Welttag des Buches: Den Hunger auf Bücher bei Kindern wecken

Staatssekretär Bernd Sibler begeisterte die Schüler in Aschaffenburg für das Lesen

Staatssekretär Bernd Sibler begeisterte die Schüler in Aschaffenburg für das Lesen

Für das Lesen begeistern und Wissen verbreiten – das ist der Sinn des Welttages des Buches. Buchhändler verschenken darum mehr als 700.000 Bücher in Deutschland. Staatssekretär Bernd Sibler machte Kindern in Aschaffenburg das Lesen schmackhaft.

Die Buben und Mädchen haben sich im Kreis um Staatssekretär Bernd Sibler auf den Boden gesetzt. In der Buchhandlung Diekmann in der Innenstadt von Aschaffenburg ist es sehr ruhig – die Kinder lauschen gespannt der Geschichte, die Bernd Sibler vorträgt. Die Episode, die er liest, ist aus dem Buch „Wir vom Brunnenplatz“. Das Buch bekommen die Kinder anschließend geschenkt. Das Ende der Geschichte wird nicht verraten, denn weiter lesen sollen sie alleine.

„Es ist ein wesentliches Ziel der Bildungspolitik, möglichst viele Heranwachsende für das Lesen zu begeistern. Die Aktivitäten um den Welttag des Buches sind eine hervorragende Unterstützung dieses Anliegens, das gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann“, sagte Bernd Sibler in Aschaffenburg.

„Lesen ist eine Basiskompetenz für den Erwerb von Wissen, für einen erfolgreichen Bildungsweg und für die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben.“

Das Verschenkbuch

Das Verschenkbuch

Der Welttag geht zurück auf eine Initiative der UNESCO. Seit 1995 findet er statt, mittlerweile beteiligen sich 100 Länder auf der ganzen Welt. In Deutschland haben rund 25.000 Schulklassen mitgemacht. Etwa 700.000 Schülerinnen und Schüler erhalten kostenlos das Verschenkbuch „Wir vom Brunnenplatz“.

Die Kosten übernehmen die Buchhändler oder Lese-Fans, die sich als Buch-Schenker registriert haben. „Der Welttag erinnert daran, wie wichtig das Buch auch in Zeiten des Internets ist. Informationen werden immer kürzer und immer schneller konsumiert“, sagte Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.

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Stand: 2. Mai 2012

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