Jufinale: Nachwuchsfilmer beeindrucken mit ihrer Professionalität

Staatssekretär Bernd Sibler zeichnete die Sieger in vier Kategorien aus

Staatssekretär Bernd Sibler zeichnete die Sieger in vier Kategorien aus

Die Gewinner des zwölften bayerischen Jugendfilmfestivals wurden in Kulmbach ausgezeichnet. Eine Jury wählte die Sieger aus Filmemachern zwischen 12 und 26 Jahren. Erstmals wurde ein Preis des Kultusministeriums vergeben.

In Hollywood wird der Oscar verliehen, in Cannes die Palme und in Berlin kämpfen Filmemacher um den Bären. Wenn dann in Bayern ein Filmpreis vergeben wird, muss dies selbstverständlich ein Wolpertinger sein. Der  Datenträgerwolpertinger wird - mit 500 Euro dotiert - an die Landessieger des bayerischen Jugendfilmfestivals Jufinale vergeben.

In Kulmbach wählte eine Live-Jury die Landessieger aus 53 Filmen aus. Bei schönstem Sommerwetter wurden die Preise für das beste Drehbuch, die beste Regie und die beste darstellerische Leistung von Kultusstaatssekretär Bernd Sibler im Namen von Ministerpräsident Horst Seehofer vergeben. Der Film Wir und die Anderen“ von Anna-Kristina Bauer und Michael Heck aus Mittelfranken erhielt außerdem den erstmal vergebenen Preis des Kultusministeriums für kulturelle Vielfalt.

Die stolzen Preisträger mit Staatssekretär Bernd Sibler

Die stolzen Preisträger mit Staatssekretär Bernd Sibler

Bei der Preisverleihung zeigte sich Staatssekretär Sibler sehr beeindruckt von der Qualität der Wettbewerbsfilme und lobte die vielen kreativen, innovativen und unterhaltsamen Einreichungen. "Das Festival entfaltet positive Effekte weit über den Rahmen des Wettbewerbs hinaus und schafft - etwa durch die Workshops, in denen Nachwuchsfilmer und Profis eng zusammenarbeiten - Impulse für die Medienarbeit in ganz Bayern." Künstlerischer Pate war in diesem Jahr der bayerische Regisseur Marcus H. Rosenmüller, der durch Filme wie Sommer in Orange, Wer früher stirbt ist länger tot oder Räuber Kneissl bekannt wurde.

Das Logo des bayerischen Jugendfilmfestivals Jufinale

Das Logo des bayerischen Jugendfilmfestivals Jufinale

Das dreitägige Festival fand diesmal in Kulmbach statt. Seit 1989 gastiert das Festival alle zwei Jahre in verschiedenen bayerischen Städten. „Immer in einer anderen Stadt, in einem neuen Rahmen, mit neuen und abseitigen Filmtrends“, so beschreiben es die Veranstalter – der Bayerische Jugendring (BJR) und das JFF – Institut für Medienpädagogik. Seit es das Festival gibt, haben die Jugendlichen im Alter von zwölf bis 26 Jahren bereits mehr als 7.000 Filme eingereicht, insgesamt 70.000 Jugendliche beteiligten sich. „Die Jufinale hat sich damit als Lebensnerv einer dynamischen Jugendszene etabliert“, sagten die Veranstalter.

Dr. Wolfgang Flieger von der BLM überreicht den Publikumspreis für

Dr. Wolfgang Flieger von der BLM überreicht den Publikumspreis für "Weit weit weg"

Das Jugendfilmfestival wird unter anderem gefördert und unterstützt vom Bayerischen Rundfunk, der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Oberfrankenstiftung.

Die Unterstützer und Förderer des Festivals honorieren den gesamt- gesellschaftlichen Nutzen des Projekts: „ Es ist heute unbestritten, dass Medienkompetenz eine notwendige und grundlegende Qualifikation in unserer Mediengesellschaft und deshalb auch Bestandteil von Bildung ist“, sagte JFF-Direktorin Kathrin Demmler. „Die Jufinale fördert die Medienkompetenz junger Menschen, sie erwerben so auch soziale Kompetenz und kreative Handlungsfähigkeit, um in unserer Gesellschaft, in der Medien in allen Bereichen des Alltags eine wesentliche Rolle spielen, bestehen zu  können“.

Weitere Informationen

Stand: 19. Juni 2012 / Fotos: Jufinale

Seite empfehlen

Schulleben - Die wichtigsten Fragen und Antworten
Termine
Alles zum Übertritt / Schulartwechsel

Interaktives E-Paper

Die Zeitschrift
Mein Bildungsweg

Newsletter bestellen

Seite empfehlen

Vorlese-Steuerung schließen