorlesen lassen

Der Vorbereitungsdienst gliedert sich in zwei Ausbildungsabschnitte. Im ersten Jahr erfolgt die Verteilung der Referendare in nachstehender Reihenfolge:

Bei der Zuweisung der Bewerber in die Regierungsbezirke durch das Kultusministerium können Wünsche nur im Rahmen der ausbildungsorganisatorischen Bedingungen (z. B. Kapazität der Seminare, Auslastung der Seminare) berücksichtigt werden. Vorrangig werden Wünsche verheirateter Bewerber und Bewerber mit Kindern berücksichtigt, anschließend wird die Einteilung anhand sonstiger sozialer Kriterien vorgenommen.

Ausbildungsinhalte im ersten Jahr:

  • Seminarveranstaltungen an den Studienseminaren Nord- oder Südbayern (20 eintägige Veranstaltungen)
  • Ausbildung an den Seminarschulen:
    • in der beruflichen Fachrichtung wöchentliche Fachsitzungen bei der Seminarlehrkraft
    • im Zweitfach in der Regel vierzehntägige Fachsitzungen bei der Seminarlehrkraft
  • Unterrichtspraxis an den Seminarschulen (zusammenhängender und eigenverantwortlicher Unterricht, zusätzlich Hörstunden und Hospitationen)

    Prüfungsleistungen der Zweiten Staatsprüfung im ersten Jahr
  • 2 Lehrproben
  • Beginn der schriftlichen Hausarbeit (Abgabe im zweiten Ausbildungsjahr)

Verteilung der Referendare für das zweite Ausbildungsjahr nach folgendem Ablauf:
Die Verteilung der Studienreferendare auf die Regierungsbezirke erfolgt unter Berücksichtigung der fachlichen Erfordernisse und der sozialen Situation der einzelnen Referendare durch die Seminarvorstände an den Staatlichen Studienseminaren.

Ausbildungsinhalte im zweiten Jahr:

  • Seminarveranstaltungen an den Studienseminaren Nord- oder Südbayern (20 eintägige Veranstaltungen)
  • Unterrichtspraxis an den Einsatzschulen (eigenverantwortlicher Unterricht von 11 Unterrichtsstunden pro Woche, zusätzlich Hörstunden und Hospitationen)
  • zusätzlich bis zu 5 Wochenstunden Unterrichtsauftrag möglich (zusätzliche Vergütung)

Prüfungsleistungen der Zweiten Staatsprüfung im zweiten Jahr:

  • Abgabe der schriftlichen Hausarbeit
  • 1 mehrstündige Lehrprobe
  • Kolloquium
  • mündliche Prüfung und
  • Bewertung der Unterrichtskompetenz, der erzieherischen Kompetenz und der Handlungs- und Sachkompetenz

Abschluss und Einstellungsmöglichkeiten Vorlesen lassen

Zweite Staatsprüfung, bestehend aus den genannten Prüfungsleistungen des ersten und zweiten Ausbildungsjahres.

Bei Übernahme in den staatlichen Schuldienst können die Bewerber unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum Studienrat (4. Qualifikationsebene, Eingangsamt A 13) ernannt werden.


 

Besoldung während des Vorbereitungsdienstes Vorlesen lassen

Die jeweilige Höhe des Anwärtergrundbetrags (A13+Z) und ggf. des Familienzuschlags kann auf den Seiten des Landesamts für Finanzen eingesehen werden:

http://www.lff.bayern.de/bezuege/besoldung/index.aspx#tabellenrecht

Nachträgliche Erweiterungsprüfungen Vorlesen lassen

Nach Abschluss der Zweiten Staatprüfung kann eine nachträgliche Erweiterungsprüfung abgelegt werden:

  • in einem dritten Fach (z.B. Arbeitslehre, Biologie, Deutsch, IT-Technik, Mechatronik, Religionslehre),
  • in einer sonderpädagogischen Qualifikation oder in der pädagogischen Qualifikation als Beratungslehrkraft,
  • in der Didaktik des Deutschen als Zweitsprache,
  • in einer weiteren beruflichen Fachrichtung,
  • in Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt.

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