Flüchtlinge und Asylbewerber Hier erhalten Schulen und Lehrkräfte Unterstützung

Flüchtlinge und Asylbewerber benötigen Hilfe. Viele Schulen engagieren sich mit großem Einsatz. Hier finden Schulen Ansprechpartner vor Ort. Eine Materialsammlung bietet konkrete Unterstützung. Lehrkräfte können uns darüber hinaus ihre Anliegen und Fragen direkt mailen.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat eine Stabsstelle für die schulische Begleitung junger Asylbewerber und Flüchtlinge eingerichtet.

„Unsere Schulen, vor allem die Grund- und Mittelschulen sowie die Berufsschulen, erbringen derzeit enorme Leistungen, um junge Menschen in sehr schwierigen Situationen zu unterrichten. Gemeinsam mit den Schulen arbeiten wir daran, den jungen Flüchtlingen und Asylbewerbern Chancen in Bayern zu eröffnen. Um die Schulen vor Ort zu unterstützen und um diese Arbeit noch intensiver zu koordinieren, habe ich heute im Zuge unserer Strategien für die schulische Begleitung eine Stabsstelle im Bayerischen Bildungs- und Wissenschaftsministerium eingerichtet sowie Ansprechpartner an den Regierungen benannt. Die Stabsstelle koordiniert das Bildungsangebot für die jungen Menschen und organisiert Maßnahmen, die sich aus der konkreten Situation der Schulen vor Ort ergeben können“, ergänzte Minister Spaenle.

Das Bildungsministerium hat an jeder Regierung in den einzelnen Regierungsbezirken Ansprechpartner für Grund- und Mittelschulen sowie Berufliche Schulen beauftragt, an die sich die Schulen bei organisatorischen Fragen wenden können. Für pädagogische Fragen stehen die Staatlichen Schulberatungsstellen den Schulleitungen und Lehrkräften zur Verfügung. Für Fragen der Migration gibt es Berater an den Staatlichen Schulämtern vor Ort.

Ansprechpartner für Flüchtlingsfragen für Grund- und Mittelschulen

Karte von Bayern Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Niederbayern Oberbayern
  • Oberbayern: RSchDin Karin Reichelmeier (Tel. 089/2176-2918; Karin.Reichelmeier@reg-ob.bayern.de)
  • Niederbayern: RSchD Alois Babinger (Tel: 0871/808-1500; Alois.Babinger@reg-nb.bayern.de)
  • Oberpfalz: Ltd.RSchDin Heidrun Placek-Hölzle (Tel: 0941/5680-508; Heidrun.Placek-Hoelzle@reg-opf.bayern.de)
  • Oberfranken: RSchD Stephan Doerfler (Tel: 0921/604-1380; Stephan.Doerfler@reg-ofr.bayern.de)
  • Mittelfranken: SchAD Wolfram Kriegelstein (Tel: 0981/53-1291; Wolfram.Kriegelstein@reg-mfr.bayern.de)
  • Unterfranken: RSchD Herbert Brenner (Tel: 0931/380-1307; Herbert.Brenner@reg-ufr.bayern.de)
  • Schwaben: Ltd RSchDin Johanna Heiß-Wimmer (Tel: 0821/327-2296; Johanna.Heiss-Wimmer@reg-schw.bayern.de)

