BLZ-REPORT

Die Bayerische Landeszentrale berichtet
Beilage der Bayerischen Staatszeitung   |   Redaktion: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Inhalt der Ausgabe 05/03

Integration durch Fußball
Zur Rolle eines politischen, sozialen und medialen Phänomens mehr...

Behindertenfans und Stadionbau
Lackmustest für die Gesellschaft mehr...

„Fußball ist unser Leben“
Beobachtungen zu einem Jahrhundert deutschen Spitzenfußballs mehr...

Buchrezension: Stanislav Zamecnik: Das war Dachau mehr...

Buchrezension: Zwi Katz: Von den Ufern der Memel ins Ungewisse – Eine Jugend im Schatten des Holocaust: mehr...

Integration durch Fußball
Zur Rolle eines politischen, sozialen und medialen Phänomens

Der Sport und in besonderer Weise der Fußball nehmen in unserer öffentlichen Kommunikation eine zentrale Rolle ein, er ist mediales Event und Metapher, Kompensation der Wirklichkeit und sie selbst zugleich. Für die Landeszentrale wird der Fußball damit selbstverständlich auch zu einem Gegenstand des Interesses im Sinne der politischen und zeithistorischen Bildung. mehr ...

 

Interview
Behindertenfans und Stadionbau. Lackmustest für die Gesellschaft

An diesem Interview waren die Vertreter des Rollstuhlfahrerfanclubs des FC Bayern München, Herr Czogalla und Herr Hofmann, und der Projektleiter der Allianz Arena (München Stadion GmbH), Herr Muth, sowie für die LZ die Herren Dr. März und Karg beteiligt. mehr...

 

Peter März
„Fußball ist unser Leben“ - Beobachtungen zu einem Jahrhundert deutschen Spitzenfußballs

Ein merkwürdiges Phänomen begleitet die deutsche wie die europäische Kulturgeschichte seit nahezu eineinhalb Jahrhunderten: Das Phänomen des Fußballs, der soziale Milieus sprengt, integriert und Feindschaften begründet, Emotionen zum Kochen bringt, Wirtschaftsfaktor und zugleich Eckpfeiler der Medienwelt geworden ist. mehr...

 

Buchrezension
Stanislav Zamecnik: Das war Dachau

Hinter dem lapidaren Titel „Das war Dachau“ verbirgt sich eine höchst spannende und interessante Gesamtdarstellung der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau 1933–1945, die vor allem durch eine Besonderheit geprägt ist: Der Autor ist Zeitzeuge und Historiker in einer Person. Stanislav Zamecnik wurde mit 17  Jahren wegen Widerstands gegen die deutschen Besatzer in Mähren verhaftet und im Februar 1941 nach Dachau eingeliefert. mehr...

 

Buchrezension:
Zwi Katz: Von den Ufern der Memel ins Ungewisse – Eine Jugend im Schatten des Holocaust

In den letzten Tagen des April 1945 wurde das Konzentrationslager Dachau teilweise evakuiert, vor allem die jüdischen Häftlinge wurden in langen Marschkolonnen aus dem Lager getrieben in Richtung Süden, in Richtung „Alpenfestung“. Die Häftlinge sollten den Siegern nicht in die Hände fallen, sie waren Zeugen schrecklicher Taten. Der Weg führte von Dachau über Starnberg, Wolfratshausen, Geretsried, Bad Tölz bis Waakirchen. Die Häftlinge waren viel zu entkräftet, um solch einen Gewaltmarsch durchzustehen. Viele, die nicht mehr weiter konnten, wurden von den SS-Schergen erschossen, oder mit dem Gewehrkolben erschlagen. Der Evakuierungsmarsch ist deshalb unter dem Namen „Todesmarsch“ in die Geschichte eingegangen. mehr...

 

 

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