Helfen, den Horizont zu erweitern!

Lauter verschieden farbige Kinderhände um einen grünen Globus


Menschen aus anderen Kulturen begegnen, ihren Hintergrund verstehen, die eigenen sprachliche Fertigkeiten vertiefen und in internationalen Zusammenhängen denken lernen – all dies kann der internationale Schüleraustausch bei jungen Leuten anregen. Er trägt darüber hinaus zur Völkerverständigung bei und stellt zugleich eine wertvolle Ergänzung des Unterrichts – insbesondere des Unterrichts in den lebenden Fremdsprachen – dar. Außerdem fördert der Austausch mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Ländern die Bereitschaft, im europäischen und internationalen Kontext zu lernen und sich die in einer globalisierten Welt nötige Flexibilität, Mobilität sowie kommunikative, interkulturelle und soziale Kompetenz anzueignen.
Zahlreiche bayerische Schulen bieten jedes Jahr im Rahmen einer internationalen Schulpartnerschaft einen Schüleraustausch an, bei dem wechselseitige Besuche von Klassen oder Schülergruppen stattfinden.

Schulpartnerschaften im Rahmen der Aktion Comenius

COMENIUS-Schulpartnerschaften richten sich an alle Schulformen und -typen. Für die Dauer von zwei Jahren arbeiten Schulen an einem entsprechend konzipierten Projekt zu einem selbst gewählten Thema. Projektbezogene Begegnungen zwischen Lehrern und Schülern an der jeweiligen Partnereinrichtung sind ein wichtiger Bestandteil der Partnerschaft. Die Projektarbeit sollte möglichst fächerübergreifend sein und in den regulären Schulalltag bzw. den Lehrplan eingebunden werden. Darüber hinaus werden gemeinsame themenbezogene Schüleraktivitäten z.B. in virtueller Zusammenarbeit durchgeführt.

Partnersuche auf PartnerschulbörsenVorlesen lassen

Die Suche nach geeigneten Partnerschulen wird u.a. durch folgende Einrichtungen erleichtert:

  • Internetportal des ISB
  • Partnerbörse des Pädagogischen Austauschdiensts
  • Partnersuche bei eTwinning
  • COMENIUS-Kontaktseminare für interessierte Schulen

Antragstellung und AntragstermineVorlesen lassen

Die Antragstellung für eine zweijährige COMENIUS-Partnerschaft ist einmal pro Jahr möglich zu einem Termin zu Beginn des Kalenderjahres (für die genauen Termine vgl. die Internetportale des ISB und des PAD). Der Antrag wird von allen teilnehmenden Schulen gemeinsam konzipiert und beim ISB eingereicht.
Maßgeblich für Einzelheiten zum Antragsverfahren in Bayern ist jeweils die aktuelle Ausschreibung im Amtsblatt des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Wichtige Adressen für Informationen und BeratungVorlesen lassen

Für die Beratung bayerischer Schulen ist zuständig:

OStRin Angelika Schneider
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Schellingstraße 155
80797 München
Tel.: 089/2170-2244
Fax: 089/2170-2205
E-Mail: Angelika.Schneider@isb.bayern.de
Internet: www.eu-bildungsprogramme.info
Weitere Informationen erteilt die Nationale Agentur im Pädagogischen Austauschdienst (PAD):

Sekretariat der Kultusministerkonferenz
Pädagogischer Austauschdienst

Graurheindorfer Straße 157
53117 Bonn
Tel.: 0228/501-0
Fax: 0028/501-259
E-Mail: pad@kmk.org
Internet: www.kmk-pad.org

Zudem stehen in Bayern erfahrenen Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Schularten als COMENIUS-Moderatoren zur Verfügung, die u.a. Informationsveranstaltungen und Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch durchführen.

Initiative des Auswärtigen Amtes: Schulen: Partner der Zukunft (PASCH)

Die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Auswärtigen Amtes unterstützt ein Netz Deutsch unterrichtender Schulen weltweit. Viele dieser Schulen interessieren sich sehr für eine Partnerschaft mit einer Schule in Deutschland und insbesondere in Bayern. Darunter sind Institute in europäischen Ländern wie Frankreich und Portugal ebenso wie solche in Japan oder Kenia.

Für Schulen in Bayern ist eine Partnerschaft auch deshalb attraktiv, weil ihnen Zugang zur Internetplattform von PASCH gewährt wird. Dort stehen interaktive Angebote wie Foren oder Chats zur Verfügung, außerdem ist die Teilnahme an Wettbewerben und Projekten möglich.

Es sind Schulen aus rund 60 Ländern an einer Partnerschaft interessiert.
 

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