Ansprechpartner an den staatlichen Schulberatungsstellen
An den neun staatlichen Schulberatungsstellen stehen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen als Beauftragte für die Lehrergesundheit für Anfragen von betroffenen und interessierten Lehrkräften zur Verfügung. Der regelmäßige Austausch dieser Beauftragten unterstützt die Entwicklung von präventiven Maßnahmen.
Die Beauftragten für die Lehrergesundheit stärken durch Fortbildungen, Kompetenztraining - zum Beispiel im Bereich der Gesprächsführung und des Disziplinarmanagements - und durch die Förderung des Selbstmanagements - zum Beispiel im Bereich des Stress- und des Zeitmanagements - die eigenen Ressourcen der Lehrkräfte, um psychosomatischen Erkrankungen vorzubeugen.
Supervision
Für Tätigkeiten im Bereich der Supervision stehen an den staatlichen Schulberatungsstellen die Beauftragten für die Lehrergesundheit zur Verfügung und können auf Anfrage an den Schulen eingesetzt werden. Dabei handelt es sich im Regelfall um Schulpsychologinnen und Schulpsychologen.
Die Tätigkeit von Schulpsychologen als Supervisoren beruht auf einer zertifizierten Ausbildung. Diese umfasst neben der Begleitung durch ausgebildete Supervisoren auch Lehrsupervisionen. In Bayern stehen ca. 80 Supervisoren zur Verfügung, die über die staatlichen Schulberatungsstellen in den Regierungsbezirken vermittelt werden können.
Zusätzlich werden Fortbildungen im Bereich der kollegialen Fallberatung angeboten. Diese richten sich an interessierte Lehrkräfte, welche zu Moderatoren und Multiplikatoren im Bereich der psychischen Lehrergesundheit ausgebildet werden.

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