Kultusminister Spaenle: Mobile Lehrerreserve auch für Gymnasien

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Lehrer der "mobilen Reserve" sollen eine Festanstellung bekommen

Im Kampf gegen den Unterrichtsausfall an Gymnasien will Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle vom kommenden Schuljahr an auch eine sogenannte "mobile Reserve" von Lehrern einsetzen. Das kündigte der Minister an. Die Zahl der Lehrer werde im dreistelligen Bereich liegen. Die Stellen sollen aus dem Etat des Ministeriums finanziert werden.

   Die Lehrer der "mobilen Reserve" sollen eine Festanstellung bekommen. Angesiedelt werden sie voraussichtlich entweder direkt beim Ministerium oder bei den Ministerialbeauftragten in den Regierungsbezirken. Sie sollen dann Lehrer an den Gymnasien bei Erkrankungen oder Fortbildungen vertreten - wobei sie in dem Fall längere Fahrtstrecken in Kauf nehmen müssen.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

   Die Schaffung einer solchen "mobilen Reserve" war vor allem von Eltern immer wieder gefordert worden. An Grund-, Haupt- und Mittelschulen gibt es dieses Instrument bereits. Hürde bei den Gymnasien ist, dass es hier ausgewiesene Fachlehrer gibt - und einem kranken Physiklehrer beispielsweise ein Englischlehrer als Ersatz gegenübersteht. "Das muss überwindbar sein", sagte Spaenle.

   Neben der "mobilen Reserve" bleibt es nach Angaben Spaenles dabei, dass die Gymnasien weiterhin auch Geld zur Beschäftigung von Aushilfslehrern bekommen. Zudem gebe es 300 "Stellenäquivalente", die den Gymnasien in der Vergangenheit zusätzlich zugeordnet wurden. (29.03.11)

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