Ansprechpartner für Flüchtlingsfragen für Berufsschulen

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  • Oberbayern: Jörg Schnadel, Regierung von Oberbayern, Wredestraße 7, 80335 München, 089/2176-2773, joerg.schnadel@reg-ob.bayern.de
  • Oberbayern: Anian Rutz, Wredestraße 7, 80335 München, 089/2176-3183, anian.rutz@reg-ob.bayern.de
  • Niederbayern: Tanja Zeis, Regierung von Niederbayern, Gestütstraße 10, 84028 Landshut, 0871/808 -1524 , tanja.zeis@reg-nb.bayern.de
  • Niederbayern: Hubert Ramesberger, Gestütstraße 10, 84028 Landshut, 0871/808-1524, hubert.ramesberger@reg-nb.bayern.de
  • Oberpfalz: Martina Englhardt-Kopf, Regierung der Oberpfalz, Emmeramsplatz 8, 93047 Regensburg, 0941/5680-551, martina.englhardt-kopf@reg-opf.bayern.de
  • Oberpfalz: Christine Bucher, Regierung der Oberpfalz, Emmeramsplatz 8, 93047 Regensburg, 0941/5680-552, christine.bucher@reg-opf.bayern.de
  • Oberfranken: Michael Forst, Regierung von Oberfranken, Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth, 0921/604-1718, Michael.Forst@reg-ofr.bayern.de
  • Oberfranken: Sabine Stiegelschmitt, Regierung von Oberfranken, Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth, 0921/604-1718, stiegelschmitt.s@berufsschule2-bamberg.de
  • Mittelfranken: Jürgen Witt, Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach, 0981/53-1446, juergen.witt@reg-mfr.bayern.de
  • Mittelfranken: Katja Scholpp, Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach, 0981/53-1446, katja.scholpp@reg-mfr.bayern.de
  • Mittelfranken: Matthias Freitag, Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach, 0981/53-1446; BAF-Koordinatoren@reg-mfr.bayern.de; matthias.freitag@reg-mfr.bayern.de
  • Unterfranken: Matthias Schneider, Regierung von Unterfranken, Peterplatz 9, 97070 Würzburg, 0931-380-1356, matthias.schneider@reg-ufr.bayern.de
  • Schwaben: Alexandra Kern, Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Augsburg, 0821/327-2177, Alexandra.Kern@reg-schw.bayern.de

Klassen für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge im zweijährigen Modell im Schuljahr 2015/2016

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Die Situation ist für Flüchtlingsschüler, die neu in Bayern sind, nicht einfach - auch für ihre Lehrkräfte ist es eine Herausforderung

Die Situation ist für Flüchtlingsschüler, die neu in Bayern sind, nicht einfach - auch für ihre Lehrkräfte ist es eine Herausforderung

Materialien zur Unterstützung der Lehrkräfte beim Unterrichten von Flüchtlingskindern

  • Neu in Deutschland – Sprachkenntnisse und Lernvoraussetzungen ermitteln (ISB) Das mehrstufige Modell dient der Erfassung von Lernvoraussetzungen und Kenntnissen in Deutsch als Zweitsprache bei neu zugewanderten Schülern ab der 2. Jahrgangsstufe. Das Heft bietet neben den Empfehlungen zur Gestaltung und zum Aufbau des Screening-Verfahrens die notwendigen Arbeitsmaterialien und Beobachtungsbögen in Form von Kopiervorlagen, abgestimmt auf das Alter der einzustufenden Schüler. http://www.isb.bayern.de/schulartspezifisches/materialien/neu-in-deutschland/
  • Kenntnisse in Deutsch als Zweitsprache erfassen – Screening-Modell für Schulanfänger (ISB) Diese Heft stellt ein vierstufiges Screening-Modell für die Schuleinschreibung bzw. -anmeldung vor: Mit geringem organisatorischem und zeitlichen Aufwand können Deutschkenntnisse von Kindern nichtdeutscher Herkunft qualifiziert festgestellt werden. Mithilfe des Screening-Modells können Lehrende mit und ohne Testerfahrung feststellen, ob und welche Fördermaßnahmen notwendig sind. Das Heft bietet Theoriehintergrund und Arbeitsgrundlagen der Sprachstandsdiagnostik sowie die Praxis mit einem umfassenden Materialanhang.http://www.isb.bayern.de/schulartspezifisches/materialien/kenntnisse-in-deutsch-als-zweitsprache-erfassen/

  • ISB (2013 ff.): Landeskoordination Bayern der Bund-Länder-Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS), dort Verbund "Qualitätsrahmen Sprache - für jugendliche Asylsuchende und Flüchtlinge" (QuaS), Kontakt: hermann.ruch@isb.bayern.de

  • DaZ Lernen aus dem Koffer Lernszenarien für Deutsch als Zweitsprache / Finken-Verlag http://www.deutsch-unterrichtsmaterialien.de
  • Vorkurs Deutsch 240 in Bayern – Eine Handreichung für die Praxis (IFP/ISB) Auf der Basis gewonnener Erfahrungen und Evaluationsergebnisse wird ein strukturierter Vorschlag für die organisatorische und inhaltliche Durchführung von Vorkursen in drei Modulen angeboten. Die Handreichung richtet sich an Fach- und Lehrkräfte und ist in drei Module aufgebaut: http://www.isb.bayern.de/schulartspezifisches/materialien/vorkurs_deutsch_240/

