Bildungsregion in Bayern Internetseite informiert über Praxisbeispiele zur Integrationsarbeit

Integration ist eine der zentralen Herausforderungen für die Gesellschaft. Die Bildungsregionen in Bayern haben über 150 Projekte zusammengestellt, die zeigen, wie sie Integration vor Ort gestalten. Eine Internetseite informiert nun über die Projekte.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle stellte die Sammlung der über 150 Projekte zur Integration junger Menschen anlässlich eines Erfahrungsaustauschs der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ vor. „Integration bleibt in den nächsten Jahren die zentrale Aufgabe für unsere Gesellschaft und ist entscheidend für die Zukunft unseres Landes. Bildung und Schule haben hierbei eine Schlüsselposition. Die Bildungsregionen übernehmen bei der Integration junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine wichtige Rolle“, betonte der Minister.

Die vorgestellten Projekte beleuchten, wie die Akteure in den Kommunen, in der Schule oder in der Jugendarbeit der Herausforderung der Integration von Flüchtlingen, Asylbewerbern und Menschen mit Migrationshintergrund begegnen.

Zu den in der Sammlung veröffentlichten Projekten zählen z.B.:

  • das Projekt „Theater ohne Grenzen“, bei dem in kommunaler Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Coburg Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 – 4 in Kooperation mit den Übergangsklassen ein internationales Märchen einstudieren und einen gemeinsamen Theaterabend gestalten;
  • Projekte zur Sprachförderung, insbesondere „Sprachförderung in der Notunterkunft“ im Landkreis Rhön-Grabfeld;
  • das IHK-Projekt „Junge Flüchtlinge in der Ausbildung“, bei dem jungen unbegleiteten Flüchtlingen der Weg in Ausbildung und Beruf eröffnet werden soll;
  • das Projekt „Integration aktiv in Geretsried – gemeinsam geht’s besser“, bei dem mit Hilfe von Sprachkursen, Hausaufgabenbetreuung oder einem Elternfrühstück Integrationsarbeit geleistet und gelebt wird.

Die Projekte aus allen Regierungsbezirken Bayerns können ab sofort auf der Internetseite www.bildungsregionenundfluechtlinge.bayern.de abgerufen werden.

Minister Spaenle betont die Bedeutung regionaler Netzwerkstrukturen: „In einer Bildungsregion arbeiten alle Bildungsakteure vor Ort nach dem Motto in der Region, aus der Region, für die Region. Das macht die Bildungsregionen so wertvoll. Mein Dank gilt allen, die sich unermüdlich für eine lebendige und praxisorientierte Bildungsarbeit und Begleitung junger Menschen im Freistaat einsetzen.“ Mittlerweile beteiligen sich 70 Landkreise und kreisfreie Städte an der Initiative von Minister Spaenle.

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Stand: 5. Februar 2016

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