München Kundgebung ruft zum Kampf gegen Antisemitismus auf

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern hat unter dem Motto "Wehret den Anfängen!" zu einer Kundgebung gegen Antisemitismus und Antizionismus aufgerufen. Auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus in der Münchner Innenstadt sprachen zahlreiche Vertreter von Politik und Kirchen.

Zu der Kundgebung kamen führende Repräsentanten von Politik und Kirchen: Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, Weihbischof Wolfgang Bischof, Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin der Evangelischen Kirche Bayern, Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags, Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG, Josef Schmid, Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München, Alt-Oberbürgermeister Christian Ude sowie Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (siehe Foto oben von l.n.r.). Alle Redner setzten vor mehreren hundert Zuhörerinnen und Zuhörern ein deutliches Zeichen gegen Gewalt, Hass und Extremismus.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle sprach in Vertretung von Ministerpräsident Horst Seehofer und betonte: „Wir sind alle gemeinsam dafür verantwortlich, dass menschenverachtende Ideologien, Fremdenhass und Extremismus in Deutschland nie mehr Fuß fassen können. Wir müssen gemeinsam unsere Toleranz und Offenheit zeigen. Wir müssen Zivilcourage und Mut im Alltag leben. Wir müssen alle aufstehen und „Nein“ sagen, wann immer es notwendig ist!

Leben wir unseren jungen Menschen ein klares Bekenntnis zu den universellen Werten der Menschheit vor! Denn wer dem Antisemitismus und Antizionismus wirkungsvoll und vor allem nachhaltig begegnen will, muss bereits die ganz jungen Menschen für das „Nie wieder!“ sensibilisieren.“

Weitere Informationen

Stand: 30. Juli 2014 // Bilder: Miryam Guembel

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