  • Mein Sprach-Tagebuch (ISB) Das Sprach-Tagebuch ist eine Hilfe für Sprachlerner, Wortschätze, kleine Texte und Notizen zu sammeln, das eigene Sprachenlernen zu beobachten, den eigenen Sprachfortschritt festzuhalten, die Sprache als Schlüssel zur Umwelt zu entdecken und eigene Lernfortschritte zu reflektieren und zu optimieren. (So geht’s mir beim Lernen.) http://www.isb.bayern.de/schulartspezifisches/materialien/mein-sprach-tagebuch/
  • Schule mal anders – Mütter lernen Deutsch an der Schule ihrer Kinder (ISB) Die Projektdokumentation "Schule mal anders" ist ein Leitfaden für Deutschkurse mit Eltern nichtdeutscher Herkunft und richtet sich an Schulen und an Träger der Erwachsenen- und Familienbildung. "Schule mal anders" möchte Eltern mit geringen Deutschkenntnissen einen leichteren Zugang zur Schule und den Lehrkräften ihrer Kinder ermöglichen, sie in den Schulalltag einbeziehen und Schule kulturübergreifend gestalten. Das Heft enthält praxisnahe Anregungen und konkrete Beispiele für den Unterricht sowie ein Curriculum für Deutsch lernende Mütter. http://www.isb.bayern.de/schulartspezifisches/materialien/schule-mal-anders/

Weitere Literaturhinweise

Standardwerke für die Hand des Lehrers Vorlesen lassen

  • Ahrenholtz Bernt und Ingelore Oomen-Welke: Deutsch als Zweitsprache Bd. 9, Schneider, 2008, 3-8340-0508-3
  • Roche Jörg: Fremdsprachenerwerb Fremdsprachendidaktik,2005, UTB basic, 3-8252-2691-3
  • Kniffka Gabriele, Gesa Siebert-Ott: Deutsch als Zweitsprache,2007, UTB, 3-8252-28910
  • Rösch, Heidi (hrsg.): Deutsch als Zweitsprache Sprachförderung, Schroedel, 2003, 3-507-41295-0

Alphabetisierung Vorlesen lassen

  • Alphaplus: Basiskurs Deutsch als Zweitsprache, Cornelsen, 2011, 3-06-020206-5
  • Alphamar: Methodenhand-, Arbeits-, Kursbuch, Klett, 2014, 3-12-606625-9
  • Mosaik: Der Alphabetisierungskurs, Cornelsen, 2011, 3-464-20949-3

Wörterbücher Vorlesen lassen

  • Bildwörterbuch, Hueber, 2011, 3-19-007921-6 geeignet für Alphabetisierung
  • Power Wörterbuch Deutsch, Langenscheidt, 2009, 3-468-13110-3

Interkulturelles Lernen Vorlesen lassen

  • Uhlich Michaela und Pamela Oberhuemer (Hrsg.): Es war einmal, es war keinmal…, Beltz, 2005, 3-407-56270-5
  • Uhlich M., Oberhuemer P. und Reidelhuber A.: Der Fuchs geht um…auch anderswo, Beltz, 1995, 3-407-62097-7
  • G. Delitz/ P. Proßowsky: Bri-Bra-Brillenbär Sprachspiele für Kinder in multikulturellen Gruppen, Auer, 2005, ISBN 3-403-03512-3
  • Schader, Basil: Sprachenvielfalt als Chance, Bildungsv. Eins, 2004, 3-427-24310-9
  • www.kompetenz-interkulturell.de; (Sprachförderung, Elternzusammenarbeit, interkulturelles Lernen, Übergänge)

Grammatik und Sprachförderung Vorlesen lassen

  • Belke, Gerlind: Poesie und Grammatik, Schneider, 2009, 3-8340-0170-2
  • Gerngroß Günter/ Krenn Wilfried/ Puchta Herbert: Grammatik kreativ, Langenscheidt, 1999, 3-466-49479-6

Lehrkräfte fragen das Kultusministerium

Lehrerinnen und Lehrer, die Fragen und Anliegen zu Flüchtlingen im Unterricht haben, können dem Kultusministerium direkt mailen. Unter der Mail-Adresse Schule-und-Asyl@stmbw.bayern.de erhalten Lehrkräfte Hilfe für ihren Unterricht vor Ort.

Stand: 18. Oktober 2014 / Foto: Alessandra Schellnegger

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